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scheibe und einen Teil der Leitungsscheibe; Fig. 1c ein Drittel des Rades in Seitenansicht mit der Isolier- und Leitungsseheibe ; Fig. 2 stellt die Vorderansicht des Rades mit einem Schnitt der Isolier- und Leitungsscheibe dar ; in Fig. 3 ist das Leitungssehema veranschaulicht : Fig. 4 zeigt den Querschnitt eines Stempels und Fig. 5 einen Stempel in Draufsicht.
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Anzahl Stellen zur Aufnahme von beweglichen Stempeln 2 derart in der Mitte unterbrochen, dass das Gewicht des Wagens stets auf der gesamten Breite der Radfläche aufruht. Diese Durchbrechungen reichen bis zum inneren Umfang des Rades und haben auf ihren Mantelflächen zur Verringerung der Reibung Kugellager. 3 eingebaut, längs deren sich die Stempel 2 bewegen.
Die Stempel ? selbst sind auf ihrem aus dem äussaren Umfang des Rades reichenden Ende in zwei kreisförmig abgerundete Stempelbacken 4 ausgeschweift, um sich der Drehbewegung des Rades leichter anzupassen. Am oberen Ende des Stempels S ist eine den Stempel und das Kugellager iiberreiien(le Hatte J (Fig. 4 und 5) befestigt, die einen durch das Federgehäuse < S ragenden Stift 6 trägt, auf dessen oberem Ende eine Drahtspule u angeschraubt ist. Die in dem Federgchäuse 8 um den Stift 6 gelagerte Feder 9 bewirkt.
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Stempel, Drahtspulen, Magnetkranz und Isolierscheibe sind in der angeführten Weise mit dem sieh drehenden Rad fix verbunden und machen die Drchbewegung des Rades mit.
Die Ialierscheibe . 3 bedeckend ist je nach Bauart des Wagens an der sieh nicht drehenden Achse des Rades oder dem feststehenden Wellenlager des Rades die Leitungsscheibe 14 so angebracht, dass sie die Drehbewegung des Rades nicht mitmacht, sondern stets in ihrer Lage bleibt. Die Leitungsscheibe 14
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und das Verbindungsstück 19 ragen aus der Leitungsscheibe 14 heraus. Das Verbindungsstück 19 steht auf der Aussenseite der Leitungsscheibe 14 in leitender Verbindung mit dem Leitungsstück 20, das gleichfalls durch die Leitungsscheibe. 14 hindurchragt.
Die LeitungsstÜcke 18 und 20 haben auf der Innenseite der Leitungsscheibe 14 geschlossene Leitungsringe 21 1 und 22, von denen der Magnet mit seinen auf zwei Speiehen des Rades befestigten Magnetklemmen 23 und 24 gleichfalls in Form von Kohlen-oder Kupferbürsten den Strom für sich abnimmt (Fig. 2 und 3).
Wenn während der Bewegung des Rades ein Stempel 2 auf den Erdboden gelangt, wird er durch das Gewicht des in diesem Augenblick auf ihm ruhenden Wagens in den Ausschnitt des Radkörpers 1 hineingedrückt, wobei die lebendige Kraft, die der in Bewegung befindliche Wagen entwickelt, zur Überwindung des Widerstandes verwendet wird, den der Stempel 2 mit seinem rückwärtigen Stemplbacken 4 der Drehbewegung des Rades entgegensetzt. Durch das Hineindrücken des Stempels wird die auf ihm befestigte Drahtspule 7 dem ihr zugeordneten Magnetpol 10 genähert, wodurch in der Spule ein Strom entsteht. Gleichzeitig wird der entgegengesetzt der Fahrtrichtung benachbarte (rechte), vorher eingedrückt gewesene Stempel 2 durch seine Feder 9 in seine Ruhelage hinausgedrüokt.
Dadurch wird diese Spule von ihrem Magnetpol 10, der dem der eingedrückten Spule entgegengesetzt ist, entfernt. was wieder einen
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zum Leitungsstück. 18 geführt wird. Der Strom aus der Spule, deren Stempel im Radkörper eingedrückt ist, geht durch die Spulenklemme 15 oder 16 zum Leitungsstück-M.
Bei der Weiterbewegung des Rades wird infolge Einwirkung der Feder 9 der in dem Radkörper eingedrückte Stempel 3 mit der Spule 7 von seinem Magnetpol 10 entfernt, wodurch in dieser Spule ein
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benachbarte (linke) Stempel 2 durch die Schwere des Wagens hineingedrückt und nähert seine Spule ihrem Magnetpol, der dem Nachbarpol entgegengesetzt ist, was gleichfalls einen dem vorhergehenden Stromimpuls entgegengesetzt gerichteten Strom zur Folge hat, der durch die Spulenklemme 15 oder 16 und das Leitungsstück. M in den äusseren Stromkreis 25 gesendet wird. Der diesem gleichgerichtete Strom
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Stromkreis stets gleichgerichtete Ströme fliessen.
Durch Stromzufuhr zum Leitungsstück-M wird auch der auf der Innenseite der Leitungsseheibe 14 befindliche Leitungsring 21 von Strom durchflossen. Auf diesem Ring bewegt sich bei drehendem Rad
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Stromkreis 26 zum Leitungsstück 20, das ausserdem durch den auf der Innenseite der Leitungsseheibe 14 befindlichen Leitungsring 22 den Strom aus dem-Magneten durch die darauf streifende Bürste der Magnet- klemme 24 erhält. Von dem Leitungsstück 20 wird der Strom über das Verbindungsstück 29 zur Spulen- klemme 17 und von hier wieder zu den Spulen zurückgeführt.
So wie in diesem Rad wird auch in den übrigen in gleicher Weise eingerichteten Rädern des Wagens Strom erzeugt. Die Ströme aus den verschiedenen Rädern werden zusammen in einem äusseren Stromkreis vereinigt, in den man beispielsweise den Akkumulator (zwecks Ladens) und sonstige Stromver- brauchereinschaltenkann.
Bei Rädern mit kleinem Durchmesser, bei denen der Raum zur Anordnung der Spulen und des Magneten beschränkt ist, kann die Feder 9 in dem Raum zwischen Stempelbaeken und Radkiirper an- gebracht werden. Je nach Breite der Räder und der den Wagen treibenden Kraft kann die Anordnung der Stempel auch in zwei oder mehreren Reihen auf dem Umfange des Rades erfolgen, wodurch mehr elektrischer Strom erzeugt wird.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführung ist für auf Schienen laufende Räder zusammengestellt.
Sie kann aber auch ohne weiceres in Rädern mit Vollgummi und bei entsprechender Feinarbeit auch in Rädern mit Luftreifen eingebaut werden. Um das Eindringen von Schmutz in den Ausschnitt des Radkörpers zu verhindern, wäre an den Stempelbacken eine Metall- oder Gummidichtung anzubringen.
In dem hier erläuterten Ausführungsbeispiel werden in den ä sseren Stromln'eis gleichgerichtete Ströme entsendet. Bei der hier angeführten Anordnung von Stempel und Magnet können jedoch auch ohne weiteres Wechselströme entnommen werden.