AT20205B - Verfahren zum lokalen Enthärten der Oberfläche von Panzerplatten. - Google Patents
Verfahren zum lokalen Enthärten der Oberfläche von Panzerplatten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> spielsweise mit Hilfe eines Aufsatzes aus Ziegeln a begrenzt, welche auf einer dünnen Schicht 8 Sand aufsitzen, die die Verbindung zwischen dem genannten Aufsatze und der Platte bildet. Eine Umfassung baus tonhlijtiger Erde bildet einen dichten äusseren Ring. Die von der schmelzbaren Masse zu bedeckende Fläche ist daher vollkommen begrenzt und die geschmolzene Masse m wird bis auf - eine Höhe von einigen Zentimetern eingegossen. Sodann lässt man zwischen einer Kohle c und der Obe : äche des Bades einen elektrischen Bogen wirken ; das Bad wird unter dessen Einfluss auf Rotglut erhitzt und überträgt seine Wärme auf die Platte, von welcher ein Teil der zementierten Schicht enthärtet wird. Um zu vermeiden, dass die Oberfläche der Platte auf eine zu hohe Temperatur ersitzt wird, was bei der Wiederabkühlung eine Härtung zur Folge haben könnte, sowie um eine Oxydation oder eine Verflüchtigung des flüssigen Metalles zu vermeiden, lässt man Erhitzungen mit Wiederabktihlungen von ungefähr gleicher Dauer abwechseln. Die Temperatur kann dadurch begrenzt werden, dass man, bald nach dem Durchgang des Stromes, ein Stahl- stäbchen in das Metall eintaucht ; schon nach einem sehr kurzen Eintauchen der Stange wird sich die Temperatur von der Oberfläche des Bades zu der Berührungsstelle mit der Platte vermindern. Das Bad bleibt nach wenigen Minuten an der Oberfläche nur rot- glühend, sobald die zementierte Fläche selbst zur Rotglut gebracht ist. Um den Verlust des flüssigen Metalls durch Oxydation so viel als möglich zu vermindern, wird die Oberfläche des Bades mit Russ oder Holzkohlenpulver bestreut. Wenn die zu enthärtende Fläche sehr gross ist, ist es zweckmässig, mehrere elektrische Bögen, welche gleichmässig über die Oberfläche verteilt sind, zur Anwendung zu bringen. Statt eine Form a aus Ziegeln anzuwenden, können auch abnehmbare Formen aus feuerfestem Material, Zement oder dgl. angewendet werden, welche leicht von einem Punkte der Platte an einen anderen gebracht werden können. Die schmelzbare Masse m ist zweckmässig ein Metall oder eine Legierung von hoher spezifischer Wärme und ist nur die eine wesentliche Bedingung zu erfüllen, dass die Schmelz- temperatur dieses Metalles oder dieser Legierung niederer sei, als die Temperatur, bis auf welche die zu enthärtenden Teile der Panzerplatte erhitzt werden sollen. Blei, Zinnlot. Antifriktionsmetall, Aluminium etc. können hiezu benützt werden. Die Erhitzung der schmelzbaren Schicht m, die dazu dient, die Hitze zu übertragen, kann durch Erzeugung eines Induktionsstromes vermittelst eines äusseren Transformators, welcher entsprechend angeordnet ist, oder aber durch den Durchgang eines Stromes durch einen Draht von hohem elektrischen Widerstand, welcher hiedurch glühend wird, bewirkt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum lokalen Enthärten der Obernäche von Panzerplatten, dadurch gekennzeichnet, dass eine leicht schmelzbare, flüssige Metallmasse, wie Blei, Zinnlot, Aluminium etc. zwischen den zu enthärtenden Teilen der Panzerplattenoberfläche und einer geeigneten Wärmequelle von beliebig hoher Intensität während der ganzen Dauer des Verfahrens als Zwischenschicht erhalten wird, derart, dass die hohe Temperatur der Wärmequelle nicht nur die geschmolzene Metallzwischenschicht auf der nötigen Temperatur erhält, sondern auch durch dieselbe hindurch in regelbarer Menge den zu enthärtenden Stellen der Platte zugeführt wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT20205T | 1903-09-05 |
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| AT20205B true AT20205B (de) | 1905-05-25 |
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| AT20205D AT20205B (de) | 1903-09-05 | 1903-09-05 | Verfahren zum lokalen Enthärten der Oberfläche von Panzerplatten. |
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