AT108612B - Drehkolbenmaschine. - Google Patents

Drehkolbenmaschine.

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AT108612B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehkolbenmaschine. 



   Die Erfindung betrifft eine Drehkolbenmaschine mit eine feststehende Trommel um-   schliessendem,   sich auf ihr   abwälzendem   und sie stets längs einer Erzeugenden berührendem Drehring, wobei eine mit der Trommel gelenkig verbundene Widerlagerplatte den sichelförmigen Arbeitsraum zwischen Trommel und Ring in einen Ein-und einen   Auslassraum   teilt. Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass eine oder mehrere feststehende Gehäusetrommeln ausser mit je einem Aussenring auch noch mit je einem Innenring Arbeitsräume bilden, welcher Innenring sich in der Trommel abwälzt, sie ebenfalls stets längs einer Erzeugenden berührt und mit ihr einen sichelförmigen, durch die Widerlagerplatte in einen Ein-und einen Auslassraum unterteilten Raum bildet. 



   Die Zeichnung zeigt zwei   Ausführnngsbeispiele   einer solchen Maschine, wobei Fig. 1 ein axialer Längsschnitt durch eine Ausführung mit zwei Drehringen und Fig. 2 ein Schnitt nach   sil-n   der Fig. 1 ist. Fig. 3 veranschaulicht das   Schema   einer Ausführung mit drei Drehringen. 



   Mit 1 ist das   feststehende ;   im   Ständer   2 der Maschine mittels seiner zylindrischen Naben 3 gelagerte Ringgehäuse bezeichnet. Die eine Nabe hat eine innere Bohrung 4, durch die das Arbeitsmittel, z. B. Dampf, einströmt, wobei die   äussere Ringbohrung   5 dieser Nabe als Dampfausströmkanal ausgebildet ist. Die   zylindrische Trommel   6 des Gehäuses ist (siehe Fig. 2) bei 7 unterbrochen und an dieser Stelle ist das Gehäuse zu Lagern 8 für die Welle 9 einer 
 EMI1.1 
 und 14 verbunden ist.

   Von diesen beiden Ringen umgibt der Ring 13 die Gehäusetrommel aussen und bildet mit ihr zwei durch den   unteren Plattenarm   geteilte sichelförmige Arbeitsräume   R und R*, wogegen der   Ring 14 innerhalb der   Gehäusptrommel   liegt und mit ihr zwei durch den oberen Plattenarm begrenzte   sichelförmige   Arbeitsräume R2 und   R3   bildet. Alle vier Arbeitsräume ändern, wie aus der später beschriebenen Wirkungsweise hervorgeht, beim Arbeiten der Maschine sowohl ihren Inhalt als auch ihre Lage zur Achse der ganzen Maschine. Ferner stehen von diesen vier sichelförmigen Arbeitsräumen R und R2 einerseits und RI und Rs anderseits miteinander durch die Öffnung 7 in der Gehäusetrommel ständig in Verbindung. 



   Mit 20 ist eine Anpressrolle bezeichnet, deren Achse 21 in den beiden Armen 22 einer   Nabe. 83   mittels Kugeln gelagert ist, welche Nabe mit einem Achsstummel 24 verkeilt ist, der 
 EMI1.2 
 mittels Kugeln gelagert. Die Achse 28 sitzt in nabenförmigen Fortsätzen 30 zweier Arme 31, die ihrerseits durch die Kugellager 32 drehbar um die zylindrischen Nahen 3 des Gehäuses gelagert sind. Mit 33 sind Ausgleicbsgewichte für die Arme 31 bezeichnet. Schliesslich ist noch die   kraftabnelmende   Rolle 35   vorgesehen, die auf der Achse 36'sitzt,   die ihrerseits in nabenförmigen   Fortsätzen   37 zweier Arme 38 und 38a gelagert ist. Diese Arme sind bei 39 auf den Naben 3 mittels Kugeln gelagert und mit Ausgleichsgewichten 40 ausgestattet.

   Der Arm   38 a   geht über in die Welle 41, von der die Leistung abgenommen werden kann und die im Ständer 42 mittels Kugellager 43 gelagert ist. Die Rolle 35 befindet sich in der Nähe der grössten Exzentrizität   zwischen   der Trommel 6 und den beiden Drehringen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 ein Druck   (Pfeil p),   dessen Basis der   Innenringdurchmesser   ist und der das obere   Gelenk   11 der Platte 10 belastet (Pfeil   pi).   Dieser Druck wird durch die bei 9 drehbare Platte im Sinne 
 EMI2.2 
 Aussenring summieren. Der Aussenring sucht sich nun mit dieser   Snmmenkraft   auf der Gehäusetrommel   abzuwälzen, wobei   sein grösster Abstand von der theoretischen Achse 0 der ganzen Maschine umlauft.

   Dieser grösste Abstand ist der Abstand   0-If.   weil der Aussenring einen hohlen Ringsteg 50 (Fig. 1) besitzt, der lediglich dazu dient, den Durchmesser der kraftabnehmenden Rolle 35 kleiner halten zu können. Nachdem nun der Abstand des Auflagepunktes   N   der 
 EMI2.3 
 ausgestossen. Vertauscht man   Ein-und Ausströmkanäle,   so wird die. Maschine umgesteuert. Treibt man die Welle   41 und   mit ihr die Rolle 35 an, so wird der Aussenring und durch Vermittlung der Widerlagerplatte 10 der Innenring mitgenommen und die Maschine läuft als Arbeitsmaschine, wobei durch den einen Kanal, z. B. 4, Arbeitsmittel eingesaugt und durch den andern Kanal, z. B. 5, ausgestossen wird.

   Vertauscht man bei dieser Verwendung die Kanäle mitein- 
 EMI2.4 
 das Gewicht des Innenringes gleich dem des   Aussenringes und die Exzentritäten beider Ringe   gleich gross gewählt werden. 



   Fig. 3 zeigt eine Maschine, bei der mehr als zwei Ringe incinander arbeiten. Mit 60, 
 EMI2.5 
 durch die bei 65 drehbar gelagerte Platte 66 gelenkig verbunden, wodurch die   sichelförmigen   Arbeitsräume X, XI und XII, XIII voneinander   abgeschlossen werden. An   den unteren Gelenkpunkten der Platte 66 ist gleichfalls gelenkig eine zweite Platte 6'7 angeschlossen, welche die Ringe 63 und 64 gelenkig verbindet und so die sichelförmigen Arbeitsräume XIV. XV und   XVI,   XVII trennt. 
 EMI2.6 
 verbunden sind.

   Ferner ist mit 80 ein   Ausströmkanal   für die Arbeitsräume XVI, XVII bezeichnet, die durch die Öffnung 81 in der Trommel 61 miteinander verbunden sind. wogegen der Einlasskanal 82 die gemeinsame Zuleitung für die durch die Öffnung   88   verbundenen Arbeitsräume XIV, XV bildet. 



   Das bei 70 eingeleitete Druckmittel wirkt auf den Ring 62 in der Richtung des Pfeiles 
 EMI2.7 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. durch eine Rolle 35. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.8 abwälzendem und sie stets längs einer Erzeugenden berührendem Drehring, wobei eine mit der Trommel gelenkig verbundene Widerlagerplatte den sichelförmigen Arbeitsraum zwischen Trommel und Ring in einen Ein-und einen Auslassraum teilt, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere feststehende Gehäusetrommeln ausser mit je einem Aussenring auch noch EMI2.9 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 zeichnet, dass eine einzige beide Sichelräume teilende Widerlagerplatte (10) ausser mit der Geliäusetrommel (6) auch mit den beiden Drchringen (13, 14) gelenkig verbunden ist.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2 mit mehreren feststehenden Gehäusetrommeln, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Inlemrillg und an den Aussenring jeder Gehäusetrommel gelenkig angeschlossenen Widerlagerplatten (66, 67) auch miteinander gelenkig verbunden sind. EMI3.2
AT108612D 1927-03-02 1927-03-02 Drehkolbenmaschine. AT108612B (de)

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