AT108345B - Anordnung zur Kompensation der Wickelkopfstreufelder elektrischer Maschinen. - Google Patents

Anordnung zur Kompensation der Wickelkopfstreufelder elektrischer Maschinen.

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AT108345B
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Ernst Ing Dr Weber
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Siemens Schuckertwerke Wien
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    Anordnung   zur Kompensation der Wickelkopfstreufeder elektrischer maschinen. 



   Zur   Vermeidung   unzulässiger Erwärmungen von massiven Teilen elektrischer Maschinen durch die von den Wickelkopffeldern erzeugten Wirbelströme. hat man bereits vorgeschlagen. die gefährdeten Teile aus unmagnetischem Material herzustellen. Anderseits hat man bei solchen Wicklungen. deren Wickelköpfe ein in Richtung der maschinenachse verlaufendes starkes Feld erzeugen. koaxial zur Maschinenwelle angeorduete Kurzschlussringe vorgeschen. All diese Anordnungen haben den Nachteil, dass die von den Wickelkopffeldern umgesetzte Energie nicht weiter verwertet wird und dementsprechend als Verlust angesehen werden muss. Dadurch wird aber auch der Wirkungsgrad solcher Maschinen ungünstig beeinflusst. 



   Durch die Erfindung wird nun die   nutzbringende Verwertung   der von den Wickelkopffeldern umgesetzten Energie und damit auch eine Verbesserung des Wirkungsgrades der Maschine ermöglicht. Hiezu werden nach der Erfindung mit den Wickelkopffeldern transformatorisch verkettete Zusatzwicklungen vorgesehen, an deren Klemmen passend gewählte Stromverbraucher (Hilfsantriebe, ErregerCompoundwicklung   usf.) anschliessbar   sind.   Diese können naturgemäss an   einem beliebigen Ort aufgestellt werden und beliebigen gewünschten Zwecken dienen. Die Zusatzwicklungen liefern einphasigen   Wechselstrom. Man kann jedoch   bei gecigneter Anordnung und Schaltung der Zusatzwieklungen auch 
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 angeschlossen werden, dessen abgegebene   Wärmemenge   beliebigen Zwecken nutzbar gemacht werden kann.

   Legt man auf die   Verwertung dieser Energie keinen Wert,   so erreicht man dabei noch immerhin den Vorteil, dass die Wärmeumsetzung ausserhalb der Maschine vor sich geht. wodurch die Kühlung der Maschine und des Heizwiderstandes wesentlich erleichtert wird. 



   Die Zeichnugn zeigt einge Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Fig. 1 sind die Wickelköpfe 1, II. III einer dreiphasigen. verteilten Wicklung, für eine vierpolige maschine dargestellt, wobei in vereinfachter Darstellung der Statorumfang als Gerade angenommen ist. Wie daraus ersichtlich, treten dabei verschiedene charakteristische Abschnitte auf. Einerseits sind   Abschnitte   (b,   d, t, 71, k, m)   vor- 
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 proportional sein. In Fig. 2 sind die den   einzelnen Abschnitten entsprechenden   resultierenden Wickelkopffelder gezeichnet, wobei nach   Fig. 3 s'leiche Belastung der drei   Phasen und   Phasenverschiebungs.   winkel von   12'.)''angenommen   sind. 



   Die zur   Kompensation   der Wickelkopffelder dienenden Zusatzwicklungen können im Sinne der Erfindung verschieden angeordnet sein. Eine   Anordnung   ist. dass jede Zusatzwicklung nur mit dem Stirnstreufeld eines einzigen Abschnittes oder eines Teiles davon verkettet ist, wie z. B. in Fig. 1 die   Wicklung'   bloss mit dem Stirnfeld E des Abschnittes e. Man wird nun entweder in jedem Abschnitt 
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 Erfindung so geschehen, dass sich die im Inneren induzierten   Spannungen   unterstützen. In Fig. 6 ist dieser Fall beispielsweise dargestellt. Die Zusatzwicklung 3 umfasst die Abschnitte a. b, c und wird vom 
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 sich daher gegenseitig aufheben, wenn die Zusatzwicklungen so in Serie geschaltet würden, dass ihr Windungssinn gleich bliebe.

   Eine Kompensation der Streufelder wäre   naturgemäss   dabei nicht möglich. Bei der in Fig. 6 gezeichneten Verbindung der   Zusatzwieldungen   jedoch addieren sich die von den Feldern P und   Q   erzeugten Spannungen, so dass die   Streufelder   beider Abschnittsgruppen kompensiert werden. 



   Bei der beschriebenen Wicklungsart ergeben alle Streufelder der Wiekelköpfe zusammengenommen im wesentlichen kein resultierendes in Richtung der   Maschinenachse   verlaufendes Gesamtfeld, weil die geometrische Summe aller über den einzelnen Abschnitten entstehenden Felder Null ist. Andere Verhältnisse ergeben sich jedoch bei den sogenannten gehäuften Wicklungen, wie z. B. Mehrphasenwicklungen mit einer invertierten Phase. Die Fig. 7 zeigt schematisch eine solche   Wicklung   ; gegenüber der Wicklung nach Fig. 1 verlaufen hier die Wiekelköpfe der Phase IN in umgekehrter Richtung, weshalb auch der in diesen   Wickelköpfen   fliessende Strom umgekehrt gerichtet ist. Das Strom-bzw. FelddiagTamm ist dann unter den gleichen Bedingungen wie bei Fig. 3 in Fig. 9 gezeichnet.

   Bildet man nun wie nach Fig. 2 wieder die den einzelnen Abschnitten entsprechenden Felder und dann deren geometrische Summe, so ergibt sieh eine Resultierende von mehrfachem Wert des Feldes eines Abschnittes. Mit andern Worten, es entsteht bei derartigen Wicklungen ein starkes Feld in Richtung der Maschinenachse, welches unerwünschte Wirbelstrombildungen sogar in fernab liegenden Eisenteilen hervorrufen kann. Bei solchen   Wicklungsanordnungel1 können   die Zusatzwicklungen   naturgemäss   in ganz der gleichen Weise angeordnet werden wie im Vorigen beschrieben. Eine weitere   Möglichkeit besteht   aber darin, die Hilfswicklung mit sämtlichen   Abschnittsfeldern,   d. h. also mit dem von den gesamten   Wickelköpfen herrülrenden   resultierenden Felde zu verketten.

   Jede Zusatzwicklung wird dabei zweckmässig koaxial zur Maschinenwelle angeordnet. Ein derartiges Ausführungsbeispiel zeigt die Fig. 7. Bei diesem ist beispielsweise eine Zusatzwicklung 6 vorgesehen,   man   kann natürlich auch mehrere derartige Wicklungen vorsehen, die dann zweckmässig so in Serie geschaltet sind, dass sich die in ihnen induzierten Spannungen addieren. 



   Die Zusatzwicklungen können im Sinne der Erfindung an oder zwischen den   Wickelköpfen   bzw. an deren Versteifung oder an den den Wickelköpfen zugekehrten Seiten der vor Wirbelströmen zu schützenden massiven Eisenteile der Maschinen, also z. B. auf der Innenseite der   Gehäusedeckel     f. Fig.   8). angeordnet sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Kompensation der Wiekelkopfstreufelder elektrischer   Maschinen mit Zusatz-   wicklungen, die mit den Streufeldern transformatorisch verkettet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die   Zusatzwicklungen   offene Wicklungen sind. an die Stromverbraucher   anschliessbar   bzw. angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zusatzwieklung nur mit EMI2.3 derart in Reihe geschaltet sind, dass sich die in ihnen induzierten Spannungen unterstützen.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 1, für Wicklungen, deren Wickelköpfe ein in Richtung der Maschinenachse verlaufendes Feld erzeugen, gekennzeichnet durch aus einer oder mehreren Windungen bestehende, offene Zusatzwicklungen. die koaxial zur Maschinenwelle angeordnet und über einen Verbraueher geschlossen sind.
    5. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungszahl der Zusatzwicklungen regelbar ist.
    6. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzwicklungen an oder zwischen den Wickelköpfen bzw. an deren Versteifungen befestigt sina.
    7. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 5 ; dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzwieklungen an der Innenseite der umliegenden Gehäuseteile angeordnet sind. EMI2.4
AT108345D 1926-07-14 1926-07-14 Anordnung zur Kompensation der Wickelkopfstreufelder elektrischer Maschinen. AT108345B (de)

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