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Mischventil mit hohlem Kolbenschieber.
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2. In beiden Endstellungen ist die freie Höhe jeder Gruppe von Öffnungen 22 und 23 gleich dem Hub des Kolbenschiebers.
3. Die Gesamtsumme der Flächen der Öffnungen 22 und 23 ergibt für beide Endstellungen einen Durchgangsquerschnitt, der das Doppelte der untereinander gleichen Querschnitte der Leitungen 6 oder 7 beträgt, d. h. in der Mittelstellung des Schiebers bieten die Öffnungen 22 und 23 je einen Gesamtdurchgangsquerschnitt, der genau gleich ist dem Querschnitt jedes einzelnen Kanals 6 und 7.
4. Von diesem Punkt an nimmt der Gesamtdurchgangsquerschnitt der Öffnungen, durch welche das eine Mittel zuströmt, ab, während der Querschnitt der Öffnungen, durch die das andere Mittel zuströmt, im gleichen Masse zunimmt. Die Temperatur der Mischung ist daher von der Höheneinstellung des Kolbenschieber abhängig und man kann also aus der Einstellung des Zeigers 20 auf dem Zifferblatt 21, Schliisse auf die Temperatur ziehen.
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doppelte Breite aufweisen. Das Einsatzstück kann aber auch (Fig. 10 und 11) so eingesetzt werden, dass sein, Boden am. Flansch 13 anliegt.
Bei der geschilderten Bemessung und Ausführung der Ausnehmungen 26 sowie der Öffnungen 22 und 23 genügt es, bevor das Mischventil in Benutzung genommen wird, den Kolbenschieber 11 oder den mit ihmverbundenen Flansell 13 gegen das Einsatzstück zu verdrehen, um je nach der Grösse des Verdrehungswinkels die gewünschte Verringerung der Fördermenge zu erhalten. (Vgl. hiezu auch Fig. 6 und 7). Liegt der Boden des Einsatzstückes wie in Fig. 1 oben, so wird bei der Einstellung gemäss Fig. 7 und 8 nur die Leitung 6, bei der Einstellung genräass Fig. 9 sowohl die Leitung 6 als auch die Leitung ? gedrosselt. Liegt der Boden des Einsatzstückes unten, so hat die Einstellung gemäss Fig. 10 die Drosselung der Leitung 7 allein, die Einstellung gemäss Fig. 11 die Drosselung beider Leitungen 6 und 7 zur Folge.
-Die Arbeitsweise des Ventils ist folgende : In der Schliessstellung nach Fig. 8 sind die Leitungen völlig abgesperrt und der Zeiger 20 zeigt auf 0. Verschwenkt man den Handgriff, so wird der Schieber 11 gehoben. Die Öffnungen 22 werden allmählich freigelegt, so dass Wasser in die Kammer 2 einströmen kann, das aus der Kammer 3. durch die Öffnungen 23 in den Schieber gelangt. Die Menge des in die Kammer 2 einströmenden Wassers wächst gleichmässig, bis der Kolbenschieber in der Mittelstellung anlangt, bei welcher die Wasserlieferung ihren Höchstwert erreicht hat, da der dem Wasser gebotene Durchgang'durch den freigegebenen Teil der Öffnungen 22 bzw. 23 gleich ist dem Querschnitt der Wasserzuführungsleitung 7.
Dreht man den Handgriff weiter, so wird der Kolbenschieber weiter gehoben und es treten die oberen Teile der Öffnungen 23 in den Ringkanal 5 ein, wodurch dem durch 6 zugeführten Dampf ein Weg eröffnet wird. Die einströmende Dampfmenge nimmt in dem Masse zu, als der Schieber steigt, während der untere Teil der Öffnungen 23 im gleichen Verhältnis abgedeckt wird, so dass der Wasserdurchgang um den gleichen Betrag verringert wird. Hat der Schieber drei Viertel seines Hubes zurückgelegt, so haben die nicht abgedeckten Teile der Öffnungen 23 sowohl in der Leitung 6 wie auch in der Kämmer 3 dieselbe Fläche. Je mehr sich der Zylinder dem Ende seines Hubes nähert, um so weniger Wasser lassen die Öffnungen 23 zu, während die gelieferte Dampfmenge desto grösser wird.
In der Endstellung (Fig. -11) ist der Flansch 13 an die untere Stopfbüchse 16 angepresst, der Zufluss des Wassers also-völlig unterbunden, so dass Dampf allein austritt. Der Wasserdruck unterstützt die Schraubenwirkung der Spindel 18 in dem Sinn, dass eine gute Abdichtung gesichert ist.
Bei der in Fig. 12 dargestellten Ausführungsform sind die Stopfbüchsen 16 durch einfache Dichtungen 27 ersetzt und gemäss Fig. 13 das Einsatzstück durch einen elastischen, gespaltenen Ring 28, dessen Ausnehmungen dieselben Eigensehaften aufweisen, wie jene im Einsatzstück 24.
PATENT-ANSPRÜCHE : , 1. Mischventil mit'hohlem Kolbenschieber, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenschieber (11) an beiden Enden mit Flanschen (12, 13) verbunden ist, die, als Doppelventil wirkend, in den beiden
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