AT106399B - Wendepoleinrichtung für Drehstromkollektor-Nebenschlußmotoren. - Google Patents
Wendepoleinrichtung für Drehstromkollektor-Nebenschlußmotoren.Info
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Description
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WendepoleinrichtungfürDrehstromkollektor-Nebenschlussmotoren.
Gegenstand der Erfindung ist eine Wendepoleinrichtung für Drehstromkollektor-Nebenschluss- motoren, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sämtliche Wendepole an einem Hilfsstator sitzen, der gemeinsam mit den Rotorbürsten verdreht wird.
Es sind zwar elektrische Maschinen bekannt, bei welchen der Stator melt'teilig ist und einer von diesen Teilen mit den Rotorbürsten verbunden und verdrehbar angeordnet ist ; doch dient dieser verdrehbare Statorteil zur Erzeugung des, den Rotor antreibenden magnetischen Feldes und ist demzufolge mit grossen Reaktionskräften belastet.
Das magnetische Feld bei diesen bekannten Maschinen setzt sich mit dem Felde des feststehenden Stators zusammen in ein resultierendes Feld, dessen Richtung von dem Verdrehungswinkel des drehbaren Stators abhängig ist, während bei den Einrichtungen gemäss der Erfindung an einem Hilfsstator nur die Wendepole sitzen, welche im wesentlichen keinen Einfluss auf die Richtung des Feldes des festen Stators ausüben und deren Aufgabe lediglich darin besteht, ein Kommutierungsfeld auf dem Kommutator bei jeder Bürstenstellung zu bilden.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 ein Sehaltungsschema, Fig. 2 die in einer Ebene dargestellte Wicklung des Rotors, Fig. 3 eine schematische Darstellung des neuen Motors in Längsschnitt.
Der Motor enthält zwei Statoren, von denen der eine, die Wicklung l tragende Stator a (Hauptstator) fest angeordnet und mit Windungen wie bei einem Induktionsmotor versehen ist, während der zweite (Nebenstator) b-erdrehbar ist und Kommutationspole c mit Wicklungen 7 besitzt.
Der Rotor (in Fig. l mit. 2 bezeichnet) ist zweiteilig und erstreckt sich durch beide Statoren ; derselbe ist mit einer für beide Armaturen 4 und 5 gemeinsamen normalen Gleichstromwicklung 3 versehen, welche
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des Nebenstators b kann bei Kleinmotoren z. B. mittels der Handhabe 11 erfolgen, bei grösseren Motoren wird dazu ein geeignetes Getriebe, z. B. eine mit Handrad versehene Schnecke verwendet, welche mit einem Schraubenradkranz des Nebenstators in Eingriff steht. Die Verbindung des Ringes 9 mit dem Nebenstator kann beispielsweise durch Bolzen 10 hergestellt werden.
Der neue Motor beruht darauf, dass die, in den durch die Bürste jeweils kurzgeschlosseneu Win- dungen des Hauptrotors induzierten Spannungen mit Hilfe der Wendepole gegeninduziert werden, wodurch die Lamellenspannung sinkt und demzufolge eine höhere Kollektorspannung zur Anwendung kommen kann.
Die Wirkung des Hauptstators und des Hauptrotors ist die gleiche wie bei einem gewöhnlichen Induktionsmotor. Die Wicklung des Hauptstators ist wie üblich ausgeführt, die des Rotors ist einer
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Das Anlassen des Motors erfolgt in folgender Weise :
Der Nebenstator b wird mit den Bürsten 8 in die mit der im Rotor induzierten Spannung übereinstimmende Phasenstellung verdreht, dann wird der Strom eingeschaltet und fliesst in die Statorwicklung 1 und gleichzeitig in die Rotorwicklung 3 über die Bürsten 8, da der Motor als Nebenschlussmotor ausgebildet ist. Die Rotorspannung kann selbstverständlich in einer an sich bekannten Weise auf eine von der Statorspannung sich unterscheidende Grösse reguliert werden, indem man z. B. einen Reguliertransformator einschaltet, wodurch das Regulationsbereich der Motordrehzahl erhöht werden kann.
Der Motor beginnt aber erst dann zu laufen, wenn die Bürsten mit dem Nebenstator aus der oben angegebenen Stellung verdreht werden ; durch die Grösse dieser Verdrehung kann der Motor auf die gewünschte Geschwindigkeit eingestellt werden.
Soll der Motor zum Stillstand gebracht werden, so wird in entgegengesetzter Weise vorgegangen oder es wird nur der StroH fluss ausgeschaltet
Der grösste Vorzug der Lösung gemäss der Erfindung besteht darin, dass eine grössere Betriebsspannung am Kommutator verwendet werden kann und dass bei tadelloser Commutation eine Regelung der Umlauf zahl von Null bis. zur höchsten Zahl möglich ist.
Dasselbe Prinzip kann auch auf einen Serienmotor angewendet werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : EMI2.1 EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS106399X | 1924-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT106399B true AT106399B (de) | 1927-05-10 |
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ID=29276016
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|---|---|---|---|
| AT106399D AT106399B (de) | 1924-11-13 | 1925-11-10 | Wendepoleinrichtung für Drehstromkollektor-Nebenschlußmotoren. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT106399B (de) |
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1925
- 1925-11-10 AT AT106399D patent/AT106399B/de active
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