AT110538B - Verfahren zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff. Bei dem Verfahren zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff aus Schwefel und Holzkohle (oder anderen geeigneten Kohlenarten) bildet sich aus der Asche der Kohlen und denRückständen des Schwefels eine Schlacke aus oxydischen und sulfidischen Verbindungen, die ja nach Zusammensetzung bei ungefähr 1000-1200'C schmilzt und als Schmelze elektrische Leitfähigkeit besitzt. Es ist nun gefunden worden, dass diese Schlacke, deren Beseitigung bei den gewöhnlichen Retorteiifen viele Unannehmlichkeiten bereitet, bei elektrisch betriebenen Schachtöfen, bei welchen die Reaktionkohle als elektrischer Widerstand zwischen einer beweglichen oberen und einer feststehenden unteren Elektrode dient, nicht nur leicht abgestochen und aus dem Betrieb entfernt, sondern in besonders vorteilhafter Weise während des Betriebes des Ofens nutzbar gemacht werden kann. Geht man nämlich derart vor, dass man den Boden des Schachtes durch Aushöhlung der Bodenelektrode in Tiegelform als Sumpf ausbildet, in dem dauernd die geschmolzene Schlacke sich sammeln kann und in einer gewissen Mindesthöhe der Schicht gehalten wird, und dass nur von Zeit zu Zeit die entstandene Schlackenmenge abgestochen wird, so wird eine neue, in mehrfacher Hinsicht vorteilhafte Wirkung erreicht. Einmal wird der Stromübergang von dem Kohlenboden des Ofens zur Beschickung erheblich regelmässiger, da jetzt nicht mehr ausschliesslich eine örtliche Berührung zwischen den einzelnen Stücken der Beschickung und dem Boden stattfindet, sondern die geschmolzene Schlacke auf dem ganzen Kohlenboden aufliegt und die Stücke der Beschickung in die Oberfläche der Schlacke eintauchen. Anderseits bildet die flüssige Schlacke einen Wärmespeicher von nahezu gleichbleibender hoher Temperatur, der Gewähr dafür gibt, dass der durch die untere Zone der Beschickung herabfliessende Schwefel quantitativ auf der Oberfläche der Schlacke verdampft ; infolgedessen kann der Kohlenstoff des Ofenbodens nicht mehr mit dem Schwefel unter Sohwefelkohlenstoffbildung reagieren. Der Kohlenboden wird daher durch die Schlacke geschützt und seine Lebensdauer wird dementsprechend wesentlich verlängert. Endlich wird auch das Mauerwerk nahe der Bodenelektrode geschont, da es weniger dem Angriff der sulfidischen Schlacke ausgesetzt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff in Schachtöfen, bei denen die Reaktionskohle als elektrischer Widerstand zwischen einer beweglichen oberen und einer feststehenden unteren Elektrode dient, dadurch gekennzeichnet, dass man die geschmolzene Schlacke in dem ausgehöhlten Ofenboden aus Elektrodenkohle sich sammeln lässt und von Zeit zu Zeit absticht. bevor die Schlacke das Mauerwerk erreicht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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