AT113824B - Gefäß zur Aufnahme hochgespannter Medien. - Google Patents

Gefäß zur Aufnahme hochgespannter Medien.

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AT113824B
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AT
Austria
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vessel
wave troughs
rigid
high tension
media
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Hermann Debor
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Hermann Debor
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

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  Gefäss zur Aufnahme hochgespannter Medien. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf Gefässe zur Aufnahme hochgespannter Medien u. zw. insbesondere auf solche Gefässe, in welchen eine Behandlung dieser Medien vorgenommen wird oder eine Arbeitsleistung derselben stattfindet, wie beispielsweise Dampfkessel, Kessel für chemische Zwecke usw. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen an dem Gewicht von Behältern zur   Aufbewahrung   und zum Transport stark komprimierter Gase dadurch zu sparen, dass man den Mantel des Gefässes aus dünnem gewelltem Blech herstellt, wobei in die Vertiefungen der Wellen Einlagen aus Draht eingelagert werden. 



  Eine solche   Umschnürung aus Metalldraht bewirkt   nun wohl eine wesentliche   Verstärkung der Blech-   hülle des Behälters, so dass hochgespannte Medien aufbewahrt werden können, es ist jedoch nicht mög-   lich   derart gebaute Behälter als Kessel od. dgl. zu verwenden, nachdem die   MetalIdrahtumschnürung   nicht biegungssteif ist und   sich selbst bei Unterdrucksetzung des Behälters entsprechend ihrem Elastizitäts-   koeffizienten wesentlich ausdehnt.

   Hiebei tritt ausserdem noch der Mangel auf, dass die flachen Wellen der Behälterhülle durch den hochkomprimierten Behälterinhalt ausgeweitet und an die dünnen Metalldrahteinlagen angepresst werden, derart, dass ihre Wellenform verloren geht und bei Druckverminderung im Behälterinnern die Wellen nicht mehr in ihre Ursprungsform zurückkehren. 



   Die Erfindung ermöglicht nun die Herstellung sich nicht deformierender Behälter für Höchstdrucke aus dünnem Blech dadurch, dass bei einem Gefäss, dessen Hülle (Mantel) Wellenform besitzt, in 
 EMI1.1 
 Gefässmantels unter allen Umständen zu verhüten, die Anordnung so getroffen, dass die Wellentäler in spannungslosem Zustand des Gefässes an die biegungssteifen Umspannungen der Wellentäler satt anliegen. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Kessel, Fig. 2 einen Grundriss zur Fig. 1, Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen ähnlichen Kessel, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Kessels im Axialschnitt und Fig. 5 eine dritte   Ausführungsform   im Axialschnitt. 



   Gemäss Fig. 1 besitzt der Mantel a des zylindrischen Kessels axialverlaufende Wellen, deren Erhöhungen und Vertiefungen im wesentlichen nach Kreisbogen verlaufen, deren Krümmungshalbmesser im Verhältnis zum Kesseldurchmesser sehr klein sind. In die Wellenvertiefungen, d. i. die Wellentäler, sind biegungssteife Stäbe (Rohre) b eingelagert, deren Krümmungshalbmesser gleich ist dem Krümmungshalbmesser der Wellentäler, so dass diese satt an die biegungssteifen Stäbe anliegen, wodurch Deformationen des Gefässmantels bei   Unterdrucksetzung   des Gefässes verhindert sind. Gemäss Fig. 2 sind die biegungssteifen Stäbe von einem Gürtelring   c   umschlossen und an ihren Enden mit den Zylinderdeckeln d und d'durch Verschraubung verbunden.

   An Stelle des Gürtelringes c kann auch eine den Zylinder unterteilende Zwischenwand e vorgesehen sein (Fig. 3), durch deren Bohrungen am Aussenrand die biegungssteifen Stäbe hindurehtreten, wodurch eine erhöhte Sicherheit gegen Ausbiegen und Deformation des Gefässmantels geschaffen ist. 



   In Fig. 4 sind die Wellen des Gefässmantels nicht in axialer Richtung, sondern längs Parallelkreisen verlaufend angeordnet, wobei in die Wellentäler wieder druckfeste, d. h. biegungssteife Versteifungsringe f eingelagert sind, die wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 über einen grossen Teil 
 EMI1.2 
 

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 Ähnlich der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist jene, gemäss Fig. 5, bei welcher der Kessel im Querschnitt elliptische Form besitzt. Hier können die in die Wellentäler eingelagerten Versteifungs- ringe g zweckmässig durch eine spiralförmig um den Kessel gewundene biegungssteife Umspannung ersetzt werden. 



  Der wesentliche Unterschied gegenüber den bekannten Konstruktionen besteht in der Anordnung der biegungssteifen Einlagen in den Wellentälern, welche Anordnung gestattet, Kessel für   Höchstdrücke   aus dünnwandigem Blech herzustellen ohne dass Deformationen des Kessels auftreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gefäss zur Aufnahme hochgespannter Medien, mit wellenförmig ausgebildetem Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass in den Wellentälern des Gefässmantels biegungssteife Umspannungen eingelagert sind.

Claims (1)

  1. 2. Gefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellentäler im spannungslosen Zustand des Gefässes an die biegungssteifen Umspannungen satt anliegen.
    3. Gefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellentäler axial verlaufen und in diese eingelagerte biegungssteife Stäbe an den Enden mit den Gefässböden verbunden sind.
    4. Gefäss nach Anspruch 1 oder ff., dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (b) ein oder mehrere Zwischenböden (e) des Gefässes durchsetzen.
    5. Gefäss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellentäler des Gefässmantels und die in diesem eingelagerten biegungsfesten Umspannungen längs Parallelkreisen oder spiralförmig verlaufen. EMI2.1
AT113824D 1927-05-25 1928-05-23 Gefäß zur Aufnahme hochgespannter Medien. AT113824B (de)

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DE113824X 1927-05-31

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