AT112767B - Füllfederhalter mit flaschenartigem Einsatz als Tintenbehälter. - Google Patents

Füllfederhalter mit flaschenartigem Einsatz als Tintenbehälter.

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AT112767B
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Paul Faber
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Paul Faber
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Füllfederhalter mit flaschenartige Einsatz als Tintenbehälter der einen grossen Tintenvorrat unterzubringen gestattet, einen durchaus sicheren Tintenabschluss bei Nichtgebrauch gewährt und die Verwendung jeder beliebigen Feder, sowie deren leichte Ausweehselbarkeit gestattet. Ein besonderer Vorteil dieses   Schreibgerätes   liegt noch darin, dass bei demselben keine starren Glieder zur Bewegungsübertragung, wie Verschraubung u. dgl. mit der Tinte in Berührung kommen, was leicht zu   Verkrustungen   oder Zersetzungen derselben Anlass gibt. 



   Das Wesen des Erfindungsgegenstandes liegt darin, dass in dem hohlen Schaft ein ihm gegenüber drehbarer Einspannkopf für die Schreibfeder und ein beim Drehen desselben den Tintenzufluss selbsttätig regelndes oder schliesslich absperrendes Glied untergebracht ist, das gleichzeitig den Einspannkopf mit dem Schaft kuppelt. 



   Der Tintenbehälter ist mit dem Einspannkopf entweder durch einen Schlauch gekuppelt, der beim Drehen desselben verwunden wird und damit den   Tintendurchgang   regelt, oder aber mit einem an sieh bekannten Abdiehtkörper in Gestalt eines mit dem Einspannkopf verschraubbaren Abdichtung-kegels für den Durchgang in der den Einsatzbehälter im Schaft festhaltenden Manschette versehen. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in   Längsschnitten   dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Füllfederhalter mit   Glasbeliältereinsatz   und mit einem als Regelorgan für den   Tintendurchtritt   zur Feder dienenden verwindbaren Schlauch. Fig. la ist ein Querschnitt nach   alb   der Fig. 1 mit offenem   Tintendurchlassorgan. Fig.   2 ist ein entsprechender Schnitt mit angeschlossenem   Tintendurchlassorgan.   Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform mit   verschraubbarem   Abdichtungskegel für den Tintenbehälter aus Glas. 



   Der hohle Schaft   n   hat an seinem offenen Ende Innengewinde g zur Aufnahme einer Hülse h, in der sich ein Mundstück b mit kegeliger Bohrung e dadurch drehbar führt, dass es mit einem hohlen Zapfen bl in diese genau passend ragt. Im Leeraum des Schaftes ci befindet sich ein zur Aufnahme der Tinte bestimmter zweckmässig   flaschenförmiger   Behälter d, dl aus durchsichtigem Baustoff, am besten Glas, damit man sich jeweils von der darin vorhandenen Tintenmenge leicht überzeugen   kans. aber   dem Flaschenhals   dl   ist das eine   wulstartige Ende/   eines Schlauches t geschrumpft, dessen anderes   Ende 1'2   über den abgesetzten Zapfen   b1   gestrafft ist.

   Der Wulst   f   ist durch eine Einlage k derart gewaltsam aufgetrieben, dass er dadurch in die Hülse h eingeklemmt ist. In der kegeligen Bohrung e des Mundstückes steckt eine kegelige Büchse m mit   Längsschlitz   n und in dieser die mit einer   Längsrille i   versehene Tintenzuleitung   p   mit der von der Büchse eingeklemmten   Schreibfeder 1'.   Zum Schutze derselben bei   Niehtgebraueh   dient die übliche Haube s. Die Tinte fliesst aus dem Behälter   cl,     du   durch den Schlauch f zu der Rille i im Schaft p des Förderstiftes und damit zur Schreibfeder. Dabei vermittelt der Schlauch den für den Tintenaustritt erforderlichen Luftzutritt.

   Zum Abschluss der Tinte bei Niehtgebraueh des Halters dreht man das   Mundstück,   das als Einspannkopf bezeichnet werden soll. Da der   Wulst 71 in   der Hülse A festgehalten ist, wird bei dieser Drehung der Schlauch f verwunden (Fig. 2), infolgedessen der Ausfluss von Tinte und gleichzeitig der Zutritt von Luft zum Tintenbehälter   f,     dl abgeschnitten.   



  Jedenfalls kann durch die Grösse des Verdrehens die Menge des Tintenaustrittes geregelt werden. 



   Das Füllen des   Behälters d, d1 geschieht   auf einfachste Weise dadurch, dass die Hülse h, g ausgeschraubt wird, wobei der Behälter den Schaft verlässt und dieser dann aus dem Wulst l1 herausgezogen. 
 EMI1.2 
 

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Zur Auswechslung der Feder wird diese mit ihrer Klemmbüchse   m, n   gemeinsam aus dem Einspannkopf b herausgezogen. Wegen der Nachgiebigkeit der geschlitzten Büchse ist der Austausch der Feder r leicht möglich. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 und 2 lediglich durch die Ausbildung des Tintendurchlassorgans. 



   Der durch Gewinde g mit dem mehrteiligen Schaft al, a2 verbundene Kopf b nimmt die darin drehbare Hülse y auf. Die Hülse hat einen durch vernieteten Stift x mit ihr verbundenen   Rändelring y,   mittels dessen sie gedreht wird und der sich auf die Stirnfläche des Halterkopfes b aufsetzt. In dem engeren Teil der Hülsenbohrung steckt das   Tintenzuführungsröhrchen   p und die Schreibfeder r. Im weiteren Teil ist   einAbdichtungskegelF   mit seinem zylindrischen Fortsatz F1 untergebracht, der in einen Spitzdorn z oder eine Nadel endigt. Auf dem Umfang des zylindrischen Teiles   Fl   hat das Abdichtungsglied einen   Längskanal     ! und   einen seitlich vorstehenden Stift 2, der in eine Längsrille 3 des Kopfes b ragt.

   Die Hülse y weist in ihrem unteren Teil eine Schraubennut 4 auf, durch die der Stift 2 hindurchtritt. Der Abdichtungskörper F,   F   ragt mit seiner   Nadel z durch   die Bohrung der Manschette k1 hindurch in den Tintenbehälter aus Glas d. 



   Wird die Hülse y mittels ihres Ringes yl gedreht, dann wird der in der Rille 3 gerade geführte Stift 2 des Abdichtungskörpers durch die Schraubennut 4   gezwungen-je nach Drehriehtung-sieh   mit dem   KegelF   in die Bohrung der Gummimanschette   ! öl einzupressen,   womit der Tintenauslauf gesperrt ist oder der Kegel wird von seinem Sitz abgehoben, wodurch Tinte zur Feder durch den Kanal l fliesst. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Füllfederhalter mit flaschenartigem Einsatz als Tintenbehälter, gekennzeichnet durch einen 
 EMI2.1 
 zeitig den Einspannkopf mit dem Schaft kuppelt.

Claims (1)

  1. 2. Füllfederhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (cl, dl) mit dem Einspannkopf (f, e, m) durch ein röhrenförmiges Glied (f) gekuppelt ist und dieses durch Drehen des Einspannkopfes in seinem Querschnitt verändert wird.
    3. Füllfederhalter nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen den Einspannkopf mit dem Tintenbehälter kuppelnden Schlauch der durch Drehen des den Einspannkopf umschliessenden Endes (ruz) seinem anderen ortsfesten Ende (f1) gegenüber verwunden wird und dadurch den Tintendurchgang bis zum völligen Abschluss regelt.
    4. Füllfederhalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine mit dem Schaft lösbar befestigte, beispielsweise verschraubte Hülse (h, g), die das den Tintenbehälterhals (dl) umschliessende Ende f/\) des Kuppelschlauches (f) fest einklemmt und das den Einspannkopf (b) umschliessende Ende ( {2) des Schlauches mit Spiel umgibt, sowie dem Einspannkopf selbst als Lagerbüchse dient.
    5. Füllfederhalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine längsgeschlitzte kegelige Hülse (m, n) in der kegeligen Bohrung (e) des Einspannkopfes (b) zum Festhalten der Feder (r) auf einem durch EMI2.2 dem und zu öffnendem Tintendurchfluss, gekennzeichnet durch ein die drehende Bewegung der Hülse (y) für das Tinteneinführungsröhrchen und die Feder in eine hin-und hergehende (Öffnungs-oder Schliess)Bewegung des Abdichtungskörpers (F, Fil) für den Durchgang einer den Tintenbehälter (d, dl) im Schaft verspannenden Manschette umsetzendes Getriebe.
    7. Füllfederhalter nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen sich beim Drehen der Hülse (y) vor- und zurcksch aubenden Abdichtungskörper (F, F1) für den Tintenbehälter.
AT112767D 1926-05-14 1927-05-09 Füllfederhalter mit flaschenartigem Einsatz als Tintenbehälter. AT112767B (de)

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