AT110571B - Gießmundwischer. - Google Patents

Gießmundwischer.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Giessnmndwischer.   
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 Giessmaschinen, die zur Entfernung von   Metallruckständen   und Fremdkörpern vom MundstÜck des   Giesstopfes   dienen. Bei den bisher bekannten Giessmundwisehern wird der an dem festen Maschinenrahmen drehbar angebrachte Arm des Wischers von einem der bewegten Maschinenteile betätigt. Ein vom Giesstopf getrennt angeordneter Wischer arbeitet nicht zufriedenstellend, da infolge des Vor-und   Rüekwärtsschwingens   des Giesstopfes der mit dem   Giesstopfmundstück zusammenwirkende   Teil des Wischers seine richtige Arbeitslage nicht beibehält, mit dem Ergebnis, dass die Abstreifwirkung ungleichmässig und teilweise unwirksam wird. 



   Die Erfindung hat einen Wischer zum Gegenstand, der am Giesstopf angelenkt ist, so dass dessen Verschwenkungen um seinen Drehpunkt das Zusammenwirken zwischen dem Wischer und dem Mundstück nicht beeinträchtigen können, da der Wischer mit dem Giesstopf mitbewegt wird, wodurch die richtige Arbeitslage   des Mundstückes   und des damit   zusammenwirkenden   Teiles des Wischers aufrechterhalten wird. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine teilweise Vorderansicht desjenigen Teiles einer   Zeilengiessmaschine,   welcher den Giesstopf und die anschliessenden Maschinenteile enthält und die Anordnung des Wischers zeigt. Fig. 2 ist eine teilweise Seitenansicht von links zu Fig. 1, in dem das Gussrad in gestrichelten Linien dargestellt ist. Fig. 3 ist ein Schaubild des Wischerarmes für sich ; Fig. 4 ist eine   Einzelansicht entsprechend Fig. und   zeigt eine geänderte   Ausführungsform.   



   Die Erfindung ist allgemein anwendbar auf die   Giessvorrichtungen von Zeilengiessmaschinen,   die eine Form verwenden, in der Typenzeilen gegossen werden, und einen Giesstopf besitzen, dessen Mundstück in   Berührung   mit einer Fläche der Form gebracht wird, um diese zu   verschliessen   und Letternmetall in den Hohlraum der Form zu spritzen. Zweck der Erfindung ist, einen verbesserten Wischer zu schaffen, der von jedem Teil der mit der Form in Berührung kommenden Fläche des Giesstopfmundstückes jegliches geschmolzene Letternmetall entfernt, das nach einem   Gussvorgang   daran anhaftet.

   Auf diese Weise ist die Ansammlung von erhärtetem Letternmetall vermieden, das andernfalls einen genauen, dichten Abschluss zwischen dem Mundstück und der damit zusammenwirkenden   Fläche   der Form verhindern würde. 



   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bedeutet 1 einen Teil der Schnauze des Giesstopfes 2 ; letzterer kann von der üblichen Bauart sein und ist auf einer   Welle   montiert, so dass er zur Vorbereitung eines Giessvorganges vorwärts schwingen und nach vollzogenem Gusse zurückschwingen kann. Er ist mit einem Mundstück 4 versehen, dessen vordere Fläche in dichtem Anschluss mit der Hinterfläehe der vom Gussrad 6 getragenen Form 5 gebracht werden kann, wenn der Giesstopf vorwärts geschwungen wird. Das   Vor-und Rückschwingen geschieht   in   geeigneten Zwischenräumen   mittels der üblichen Vorrichtungen.

   Das Mundstück hat Öffnungen 7, durch die das im Behälter enthaltene,   geschmolzene   Letternmetall mittels einer Pumpe in den Hohlraum der Form gepresst wird, in der die Letternzeile gegossen werden soll. 



   Der Wischer, der den Gegenstand der Erfindung bildet, dient dazu, ein Ansetzen von Lettermetall auf der mit der Form in Berührung kommenden Vorderfläche des   Giesstopfmundstückes   zu verhüten. Dieses Ansetzen würde einen dichten Abschluss zwischen dem Mundstück und der Form verhindern und eine Undichtheit und Verlust von Letternmetall verursachen, wodurch unvollständige Füllun der Form und   unvollkommener   Guss der Letternzeilen bewirkt würde. 

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   Wie dargestellt, besitzt der Wischer einen Teil 8 in Form eines Winkelhebels, der am unteren Teil der Stirnfläche 9 des Giesstopfmantels mittels eines Bolzens 10 angelenkt ist. Der längere Arm 11 des Winkelhebels ist zwischen seinen Enden bei 12 abgebogen, so dass sein   äusseres   Ende   für gewöhnlich   annähernd in einer vertikalen Ebene liegt, die im wesentlichen mit jener Fläche des   Mundstückes   4   zu-     sammenfällt,   welche mit der Form in Berührung kommt.

   Ein Wischkissen   18   ist auf der Hinterfläche 
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 ist derart angeordnet und abgelenkt, dass dieses   Wischkissm   in Berührung mit der wirksamen Fläche des Mundstückes kommt und über dieses hinwegstreicht, wenn der   Wischerarm um   seine Drehachse geschwenkt wird. 
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 gehalten ist, während das andere Ende gegen den   schwenkbaren Wiseherteil drückt. Die Hinterfläche   dieses Teiles ist in der Nähe seiner Anlenkungsstelle flach und legt sich beweglich gegen die flache Stirnfläche 9 des Giesstopfmantels an, wodurch der Wischer in einer bestimmten lotrechten Ebene geführt 
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 und bei 18 (Fig. l) gelenkig mit dem oberen Ende. eines Lenkers 19 verbunden ist, dessen unteres Ende bei 20 gelenkig mit einem Betätigungshebel 21 verbunden ist.

   Es wurde gefunden, dass die Bewegungen des bei solchen Maschinen üblichen Zeilenspatienhebels 22 zu solchen Zeiten   stattfinden, dass   dieser Hebel auch zur   Betätigung des Wischermechanismus   herangezogen werden kann. Der   Betätigungsann 27   kann deshalb in einem Stück mit dem üblichen   Zeilenspatienhebel 82   hergestellt oder getrennt von diesem hergestellt und starr mit dessen Lagerhülse verbunden werden, mit der er an dem Maschinenrahmen in üblicher Weise bei 23 gelagert ist. Der   Zeilenspatienhebel wird in der üblichen Weise angetrieben.   



   Im Betrieb wird nach dem Giessen einer Zeile der Giesstopf zurüekgeschwenkt und löst dabei sein Mundstück von der Form, worauf der Zeilenspatienhebel 22 für seine bekannten Funktionen um seine Lagerung 23 geschwenkt wird. Dabei wird der Arm 21 mitbewegt und erteilt   durch den Lenker. 7. 9   dem Wischerteil 8 eine schwingende   Bewegung. Während dieser Bewegung   des Wischers bewegt sich das Wischerkissen quer über die ganze mit der Form in Berührung kommende Fläche des Mundstücks und entfernt hiedurch jegliches geschmolzene Metall oder sonstige allenfalls anhaftende Stoffe. Hiedurch wird eine glatte, reine Oberfläche für den nächsten Gussvorgang gewährleistet. 



   Während jedes Arbeitskreislaufs der Giessvorrichtung bewegt sich der   Zeilenspatienhebel 22   in 
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 befindet sich das Wischerkissen ausserhalb des Bereiches   des Mundstuckes, wodurch   die ungehinderte Berührung zwischen diesem und der Form   möglich   wird. Die Verbindungen zwischen den den Wischer 
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 weg zu gestatten. 



   Der gemäss der Zeichnung ausgebildete Wischer kann in dem bei derartigen Maschinen verfügbaren Raum zwischen der Vorderseite des Giesstopfes und dem Gussrad untergebracht werden und der Bewegungs-   bereieh   des Wischers bei seiner Tätigkeit ist derartig, dass sein oberes Ende ungehindert innerhalb der üblichen, hinten vorspringenden Felge des   Gussrades   arbeiten kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Giessmundwischer für   den   -Giesstopf   von Zeilengiessmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der den Wischer tragende Arm   (8)   am   Giesstopf   angelenkt ist und mit einem   Betätigungshebel   (21) an einer der Drehachse   (8)   des Giesstopfes benachbarten Stelle (2 verbunden ist. 
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Claims (1)

  1. Arm (8) durch einen Hebel (21) betätigt wird, welcher am Lagerzapfen (23) des Zeilenspatienhebels (2'2) der Maschine gelagert ist und mit dem letzteren sich gemeinsam bewegt.
AT110571D 1925-12-07 1926-03-17 Gießmundwischer. AT110571B (de)

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