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Reflektoranordnullg für Glühlampen.
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Durch die üliche Mattierung der kugelförmigen Glashülle der Glühlampe oder durch das Umgeben der Glühlampe mit einer matten Kuppel wird der Glühdraht von einer weissen Fläche ganz umgeben. so dass man, wenn man sich das Auge am Platz des Glühdrahtes befindlieh denkt, nur weisse oder andere diffuse Oberflächen in allen Richtungen sieht.
Bei der vorliegenden E findung wird dasselbe erreicht, indem das Auge, wenn es am Platz des Glühdrahtes befindlich gedacht wird, nur diffuse Flächen sehen wird, aber das Entscheidende für die Lichtökonomie und die Grundlage der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass diese sämtlichen Flächen im Gegensatz zur Innenfläche der matten Kugelfläche um den Glühdraht einen Winkel mit den Lichtstrahlen bilden, welcher kleiner als 450 ist. Hiedurch wird erreicht, dass dasjenige Licht, welches von den diffusen Flächen gegen den Glühdraht notwendigerweise zurückgeworfen wird und denselben erhitzt, sowie das Gas der Lampe erheblich geringer werden, als wenn der Winkel der Fläche zu den Lichtstrahlen des Glühdrahtes grösser als 45 ist.
Um die Verwertung des Lichtes zu verbessern, muss das diffuse Licht, welches von einer diffuse Fläche gegen die Rückseite der untenliegenden diffusen Fläche geworfen wird, möglichst staik ausgenützt werden und deshalb ist die Rückseite der Schirme blank oder spiegelnd.
Diejenige Anordnung, welche der hier beschriebenen Anordnung am ähnlichsten ist, ist das einfache indirekte oder halbdirekte Licht, wo eine blanke undurchsichtige oder mattdurchsiehtige Sehale das Licht auf die weisse Decke oder auf eine besonders diffuse kleinere Fläche emporwirft. Im Gegensatz zu dieser Anordnung sind bei der vorliegenden Eifindung die Flächen, welche vom Lichte direkt
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alle Flächen unter einem kleinen Winkel zu den Lichtstrahlen gestellt.
Eine beispielsweise Ausführungsfoun der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigen
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von einem kleinen Teil eines diffusen Reflektors.
Die Zeichnung ist nur als eine schematische Skizze zum Verständnis der Erfindung ausgeführt, weshalb alle für das Verständnis nicht notwendigen Teile in der Zeichnung in Wegfall gekommen sind.
In der Zeichnung ist 1 der Glühdraht der Lampe 2 und über dieser ist ein Schirm 3 angebracht, dessen Krümmung eine derartige ist, dass das Licht den Schirm niemals unter einem Winkel trifft, welcher
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gesendeten Lichtstrahlen, u. zw. 9,7 und 11, in der durch die Pfeile angegebenen Weise zerstreut werden, u. zw. derart, dass die stärkste Lichtwhkung in den Richtungen 8, 10 und 12 auftritt.
In Fig. 2 ist dieses Verhältnis näher veranschaulicht. 13 stellt die Oberfläche eines der matten Schirme 3,4 oder 5 dar. Das Licht des Glühdrahtes ist durch die Linie 15 bezeichnet und trifft den Schirm innerhalb des schraffierten Winkels 24, dessen Brgrenzungslinien mit 13 und 14 bezeichnet sind. Del Strahl 15 wird von der Fläche 13 in Gestalt eines Strahlenbündels reflektiert (hier durch die Strahlen 17. 18, 19,20, 21, 22,23 angegeben). Die Grösse dieser Strahlen wird verschieden sein und der Strahl 17 wird immer der glösste sein, aber der Unterschied in bezug auf ihre Grösse wird von der Mattheit der Schirme abhängig sein.
Man ist somit imstande, die Lichtausstrahlung der Lampe dadurch zu regeln, dass man den Mat- tierungsgrad der Schirme oder einzelner Teile derselben variiert, wodurch man die Strahlen 8, 10 und 12 in Fig. 1 im Verhältnis zur übrigen Ausstrahlung verstälkt oder abschwächt.
Hiedurch kann man in einfacher Weise bewirken, dass das Licht des Schirmes in erheblichem Grade aufwärtsleuchtend wird, man kann also durch starke Mattierung das Licht im Raume stälker zerstreuen, wodurch die Strahlen 8, 10 oder 12 abgeschwächt werden oder durch eine schwache Mattierung das Licht besonders vom äusseren Teil des Schirmes 3, vom ganzen Schirm 4 und vom Oberteil des Schirmes 5 nach innen zu stark sammeln.
Es ist ersichtlich, dass der einfallende Strahl 15 einen grösseren Winkel als 45 zum Einfallslot 16 bildet (Winkel zwischen 14 und 16).
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reflektoranordnung für Glühlampen zur Erzeugung diffusen Lichtes, welche aus einem System von mattierten Schirmen besteht, die derart angebracht sind, dass das Licht von der Lichtquelle aus niemals das Auge direkt trifft und welche eine günstige Luftkühlung gestatten, dadurch gekennzeichnet, dass die Schirmflächen eine derartige Richtung und Krümmung haben, dass die Lichtstrahlen die matten Oberflächen des Schirmes stets unter einem Winkel zum Einfallslot treffen, welcher grösser als 450 ist.