AT112569B - Drehuntersatz für Fernsprechapparate. - Google Patents

Drehuntersatz für Fernsprechapparate.

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AT112569B
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plate
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Paul Fitzner
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Paul Fitzner
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Description


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    Di'phuntersatz filr Ferusprechapparate.   



   Es ist bekannt, die Bedienung von   Fernsprechstandapparaten für Selbstanschluss dadurch zu   erleichtern, dass man sie auf besonderen drehbaren Untersetzen anbringt, so dass der Teilnehmer, der einen   Anschluss wünscht, durch einfaches   Drehen des Apparates die Einstellscheibe mit dem Zifferblatt sich 
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 oberhalb der Tischplatte oder sonstigen Unterlage liegt. 



   Die Erfindung vermeidet diesen Übelstand durch die besondere Ausbildung und gegenseitige Lagerung der den Drehuntersatz bildenden Teile und   ermöglicht   ferner eine bequeme Anpassung des Untersatzes an Apparate verschiedener   Grösse   sowie eine besonders leichte Bedienung der gesamten Einrichtung. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1. einen mit der neuen Einrichtung versehenen   Tischapparat   für   Selbstanschluss   in Ansieht von vorn und teilweisem Schnitt, während Fig. 2 den Drehuntersatz als solchen in Draufsicht darstellt. 
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 Platte 2, die ihrerseits durch   Vermittlung einer Schraube, 3',   mit der ebenfalls aus Metall bestehenden, zweckmässig aber etwas stärker gehaltenen Grundplatte 4 verbunden ist.

   Die Schraube'3, die sieh mit einem Ansatz auf die Grundplatte aufsetzt, dient lediglich zur Zentrierung sowie zum Festhalten der Tragplatte 2, während die   Abstiitzung der   letzteren gegenüber der Grundplatte 4 mit Hilfe eines Kranzes von Kugeln 5 erfolgt, die in einer in die   Grundplatte eingedrehten Ringnut   laufen. Bei Ci ist die Grundplatte mit einer 
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 begrenzen, dass eine Drehung nur um etwa   270    möglich ist. Zu diesem Zwecke ist die Platte 2 auf der Unterseite mit zwei entsprechend versetzt gegeneinander angeordneten   Anschlägen     7,   8 versehen, die beim Drehen der Platte 2 nach der einen oder andern Seite gegen die   Warze ss   treffen und dadurch die Bewegung begrenzen. 



   Damit der Apparat auf der Platte 2 einen sicheren Stand hat, sind zweckmässig in den beiden Diagonalen (Fig. 2) Vorsprünge. 9 vorgesehen, die sich, wenn man den Apparat auf die Platte 2 stellt, von aussen gegen den Sockelrand des Apparates legen und auf diese Weise eine seitliche Verschiebung 
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 des   Apparates 1 angepasst,   u. zw. entsprechen die Abmessungen der Platte 2 der grössten vorkommenden Apparattype. Um den Drehuntersatz auch für kleinere Apparate verwenden zu können, sind die Vorsprünge 9 verschiebbar eingerichtet. Zu diesem Zwecke stehen sie mit flach auf der Oberseite der Platte 2 liegenden geschlitzten Laschen 10 in Verbindung, die an durch den Schlitz geführten Schrauben 11 eine Führung finden. Je nach der Grösse des Apparates lassen sich auf diese Weise die Vorsprünge 9 mehr oder weniger nach innen verschieben.

   Die Einrichtung ermöglicht dadurch auch eine Anpassung der Drehscheibe an verschiedene Apparatformen. Die Vorsprünge 9 sind oben zweckmässig etwas nach innen umgebogen, um die Tragplatte 2 und dadurch den ganzen Untersatz mit dem Sprechapparat fest zu verbinden. Um die Anbringung der durch die Fortsätze 9 gebildeten Halteklauen zu erleichtern, werden 

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 den Apparat frei machen. 



   Zur Erleichterung der Drehung des Apparates sind zweckmässig auf allen vier Seiten Handhaben 12 vorgesehen, deren   äussere Umrisslinien   abgerundet sind, um zu verhüten, dass sich beim Drehen die Leitungsschnüre des Apparates verfangen. Die Handhaben bestehen aus mit der Tragplatte 2 aus einem Stuck gestanzten halbkreisförmigen Bügeln. 



   Die Unterseite der Fussplatte 4, die zweckmässig aus einer möglichst schwach gehaltenen Gussscheibe besteht, wird mit einem Belage aus Tuch oder einem andern weichen Stoffe beklebt, um Beschädigungen des Tisches, auf dem der Apparat steht, zu vermeiden. Der ganze Untersatz einschliesslich der Drehscheibe 2 wird zweckmässig vernickelt oder in der Farbe des Apparates lackiert. Um die Höhe des ganzen Drehuntersatzes möglichst niedrig zu halten, wird die Laufrinne der Fussplatte so tief gehalten, dass die Kugeln nur wenig über deren Oberfläche vorragen. Die Länge des Ansatzes der Schraube   3   wird so bemessen, dass die Platte 2 sich, wenn man die Schraube fest anzieht, etwas durchbiegt.

   Dadurch werden die Kugeln 5 mit einem gewissen Druck zwischen die Platten 2 und   4   eingespannt und eine Reibung hervorgerufen, die ein   Überschleudern   beim Drehen des Apparates verhindert. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Drehuntersatz für Fernsprechtischapparate mit Selbstanschluss, gekennzeichnet durch eine aus einer flachen   Metallscheibe   bestehende Grundplatte und eine dieser gegenüber um eine senkrechte Achse drehbare, zur Aufnahme und zum Festhalten des Apparates geeignete Tragplatte aus Blech.

Claims (1)

  1. 2. Drehuntersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte gegenüber der Grundplatte durch einen, in einer Ringnut der letzteren untergebrachten Kugelkranz abgestützt und durch einen durch. ihre Drehachse gehenden Zapfen zentriert ist.
    3. Drehuntersatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierungszapfen aus einer Schraube mit Ansatz von solcher Höhe besteht, dass beim Festziehen der Schraube der Kugelkranz mit einer durch die Durchbiegung der Tragplatte bedingten Spannung in seine Laufbahn gedrückt wird.
    4. Drehuntersatz nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im wesentlichen viereckig gestaltete Tragplatte aufgebogene, in radialer Richtung verstellbare Randteile und zwischen diesen vorteilhafterweise aus ausgeschnittenen abgerundeten Vorsprüngen bestehende Handhaben besitzt.
    5. Drehuntersatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgebogenen Randteile in den Ecken der Tragplatte vorgesehen sind.
    6. Drehuntersatz nach den Ansprüchen 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der aufgebogenen Randteile Fortsätze besitzen, die in Richtung quer zur Fläche der Tragplatte verstellbar sind.
    7. Drehuntersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch an der Grundplatte und an der Tragplatte vorgesehene Anschläge, die ein fortgesetztes Drehen der Tragplatte in ein und derselben Richtung unmöglich machen.
    8. Drehuntersatz nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen von der Tragplatte oder der Grundplatte nach unten bzw. oben vorspringenden Anschlag, in dessen Bereich zwei von der Grundplatte bzw. der Tragplatte nach oben bzw. unten vorspringende Anschläge liegen, deren Abstand voneinander so bemessen ist, dass die Tragplatte nur um etwa 270 in der einen oder anderrnRichtung gedrehtwerden kann.
AT112569D 1927-02-18 1928-02-17 Drehuntersatz für Fernsprechapparate. AT112569B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE112569X 1927-02-28
DE112569T 1927-05-16

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ID=29407133

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