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Turngerät.
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entgegengesetzten Seite ausgebildete Füsse oder hakenförmige, federnde Schuhe gekennzeichnet. Bei einer andern Ausführungsform des Turngerätes ist die Reckstange, nebst Weglassung des Rahmens,
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solche der zweiten Ausführungsform. Fig. 3 ist ein Teil der schaubildlichen Darstellung der dritten Aus- führungsform. Fig. 4 ist eine Oberansicht zweier miteinander verbundener, leiterartig aufesten Turngeräte.
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Schrauben oder Bändern an den Längsbalken 1a befestigt. Die in den Längsbalken la ausgebildeten Bohrungen ld ermöglichen die einstellbare Befestigung der Reckstange 3 mittels Flügelschrauben od. dgl.
Das Turngerät wird beim Gebrauch auf die Erde gelegt und die vorgeschriebenen Übungen werden in leichten Kleidern, welche die Muskeln in ihren freien Bewegungen nicht hindern, mit dem Bauch oder dem Rücken auf dem Turngerät liegend, in hockender Stellung oder stehend, die freien Enden der Reck-
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ein.
Ein besonderer Vorteil des Turngerätes liegt darin, dass die auf dem Turngerät ruhende Wirbelsäule ein wenig rückwärts gebogen ist und beim ruhenden Körper der Brustkasten automatisch hervor-
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ständig stabil, da die Stange innerhalb der die Stützpunkte bildenden Füsse 2 an den Längsbalken la befestigt ist. Das Turngerät kann nicht nur in wagreehter, sondern auch in schräger Lage verwendet werden und kann z. B. mittels der Füsse 2 auf das untere Gesims des offenen Fensters gehängt oder auf den
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sein, welches bei den Turnübungen von Kindern mit schlechter Körperhaltung oder verwachsenem Rückgrat vorteilhaft verwendet werden kann.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 ist die Reckstange 3 in einem die Höhe des liegenden menschlichen Körpers etwas überschreitenden Niveau an schweren Blöcken 4 befestigt und das Holzgestell ist durch einen auf beiden Seiten auf den Boden gelegten dicken Teppich ersetzt, so dass das Turngerät beiderseitig zwei Personen gleichzeitig benutzen und zusammengehörende symmetrische Übungen ausführen können. Die Blöcke 4 können durch in der Erde befestigte Pflöcke oder Stangen ersetzt werden.
Diese Ausführungsform kann hauptsächlich in Strandbädern und auf Sportplätzen mit Vorteil verwendet werden.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 sind statt der Füsse 2 hakenförmige, federnde Metallschuhe 2a an den freien Enden der Längsbalken befestigt. Mittels der durch die Ösen 2b der. lIietall- schuhe 2a gesteckten Bolzen 6 können die Turngeräte in der aus der Fig. 4 ersichtlichen Weise paarweise leiterartig aufgestellt bzw. untereinander verbunden werden. Statt der Bolzen 5, 6 kann eine einzige längere Stange durch die zusammengehörenden Ösen 2b hindurchgesteckt werden. Die Turngeräte können von der Fig. 4 abweichend in einer beliebigen andern Weise, z.
B. mittels Flügelschrauben und Bänder lösbar miteinander vereinigt und zwecks Sicherung der Stabilität die auf die Erde gestellten Enden der Turngeräte mittels Gurten oder Seile miteinander verbunden werden. Gegebenenfalls können die Turngeräte zu dreien, ein gleichseitiges dreieckiges Prisma bildend, miteinander verbunden und diese Einheiten in gitterartiger Verbindung zu einem zusammenhängenden System ausgebaut werden. Diese Ausführungsform kann besonders bei der Pfadfinderausbildung in Pfadfinderlagern mit Vorteil verwendet werden, wo die verbundenen Turngeräte das Gerüst von Zelten, Notmöbeln oder Stegen bilden können.
Das Turngerät kann aus Holz, Papiermasse od. dgl. erzeugt und gegebenenfalls der jeweiligen Form des Körpers angepasst werden.
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Die einzelnen Bestandteile können abgeändert bzw. durch andere ersetzt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Turngerät, gekennzeichnet durch einen den Rumpf stützenden, die freie Bewegung des Kopfes und der Glieder gestattenden, den jeweiligen Übungen entsprechend den Ober-oder Unterkörper stützenden, im Wesen H-förmigen Rahmen und durch eine über der Ebene dieses Rahmens liegende, die Längsbalken des Rahmens an ihrem einen Ende in der Querrichtung verbindende, beiderseitig über die Läng : 4balken
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