AT107260B - Einrichtung zum selektiven Abschalten eines Gleichrichters bei einer in ihm selbst auftretenden Rückzündung. - Google Patents

Einrichtung zum selektiven Abschalten eines Gleichrichters bei einer in ihm selbst auftretenden Rückzündung.

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AT107260B
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    Einrichtung zum selektiven Abschalten eines Gleichrichters bei einer in ihm selbst auftretenden Rückzündung.   



   Im Stammpatent ist eine Einrichtung zum selektiven Abschalten eines Gleichrichters bei einer in ihm selbst auftretenden   Rückzündung beschrieben, welche   unter Wirkung der durch die   Rückzündung   im Gleichrichter verursachten Unsymmetrie der Ströme bzw. der Spannungen diesen abschaltet. Zu diesem Zweck sollte z. B. in den Sternpunkt der den Gleichrichter speisenden   Sekundärwicklung   eines an das Primärnetz angeschlossenen Transformators Ohmscher Widerstand geschaltet werden, an dessen Klemmen Abschaltrelais angeschlossen sind, welche durch die bei Auftreten eines Fehlers im Gleichrichter an den Widerstandsklemmen entstehenden Gleichspannungen betätigt werden.

   Nun lässt sich aber eine Vereinfachgung der Einrichtung dahin erzielen, dass dieser Widerstand in Fortfall kommt, wenn man anstatt einer durch die Unsymmetrie am Widerstand auftretenden Spannung eine   magnetmotorische   Kraft zur Wirkung kommen lässt, deren Ursache unmittelbar die Unsymmetrie des Stromverlaufes (als Folge der Rüekzündung des Gleichrichters) ist. 



   Demgemäss ist Gegenstand der Erfindung eine Einrichtung zum selektiven Absehalten eines Gleichrichters bei einer in ihm selbst auftretenden   Rüekzündung   nach dem Stammpatent, bei welcher die bei einer   Rückzündung   auftretende Unsymmetrie des Stromverlaufes magnetisch direkt auf das Auslösesystem wirkt. 



   Die Erfindung sei an Hand des Ausführungsbeispieles der Fig. 1 und 2 näher erläutert. 
 EMI1.1 
 dem Verbindungspunkt m der beiden Spulenhälften b1 und b2 zweigt der   Minusleiter   (-) des Gleichstromnetzes ab, während der Plusleiter   (+)   an die Kathode k angeschlossen ist und einen vom   Auslösesystem   betätigten Schalter s enthält. Die   Primärwicklung   des Transformators t ist mit p, das Primärnetz mit n bezeichnet. Im Normalbetrieb des Gleichrichters sind die die Hälften   b1   und b2   durchfliessenden   Gleichströme einander   grössengleich,   aber entgegengesetzt gerichtet und daher heben sich die Gleichstromamperewindungen   dieser Spulenhälften   auf.

   Ein Wechselstrom fliesst nicht durch die Auslösespule, 
 EMI1.2 
 Gleichstrom nicht gleich dem von m über   b2-d2   nach o2 fliessenden Gleichstrom, dann ist die Summe der Amperewindungen der beiden Spulenhälften nicht gleich Null. Das entstehende Gleiehstromfeld bewirkt die Auslösung des Systems und trennt durch Öffnen des   Sehalters   s den Gleichrichter vom Netz. 



   Fig. 2 erläutert den gleichen Fall, nur ist hier keine Saugdrossel als vorhanden angenommen. In diesem Falle darf aber der bei Fortfall der Saugdrossel stets fliessende   ObfirweIlenstrom   das   Auslösesystem   nicht zum Ansprechen bringen. Man kann ihn dadurch kompensieren, dass man die Spulen b1, b2 mit einer Kurzschlusswicklung e1-c2 gut induktiv verkettet, so dass die Weehselstromamperewindung in der Spule bl,   b2   durch die Amperewindungen des in den Spulen   Cl,   C2 induzierten Wechselstromes   unwirksam gemacht   
 EMI1.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum selektiven Abschalten eines Gleichrichters bei einer in ihm selbst auftretenden Rückzündung nach Patent Nr. 104987, dadurch gekennzeichnet, dass die bei einer Rückzündung auftretende Unsymmetrie des Stromverlaufs magnetisch direkt auf das Auslösesystem wirkt.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Solenoidhälften des Auslösesystems von den Strömen zweier symmetrischer, in Stern geschalteter Sekundärwicklungen des den Gleichrichter speisenden Transformators derart gespeist werden, dass sich ihre MMKe im Normalbetrieb des Gleichrichters kompensieren, während im Rückzündungsfalle das Gleichgewicht ihrer MMKe als Folge der Stromunsymmetrie gestört ist, so dass das Auslös'esystem anspricht und den kranken Gleichrichter abschaltet. EMI2.1
AT107260D 1925-08-31 1926-09-24 Einrichtung zum selektiven Abschalten eines Gleichrichters bei einer in ihm selbst auftretenden Rückzündung. AT107260B (de)

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