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Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von geradlinigen Schatten-und Licht- schablonen auf Werkstücken.
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Erzeugung von geradlinigen Schatten-oder
Lichtschablonen auf Werkstücken zum Zwecke des Einstellen, Ausrichtens und Bearbeitens. Bisher wurde der direkte Strahlengang einer Lichtquelle, deren Licht auf eine gerade Linie konzentriert war, verwendet. (Siehe die Deutsche Patentschrift Nr. 335785.) Hiebei war aber der Nachteil vorhanden, dass die erzeugten Richtlinien in den verschiedenen Markierungsebenen seitlich abweichen, wodurch eine Änderung in dem Abstande der Richtlinien zueinander in den verschiedenen Höhenlagen oder in den verschiedenen Markierungsebenen eintrat. Dieser Nachteil wird gemäss dem neuen Verfahren dadurch beseitigt, dass nicht ein Bündel von direkten Lichtstrahlen einer geradlinigen Lichtquelle, sondern ein
Bündel von reflektierten Lichtstrahlen verwandt wird.
Zur Ausübung des neuen Verfahrens wird ein Parabolspiegel verwendet, welcher die von der Lichtquelle kommenden Lichtstrahlen parallel richtet, so dass der Abstand der durch Licht-oder Schattenlinien dargestellten Masslinien zueinander in den verschiedenen Markierungsebenen derselbe bleibt.
Das direkte Licht wird durch eine Blende abgeschirmt (vgl. Fig. 1 der Zeichnung), damit die erzeugten Richtlinien nicht verwischt werden. Diese Blende e ist möglichst unmittelbar unter der linienförmigen Lichtquelle a angeordnet, und nur wenig länger als der gerade gerichtete Leuchtfaden, so dass nur ein unbedeutender Teil der lotrecht unter der Lampe erzeugten Richtlinien durch die Blende vernichtet wird. Die durch den Parabolspiegel b reflektierten, einseitig parallel gerichteten Lichtstrahlen bewirken, dass der Abstand der von den gespannten Drähten erzeugten Richtlinien in jeder Höhenlage des Werkstückes gleich bleibt. Will man auf einem zu bearbeitenden Werkstück c Rieht-und Masslinien in einem bestimmten Abstand aufwerfen, so werden die unterhalb der Lichtquelle gespannten Drähte I in diesem Abstand angeordnet.
Ein weiterer Vorteil dieser Einrichtung besteht in der besseren Ausnutzung des von der linienförmigen Lichtquelle erzeugten Lichtes. Während bei der Erzeugung der Richtlinien durch das direkte Licht nur ein Bruchteil des von der Lichtquelle ausgestrahlten Lichtes für die Erzeugung der Richtlinien ausgenutzt wird, nutzt die neue Einrichtung weit über die Hälfte des gesamten ausgestrahlten Lichtes aus.
Ein weiteres Hilfsmittel zum Einstellen, Anreissen und Bearbeiten von Werkstücken wird gemäss der Erfindung durch die gleichzeitige Verwendung zweier der beschriebenen Einrichtungen erzielt. Gemäss Fig. 2 werden dabei zwei geradlinige Lichtquellen a'mit je einer zugehörigen geradlinigen, parallel eingestellten Schablone l'verwendet. Durch Einstellung der Schablonen oder der Lichtquellen wird erreicht,
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im Raum schneiden und eine gewünschte Achse auf einem Werkstück räumlich anzeichen.
Man kann ferner auch eine oder mehrere Kombinationen von geradlinigen Lichtquellen, muldenförmigen Parabolspiegeln und Schablonen verwenden, die dann auf einer Gleitbahn, z. B. mit Spindelantrieb, quer zu den Richtlinien verschoben werden. Auf diese Weise wird es möglich, die Anreisslinie oder Richtungsschattenlinie in dem Konstruktions-oder Anreissraum zu verschieben und so dieselbe Richtschablone von einem Werkstück auf ein anderes zu übertragen.
Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass die schattenerzeugenden Schablonen auf einer gemeinsamen Haltevorrichtung angeordnet sind, welche an der Vorrichtung einstellbar angeordnet ist, ferner dass durch Ausbildung der Haltevorrichtung für Lichtquelle und Schablone als Gelenkparallelogramm die Möglichkeit besteht, den Abstand der schatten-
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werfenden Schablonen von der Lichtquelle unter Beibehaltung der parallelen Einstellung verändern zu können.
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können die Richtlinien durch Verändern des Abstandes der Lichtquelle von den Schablonen leicht in die gleiche Lage eingestellt werden. Sind z.
B. auf einer Säge Bretter von 2 cm Stärke auf eine bestimmte Breite ausgeschnitten worden, und sollen nachträglich solche von 4 cm in der gleichen Breite ausgeschnitten werden, so braucht nach Lösen der Strebe p der Abstand der Schnüre zur Lichtquelle nur so lange ver- ändert zu werden, bis die erzeugten Schattenlinien die erforderliche Breite wieder anzeigen. Die Strebe p ist mit Löchern q oder einem Schlitz versehen, zum Zwecke des Feststellens in jeder gewünschten Lage.
Damit die Schnüre I durch äussere Einflüsse weder schlaff werden noch sich zusammenziehen und zerreissen können, sind elastische Zwischenstücke, Federn oder Gewichtszüge t vorgesehen. Diese halten die Enden der Schnüre I und sind an dem am Rahmen angebrachten Bügel s mittels Haken r befestigt.
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1. Verfahren zur Erzeugung von geradlinigen Schatten-und Lichtschablonen auf Werkstücken zum Einstellen, Ausrichten und Bearbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen muldenförmigen
Parabolspiegel die Lichtstrahlen einer Lichtquelle parallel gerichtet werden, so dass der Abstand der durch
Licht-oder Schattenlinien dargestellten Masslinien in allen Markierungsebenen derselbe bleibt.