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und überragen die Fcldmagnete C, 01. Die Schlitze f, f und die Ansätze f1 f1 sind an die Peripherie der Scheiben verlegt. Durch diese Anordnung sind die Ablesungen viel genauer, weil die Skala beständig und ihrer ganzen Lange nach sichtbar ist, während bei der Ausführung bezw. Anordnung der Scheiben nach Fig. 1 immer nur jener Teil der Skala sichtbar wird, welcher gerade unterhalb der Schlitze in der Schiessscheibe zu liegen kommt. Auch kann die Skala nach der Ausführungsform in Fig. 4 bedeutend grösser ge- macht werden, wodurch die Teilstriche nicht so enge aneinandergereiht worden müssen, was zur Deutlichkeit beim Ablesen ebenfalls wesentlich beiträgt.
Die mit der stroboskopischen Vorrichtung zu verwendende Skala ist in Fig. 4 im Querschnitt und in Fig. 5 in Vorderansicht dargestellt ; sie besteht aus einem unteren halben Kreisring h (vorzugsweise in derselben Ebene angeordnet wie die Signalscheibe. 4') und einem central zur Skala h angeordneten Viertelkreisring i, welcher in der Ebene der Schliessscheibe A liegt. Die auf beiden Skalen h und i vorgesehenen Teilstriche korre- spondieren miteinander und kann eine richtige Ablesung von der Skala nur dann erfolgen. wenn die übereinanderliegenden Teilstriche der Skalen t und i in einer Linie gesehen worden.
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spondierenden centralen Teilstriche der Skalen t und i sind die O-Striche.
Zu beiden Seiten derselben bezeichnen auf der Skala h die Endstriche den Teilstrich 360, auf der Skala !'den Teilstrich 180.
Aus dem Vorhergesagten geht hervor, dass die Vorrichtung im wesentlichen aus xwe ; gleichartigen zweiphasigen Wechselstrommotoren besteht, von welchen der eine mit einer stroboskopischen Signalscheibe zur Bewegung von Strichen oder Gegenständen versehen ist, während eine mit dem zweiten Motor verbundene stroboskopischc Schliessscheibe die erstgenannten Striche oder Gegenstände zeitweise sichtbar macht.
Nunmehr soll die Wirkungsweise der Vorrichtung beschrieben werden u. zw. wi@ dieselbe anzeigt, dass zwei zweiphasige Wechselstromdynamos gleichartig gehen und wie die Phasenunterschiede der elektromotorischen Kräfte beider Generatoren angegeben werden. Diese beiden Anforderungen hat die Vorrichtung vollkommen zu entsprechen, wenn in ein zweiphasiges Mehrleitersystem (z. B. für Beleuchtungszwecke), welches von eienr zweiphasigen Wechselstromdynamo gespeist wird, eine neue zweiphasige Wechselstromdynamo eingeschaltet werden soll. Diese Verbindung der Vorrichtung mit den beiden Gecsratoren bezw. mit dem Mehrleitungssystem ist in Fig. 6 schematisch dargestellt.
Dort bezeichnet G den Generator mit den Leitern 1, 2 und einem gemeinschaftlichen Rückleiter 3 ; dieser Generator ist mit dem Netz vermittelst des Schalters S verbunden.
Es bezeichnet G1 den anzuschaltenden Generator mit den Leitern 11, 21 und einem gemeinschaftlichen Rückleiter 31, sowie einem Schalter 81 zur Verbindung des Generators mit dem Netz.
Der Motor, welcher die Scheibe A antreibt, wird so verbunden, dass die eine Wicklung desselben an der Phase 1, 3. die zweite an der Phase 2, 3 liegt.
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Es werde angenommen, dass sich dabei die Scheibe A im Uhrzeigersinn drehe.
Der Motor für die Scheibe A1 wird an denselben Generator angeschlossen, jedoch so, dass sich die Scheibe entgegengesetzt, wie die Scheibe A dreht.
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Es werden sich die Scheiben J, Al demnach in entgegengesetzter Richtung zueinander drehen und es werden infolge der gleichen Geschwindigkeit beider Scheiben vier Bilder m sichtbar sein, welche um ein Viertel des Scheibenumfanges gegeneinander versetzt sind.
Die Skalen t, i werden nun so eingestellt, dass deren 0-Strich gegenüber einem tilde 111 zn liegen kommt. Hierauf schaltet man den Wechselstrommotor zur Bewegung der Signalscheibe von dem Generator G ab und verbindet den Kontakt d3 mit der Leitung 11, e3 mit 21 und die Kontakte d4, e4 mit der Rückleitung 31 des angelassenen
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Leitungen des Generators G verbunden bleiben. Die beiden Scheiben A, Al drehen sich dann auch in entgegengesetzter Richtung zueinander.
Läuft nun der Generator G normal und wird der Generator Gl angelassen, so werden infolge der übereinstimmenden Bewegungen der Scheiben A, Al mit den Generatoren G, GI wieder vier Bilder M sichtbar werden, welche sich in dem einen oder anderen Sinne drehen werden, je nachdem die Geschwindigkeit des einen oder anderen Generators überwiegte ; laufen beide Generatoren
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mit gleicher Geschwindigkeit, so bleiben die Bilder im Raum stehen, derart, dass nie mehr als ein Bild innerhalb der Skala i erscheint ; der Gleichartigkeitszustand beider Generatoren ist erreicht. Man hat also auf diese Weise den Gang der neu einzuschaltenden Wechselstromdynamos so lange zu regulieren, bis die vier Bilder stille stehen oder sich nur sehr langsam drohen, bevor man den Kontakt bei 81 schliesst.
Wenn die Skalen h i in vorboschriebener Weise adjustiert und die Geschwindigkeit beider Generatoren G, Gl, mithin die Frequenz des von ihnen gelieferten Wechselst, romes die gleiche ist, so erscheinen vier um ein Vierteil des Scheibenumfanges voneinander ver-
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jene des Generators Gl, während die wahrgenommene Linkste des Bildes) in vom O-Striche der Skala i anzeigt, dass die Geschwindigkeit des Generators G1 grösser ist, als die des Generators G. Ist das Leitersystem ein derartiges, dass auch minder belastete Wechselstromdynamos in dasselbe eingeschaltet werden können, ohne Betriebsstörungen hervorzurufen, so können auch zwei ungleichartige Wechselstromdynamos mittelst dieser Vorrichtung miteinander verglichen bezw. die Differenzen ihrer Geschwindigkeit näher bestimmt werden.
Bei der bisher beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Vorrichtung hat jeder Wechselstrommotor zur Betätigung der Scheiben A, Al vier Pole. Natürlich ist die Anzahl derselben eine unbegrenzte, sie wird sich aber immer nach der Frequenz der Wechselströme richten, um eine praktikable Geschwindigkeit der Scheiben zu erzielen.
Im allgemeinen herrscht zwischen den Skalen, den Scheiben und der Polanxab ! folgender Zusammenhang :
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Kreisumfanges bezw. 360 Teilstriche der Skala h voneinander entfernt und immer nur ctn Bild innerhalb der Skala i. Natürlich können auch andere Bezugsangaben zwischen den genannten Teilen untereinander angenommen worden.
Die Abstände der einzelnen Teilstriche voneinander sind auf den Skalen in der Regel gleich gross, dieselben können aber auch, wenn peinlichste Genauigkeit erwünscht ist, empirisc !) nach bekannten Differenzen bestimmt werden. Ist die Vorrichtung bloss zur Angabe der Frequenz von Wechselströmen bestimmt, so können in Fällen, bei weichen
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und auch deren Abstände voneinander mit freiem Auge ohne Verwendung spezieller Skalen betrachtet werden.
Auch kann bei dieser Bestimmung der Vorrichtung zur Angabe der Frequenz von Wechselströmen jeder beliebige unpolarisierte Anker verwendet werden. und brauchen auch die zur Betätigung der Vorrichtung verwendeten Wechselstrommotoren nur in annähernden lileichartigkeitszustande zu gelten, wenn nicht absolute Genauigkeit der Frequenzangabe erforderlich ist. Natürlich kann auch die Vorrichtung zur Erzeugung der strobosliopischen Bilder jede beliebige Ausführungsform erfahren und ist keineswegs an die beschriebene Scheibenausführunggebunden.
Wird der Apparat mit einem Einphascnsysteui verwendet, so bedarf es nur einer Windung auf jedem Feldmagneten : es sind die zwei Motoren in dem Apparat alsdann
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können, in welchen Fällen Transformatoren Verwendung finden müssen.
Die Wechselstrommotoren der m den Fig. 7 und 8 dargestellten Vorrichtung sind einphasige. A, A1 bezeichnen die Anker,. D, die rotierenden Wellen und a, al die stroboskopischen Scheiben (Schliessscheibe bezw. Signalscheibe) bei den Wechselstrommotoren. Die Wechselstrommotoren haben sechs Paar Pole, und sind die Anker A, derart polarisiert, dass beim Anschlusse an eine Gleichstromquelle T in ersteren abwechselnd Nord-und Südpole entstehen. Die Verbindung der Gleichstromquelle T mit den
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direkt hinter den Klemmen d bezw. cl ! angeordnet sind, sind dieselben in den Fig. 7 und 8 nicht ersichtlich.
Die Polarisation der Feldmagnete C, Cl ist nun derart gedacht, dass, wenn der Strom durch die Klemmen d4, d2 eintritt und durch die Klemmen d1, d3 austritt, die oberste und unterste Spule- der Feldmagnete zu magnetischen Nordpolen werden. An der Peripherie jeder der Scheiben CI, al sind sechs in gleichen Abständen voneinander angeordnete Schlitze f, f1 vorgesehen (soviel Schlitze, als Paare von magnetischen Polen vorhanden sind). Die Scheiben ci, al sind derart auf ihren Wellen B, BI aufgesetzt, dass deren Schlitze f, f1 in ebendenselben Durchmesser liegen, wie die Spulen mit gleichem Vorzeichen der anker A, A1, wenn letztere von einem Gleichstrom durchflossen werden.
So sind z. B. die Scheiben a, al auf den Wellen B, Bl in den Fig. 7 und 8 derart aufgesteckt, dass deren Schlitze./ ; f1 in diejenigen Durchmesser fallen, in weichen die
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strichenem Aluminium hergestellt und befindet sich rückwärts hinter beiden Scheiben ein weisser Schirm G, welcher bei der stroboskopischon Wirkung beider Scheiben a, al weisse Bilder ersichtlich macht. Oberhalb der beiden Scheiben sind die einstellbaren Skalen h, @ angeordnet.
Die Skala h ist die vordere und in einer Ebene mit der Schiessscheibe a, die
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sind zu beiden Seiten des O-Striches 180 Teilstriche abzulesen, während die beiden Endstriche der Skala den 360sten Teilstrich angeben und diese Endstrichc selbst den zwölften Teil eines Kreisumfanges einschliessen. Die Grösse der Skala entspricht jenem Bogen eines Kreisumfanges, welcher dem rcciproken Werte der doppelten Anzahl der vorhandenen Polpaare gleichkommt. Die rückwärtige Skala i besitzt korrespondierende Teilstriche, so dass heim Ablesen die sich durch parallaxe ergebenden Fehler ausgeschlossen sind, wenn die betreffenden, hintereinander angeordneten Teilstriche in einer Ebene liegen.
Die Skala h ist überdies mit zwei nach cntRegengesotzten Richtungen in der Kreisbewegung zeigenden Pfeilen und weiters mit Angaben, betreffend den Gang und die Grösse der elektro-
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einander zn schützen, ist der mittlere Lagerblock K aus Eisen oder ähnlichem magnetisierbarem Material hergestellt.
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mittleren Lager j verbunden sind. Die Wellen B, Bl sind in Kugellagern 0, 01 gelagert und besitzen an ihren Enden Scheiben P, 7, mittelst welcher Anker und Scheiben von Hand aus eingestellt werden können.
Bei Benützung der Vorrichtung vor dem Einschalten eines neuen Generators in die Hauptleitungen wird die Klemme d des Wechselstrommotors A, B, C mit einer Leitung des einphasigen Leitungssystomes verbunden. Die Klemme d2 des Wechselstrommotors A', Bl, ('1 wird mit der korrespondierenden Leitung des einzuschaltenden Generators verbunden. d. h. mit jener Leitung desselben, welche über den Stromschlüssel zum Leitungssystem geführt ist. Die beiden. Klemmen (dl und d3) der beiden Wechselstrommotoren sind mit der Rückleitung aus dem Leitungssystem bezw. der einzuschaltenden Wechselstromdynamos verbunden. Die Armatur der Motoren wird durch einen Gleichstrom erregt.
Hierauf wird der Motor A, B, C von der Scheibe P aus im Sinne des Uhrzeigers und
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trcht und auf diese Weise schliesslich ein Gang der Motoren erzielt, weicher entsprechend den durch die Motoren fliessenden Striemen gestaltet ist.
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in nachstehender Weise die Beziehungen der Wechselströme in dem Leitungssystem und ler einzuschaltenden Dynamo in Bezug auf die Frequenz der elektromotorischen Kräfte m.
Ist die gesamte Anzahl der sichtbaren Bilder zwölf (die Zahl der Bilder ist doppelt so gross, als die Anzahl der vorhandenen Polepaare), sind die einzelnen Abstände der Bilder
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Skala h sichtbar ist, so ist die Polgeschwindigkeit des einzuschaltenden Generators ein wenig geringer, als die Polgeschwindigkoit des bereits in die Hauptleitung eingeschalteten Generators. Demzufolge hat auch die einzuschaltende Dynamomaschine eine geringere Fequenz als die eingeschaltete Maschine.
Je geringer diese Differenz der Wochsollahl wird, desto langsamer drehen sich die Bilder und stehen schliesslich die Bilder stille, so zeigt der Apparat an, dass der Gleichartigkeitszustand zwischen den Frequenzen der elektromotorischen Kräfte erreicht ist.
Die Bewegung der stroboskopischen Bilder im Kreise und in entgegengesetztem Sinne zur Uhrzeigerbewegung, zeigt an, dass die Frequenz der einzuschaltenden Maschine jene der bereits in das Leitungssystem eingeschalteten Maschine überwiegt. Stehen also die zwölf Bilder still, so sind die Frequenzen beider Maschinen gleich. Die Skalen 11, i werden nun so eingestellt, dass deren 0-Striche gegenüber einem Bilde zu liegen kommt. Beide Motoren worden alsdann durch Verbindung der Klemmen d, d2 mit der einen und der
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Wechselströmen betätigt. Die Entfernung des Bildes links bezw. rechts von dem O-Striche gibt nunmehr den Phasenunterschied der elektromotorischen Kraft beider Generatoren nach Graden an.
Steht das Bild am O-Striche, so ist die elektromotorische Kraft der eingeschalteten Dynamomaschine in Frequenz und Phase gleich der elektromotorischen Kraft des Leitungssystemes.
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einen Stromleiter kann die stroboskopischo Vorrichtung zur Angabe der Phasenbeziehungcn der elektromotorischen Kraft und des im Leiter tliessenden Stromes verwendet werden. Bei Anordnung der entsprechenden Leitungen eines mehrphasigen Leitnngssystemes kann die vorbcschriebone einphasige Vorrichtung auch mit mehrphasigen Wechselstromdynamos vorbunden werden.