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FRITZ STÄHLI IN WINTERTHUR (SCHWEIZ).
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Die Centralschmiervorrichtung besitzt einen Schalthebel mit bremsbackenartigen Teilen, welche mit dem Schalthebel durch kniegelenkartige Organe verbunden sind und mit einer mitzunehmenden Scheibe Kontakt bilden.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer solchen Centralschmiervorrichtung und zwar in Fig. 1 in der Seitenansicht mit teilweiser Schnittführung vor dem
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kolbenachse.
Der Schalthebel A sitzt drehbar auf der Büchse G und diese letztere ist auf dem Viereckzapfen illl der Pumpenkolbenwelle M-fest sitzend. Auf dem Zapfen M1 sitzt ferner die Kupplungsscheibe H, auf deren Nabe der Sperrscheibenteil E sitzt, welcher einen nach aussen vorspringenden Conus besitzt, der mit dem nach innen vorspringenden Conus der Kupplungsscheibe T ? in Reibungsberührung tritt. Mit dem Sperrscheibenteil E ist der Sperrscheibenteil E1 verbunden, derart, dass. E und E1 zusammen eine von den Sperrkegeln mitzunehmende Kontaktscheibe und eine Conusrinno bilden, in welche die bremsbackenartigen Organe, in vorliegender Form als Sperrkeile Cl eingreifen.
Diese Bremsbacken C1 tragen Zapfen C''\ an welchen die Gelenke B sitzen, die ihrerseits mit Zapten AO des Schalthebels. 4 verbunden sind und zwar derart, dass die Verbindungslinien der Centren einen Kniehebel bilden, so dass bei Drehung des Schalthebels im einen oder andern Sinne ein Einpressen der Bremskeile oder ein teilweises Ausheben, also ein Lockern derselben stattfindet. Die Verbindung von E und E1 ist durch Schraubengewinde bewerkstelligt. derart, dass bei Abnützung der Bremskoile oder der Rinne oder beider zusammen durch
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der Kniohebelwirkung. Der Staubdeckel F sitzt über den eben beschriebenen Kupplungsorganen auf der Büchse G.
Auf dem Zapfen M1 der Achse . welche bei M ein Zapfenexcenter besitzt, sitzt au-cl die Scheibe J, auf welcher die Feder K sitzt, und zwar auf dem gegen die Büchse G liegenden Anpass der Scheibe J und der Nabe des Hebels L,
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scheibe E und damit auf den Conus der Kupplungsscheibe il, also auch auf letztere selbst.
In der Kupplungsscheibe H ist ein Einführungsloch R für Schmieröl und in der Sperrscheibe E ist in ähnlicher Weise ein Schmierloch S, durch welches das durch R eingeführte Öl in die von E Ei gebildeten Sperrkeilnuten gelangt. Auf-der der Schaltseite entgegengesetzten Seite der Welle J12 sitzt auf einem sogenannten Viereck der letzteren die Scheibe 0. weiche zur Vermeidung des Rücklaufes bei Aushebung der Schaltorgane durch die Feder P und die Mutter Ci mit ihrer Stirnfläche gegen die benachbarte Lager- büchse N gepresst wird. Je nach den zn erwartenden Reibungsverhältnissen ist der Durchmesser der Scheibe 0 zu wählen.
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Der Schalthebel A wird auf passende Weise, wie z. B. durch eine Coulisse der
Lokomotivsteuerung in Bewegung gesetzt, so dass also ein Kuppeln und Entkuppeln der
Bremskeile stattfindet und damit ein entsprechendes Drehen der Sperrscheibo E Ei und der Kupplungsscheibe, n. somit auch der Excenterwelle MI M2 M, wodurch die einzelnen Ölförderungsbewegungen durch den Pumpenkolben stattfinden.
Das Klemmen der Sperr- keile Cl erfolgt bei der Bewegung des Schalthebels im Sinne der Pfeile Fig. 1 und somit auch die Pumpenbewegung. Das Lösen der Sperrkeile erfolgt demgemäss bei der den
Pfeilen des Schalthebels A entgegengesetzten Richtung und zwar durch die Spannung im
Sperring selbst, sowie durch die Kniehebelorgane; bei ungekuppelten Sperrkeilen steht die
Excenterwelle M A still, welcher Stillstand mit Sicherheit erzielt wird durch die
Wirkung der unter Federdruck stehenden Bremsscheibe O und die dadurch erfolgende
Pressung auf die Lagerbüchsen-Stirnseiten, welche sich bis auf die Nabenseite der
Kupplungsscheibe S fortpflanzen.
Die Feder K erzeugt, wie bereits in vorstehender
Beschreibung der bezüglichen Organe angedeutet, den Druck der Sperrscheibe E E1 an die Kupplungsscheibe H, entsprechend den normalen Widerständen. Wird z. B. der Wider- stand in der Schmiervorrichtung bezw. in der Excenterwelle über das normale Mass gesteigert, z. B. infolge Verstopfung einer Leitung oder dgl., so kommt das Sperrad E E 1 zum Schleifen auf der Kupplungsscheibe H und die letztere bleibt dann still und schützt dadurch die Vorrichtung vor Störungen bezw. vor Bruch.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Selbsttätige Centralschmiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehalt- hebel (A) mit bremsbackenartigen, mit einer mitzunehmenden Scheibe (E Ei) Kontakt bildenden Organen (C') ausgerüstet ist, welche mittelst Kniegelenk (B) mit dem Schalt- hebel (04) verbunden sind.