AT111513B - Verfahren zur Metallverarbeitung wie z. B. Schmieden, Pressen, Ziehen u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Metallverarbeitung wie z. B. Schmieden, Pressen, Ziehen u. dgl.Info
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Description
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Verfahren zur Metallverarbeitung wie z. B. Schmieden, Pressen, Ziehen u. dgl.
EMI1.1
Pressen, Ziehen, Schmieden, Prägen u. dgl. nicht möglich ist. Bei den bisher bekannt gewordenen Verfahren zur Verarbeitung solcher Materialien wird das Werkstück auf die Bearbeitungstemperatur oder etwas darüber erhitzt, damit es bei dem Wärmeentzug, den es unter dem Einfluss der kühleren Werkzeuge erleidet, gerade noch die richtige Bearbeitungstemperatur annimmt Wenn jedoch eine genaue Einhaltung der Bearbeitungstemperatur unerlässlich ist, führen diese Verfahren zu keinem Erfolg, da eine genaue Temperatureinstellung hier nicht möglich ist und nicht vermieden werden kann, dass an ver- schiedenen Stellen des Werkstückes verschieden hohe Temperaturen auftreten, entsprechend dem stärkeren oder geringeren Abfluss der Wärme in die Werkzeuge.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass die Bearbeitung bzw. Verarbeitung in einem Flüssigkeits-od. dgl. Bad bewirkt wird, das auf die Verarbeitungstemperatur erhitzt ist. Gemäss der Erfindung ist die Verarbeitungsmaschine in einem Flüssigkeits-od. dgl. Bad bzw. in einem Behälter oder einer Wanne zur Aufnahme einer Flüssigkeit angeordnet, die dazu dient, das Werkzeug bzw. die Maschine durch Wärmeübertragung auf die Verarbeitungstemperatur zu erhitzen. Durch solehe Flüssigkeits- bäder kann die Verarbeitungstemperatur genau eingestellt und durch beliebig lange Zeit genau aufrechterhalten werden z. B. durch Anwendung von Wärme-bzw. Temperaturregler für die Flüssigkeit. Solche Flüssigkeitsbäder können z. B. für hohe Temperaturen Salzbäder sein, für niedrige Temperaturen z.
B.
0l-od. dgl. Bäder.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für ein Ziehverfahren veranschaulicht.
Die Ziehwerkzeuge (Ziehstempel bzw. Dorn und Matrize) sind innerhalb einer Wanne 1 angeordnet, die zur Aufnahme einer Flüssigkeit z. B. einer Salzlösung 2 dient, die so hoch steht, dass sie den Ziehstempel und die Matrize einschliesst. Die Wanne ist mit einer Heizvorrichtung versehen, z. B. mit einem elektrischen Heizkörper, der bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung von einem Heizband 3 gebildet ist. mit welchem zweckmässig unter Vermittlung von Reglern die Flüssigkeit in der Wanne auf jede gewünschte Temperatur ganz genau erhitzt werden kann. 6 ist ein Thermometer, an welchem die jeweilige Temperatur des Flüssigkeitsbades abgelesen werden kann. In der Zeichnung ist die Wanne 1 unter Zwischenschaltung einer isolierenden Zwisehenplatte 4 auf einem Tisch 5 aufgestellt.
Die zu verarbeitenden Werkstücke werden, bevor sie in die Ziehpresse eingebracht werden. auf die Verarbeitungstemperatur erhitzt u. zw. zweckmässig durch Einbringung in das gleiche Bad 2, z. B. seitlich der Presse, so dass sie genau die gleiche Temperatur annehmen, wie die Verarbeitungsmaschine.
Sobald das Werkstück die Temperatur des Bades erreicht hat, wird es unterhalb dem Flüssigkeitsspiegel in die Presse eingelegt und der Verarbeitung unterworfen.
Die Wanne kann so gross sein. dass sie als Vorratsbehälter für die zu verarbeitenden Werkstücke dienen kann, so dass nach jedem Arbeitsgange sofort ein neues Werkstück in die Presse eingelegt werden kann.
Durch Anbringung eines Temperaturreglers kann die Verarbeitungstemperatur genau eingehalten und beliebig lange aufrechterhalten werden.
Das Verfahren gemäss der Erfindung ist für jede Art der Metallverarbeitung verwendbar, also auch für Schmiede bzw. Gesenkschmiedearbeiten, für Prägen. Pressen usw.
Claims (1)
- .. -PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 zeichnet, dass die Verarbeitung in einem auf die. Arbeitstemperatur erhitzten Flüssigkeits- od. dgl. Bade für die zur Verarbeitung verwendeten Vorrichtungen bewerkstelligt wird, in welchem die Temperatur EMI2.2 EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
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| AT111513T | 1927-05-09 |
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1927
- 1927-05-09 AT AT111513D patent/AT111513B/de active
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