AT11011B - Einrichtung zur Verwendung von Straßen-Motorwagen als Zugkraft für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Einrichtung zur Verwendung von Straßen-Motorwagen als Zugkraft für Eisenbahnfahrzeuge.

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AT11011B
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Ludwig Tlaskal
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Ludwig Tlaskal
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   LUDWIGTLASKALINKORNEUBURG. 



  Einrichtung zur Verwendung von Strassen-Motorwagen als Zugkraft für Eisenbahn- fahrzeuge. 



     Vorliegende Erfindung bezweckt Strassen-Motorwagen wegen   der grösseren Adhäsion ihrer Antriebsräder auf dem Erdboden (Strasse oder Bettung des Geleises) dort an Stelle von Lokomotiven in Anwendung zu bringen, wo letztere infolge der geringeren Adhäsion der Lokomotivräder auf den Schienen zu schwer gebaut sein müssten. 



   Auf der beiliegenden Zeichnung sind die für eine solche Verwendung erforderlichen Einrichtungen schematisch dargestellt. 



   Die Antriebsräder des   Strassen-Motorwagens   laufen entweder innerhalb des Geleises 
 EMI1.1 
 nur dreh ar gelagert-sein, so würde die Längsachse des Motorwagens v h eine Schne zu der befahrenen Kurve bilden und die Antriebsräder T T1 würden an den Schwellenköpfen 
 EMI1.2 
 Kurve stehen   (Fig.   4), und dies wird dadurch erreicht, dass man das Gestell des Motorwagens im Schnittpunkt   a der Motorwagenliingsachso   und der   Bahnwagenlängsachse mit   dem das Auflager. 4 tragenden   Bahnwagen   zwangsläufig verbindet;

   dabei muss sich das Auflager des Motorwagens auf dem Bahnwagen von v um das Mass x nach aussen hin bis v1 verschieben, wobei sich die Motorwagenlängsachse um den Schnittpunkt a mit der 
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 Spurweite sein.   Diese Verschiebung   des Auflagers A geschieht selbsttätig durch die im folgenden beschriebene Vorrichtung. 
 EMI1.4 
 der   Golenko , schwenkl) are Öse o   ist in der durch den Schnittpunkt a gelegten Lotrechten mit einem an dem Unterteil dos Motorwagens und in dessen Längsachse befestigten Bolzen r zwangläufig verbunden. Kommt der Bahnwagen in die Kurve, so verschiebt sich die Öse o nach aussen hin, nimmt hiebei r mit und zwingt das Auflager   A   auf dem Bahnwagen zur Verschiebung von v nach v1.

   Es könnte aber auch der Bolzen r mit dem Motorwagengestell im vertikalen Sinne schwenkbar verbunden und die   Öse o am Bahnwagen   fest angebracht sein. Die Verschiebung des Auflagers am Bahnwagen geschieht mittelst eines Gleitstückes G, entweder auf Rollen oder auf einer Gleitschiene s, deren Krümmungs-   mittelpunkt   in der Lotrechten durch den Punkt a liegt. 



   Die Übertragung des Antriebes auf den das Auflager tragenden Bahnwagen erfolgt 
 EMI1.5 
   stückes G auf   die vertikalen Wänden der Gleitschiene s, an welchen sich das Gleitstück   vermittelst Rollen m verschiebt   

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   Da zur Fortbewegung verschiedener angehängter Lasten   in verschiedenem Gefälle auch jedesmal eine   verschiedene Adhäsionsbelastung   der   Triebräder   benötigt wird, und es bei geringerer Steigung eine   Kraftverschwendnog   wäre, mit einer stets gleichbleibenden, grossen Adhäsionsbelastung zu fahren, so ist für eine dem Bedarf entsprechende Adhäsions- belastung der Antriebsräder dadurch vorgesehen, dass auf der Plattform des Motorwagens ein Rollgewicht R (Fig.

   5), vorteilhaft ein auf einem Geleise stehender mit Nutzlast   beladener Bahnwagcn, zwischen   Auflager   A   und dem Ende der Plattform   nach Massgabe   einer an der Plattform angebrachten Einteilung bewegt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Verwendung von Strassen-Motorwagen als Zugkraft für Eisenbahn- fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass jener Teil des Motorwagens, unter welchem sich die Antreibsräder nicht befinden, mittelst eines am Rahmen des Motorwagens befestigten
Auflagers derart auf die Plattform eines Eisenbahnwagens gelegt wird, dass das Auflager auf einer kreisförmig gekrümmten Gleitschiene auf der Plattform des Bahnwagens mit oder ohne Rollen seitlich verschiebbar ist, während die Antriebsräder (T,   y)   auf dem   Erdboden (Strasse, Geleisebettung)   innerhalb der Schienen oder ausserhalb derselben bezw.

   der Schwellenköpfe auch in Kurven, dadurch ohne weitere Lenkung entlang des Geleises laufen, dass das Gestell des Motorwagens mit dem das Auflager (A) desselben tragenden
Bahnwagen   (.   an einem in der Längsachse beider Wagen liegenden und von der Antriebs- achse und der Mitte des Bahnwagens annähernd gleich weit abstehenden Punkte   (1",   o)   ) zwangsläufig   verbunden ist. 



   2. Bei dem Bahnwagen (E) des unter 1 gekennzeichneten Motorfahrzeuges eine nach einer Kreislinie gekrümmte Gleitschiene (s), dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungs- mittelpunkt derselben mit jenem Punkte   zusammenfällt,   wo Motorwagen und Bahnwagen miteinander   zwangläufig verbunden   sind. 
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Claims (1)

  1. des Antriebes vom Motorwagen auf den Bahnwagen, dadurch gekennzeichnet, dass CI) das Gleitstück (G) unmittelbar auf eine vertikale Fläche der Gleitschiene drückt, längs welcher es in Kurven mittelst Rollen (tn) gleitet ; oder dass b) das Gleitstück (G) mittelst eines in horizontaler Ebene schwenkbaren Gestänges 0 mit jpneni Punkte des Bahnwagens verbunden ist, welcher den Mittelpunkt der kreis- förmigen Gleitbahn (s) hildet.
    4. Bei einem Motorfahrzeuge nach Anspruch l, eine Einrichtung zur Änderung der Belastung der Antriebsräder ('1', T1), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Plattform des Motorwagens in dessen Längsrichtung ein Rollgewicht (R) z. B. ein auf Schienen beweg- 5 liches, mit Nutzlast beladenes Wägelchen näher oder weiter vom Auflager des Motorwagens eingestellt werden kann, wodurch die Tnehräder weniger oder mehr belastet werden.
AT11011D 1900-09-06 1900-09-06 Einrichtung zur Verwendung von Straßen-Motorwagen als Zugkraft für Eisenbahnfahrzeuge. AT11011B (de)

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