AT111220B - Verfahren zur Herstellung von Stehbolzen- oder Nietverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stehbolzen- oder Nietverbindungen.

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AT111220B
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Karl Ing Faus
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Aeg
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  Verfahren zur   Herstellung   von Stehbolzen-oder Nietverbindungen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Stehbolzen- oder Nietverbindungen und insbesondere auf die Ausbildung der   Schliessköpfe   solcher Verbindungen. 



   Der Erfindung gemäss werden die Schliessköpfe der dichten Stehbolzen-oder Nietverbindungen in der Weise hergestellt, dass auf das überstehende Bolzenende ein Ring aus gleichem oder auch anderem Material, wie der Bolzen oder Niet, aufgezogen und sowohl an den Bolzenschaft wie auch an das Werkstück angepresst oder angewalzt wird. 



   In der Zeichnung sind Herstellungsstufen einer Stehbolzenverbindung beispielsweise schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Stehbolzenende mit aufgezogenem Kupferring und einem das Anwalzen bewirkenden Döpper bei Beginn des Arbeitsvorganges. Fig. 2 zeigt das Stehbolzenende nach Beendigung des Arbeitsvorganges. Fig. 3 und 4 zeigen den Arbeitsvorgang gemäss Fig. 1 und 2 in etwas abgeänderter
Form. In Fig. 5 ist das dem Anwalzen des Ringes vorangehende Abstechen der Stehbolzenenden schematisch veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt das eine Ende eines eisernen Stehbolzens   a, der   in die Wand b eines Stehkessels ein- geschraubt ist. Bisher wurde das herausstehende Stehbolzenende zwecks Bildung des Schliesskopfes gänzlich umgenietet, was wegen der damit verbundenen grossen Materialverschiebungen einen sehr hohen
Kraft-und Arbeitsaufwand erforderte und häufig zu einer Überbeanspruehung des Materials und damit zu Betriebsstörungen führte. Besonders schwierig gestaltet sich das Umnieten eiserner Bolzen bei An- wendung eines   geräuschlos   arbeitenden Nietverfahrens mittels Stemmwalzen od. dgl. Um diesen
Schwierigkeiten zu entgehen, werden gemäss der Erfindung die Bolzenenden, wie Fig. 5 schematisch zeigt, mittels des Abstechstahles   Cl   auf Nietkopfhöhe abgestochen und der Kopfform entsprechend kalottenförmig ausgebildet.

   Auf das überstehende Ende des eisernen Stehbolzens wird dann ein Ring e von rechteckigem Querschnitt, z. B. aus Kupfer, aufgezogen und mittels einer geeigneten Vorrichtung, z. B. des rotierenden und mit ruhigem Druck gegen das Werkstück gepressten Döppers   c,   an Bolzen- schaft a und Kesselwand b fest derart angewalzt, dass er die kalottenartige   Stirnfläche   zu einem vollständigen   Schliesskopf   ergänzt, wie Fig. 2 zeigt. 



   Durch Wahl eines grösseren, die kalottenförmige Stirnfläche überragenden Kupferringes f kann man, wie Fig. 3 und 4 zeigen, erreichen, dass das zur   Schliesskopfergänzung   nicht erforderliche Material mittels des Döppers c auf die   Bolzenstirnfläche   aufgewalzt wird und dieselbe kappenartig überzieht (Fig. 4), so dass das eiserne Stehbolzenende von einer an Bolzenschaft   a   und Kesselblech b fest und dicht anliegenden geschlossenen Kupferkappe   (j Überzogen   und somit gegen Korrosion vollständig geschützt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Stehbolzen-oder Nietverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass auf das überstehende Bolzen-oder Nietende ein Ring (e, f) aus gleichem oder anderem Material wie der Bolzen oder Niet aufgezogen und sowohl an den Bolzenschaft (a) wie an das Werkstück (b) angepresst oder angewalzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche des Bolzenendes (a) vor dem Anpressen des Ringes (e, f) kalottenförmig abgestochen wird. <Desc/Clms Page number 2>
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bingquerschnitt (f) derart gewählt wird, dass beim Anpressen oder Anwalzen des Ringes auch die kalottenförmige Stirnfläche des Bolzens (a) kappenartig mit dem Ringmaterial überzogen wird. EMI2.1
AT111220D 1927-04-26 1927-06-08 Verfahren zur Herstellung von Stehbolzen- oder Nietverbindungen. AT111220B (de)

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