DE155138C - - Google Patents
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- DE155138C DE155138C DE1903155138D DE155138DA DE155138C DE 155138 C DE155138 C DE 155138C DE 1903155138 D DE1903155138 D DE 1903155138D DE 155138D A DE155138D A DE 155138DA DE 155138 C DE155138 C DE 155138C
- Authority
- DE
- Germany
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- ribs
- ball stud
- universal joint
- screw
- joint
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/16—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
- F16D3/26—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
- F16D3/44—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected the intermediate member being connected to the coupling parts by ridges, pins, balls, or the like guided in grooves or between cogs
- F16D3/46—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected the intermediate member being connected to the coupling parts by ridges, pins, balls, or the like guided in grooves or between cogs each coupling part embracing grooves or ridges on the intermediate member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Kreuzgelenke haben vielfach den Nachteil, daß vier unabhängige Lager
für die'vier Zapfen des Kreuzgelenkes vorhanden sind, so daß die Nachstellbarkeit jedes
dieser Lager schwierig einzurichten ist.
Die Erfindung betrifft nun ein Kreuzgelenk, bei dem die Nachstellbarkeit sämtlicher Lagerflächen
in einfachster Weise ausgeführt werden, kann.
ίο Das Wesen des neuen Kreuzgelenkes besteht
darin, daß ein gemeinsamer, zur Lagerung der Enden der beiden Wellenteile dienender
Kugelzapfen mit nachstellbaren Rippen versehen ist. Die Wellenenden umfassen den
Kugelzapfen derart gabelförmig, daß die beiden Gabeln in zwei aufeinander senkrechten
Ebenen liegen, wobei die gegenseitige Lage der beiden Gabeln durch geeignet gestaltete
Rippen des Kugelzapfens gesichert wird. Die Nachstellung erfolgt dadurch, daß man diese
Rippen keilförmig gestaltet und wenigstens zwei derselben von dem Kugelzapfen trennt,
so daß durch Nachziehen der beweglichen Rippen die Gabeln stets gegen die festen
Rippen gedrückt werden können.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des neuen Kreuzgelenkes dargestellt,
und zwar zeigen
Fig. ι bis 5 die Endansichten und Fig. 6 bis 10 die schaubildlichen Darstellungen der
einzelnen Bestandteile,
Fig. 11 die Nachstellschraube;
Fig. 12 und 13 ist ein Quer- bezw. Längsschnitt des zusammengestellten Kreuzgelenkes.
Fig. 12 und 13 ist ein Quer- bezw. Längsschnitt des zusammengestellten Kreuzgelenkes.
Fig. 14 und 15 stellen eine andere Ausführungsform
des Kreuzgelenkes im Querbezw. Längsschnitt dar.
Die Enden der durch das Kreuzgelenk miteinander zu verbindenden Wellenteile 1, 1 sind
mit Gabeln 2, 2 versehen (Fig. 1 bezw. 6 und Fig. 5 bezw. 10), welche mit ihren halbkreis-
oder überhalbkreisförmigen Stützflächen 3 um den gemeinsamen Kugelzapfen 4 greifen. Die
Rippen 5, 5 und 6, 6 des Kugelzapfens 4 sichern die gegenseitige, aufeinander senkrechte
Lage der Ebenen der beiden Gabeln 2, 2, wobei in den dargestellten Beispielen zwei einander
gegenüber liegende Rippen 5, 5 mit dem Kugelzapfen aus einem Stück bestehen, während
die beiden anderen ebenfalls einander gegenüber liegenden Rippen 6 von dem Kugelzapfen
getrennt sind und mit demselben mittels eines durch den Kugelzapfen hindurchgesteckten
Schraubenbolzens 7 verbunden werden.
Die Rippen 6, 6 sind keilförmig gestaltet und können mittels des Schraubenbolzens 7
einander genähert werden, indem sie teihveise in Ausnehmungen 8 des Kugelzapfens dringen
(Fig. 8). Diese Ausnehmungen gestatten es auch, daß die Gabeln 2 mehr als die Hälfte
eines Kreises umfassen und daß somit das Gelenk auch auf Zug beansprucht werden kann, denn die Gabeln werden beim Zusammenstellen
des Gelenkes an der Stelle, wo sich die Ausnehmungen 8 befinden, aufgeschoben
und nachher entsprechend verdreht.
Bei dem neuen Kreuzgelenk können also sämtliche Lagerflächen mittels einer einzigen
Schraube nachgestellt werden, indem die durch
das Festziehen dieser Schraube einander genäherten Stellrippen 6, 6 sich fest gegen die
betreffenden Seitenflächen der Gelenkgabeln legen und diese hinwieder fest gegen die
Rippen 5, 5 drücken.
Bei dem Ausführungsbeispiel Fig. 1 bis 13
sind die seitlichen Lagerflächen der Gabeln 2, 2 kegelig ausgedreht und die Rippen des Kugelzapfens
entsprechend gestaltet, so daß alle seitlichen Lagerflächen radiale Stellungen zum Kugelzapfen einnehmen. Hierdurch
wird einerseits der Flächendruck ein kleinerer, andererseits aber wird die zum Nachspannen
erforderliche Kraft bedeutend vermindert, so daß man unter den Kopf der Spannschraube 7
eine federnde Zwischenlage setzen kann, welche bei kleineren Abnutzungen für das
selbsttätige Nachspannen sorgt, wodurch das Nachziehen der Spannschraube seltener erforderlich
wird.
Die kegeligen Lagerflächen der Gelenkgabeln gestatten es auch, daß das Gelenk,
' wenn es festgezogen wurde, auch in der Achsenrichtung wirkende Zug- und Druckkräfte
ohne Spiel überträgt.
Sollen jedoch Längsverschiebüngen gestattet werden, wie dies in vielen Fällen erforderlich
ist, so werden die seitlichen Lagerflächen der Gelenkgabeln oder doch die der einen Gelenkgabel statt konisch eben ausgeführt
und der Ausschnitt dieser Gabel bloß halbkreisförmig mit geraden Armen gestaltet,
wie in Fig. 15 ersichtlich gemacht ist, so daß sich das mit der Gabel verbundene
Wellenteil in der Achsenrichtung etwas verschieben kann.· Die Keilwirkung der Nachstellrippen
6, 6 bleibt jedoch, wie aus der Fig. 14 ersichtlich, auch hier aufrechterhalten
und somit auch die Nachstellbarkeit des Gelenkes.
Es ist zu beachten, daß das Loch für die Spannschraube 7 in dem Kugelzapfen etwas
größer sein soll als der Durchmesser des Schraubenbolzens, damit die bei der Nachstellung
erfolgende seitliche Verschiebung des Schraubenbolzens stattfinden kann. Auch kann es in vielen Fällen wünschenswert sein,
die Schraube 7 mit einer Sicherung zu versehen, um das unbeabsichtigte Lösen der
Schraube zu verhüten.
Die Einzelheiten des Kreuzgelenkes können verschiedene Abänderungen erfahren, ohne
das Wesen der Erfindung zu beeinflussen. So z. B. können die Stützflächen des Kugelzapfens
statt die Gestalt einer Kugelzone bloß die einer zylindrischen Fläche besitzen, oder es können auch sämtliche vier Rippen
des Kugelzapfens aus besonderen Stücken bestehen und mittels besonderer Schrauben
an den Kugelzapfen befestigt werden.
Claims (3)
1. Nachstellbares Kreuzgelenk mit gabelförmigen Wellenenden, die einen
gemeinsamen Kugelzapfen umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Lage der Gelenkgabeln durch keilförmige oder teilweise keilförmige Rippen
gesichert wird, die sich an deren Seitenflächen anschmiegen und mit dem Kugelzapfen
nachstellbar oder zum Teil auch fest verbunden sind.
2. Kreuzgelenk nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüber liegende Rippen des Kugelzapfens mittels einer lose durch die eine
dieser Rippen und durch eine ein gewisses Spiel gestattende Bohrung des Kugelzapfens
gesteckte Spannschraube verbunden sind, zu dem Zwecke, das Nachstellen sämtlicher Lagerflächen mittels einer einzigen
Schraube zu ermöglichen. . ■
3. Kreuzgelenk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen
Flächen der Gelenkgabein und die sich an diese anschmiegenden Flächen,
der Rippen Kegelmantelflächen bilden, zu dem Zwecke, den Flächendruck dieser
Lagerflächen und die Zugbeanspruchung der Nachstellschraube zu vermindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT22698D AT22698B (de) | 1903-12-08 | 1904-11-30 | Nachstellbares Kreuzgelenk. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE155138C true DE155138C (de) |
Family
ID=421627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1903155138D Expired - Lifetime DE155138C (de) | 1903-12-08 | 1903-12-08 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE155138C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2554114A (en) * | 1948-08-06 | 1951-05-22 | Shredmaster Corp | Shredding machine |
-
1903
- 1903-12-08 DE DE1903155138D patent/DE155138C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2554114A (en) * | 1948-08-06 | 1951-05-22 | Shredmaster Corp | Shredding machine |
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