<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
unteren Kante 3 der Scheibe 1 wird ein kleines Loch in dieselbe gestossen, das etwa ulll den Lochdurchmesser seitlich von der Mittellinie liegt. Die Hälfte der Scheibe, die das Magazin fassen kann, ist an der rechten Seite und die andere Hälfte an der linken Seite von der Mittellinie mit dem Loch 4 versehen, wobei man die Scheiben als von der präparierten Seite aus gesehen zu denken hat.
Das die Scheiben aufnehmende Magazin 5 wird zweckmässig ans dünnem Blech. beispielsweise Weissblech, gefertigt und besteht aus einer rechtwinkligen Büchse, die die Scheiben gerade fasst und etwa ein Dutzend derselben nebst einer dünnen Blechscheibe von derselben Grösse aufnehmen kann. Die Büchse wird durch einen Deckel 6 unten ge- schlossen. Das Magazin 5 wird zweckmässig aus zwei Teilen 7 und 8 (Fig. 3 und 4) hergestellt, die so ineinander passen, dass sie an den Fugen lichtdicht sind ; sie können ausserdem mit dünnem Papier (Etiketten) verklebt werden. Der Deckel ist in Fig. 5 in Einzelansicht dargestellt.
Auf der oberen Seite 9 des Magazins befinden sich zwei Öhre 11), die beim Pressen des Rückteiles 7 aus dem Material der Ecke aufgepresst werden können und mit je einem Loch 11 versehen sind. Die Rückseite 7 hat ferner zwei konvexe Wulste-/. ;' in der Nähe des unteren Randes. Der Vorderteil 8 des Magazins ist mit zwei inneren Wulsten 13 an den beiden Seiten in der Nähe der oberen Ecken ausgestattet, welche in die Ausschnitte 2 der Scheiben passen. Ferner sind in der Rückseite zwei gegen den unteren Rand offene Einschnitte 14 angebracht, welche den Löchern 4 der eingelegt n Scheiben gegenüberliegen. Bei Benutzung von Glasplatten werden die Wulste 12 an kleinen an die Magazinseiten gelöteten Blattfedern angebracht.
Eine Querstange 15 (Fig. 2) mit an den Enden angedrehten Zapfen 16 ist so lang, dass die beiden Zapfen in die Löcher der schräg gestellten Öhre 10 eingeschoben werden können. In der Stange 15 ist eine
Schraube 17 befestigt, die zweckmässig mit einer Feder 18 verbunden ist, welche die Stase nach Einsetzung in die Öhre 10 so hält, dass die Schraube 17 in der Mittellinie des
Magazins liegt. Der zum Abschluss des Lichtes zweckmässig mit einem Plüschfutter ver- sehene Deckel 6 hat vorspringende Kanten lut, um mit den nachstehend erwähnten An-
EMI2.1
Uor Wechselschieber 20 besteht aus einer leichten, aus Blech hergestellten Büchse, welche am unteren Ende 21 (Fig. C und 7) offen und an allen anderen Seiten lichtdicht ange- schlossen ist. Er ist gerade gross genug, um das Magazin nebst der Stange 15 so aufzu-
EMI2.2
Mitte durchlocht ; in dieses Loch ist eine Mutter 23 eingeschraubt. Zwei Griffe 24 sind in Scharnieren auf dem oberen Ende befestigt und dienen zum Aus- und Einschieben des Wechsciscbiebers in dem äusseren Schieber 25. Am unteren Ende befindet sich auf jeder Seite ein Vorsprung oder Stift 26 und an der Rückseite ist die untere Kante weggeschnitten. wie durch die punktierte Linie 27 (Fig. 7) angedeutet ist.
Der Hauptschieber 25 ist
EMI2.3
Rücken- und Seitenwandungen, einen drehbaren Deckel 29 an der unteren Seite und eue offene Vorderseite mit gefalzten Rahmen 31. Der Hauptschieber'25 ist an dem oberen Ende 8 : J offen, um den Schieber 20 ausziehen zu können ; diese Öffnung wird lichtdicht
EMI2.4
verhindern, sich gegen diese Rückseite zu reiben. Direkt oberhalb der Anschläge 34 ist ein dünner Metallschieber 36 vorgesehen, der in Nuten 37 (Fig. 7) gleitet und durch len Schlitz. 38 in einer der Seiten des Schiebers 25 hin- und hergeschoben werden kann.
Flache Bandfedern 3 ! J sind an der Rückseite 27 befestigt, welche nach der offenen Vorderseite des Schiebers 25 zu federn.
EMI2.5
in der Führung 44 gleitet, greift in die Sporrxähno der Scheibe 40. Das andere Ende 45 ist an einer langen Feder 46 (Fig. 6) angebracht, die am oberen Ende an einer der Seiten : 18 befestigt ist und derart gebogen ist, dass sie beim Geradedrücken die Sperrklinke bo bewegt, dass die Scheibe 40 um einen Zahn gedreht wird. An der Rückseite 27 ist ferner ein langer T-förmiger Hebel 47 drehbar angebracht, welcher eine Nase 48 besitzt, die in
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
reicht bis dicht zum Schieber 36 nach unten und besitzt eine umgebogene Verlängerung 49, die an ihrem Ende einen kleinen Stift 50 trägt.
Die Verlängerung bildet eine Feder und ist am Ende nach vorn umgebogen. Der obere Theil des Hebels 47 bildet eine Querstange 51 mit rechtwinklig umgebogenem geschlitztem Ende 52 (Fig. 10 und 12). Eine Blattfeder 53, die an der Seite 35 des Hauptschiebers 25 befestigt ist, drückt den Hebel gegen die Scheibe 40. An den Seiten des Schiebers 25 ist eine schmale Stange 54 drehbar gelagert mit gleichfalls eingeschnittenem Ende, wodurch die Finger 55 gebildet werden, die in die Schlitze der Enden 52 der Querstange 51 eingreifen können. Die untere Kante der Stange 54 ist umgebördelt und bildet eine vorstehende Leiste 56. An dem Schieber 25 befestigte Federn 57 drücken auf die Stange 54 und drehen diese nach innen.
In der Stange sind ferner zwei Schlitze 58 vorgesehen, durch welche zwei Stifte 59 drücken ; diese Stifte werden von einer Blattfeder 60 getragen, welche an der Vorderseite 30 des Schiebers 25 be- festigt ist. Die Vorderseite des Schiebers trägt ferner zwei leichte gegen die Rückseite 27 drückende Federn 61. Die Rückseite der Zahnscheibe 40 ist mit Zahlen 62 markiert, während die Rückseite des Schiebers 25 mit einer Schauöffnung 63 ausgerüstet ist. Die
EMI3.2
gestellt ist, aufklappbar gemacht werden.
Bei Benutzung des neuen Wechselapparates wird folgendes System befolgt. Die Scheiben werden in der dieselben herstellenden Fabrik in den beschriebenen Magazinen verpackt und so in den Handel gebracht. Die Scheiben werden in bestimmten Reihenfolgen verpackt, indem eine Scheibe mit den einen Loch auf der einen Seite von der Mitte stets einer Scheibe mit dem Loch auf der anderen Seite folgt und so, dass jede derselben mit dem Einschnitt 2 über die Wulste 13 des Magazins greift. Let/teres enthält etwa ein Dutzend Scheiben und wird nach Einführung derselben durch den Deckel ! geschlossen, um dann in einen Umschlag gehüllt oder verklebt zu werden.
Um die Scheiben nacheinander zu exponieren, wird das Magazin in den im Hauptschieber befindlichen Wechselschieber durch die Klappe 2. 9 oder, wenn die Vorderseite aufklappbar ist. durch diese eingesetzt, nachdem vorher die Stange 16 in die Öhren 40 geschoben war ; nun wird die Klappe geschlossen. Die Schraube 17 wird dann durch Aufschrauben der Mutter 23 nach oben gezogen, wodurch das Magazin in den Wechselschieber hineingezogen wird. während der Deckel (j des Magazins, durch die Anschläge. 86 angehalten, in dem Haupt- srhiet'er 25 verbleibt. Der Hebel 47 wird vor Einschieben des Magazins so gestellt, dass of in seiner äussersten Lage rechts oder links steht und zwar der Stellung des Loches 4
EMI3.3
Schieber 36 wird durch den Schlitz 38 fest eingeschoben.
Zieht man nun den Wechselschieber aus, so bleibt die durch den Stift gehaltene Scheibe in dem Hauptschieber auf dem Schieber. ? aufruhend und tritt aus dem Wechselschieber, worauf die Feder 39 sie
EMI3.4
wiedel eingeschol)cn, so wird die Scheibe zwischen ihm und dem Rahmen-() gehalten.
Während des Auszuges wird die Feder -16'freigegeben, so dass sich die Sperrklinke 42 verschiebt und in den nächsten Zahn der Scheibe 40 eingreift. Infolgedessen wird bei dem Einschieben des Wechselschiebers die Scheibe um einen Zahn gedreht, indem die Feder 46'durch die Stifte 2 zusammengedrückt wird und der Hebel in die Mittellage mit dorn Stift 50 zwischen den Löchern zweier einander folgenden Scheiben gebracht wird,
EMI3.5
In der äussersten Lage des Hebels nimmt der Querarm die Stellung Fig. 10 ein, in we( lcher die aufgebogenen Enden desselben die Stange 54 zurückhalten, so dass sie während des ersten Auszuges des Schiebers die Scheibe nicht berührt. Beim ersten Einschieben wird der Querarm in die Stellung Fig. 10 gebracht, in welcher die Einschnitte 52 den Zinken der Stange 54 gestatten, in sie einzutreten, so dass, wenn der Wechselschieber zum zweitenmal nach Beendigung der Aussetzung der Scheibe ausgezogen wird, die Stange 6-1 durch die Feder gedreht wird und die Leiste desselben die obere Kante der Scheibe etwas zurückbiegt.
Zur Erleichterung dieser Bewegung kann die obere Kante der Scheibe in der Mitte etwas ausgehöhlt sein. Wird der Wechselschieber zum zweitenmal eingeschoben, so schiebt sich die Scheibe mit der Vorderkante in das Magazin, da die runden Vorsprünge 12 die vorderste in dem Magazin befindliche Scheibe von der Vorderseite desselben abdrücken und das Eintreten der benutzten Scheibe gestatten. Bei diesem Einschub wird die Scheibe 40 wieder um einen Zahn gedreht und es gelangt der Hebel in die der Anfangsstellung entgegengesetzte Lage, so dass der Stift in das Loch 4 der nächsten Scheibe einschnappt, worauf die Teile von neuem betätigt werden können.
Anstatt die Scheiben 1 mit abwechselnd von der Mitte nach rechts und links liegenden Löchern zu@ versehen, können sie auch alle ein Loch in der Mitte besitzen, in welchem Falle das Loch auf der Rückseite der Scheibe
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1