AT110121B - Anordnung für Wähler und Kontaksätze in selbsttätig betriebenen Fernsprechanlagen. - Google Patents

Anordnung für Wähler und Kontaksätze in selbsttätig betriebenen Fernsprechanlagen.

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AT110121B
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Friedrich Merk
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Merk Friedr
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  Anordnung für Wähler und   Kontaktsätze   in selbsttätig betriebenen   Fernsprechanlagen.   
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Kontaktsätze durch die in der Fig. 2 rechts sichtbaren Vielfachleiter 12 miteinander verbunden. 



  Die ganze Reihe'der zehn Kontaktsätze nebst ihren Vielfachleitern ist zwischen zwei Langblechen 13 und 14 mittels Schraubenbolzen 15   befestigt.-Durch   diese Zusammensetzung ist die Kontaktsatzreihe zu dem gewünschten Träger 1 gebildet.   Die-Langbleche     13, 14 entsprechen   hiebei den erwähnten Gurten und die Schraubenbolzen 15 sind ihre Querverbindungen. Das Ganze stellt sich statisch betrachtet als ein Fachwerksträger (Parallelträger) dar, bei welchem die Kontaktsätze die Versteifungsglieder sind. 



   Auf der RÜckseite ist der Träger bis auf einen kleinen Teil 16 an einem Ende (Fig. 3, links) durch ein Schutzblech 17 abgedeckt. Der von dieser   Abdeckung freigelassene Teil-M   dient zur Heranbringung der Zuführungskabel zu   den Vielfaehleitern 12 der Kontaktsatzreihe. Die'Breite   der Langbleche ist gemäss Fig. 2 und 6 so bemessen, dass sie die Vielfachleiter mitabdecken. Ferner sind auf den beiden Langblechen   Querstreifen.   18 aus Blech vorgesehen, die   von.. den. Sehraubenbolzen.-M   mit festgehalten werden und Führungen für die aufzusetzenden Wähler darstellen. Einige   det--Querstreifèn 18   sind über den hinteren Rand des Trägers hinaus verlängert, um daran die ankommenden Kabel sowie die Stromund Signalleitungen der Wähler u. dgl. festzumachen.

   Endlich sind die Langbleche an ihren Enden mit umgebogenen Befestigungslappen 19 versehen, mit denen sie an Stutzen angeschraubt werden können. 



   Der für den vorbeschriebenen Träger 1 bestimmte Wähler 11 besteht nach den Fig. 4-6 im wesentlichen aus einem   rechteckigen-Rahmen 2ss, in welchem   eine Schaltwelle 21 mit aufgesteckten Kontaktarmen 11 sowie die zugehörigen Schaltmagnet   22,   sonstigen Triebteile usw. gelagert sind. Ausserdem ist mit dem Wählerrahmen 20 ein zu dem Wähler gehöriger Relaissatz 111 (Fig. 4 und 6) verbunden. 



  An dem ganzen Apparat sind hier besonders die beiden nach rückwärts ragenden Stege 23, 24 wichtig, da diese die Gegenführungen zu den vorgenannten Führungsleisten 18 am Träger sind. Der Abstand der beiden Stege 23, 24 ist so bemessen, dass diese zwischen zwei benachbarte Führungsleisten 18 am Träger passen. Zum Aufsetzen des Wählers 11 auf den Träger 1 wird ersterer mit den Stegen an die Vorderseite des Trägers herangebracht und mit den Stegen zwischen den Führungsleisten   18,   welche den für den Wähler bestimmten Platz beiderseits begrenzen, eingeschoben. Hiebei umfassen die Stege   23, 24   den 
 EMI2.1 
 Platze fest. Nach dem Aufschieben des Wählers auf den Träger (Fig. 7) ist das zugehörige Kontaktfeld durch ein entsprechend grosses Schauloch 25 des Wählerrahmens sichtbar. 



   In Fig. 7 ist ein Träger 1 nach Fig. 1-3 mit Wählern   11   der Fig. 4-6 besetzt. Für einen der Wähler ist der Platz freigelassen, um den Träger sichtbar zu lassen. Die Wähler sitzen nahe aneinander und bilden infolge ihrer rechteckigen Grundform, die sich auf die mit ihnen verbundenen Relaissätze erstreckt, zusammen mit den Trägern eine regelmässige,   flächengeschlossene   Anordnung. Wie ersichtlich, ist der für die Wählerreihe vorgesehene Platz durch die Apparate   lückenlos   besetzt und ausgenutzt. 



   In Fig. 8 sind sieben wagrechte, entsprechend der Fig. 7 ausgeführte Wählerreihen übereinander 
 EMI2.2 
 



   Die Fig. 11 zeigt ein ähnliches Wählergestell wie das vorige, jedoch mit lotrechten Reihen. Ein
Vorteil dieser Anordnung liegt u. a. in der kurzen Kabelführung. Gemäss der Fig. 12, welche das Gestell von der Seite zeigt, verlaufen die Kabel von einem Kabelrost 28 an der oberen Gestellkante über Zwischen- verteiler 29, die ebenfalls oben auf dem Gestell angeordnet sind, auf ganz kurzem Wege zu den einzelnen
Wählerreihen (s.   Kabelanschlussstelle   16 in Fig. 3). 



   Die Fig. 9 stellt eine Kleinzentrale für 100 Anschlüsse dar. Auf der Vorderseite des Gestelles sind zehn Anrufsucher IV und zehn Leitungswähler V nebst ihren Relaissätzen 111 zu ersehen, während die Teilnehmerrelais und sonstigen Hilfseinrichtungen auf der Rückseite des Gestelles angebracht sind. 



   Die ganze Zentrale ist drehbar auf einen Fuss gelagert, so dass sie in einer Ecke aufgestellt und die   Rück-   seite durch Drehen des Gestelles von vorn zugänglich gemacht werden kann. Die äusseren Zuführungs- kabel sind auf der Rückseite des Gestelles schleifenartig angeschlossen, so dass sie bei der Drehung des
Gestelles diesem folgen. Um das Gestell am Umkippen zu verhindern, ist es oben durch zwei leichte   Wandstützen   in Verbindung mit einem zweiten Lager festgehalten. 



   Die Fig. 10 bringt eine ähnliche Anlage für 50   Anschlüsse,   wobei das Gestell um eine wagrechte
Achse in zwei Wandlagern drehbar ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung für Wähler und Kontaktsätze in selbsttätig betriebenen Fernsprechzentralen,   dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl Kontaktsätze (1, 2,. .. 10) zwecks Ausbildung zu einem   selbständigen Träger   (1)   für eine Reihe von Wählern (11) zwischen längs der Reihe verlaufenden   Gurten (13, 14)   eingespannt ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung der Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurte als Abdeck- bleche (13, 14) der Kontaktsätze ausgebildet sind. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 angeschlossenen Vielfachleiter (12) mitabdecken.
    4. Anordnung der Träger nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide Gurte des Trägers mit Befestigungsmitteln (Führungsleisten 18, Anschlägen usw. ) für das Auf- bringen der Wähler in die passrechte Stellung zu den Kontaktsätzen versehen sind.
    5. Anordnung der Träger nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurte die Lagerung des Trägers vermitteln.
    6. Anordnung der Träger nach Anspruch 1, 2,3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Kleinzentralen die Träger an ihren Enden zwischen ortsfesten Stützpunkten (mittels Zapfen) drehbar gelagert sind. EMI3.2
AT110121D 1923-12-24 1924-12-18 Anordnung für Wähler und Kontaksätze in selbsttätig betriebenen Fernsprechanlagen. AT110121B (de)

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