AT107790B - Sicherheitseinrichtung für gekapselte elektrische Apparate, Maschinen, Transformatoren u. dgl. - Google Patents

Sicherheitseinrichtung für gekapselte elektrische Apparate, Maschinen, Transformatoren u. dgl.

Info

Publication number
AT107790B
AT107790B AT107790DA AT107790B AT 107790 B AT107790 B AT 107790B AT 107790D A AT107790D A AT 107790DA AT 107790 B AT107790 B AT 107790B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
screws
screw
safety device
blocked
blocking
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ing Gabriel
Friedrich Stadler
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Wien filed Critical Siemens Schuckertwerke Wien
Application granted granted Critical
Publication of AT107790B publication Critical patent/AT107790B/de

Links

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Umgekehrt können die Schrauben wieder nur in derselben, aber verkehrten Reihenfolge festgezogen werden, wie aus Fig. 3 ohne weiteres zu entnehmen ist. Solange die Schraube 3b noch gelüftet ist, ist auch ein Festziehen der Schraube 3a nicht möglich, da sie einerseits durch den auf dem Kopf der noch gelüfteten Schraube 3b aufliegenden Fortsatz der Unterlagscheibe, anderseits durch den Stift 9a daran gehindert ist. 



   Wie ohne weiteres einzusehen, ist es von besonderer Wichtigkeit Vorsorge zu treffen, dass der Schalter bei gelüfteten Schrauben nicht eingelegt werden kann. Erfindungsgemäss wird dies dadurch bewirkt, dass die von der Schalterstellung unmittelbar abhängige Blockiereinrichtung für die erste Schraube in der Blockkette zugleich den Schalter in der Ausschaltstellung verriegelt, solange diese Schraube gelüftet ist. Ist die Schraube 3 in Fig. l gelüftet, so kann der Hebel 7 nicht in die gestrichelte Lage gebracht werden, da ihn die hervorstehende Sehraube selbst daran hindert. Es ist daher auch die Drehung der 
 EMI2.1 
 blockierte Schraube 3 (Fig. 1 und 2) nur als erste gelüftet und als letzte wieder festgezogen werden kann, müssen also auch alle übrigen Schrauben erst wieder festgezogen sein, bevor der Schalter eingelegt werden kann. 



   Bei der eben dargelegten Bedeutung der Schrauben für die Verriegelung des Schalters und der Unterlagscheiben für die Blockierung der Nachbarschrauben ist es wichtig, dass die Schrauben und Unterlagscheiben auch bei völlig auseinandergenommener Kapsel nicht entfernt werden können. Dies kann dadurch   erzieltwerden,   dass der Bolzen der Kapselschrauben und die entsprechende Bohrung im schraubenkopfseitigen Flansch derart in ihrem Querprofil wechseln, dass ein Entfernen der Schrauben aus diesem 
 EMI2.2 
 führungsbeispiel (Fig. 3) ist dies z. B. dadurch verwirklicht, dass am Schraubenbolzen ein Sprengring 16 angeordnet ist und die Bohrung im schraubenkopfseitigen Flansch dementsprechend bis in die Nähe des Schraubenkopfsitzes erweitert, dort aber auf einen dem Schraubenbolzen entsprechenden Durchmesser abgesetzt ist.

   Bei völlig gelüfteter Schraube legt sich der Sprengring 16 an den Absatz der Bohrung an und verhindert so ein Herausziehen der Sehraube aus dem Flansch. Statt des Sprengrings könnte auch ein Vorsteckstift im Schraubenbolzen angeordnet werden, womit gleichfalls das Querprofil des Schraubenbolzens geändert wird. 



   Auch können statt der einfach die Schraubenköpfe abdeckenden Fortsätze am Hebel 5 und an den Unterlagscheiben auch solche verwendet werden, die nach Art von Schraubenmuttersichenmgen, z. B.   legeschlüsselartig wirken.   



   In vielen Fällen kann sich eine weitere Verriegelung vorteilhaft erweisen, die beim Öffnen der Kapsel wirksam wird und während deren Offenstehen das Einschalten des Stromes verhindert. 



   Im Ausführungsbeispiel ist. zu diesem Zwecke auf der Schaltwelle 4 ein Hebel 11 aufgekeilt, der mit einem zweiten an einem Vorsprung des Gehäuses angelenkten Hebel 12 verklinkt werden kann. Bei geschlossener Kapsel   stützt   sich der Hebel 12 auf die Nase 13 am Kapselteil 2 und hat hiebei eine derartige Lage, dass der Hebel 11 unter ihm ungehindert vorbeibewegt werden kann. Wird nun der Kapselteil 2 nach Lüften der Schrauben entfernt, so ist fürs erste das Sehaltorgan noch durch den von der herausstehenden Schraube in der voll gezeichneten Lage festgehaltenen Hebel 7 verriegelt.

   Währenddessen gleitet jedoch der Hebel 12 infolge der Kraft der Feder 14 oder gegebenenfalls infolge seines Gewichtes an der Nase 13 herab und verklinkt sich schliesslich mit 11, so dass nunmehr auch bei geöffneter Kapsel eine Drehung der Schaltwelle im Einschaltsinn unterbunden ist (gestrichelte Lage von   12).   Bei Aufsetzen des Deckels   2   wird der Hebel 12 durch die Nase 13 wieder in die vorgezeichnete Stellung gehoben. 



   Bei kleineren gekapselten Einrichtungen mit wenigen und auf einen kleinen Raum verteilten Schrauben kann die Erfindung vorteilhaft praktisch so verwirklicht werden, dass alle Schrauben in unmittelbarer Abhängigkeit vom Schaltorgan gleichzeitig, z. B. durch einen alle Schrauben   überdeckenden   beweglichen Rahmen mit   Durchführungsöffnungen   für den   Schraubenschlüssel   blockiert sind. Nur wenn sich das Schaltorgan in der Aussehaltstellung befindet, kann der Rahmen diejenige Stellung einnehmen, dass sieh die Öffnungen gerade über den   Schraubenköpfen   befinden und das Einbringen des Schrauben-    schlüssels.     möglich   ist.

   Hiebei können auch die   Sohalterverriegelungen   des   vorherbeschriebenen   Ausführungsbeispieles in geeigneter Weise Verwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherheitseinriehtung für gekapselte, insbesondere zur Verwendung in explosionsgefährlichen Räumen bestimmte elektrische Apparate, Maschinen, Transformatoren u. dgl., bei denen die Kapselteile durch mehrere Schrauben oder andere lösbare Verbindungselemente verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Kapselschrauben mit Blockiereinrichtungen versehen ist, die ein. 



  Lüften der Schrauben, nur bei ausgeschaltetem Strom zulassen.

Claims (1)

  1. 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine (3) oder ein Teil der zu blockierenden Schrauben von einem den Strom ausschaltende Organ auf Welle (4) unmittelbar abhängige Blockiereinrichtungen (5) besitzt, die übrigen Schrauben (3a, 3b usw.) aber einzeln oder gruppenweise in zwangläufiger Aufeinanderfolge in Abhängigkeit von den vorhergehenden Schrauben blockiert <Desc/Clms Page number 3> sind, wobei die in unmittelbarer. Abhängigkeit vom Schaltorgan blockierten Schrauben das erste Glied in dieser Blockkette bilden (Fig. 1), 3.
    Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenköpfe oder-muttern einer (3) oder eines Teils der zu blockierenden Schrauben durch entsprechend ausgestaltete, EMI3.1 eingeschaltet ist (Fig. 1).
    4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlag- scheiben (8, 8a, 8b usw. ) der Kapselschrauben (3, Ba, Bb usw. ) Fortsätze od. dgl. besitzen, die als Blocker- oder Sperrorgane für die in der Blockkette folgenden Schrauben ausgebildet sind. o. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch korrespondierende Passelemente (9, 10) an den Unterlagscheiben (8) und entsprechenden benachbarten Teilen derselben (Flansch, Kopf der Nachbarschraube u. dgl. ), die das Festziehen der der Unterlagscheibe (8) zugehörigen Schraube nur in einer solchen Stellung der Unterlagscheibe zulassen, in welcher die in der Blockkette folgenden Schrauben blockiert oder gesperrt sind (Fig. 3).
    6. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 bis Ï, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Schaltorgan unmittelbar abhängige Blockiereinriehtung (5) bei gelüfteten Schrauben zugleich das Schaltorgan (auf Welle 4) in der Ausschaltstellung verriegelt (Fig. 1).
    7. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass beim Öffnen der Kapsel eine weitere Verriegelung (11, 12) hergestellt wird, die ein Einschalten des Stromes während des Offenstehens der Kapsel verhindert (Fig. 1).
    8. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen der Kapselschrauben (3a, 3b) und die Bohrung im schraubenkopfseitigen Flansch (2) derart in ihrem Querprofil wechseln, dass ein Entfernen der Schrauben aus diesem Flansch auch im völlig gelüfteten Zustand nicht möglich ist (Fig. 3).
    9. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenbolzen einen Sprengring (16) trägt und die Bohrung im schraubenkopfseitigen Flansch (2) dem Sprengring entsprechend bis in die Nähe des Schraubenkopfsitzes erweitert ist, dort aber auf den dem Schrauben- EMI3.2
AT107790D 1926-02-09 1926-02-09 Sicherheitseinrichtung für gekapselte elektrische Apparate, Maschinen, Transformatoren u. dgl. AT107790B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT107790T 1926-02-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT107790B true AT107790B (de) 1927-11-10

Family

ID=3624623

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT107790D AT107790B (de) 1926-02-09 1926-02-09 Sicherheitseinrichtung für gekapselte elektrische Apparate, Maschinen, Transformatoren u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT107790B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239767B (de) * 1962-02-09 1967-05-03 Licentia Gmbh Selbstschalter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239767B (de) * 1962-02-09 1967-05-03 Licentia Gmbh Selbstschalter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT107790B (de) Sicherheitseinrichtung für gekapselte elektrische Apparate, Maschinen, Transformatoren u. dgl.
DE444812C (de) Sicherheitseinrichtung fuer gekapselte elektrische Apparate, Maschinen, Transformatoren u. dgl.
DE697602C (de) esten mit Keilverschluss
DE960562C (de) Gleichstrombetaetigungsmagnet mit automatischer Verriegelung des Ankers
DE434270C (de) Ausloeseeinrichtung an UEberstromschaltern
DE418576C (de) Einrichtung zum Stillsetzen des Antriebes von Ruderanlagen
AT91109B (de) Aus einem mit Zahlenschloß kombinierten Schaltstift bestehende Sperrung für Gangwerke.
DE696094C (de) Ausloeser fuer Ruhe- und Arbeitsstrom
DE396570C (de) Elektrischer Dosenschalter mit als Schalterknebel ausgebildetem Deckel
DE1896173U (de) Drehschalter, insbesondere spannungsschalter.
DE436940C (de) Installations-Selbstschalter
DE434931C (de) Anordnung von Sterndreieckschaltern
AT104692B (de) Sicherheitsschloß mit Fallen- und Riegelsperre und einer Anzeigevorrichtung.
DE712045C (de) Schaltung fuer Antriebe bei Eisenbahnsicherungseinrichtungen
DE706373C (de) Einstellvorrichtung fuer Waermezeitschalter
DE698696C (de) Motorschutzeinrichtung mit Anlaufsperre
DE822554C (de) Vorrichtung zum Abheben und Festhalten von Arretierhebeln, vornehmlich in Numerierwerken, Datumsstempeln u. dgl.
DE517092C (de) Ausschalter an elektrischen Durchlauferhitzern
DE566662C (de) Einrichtung zur elektrischen Verriegelung einer beliebig grossen Anzahl von Schuetzen, insbesondere fuer Lokomotivsteuerungen
DE967407C (de) Rastenklinkwerk fuer elektrische Schaltgeraete, insbesondere Fahrschalter fuer Wasserfahrzeuge od. dgl.
DE416675C (de) Magnetsperre fuer Blockfelder
AT276068B (de) Photographischer Verschluß mit einer Einrichtung zur elektronischen Belichtungszeitbildung
DE392546C (de) Anordnung fuer Schalter mit Wiederselbsteinschaltung
AT134909B (de) Verriegelungseinrichtung für Weichenantriebe.
AT253393B (de) Kontrollsignalanlage für Schließfächer