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Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Tragsäule für die Gelenkbiinder der Türen einer ver- wandelbaren Fahrzeugkarosserie, z. B. eines Kraftfahrzeugs, welche je nach Umständen teilweise oder vollständig geschlossen oder geöffnet sein kann.
Die Erfindung besteht in der Vereinigung zweier Teile zur Tragsäule, von denen der eine rohr- förmig ausgebildet und am Fahrzeugrahmen abnehmbar befestigt ist, und der andere, welcher vom ersten vollständig getrennt ist, wenn der Oberbau ganz oder teilweise geschlossen werden soll, derart in die Verlängerung des ersten gebracht und in dieser Lage derart befestigt werden kann, dass seine Achse zur Achse des ersten Teiles versetzt ist und die Führungen der Fenster in die Verlängerung derjenigen der
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links und rechts jeder betreffenden Säule befinden und zu den vorderen und hinteren Sitzen des Fahrzeuges Zugang verschaffen.
In den Türen sind die senkrecht beweglichen Füllungen- ? und 41 unter-
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mit Schraubenbolzen 11 sowie durch einen Flansch 18 befestigt.
Der Teil 2 (Fig. 1-7) dieser Tragsäule ist von doppel-T-förmigem Querschnitt ; seine Aussen- flächen, 20 sind abgerundet und seine Rinnen 19 sind von trapezförmigem Querschnitt und dazu bestimmt. den Füllungen 40, 47 als Führungen zu dienen. Diese Rinnen sind mit Flachfedern 21 versehen, um die Füllungen darin unbeweglich zu halten.
Dieser Teil ist-an einem seiner Enden mit einem durch eine Rippe 24 verstärkten Fuss 28 versehen, welcher zwischen zwei hakenförmige Seitenlappen 2 des Teiles 1 hindurchgehen soll, um mit einem Anschlag 25 dieses Teiles in Berührung zu kommen. Der Fuss 22 wird durch einen über ihn gelegten und ebenfalls zwischen die Teile 23 hindurchgehenden Riegel 26 an Ort und Stelle festgehalten. Dieser Riegel ist mit einer Schraube 27 versehen, welche auf den Fuss 22 drückt.
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zu lassen.
Diese Ausführungsart wird wie folgt verwendet : Wenn der Wagenoberbau ganz geschlossen werden soll (Seitenwände und Verdeck) oder wenn er teilweise geschlossen werden soll (Seitenwände ohne Ver-
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befestigt. Die Füllungen 40, 41 gleiten beim Einnehmen ihrer Sehliessstellung in den Rinnen 19.
Wenn der Oberbau geöffnet werden soll, wird das Verdeck entfernt. Man trennt den Teil 2 vom Teil 1 indem man den Riegel 26 entfernt, man kehrt den Teil 2 um, damit er mit seinem oberen Teil voran in den Teil 1, hineingeschoben werden kann (Fig. 12). Dann schiebt man den Fuss 22 zwischen die Teile 23 und stellt ihn in dieser Lage mit dem Riegel 26 fest. Auf diese Art wirkt der Teil 2 im Fahrzeug nicht störend, da er keinen Platz beansprucht.
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entfernt werden.
Das Befestigen der Säule 1, 2 am Wagen kann auch auf andere Weise stattfinden als beschrieben, wenn es nur direkt am Fahrzeugrahmen geschieht. Das Festlegen des Teiles 2 auf dem Teil 1 in einer seiner beiden Stellungen kann gleichfalls auf andere Weise erfolgen, als soeben beschrieben. Die die Säulen verbindenden Querteile 7, 8 können auch wegbleiben.
Der Teil 2 der Säulen kann nicht bloss aus einem Stück, sondern auch aus zwei Stücken bestehen : aus einer inneren Metallannatur, z. B. von rundem hohlem Querschnitte und aus einer auf der Armateur angebrachten Umhüllung von passendem z. B. doppel-T-förmigem Querschnitt aus elastischem Material, wie Kautschuk usw., welche somit die nötigen Rinnen 19 aufweist ; der Fuss 22 ist dann mit der Metall- annatur verbunden.
Diese Tragsäule kann naturgemäss auch an einem Fahrzeug mit unverwandelbarem Oberbau Anwendung finden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tragsäule für die Gelenkbänder der Türen von umwandelbaren Kraftwagen, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer am Längsträger des Untergestells abnehmbar befestigten röhrenförmigen
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geschlossenem oder halbgeschlossenem Wagenkasten derart auf der Säule (1) aufstellbaren Verlänge- rung (2), dass ihre Achse in bezug auf diejenige der Säule (1) versetzt ist und die Führungen (19) für die Fenster in der Verlängerung derjenigen der Türen zu liegen kommen.