AT107217B - - Google Patents

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AT107217B
AT107217B AT107217DA AT107217B AT 107217 B AT107217 B AT 107217B AT 107217D A AT107217D A AT 107217DA AT 107217 B AT107217 B AT 107217B
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washer
nut
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nut lock
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Tetard Marcel
De Changy Fernand
Tetard Charles
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Tetard Marcel
De Changy Fernand
Tetard Charles
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Nuttersicherung.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Muttersicherung, bestehend aus einer zwischen die Mutter und den Teil, gegen den sie angepresst wird, einzulegenden, aus elastischem Metall bestehenden Unterlagscheibe, die in einem radialen Schlitz ein auf ihren beiden Seiten vorspringendes, scharfkantiges Klemmstück enthält. 



   Die Muttersicherung nach der Erfindung kann ausserdem folgende Kennzeichen aufweisen : der radiale Schlitz steht schräg zur Achse der Unterlagscheibe. Das   Klemmstück   hat die Gestalt einer runden Scheibe. Der Durchmesser dieser Scheibe verhält sich zur Stärke der Unterlagscheibe ungefähr wie 3 : 2. 



  Das Klemmstück wird dadurch festgehalten, dass in eine Vertiefung desselben das Metall der Unterlagscheibe hineingetrieben ist. 



   Die Unterlagscheibe besteht, wie erwähnt, aus federndem Material und ist mit einem geneigten oder nicht geneigten Schlitz versehen, in dem ein oder mehrere scharfkantige Körper von beliebiger Form liegen. Diese sind aus härterem Metall als die Mutter und der Teil, gegen den sie geschraubt wird, und springen etwas über die obere und untere Fläche der Unterlagscheibe vor. Wird die Mutter gegen die Unterlagscheibe heruntergeschraubt, so werden dadurch das oder die Klemmstücke niedergedrückt, wobei sie die Unterlagscheibe etwas auseinander zu   drücken   suchen ; sobald sich aber die Mutter nur ein wenig zu lösen sucht, können sich die   Klemmstücke   wieder aufrichten, wobei sie sich dann zwischen die Mutter und den Teil, gegen den sie geschraubt ist, einkeilen. 



   Andere Kennzeichen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der Zeichnung, in der eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist. Es ist darin : Fig. 1 eine Draufsicht auf die Unterlagscheibe, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie A-A der   Fig l,   Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des   Klemmstücks.   Fig. 4 und 5 zeigen die auf den Bolzen aufgesteckte Unterlagscheibe beim Niederschrauben und beim Lösen der Mutter. 



   Die dargestellte Vorrichtung besteht aus einer Unterlagscheibe 1 aus einem beliebigen federnden Metall, vorzugsweise Stahl oder Duraluminium, die auf ihrer ganzen Ringbreite schräg zur Achsenrichtung geschlitzt ist. 



   In dem Schlitz 2 liegt eine kleine Scheibe 3 aus   gehärtetem   Stahl, die durch Einschlagen einer Körnermarke 4 in die Unterlagscheibe gegenüber einer kleinen Ausnehmung 5 der Scheibe 3 befestigt ist. Ihre Kanten stehen etwas über die ebenen Flächen der Unterlagscheibe vor. Die beiden Ränder des Schlitzes 2 werden durch die Scheibe 3 in der Achsenrichtung des Schraubenbolzens ein wenig auseinander- 
 EMI1.1 
 
Wird die Mutter angezogen, so ist dieses axiale Auseinanderklaffen nicht mehr möglich, und die Unterlagscheibe wird daher jetzt in ihrer Ebene   auseinandergedrückt,   so dass sich ihr Durchmesser vergrössert. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die Unterlagscheibe wird auf den Bolzen 6 aufgesteckt und die Mutter aufgeschraubt (Fig. 4), wobei sie die Scheibe 3 in ihrem Drehungssinn mitnimmt und sie niederdrückt. Hiedurch wird die Unterlagscheibe 1 auseinandergedrängt, während gleichzeitig jede ihrer beiden   Stirnflächen   in eine Ebene gebracht wird. Beginnt die Mutter sich zu lösen, so sucht die Unterlagscheibe 1 infolge ihrer Elastizität 

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 EMI2.1 
 sich wieder   auf ihren ursprünglichen Durchmesser   zusammenzuziehen und dabei die Scheibe 3 aufzurichten. 



  Da-diese   hälter ista, ls   die Mutter und die Fläche, gegen die diese geschraubt ist, dringt sie etwas in diese Teile ein und verkeilt dieselben gegeneinander. Je mehr die Mutter sich   loszuschrauben   sucht, um so mehr dringt das   Klemmstück   3 in sie ein und stemmt sich mit der Druckfestigkeit seines Metalls gegen ein weiteres Losschrauben. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, steht der Durchmesser der   Scheibe J   zur Stärke der Unter-   lagscheibe   1 ungefähr im Verhältnis von 3 : 2. 



   Die Erfindung ist nicht auf die   dargestellte Ausfühlungsform beschränkt,   die nur als Beispiel dienen soll. Insbesondere ist es angängig, in die Unterlagscheibe entweder ein oder mehrere Klemmstücke einzusetzen und diese können auch andere Formen haben als die einer Scheibe. 



   Bemerkt wird, dass Muttersicherungen bekannt sind, bei denen ein scharfkantiges Sperrorgan in Ausschnitten einer Unterlagscheibe liegt. Doch wird bei diesen die Sperrung nicht durch die Federung der Unterlagscheibe eingeleitet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Muttersicherung, gekennzeichnet durch eine zwischen die Mutter und ihre Unterlage einzulegende,   geschlitzte Unterlagscheibe   aus federndem Metall, in deren Schlitz   (2)   ein scharfkantiges, über die Flächen der Unterlagscheibe vorspringendes   Klemmstück     (3)   eingelegt ist.

Claims (1)

  1. 2. Muttersicherung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (2) der Unterlagscheibe gegen deren Achse geneigt ist..
    3. Muttersicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmstück (3) die Form einer Scheibe hat.
    4. Muttersicherung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der das Klemmstück bildenden Scheibe (3) zur Stärke der Unterlagscheibe (1) ungefähr im Verhältnis von 3 : 2 steht.
    5. Muttersicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Befestigen des Klemmstückes (3) das Metall der Unterlagscheibe (1) in eine Ausnehmung (5) desselben hineingetrieben ist. EMI2.2
AT107217D 1925-08-29 1926-08-13 AT107217B (de)

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