AT109034B - Vorrichtung zum Durchstanzen von Holz, Zelluloid od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Durchstanzen von Holz, Zelluloid od. dgl.

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AT109034B
AT109034B AT109034DA AT109034B AT 109034 B AT109034 B AT 109034B AT 109034D A AT109034D A AT 109034DA AT 109034 B AT109034 B AT 109034B
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AT
Austria
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wood
knife
punching
celluloid
cut
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English (en)
Inventor
Reinhard Willy Beckert
Ludwig Roeck
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Reinhard Willy Beckert
Ludwig Roeck
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M1/00Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching
    • B27M1/04Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching by punching out
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Durchstanzen von Holz, Zelluloid od. dgl. 



   Die Vorrichtung dient zum Durchstanzen von Holzplättchen,   Zelluloidplättehen   oder   Plättchen   aus anderen stanzbaren Materialien bei der Herstellung von durchbrochenen Gegenständen, wie z. B. 



  Schatullen, Dosen, Deckeln u. dgl. Sie ist zum Durehstanzen aller in Betracht kommenden Materialien anwendbar, insbesondere wegen der Erzielung sehr scharfer, reiner Konturen der Durchbrüche. In erster Linie ist sie für die Bearbeitung von Holz bestimmt, weshalb in nachstehendem vor allem Holz in Betracht gezogen ist. 



   Das Durchstanzen von Holz hat bisher wegen der faserigen Beschaffenheit und der Biegsamkeit des Holzes grosse Schwierigkeiten bereitet und häufig nicht befriedigende Resultate ergeben. Ein nur von einer Seite her erfolgender Durchschnitt franst den Ausgang des Ausschnittes faserig aus, und ausserdem ist die Gefahr des Zerspringens des Holzplättchens gross. Es wurde deshalb versucht, das Holzplättchen von beiden Seiten her zugleich mit Stanzmessern durchzuschneiden. wobei die Messer in der Mitte der Dicke des Holzplättchens scherenartig aneinander vorübergehen. Dieser Vorgang ermöglicht aber nur ein Durchstanzen von relativ dünnem Material, u. zw. infolge der Empfindlichkeit desjenigen Messers, 
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 gezeigt, dass bei zu grossem Widerstand des Werkstückes, z.

   B. bei hartem oder zu dickem Holz, die Schneide des zuerst genannten Messers gewaltsam nach aussen gedrückt wird, was zur Folge hat, dass dann das Ober-und das Untermesser aufeinanderstossen und dadurch zerstört werden. Die Vorrichtung hat sich daher in der Praxis nur bis zu Schnitten von höchstens 4 mm Dicke des Holzes bewährt, gibt jedoch auch schon in diesem Falle oft zu   Beschädigungen   Anlass, beispielsweise beim Auftreffen der Messer auf einen Ast im Holze. 
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 bis fast zur Mitte vorgeschnitten. Dann erst wird ein drittes Messer zum vollen Durchschneiden des schmalen Steges, der im Holze noch verblieben ist, in dieses eingedrückt.

   Das scherenartig wirkende dritte Messer kann sich nicht deformieren, weil es an seiner   Aussenfläche   allseits von einem der Vorschneidmesser umhüllt und geführt wird und die von ihm zu leistende Arbeit an und für sich gering ist. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längs- 
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 fertigem Schnitt. 



   Die auszustanzende Holzplatte   (i, wird zunächst durch   die Klemmbacken b, c der Vorrichtung von oben und unten festgepresst, um sie vor Zersplittern zu sichern. In diesen Klemmbacken sind die Vorschneidmesser d, e geführt, welche gleichzeitig von oben und unten, also in beide Flächen des Holzes eingedrückt 
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 dann erst von dem nachfolgenden dritten Messer/, das scherenartig gegen das Messer d wirkt, durchschnitten (Fig. 2). Dieses Messer t wirkt gleichzeitig als Auswerfer des aus dem Holze ausgestanzten Stückes. 



   Der   Pressbaeken   b ist starr in dem Futter g gelagert und dient als Arbeitstisch. h ist der Press-   stempel, in dem der Bolzen i des Innenmessers t befestigt ist. Um diesen Bolzen ist das obere Vorsehneidmesser e mit hülsenförmiger Führung k verschiebbar gelagert und um dieses in gleicher Weise der Press-   

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   backen c, Wird der Pre#stempel h zum Stanzen   abwärtsbewegt, so drückt er gegen eine. starke Feder l, die sich gegen die Hülse k des Vorschneidmessers e anlegt und dieses in das Holz eindrückt. Gleichzeitig wird eine zwischen die Hülse k und den Pressbacken c geschaltete schwächere Feder m. zusammengedrückt ; dadurch wird der Pressbaeken c fest auf die zwischen ihm und dem Backen eingeschobene Holzplatte a gepresst.

   Beim weiteren Herabdrücken des Stempels   (f   schneidet nun das Messer e in das Holz ein. u. zw. nahezu bis in die Mitte. Gleichzeitig ist auch das untere Messer durch eine geeignete Vorrichtung, z. B. durch ein Exzenter n, in die Holzplatte von unten her eingedrückt worden. Der Stempel h geht sodann noch tiefer, und nun erst tritt das dritte Messer f zum völligen Durchschneiden des noch stehenden dünnen Steges zwischen den beiden Vorschneidmessern b, c in das Holz, durchschneidet diesen Steg.   drückt   das ausgestanzte Stück in die Aushöhlung des Messers b und stösst es somit aus dem   Holzplättrhen   aus.

   Damit beim weiteren Herabgehen des Stempels h das Vorschneidmesser e nicht noch weiter eindringen kann, ist ein Anschlag o vorgesehen, der durch   auswechselbare Ringe veränderlich   gebildet werden kann. 
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 Vorschneider e und der   Pressbacken   c hochgezogen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zum Durchstanzen von Holz, Zelluloid od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück durch von oben und unten gegeneinander wirkende Messer   (cl. e)   erst vorgeschnitten und danach von einem dritten Messer (f), das in einem der Vorschneidmesser geführt und mit dem anderen   Vorsclmeidmesser   scherenartig zusammenwirkt, fertiggesehnitten wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschneidmesser (d, () bis nahezu zur Mitte des Werkstückes gegeneinander vordringen, so dass das dritte Messer (f) beim Fertigschneiden nur leicht beansprucht wird. EMI2.2
AT109034D 1925-11-09 1926-11-02 Vorrichtung zum Durchstanzen von Holz, Zelluloid od. dgl. AT109034B (de)

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DEB122792D DE431448C (de) 1922-10-24 1925-11-09 Schneidvorrichtung zum Durchstanzen von Holz

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Publication Number Publication Date
AT109034B true AT109034B (de) 1928-03-10

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AT109034D AT109034B (de) 1925-11-09 1926-11-02 Vorrichtung zum Durchstanzen von Holz, Zelluloid od. dgl.

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FR (1) FR623790A (de)
GB (1) GB260995A (de)
NL (1) NL22678C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3344519A (en) * 1965-12-21 1967-10-03 Louis N Goodman Punch device
US4866976A (en) * 1985-12-13 1989-09-19 Aatec Assembling-Automations Technik Gmbh Apparatus for the metal working of components

Also Published As

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GB260995A (en) 1927-03-17
US1757828A (en) 1930-05-06
NL22678C (de) 1900-01-01
FR623790A (fr) 1927-06-30

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