AT106370B - Vorrichtung zur Ausnützung der lebendigen Kraft und der Schwere eines in Bewegung befindlichen Wagens zur Erzeugung von elektrischem Strom. - Google Patents

Vorrichtung zur Ausnützung der lebendigen Kraft und der Schwere eines in Bewegung befindlichen Wagens zur Erzeugung von elektrischem Strom.

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AT106370B
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Josef Buresch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 scheibe und einen Teil der Leitungsscheibe; Fig. 1c ein Drittel des Rades in Seitenansicht mit der Isolier-   und Leitungsseheibe   ; Fig. 2 stellt die Vorderansicht des Rades mit einem Schnitt der Isolier- und Leitungsscheibe dar ; in Fig.   3 ist   das Leitungssehema veranschaulicht : Fig. 4 zeigt den Querschnitt eines Stempels   und   Fig. 5 einen Stempel in Draufsicht. 
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 Anzahl Stellen zur Aufnahme von beweglichen Stempeln 2 derart in der Mitte unterbrochen, dass das Gewicht des Wagens stets auf der gesamten Breite der Radfläche aufruht. Diese Durchbrechungen reichen bis zum inneren Umfang des Rades und haben auf ihren Mantelflächen zur Verringerung der Reibung   Kugellager. 3 eingebaut, längs deren sich   die Stempel 2 bewegen. 



   Die Stempel   ?   selbst sind auf ihrem aus dem äussaren Umfang des Rades reichenden Ende in zwei   kreisförmig abgerundete Stempelbacken   4 ausgeschweift, um sich der Drehbewegung des Rades leichter   anzupassen. Am oberen Ende des Stempels S ist eine den Stempel und das Kugellager iiberreiien(le Hatte J   (Fig. 4   und 5) befestigt, die einen durch das Federgehäuse < S ragenden   Stift 6 trägt, auf dessen oberem Ende eine Drahtspule u angeschraubt ist. Die in dem Federgchäuse 8 um den Stift 6 gelagerte Feder 9 bewirkt. 
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   Stempel, Drahtspulen, Magnetkranz und Isolierscheibe sind in der   angeführten   Weise   mit dem sieh     drehenden Rad   fix verbunden und machen die Drchbewegung des Rades mit. 



   Die   Ialierscheibe . 3 bedeckend   ist je nach Bauart des Wagens an der sieh nicht   drehenden Achse   des Rades oder dem feststehenden Wellenlager des Rades die Leitungsscheibe 14 so angebracht, dass sie die Drehbewegung des Rades nicht mitmacht, sondern stets in ihrer Lage bleibt. Die Leitungsscheibe 14 
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 und das Verbindungsstück 19 ragen aus der Leitungsscheibe 14 heraus. Das   Verbindungsstück 19   steht auf der Aussenseite der Leitungsscheibe 14 in leitender Verbindung mit dem Leitungsstück 20, das gleichfalls durch die Leitungsscheibe. 14 hindurchragt.

   Die   LeitungsstÜcke   18 und 20 haben auf der Innenseite der   Leitungsscheibe   14 geschlossene Leitungsringe   21   1 und 22, von denen der Magnet mit seinen auf zwei   Speiehen   des Rades befestigten Magnetklemmen 23 und 24 gleichfalls in Form von Kohlen-oder Kupferbürsten den Strom für sich abnimmt (Fig. 2 und 3). 



   Wenn während der Bewegung des Rades ein Stempel 2 auf den Erdboden gelangt, wird er durch das Gewicht des in diesem Augenblick auf ihm ruhenden Wagens in den Ausschnitt des Radkörpers 1   hineingedrückt,   wobei die lebendige Kraft, die der in Bewegung befindliche Wagen entwickelt, zur Überwindung des Widerstandes verwendet wird, den der Stempel 2 mit seinem   rückwärtigen     Stemplbacken   4 der Drehbewegung des Rades entgegensetzt. Durch das   Hineindrücken   des Stempels wird die auf ihm befestigte   Drahtspule   7 dem ihr zugeordneten Magnetpol 10 genähert, wodurch in der Spule ein Strom entsteht. Gleichzeitig wird der entgegengesetzt der Fahrtrichtung benachbarte (rechte), vorher eingedrückt gewesene Stempel 2 durch seine Feder 9 in seine   Ruhelage hinausgedrüokt.

   Dadurch   wird diese Spule von ihrem Magnetpol 10, der dem der eingedrückten Spule entgegengesetzt ist, entfernt. was wieder einen 
 EMI2.2 
 zum Leitungsstück. 18 geführt wird. Der Strom aus der Spule, deren Stempel im Radkörper eingedrückt ist, geht durch die Spulenklemme   15   oder 16 zum   Leitungsstück-M.   



   Bei der Weiterbewegung des Rades wird infolge Einwirkung der Feder 9 der in dem Radkörper   eingedrückte Stempel 3   mit der Spule 7 von seinem Magnetpol 10 entfernt, wodurch in dieser Spule ein 
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 benachbarte (linke) Stempel 2 durch die Schwere des Wagens   hineingedrückt   und nähert seine Spule ihrem Magnetpol, der dem Nachbarpol entgegengesetzt ist, was gleichfalls einen dem vorhergehenden Stromimpuls entgegengesetzt gerichteten Strom zur Folge hat, der durch die Spulenklemme   15   oder 16 und   das Leitungsstück. M   in den äusseren Stromkreis 25 gesendet wird. Der diesem gleichgerichtete Strom 
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 Stromkreis stets gleichgerichtete Ströme fliessen. 



   Durch   Stromzufuhr   zum   Leitungsstück-M   wird auch der auf der Innenseite der Leitungsseheibe 14 befindliche Leitungsring 21 von Strom durchflossen. Auf diesem Ring bewegt sich bei drehendem Rad 
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 Stromkreis   26   zum Leitungsstück 20, das ausserdem durch den auf der Innenseite der Leitungsseheibe 14 befindlichen Leitungsring 22 den Strom aus   dem-Magneten durch   die darauf streifende Bürste der Magnet-   klemme   24 erhält. Von dem   Leitungsstück   20 wird der Strom über das Verbindungsstück 29 zur Spulen-   klemme 17 und   von hier wieder zu den Spulen   zurückgeführt.   



   So wie in diesem Rad wird auch in den übrigen in gleicher Weise eingerichteten Rädern des Wagens Strom erzeugt. Die Ströme aus den verschiedenen Rädern werden zusammen in einem äusseren Stromkreis vereinigt, in den man beispielsweise den Akkumulator (zwecks Ladens) und sonstige   Stromver-   brauchereinschaltenkann. 



   Bei Rädern mit kleinem Durchmesser, bei denen der Raum zur Anordnung der Spulen und des Magneten beschränkt ist, kann die Feder 9 in dem Raum zwischen Stempelbaeken und   Radkiirper an-   gebracht werden. Je nach Breite der Räder und der den Wagen treibenden Kraft kann die Anordnung der Stempel auch in zwei oder mehreren Reihen auf dem Umfange des Rades erfolgen, wodurch mehr elektrischer Strom erzeugt wird. 



   Die in der Zeichnung   dargestellte Ausführung   ist für auf Schienen laufende Räder zusammengestellt. 



  Sie kann aber auch ohne weiceres in Rädern mit Vollgummi und bei entsprechender Feinarbeit auch in Rädern mit Luftreifen eingebaut werden. Um das Eindringen von Schmutz in den Ausschnitt des Radkörpers zu verhindern, wäre an den Stempelbacken eine Metall- oder Gummidichtung anzubringen. 



   In dem hier erläuterten   Ausführungsbeispiel   werden in den   ä sseren Stromln'eis gleichgerichtete     Ströme entsendet.   Bei der hier   angeführten   Anordnung von Stempel und Magnet können jedoch auch ohne weiteres Wechselströme entnommen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Ausnützung der lebendigen Kraft und der Schwere eines in Bewegung befindliehen EMI2.6 liche Stempel (2), die in ihrer Ruhelage aus dem äusseren Radumfang herausragend gehalten und von denen jeweils einer oder mehrere bei der Bewegung des Wagens durch dessen Schwere in den Radkörper hineingedrückt werden, wodurch auf den Stempeln (2) befestigte Drahtspulen (7) in einem Magnetfeld EMI2.7
AT106370D 1925-07-30 1925-07-30 Vorrichtung zur Ausnützung der lebendigen Kraft und der Schwere eines in Bewegung befindlichen Wagens zur Erzeugung von elektrischem Strom. AT106370B (de)

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