AT106947B - Vorrichtung zur Herstellung von elektrisch geschweißten Rohren. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von elektrisch geschweißten Rohren.

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AT106947B
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Johann Harmatta
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Johann Harmatta
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  VorrichtungzurHerstellungvonelektrischgeschweisstenRohren. 



   Die Erfindung betrifft eine   Vorrichtung   zum elektrischen   Zusammenschweissen   der   Sehlitzräuder   eines zu einem Rohr zusammengebogenen Bleches, im   ununterbrochenen   Betrieb. wobei der elektrische Strom parallel zu den Schlitzrändern geführt wird. Es ist bereits bekannt, Metallstreifen an ihren Längsseiten elektrisch zusamménzuschweissen. wobei der Strom parallel zur   Schweissnaht   geführt wird. Bei diesem Verfahren wird der Strom von den Polrollen auf die Werkstücke derart   übertragen,   dass derselbe die Werkstücke in ihrem ganzen Querschnitt erhitzt, was beim   Zusammenschweissen   von Metallstreifen zweckdienlich ist.

   Bei der Herstellung von Rohren aus einem umgebogenen Blechstreifen ist aber Vor- 
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 das bekannte   Verfahr. en, bei welchem ein grosser   Teil des   Rohrquerschnittes glühend   wird, nicht ohne weiteres angewendet werden. 



   Es ist   femer bekannt,   Rohre durch elektrisches Schweissen mit parallel zur Schweissnaht geführtem Strom derart herzustellen, dass eine Polrolle an einem in das herzustellende Rohr hineinragenden Arm 
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 namentlich von   Gas-oder Wasserleitungsrohren   unter zwei Zoll nicht geeignet. da die lichte Weite des Rohres zur Anbringung einer gehörig gekühlten Polrolle nicht ausreicht. 



   Die Erfindung bezweckt nun, die genannten Nachteile bei der Herstellung von elektrisch zu schweissenden Rohren zu beseitigen, und wird der   genannten Vorbedingung dadurch gerecht, dass   einerseits 
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 der   Sehlitzränder   des Rohres findet,   also hauptsächlich diese erhitzt,   und dass anderseits sämtliche Polrollen an der Aussenseite des Rohres angeordnet werden, wodurch deren   Abmessungen durch   den Rohrdurchmesser nicht begrenzt werden.

   Dieser Zweck wird im Sinne der Erfindung dadurch erreicht, dass der eine Pol des Stromkreises durch eine ausserhalb des Rohres angeordnete, mit   beiden zusammen-   zuschweissenden   Belrhrändem   in Berührung stehende Kontaktrolle oder sonstige Elektrode, hingegen der zweite Pol durch zwei zu beiden Seiten des Rohres und in der Längsrichtung des letzteren gegenüber 
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 Elektroden gebildet wird. 



   Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung zeigen eine Ausführungsform einer   Rohrsehweissmasehine   nach der vorliegenden Erfindung in Seitenansicht,   Draufsieht   bzw. Querschnitt. 



   Es sind zwei Druckrollen 3, 4 vorgesehen, die den Umfang des Rohrquerschnittes in seinem grössten Teil umgreifen und geeignet sind einen kräftigen Druck gegen das Rohr auszuüben, so dass der Schlitz 5 des Rohres   entsprechend zusammengedrückt wird ;   ferner eine Kontaktrolle 2 oberhalb der Schweissnaht und schliesslich ein Schleifkontakt 10 zwischen den   bei den Druckrollen 3, 4   ; alle drei Rollen   2, 3,   4 als auch der Schleifkontakt 10 sind mit einem Pol des Stromkreises verbunden, dessen anderer Pol mit einer über den Schlitz   5   angeordneten Kontaktrolle 6 verbunden ist.

   Das Rohr wird in der   Pfeilrichtung (Fig. l),   also von der Rolle 6 gegen die Rollle 2-4 ununterbrochen bewegt, wobei der Stromdurchfluss von der   Berührungsstelle 7 der   Rolle 6 bis zu den Berührungsstellen der Rollen   2, 3 und   4 (in Fig. 1 mit der Linie 8 bezeichnet, erfolgt. Hieraus ist   ersichtlich, dass   der   Stromdurchfluss   unmittelbar 

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 entlang der Schlitzränder erfolgt, so dass bloss diese durch den Strom erhitzt werden, hingegen die übrigen
Teile des Rohres verhältnismässig kalt und daher steif bleiben. 



   Versuche haben gezeigt, dass die grösste Hitze im Schlitz in der Mitte zwischen den   Berülrungs-   stellen 7 und 8 entsteht, so dass die Rollen 3 und 4 ein zuverlässiges   Zusammenschweissen   der Schlitz- ränder bewirken. 



   Die schweisshitzige Stelle kann durch verstellbare Anordnung entweder der Rolle 6 oder der
Rollen 2 3 und 4 oder   beider RollengTuppen nach   Bedarf verstellt werden. 



   Vor der Kontaktrolle 6 kann noch eine zweite mit demselben Pol des Stromkreises verbundene
Kontaktrolle 9 angeordnet werden, die den Kontakt zwischen Rolle und Rohr sichert, falls sich eine isolierende Verunreinigung zwischen Rohr und Rolle 6 einklemmt. 



   In solchen Fällen, in welchen die Druckrollen   3,   4 einen genügenden Stromdurchgang sichern, kann der Schleifkontakt 10, ja sogar auch die Kontaktrolle 2 wegfallen, so dass der eine Pol des Strom- kreises bloss durch die Druckrollen   3 und 4   gebildet wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von elektrisch geschweissten Rohren im ununterbrochenen Betrieb durch stumpfes Zusammenschweissen der beiden Ränder eines zu einem Rohr zusammengebogenen
Blechstreifens oder Bandeisens, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Pol des   Schweissstromkreises   durch eine ausserhalb des Rohres angeordnete, mit beiden   zusammenzuschweissenden     Blechränder   in
Berührung stehenden Rolle oder sonstige Elektrode, der zweite Pol hingegen durch zwei zu beiden Seiten des Rohres und in der   Längsrichtung   des letzteren gegenüber vorgenannter Rolle versetzt angeordneten,   die Schlitzränder   gegeneinander drückenden Rollen oder sonstigen Elektroden gebildet wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den zu beiden Seiten des Rohres angeordneten Druckrollen noch ein über der Schweissnaht oder unter dem Rohr oder an beiden Stellen angeordneter Kontakt (2 bzw. 10) vorgesehen ist, der mit dem Pol der Druckrollen elektrisch verbunden ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung zwischen den beiden den Stromdurchfluss bewirkenden Polkontakten verstellbar ist, zum Zweck, die schweisshitzige Stelle der Naht nach Bedarf einstellen zu können. EMI2.1
AT106947D 1924-07-26 1924-07-26 Vorrichtung zur Herstellung von elektrisch geschweißten Rohren. AT106947B (de)

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