AT114350B - Elektrische Kraftmaschine mit zweiteiligem Stromwender und Schleifring. - Google Patents

Elektrische Kraftmaschine mit zweiteiligem Stromwender und Schleifring.

Info

Publication number
AT114350B
AT114350B AT114350DA AT114350B AT 114350 B AT114350 B AT 114350B AT 114350D A AT114350D A AT 114350DA AT 114350 B AT114350 B AT 114350B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
commutator
slip ring
electric power
power machine
winding
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Ing Prochaska
Original Assignee
Adolf Ing Prochaska
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adolf Ing Prochaska filed Critical Adolf Ing Prochaska
Application granted granted Critical
Publication of AT114350B publication Critical patent/AT114350B/de

Links

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Kraftmaschine mit zweiteiligem Stromwender und Schleifring. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   sehräubehen   für die   Wicklungsenden versehen.'Eine   mit der Achse des ganzen Körpers konzentrisch angeordnete Hülse aus   Isolierstoffe ermöglicht'-die   isolierte Verbindung des Stromwenders mit der Ankerwelle   dz   die auf diese Weise, sowie es bei den. bekannten Kollektormaschinen der Fall ist, den Stromwender in Rotation versetzt. 



   Einen scheinbaren Nachteil dieser Art von elektrischen Maschinen bildet der Umstand, dass bei einem durch die seitliche Lage des Kraftfeldes bewirkten   ungünstigeren Kraftflusse   im Anker im allgemeinen nur je eine Hälfte'der gesamten   Ankerwicklung   an der Leistung beteiligt ist.

   Dies würde eine verminderte Ausnutzung des aufgewendeten Materials zur Folge haben, wird jedoch dadurch fast vollständig ausgeglichen, dass erstens bei dem intermittierenden Stromflusse eine höhere Stromdichte in den Ankerdrähten im Vergleiche zur Kollektormasehine zulässig ist und zweitens wird der Füllungsgrad in den Ankernuten aus dem Grunde ein wesentlich günstigerer sein, weil hier der Anker nur einen Stromkreis mit Windungen von geringer nachbarlicher Potentialdifferenz besitzt   und daher starke Drähte   mit relativ dünner Isolierschichte angewendet werden können. Immerhin wird die Anwendbarkeit der Erfindung bei jenen Leistungsgrössen ihre Grenze haben, wo die Forderung nach Betriebswirtschaftlichkeit denen nach Betriebssicherheit und Einfachheit der Wartung überlegen ist.

   Erfahrungsgemäss fällt aber-ein grosser Teil des Kleinmotorenbaues unter diese Grenze. 



   Die bisher beschriebene Anordnung wird sich indessen nur für die allerkleinsten Typen eignen. 



   Man denke sich nun zwei oder drei Systeme von Wicklungspaaren der beschriebenen Art auf einem Anker von entsprechend höherer Nutenanzahl untergebracht, welche gegenseitig um 90  bzw. 60  versetzt sind und ebenso im Kommutator zwei bzw. drei Paare von Stromwenderhälften nebeneinander isoliert angeordnet, deren Teilungsebenen gleichfalls Winkel von   900 bzw. 600 untereinander einschliessen.   



  Die Schaltung erfolgt hier völlig analog dem Obengesagten, u. zw. werden die diametral gegenüberliegenden Enden der zwei oder drei Wicklungssysteme an die zugehörigen Stromwenderhälften, die übrigen miteinander-verbunden und mittels einer gemeinsamen Leitung i an einen Schleifring   it   angeschlossen (Fig. 9 und 10) ; die ersteren stehen wieder durch einen gemeinsamen Schleifkontakt k, der Schleifring durch den Kontakt s mit den Polen der Aussenleitung in Verbindung. 



   Man gelangt auf-diese Weise zum paarweise kommutierenden Anker, welcher, da hier die Notwendigkeit der seitlichen Verlegung des Kraftfeldes entfällt, nunmehr durch seinen besseren Materialnutzungsfaktor auch für die grösseren Typen von elektrischen   Kleinmaschinen   geeignet ist. Bei dieser Maschine ist jeweilig von jeder Wicklungsgruppe eine Hälfte wirksam. 



   Die besonderen Vorteile der beschriebenen Neuerungen sind neben der konstruktiven Einfachheit namentlich gelegen in der bedeutend verringerten Anzahl der Kommutierungsfälle pro Umdrehung (im Vergleiche zur Kollektormaschine) sowie in der geringen Anzahl der zum Kommutator führenden Drahtenden der Ankerwicklung. Es werden nämlich   einschliesslich der Stromzuleitung   zum Schleifringe bloss drei, fünf oder höchstenfalls sieben solcher Verbindungen benötigt. Dies bietet die Möglichkeit auch bei kleinen Abmessungen der Ankerwelle die Drähte durch eine zentrische Bohrung derselben aus dem Motorgehäuse herauszuführen und auf diese Weise den Kommutator an einer leicht zugänglichen Stelle abseits von den Wicklungen anzubringen.

   Ausserdem können die   Anschlüsse   anstatt der beim vielteiligen Kollektor gebräuchlichen Verlötung hier mit Hilfe von Klemmschrauben bewerkstelligt werden. Dieser Umstand bietet die Möglichkeit, den Kommutator, der erfahrungsgemäss die häufigsten Anlässe zu   Betriebsstörungen liefert, durch   ganz einfache Handhabungen an Ort und Stelle auszutauschen. 



  Zudem ist eine die Ankerwicklung gefährdende Erhitzung durch Bürstenfeuer sowie ein Verschmutzen der Wicklungen durch die Absonderungen der Schleifkohle vermieden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Elektrische Kraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei einander desaxial   gegenüberliegenden Polschuhen (N, S)   ein Trommelanker angeordnet ist, dessen Wicklung aus zwei, auf gegenüberliegenden Ankerhälften untergebrachten Wicklungshälften   (I,   II) besteht, die grundsätzlich durch den Stromwender wechselweise eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Kraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander elektrisch diametral gegenüberliegende Enden der Wicklungshälften an die beiden Teile (b und b') des Stromwenders angeschlossen sind, während die beiden andern Enden mit einem Schleifringe (d) verbunden sind.
    3. Ausführungsform einer elektrischen Kraftmaschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Trommelanker, der zwei oder drei Wicklungssy. steme nach Anspruch 1 trägt, wobei die Symmetrieebenen der Wicklungssysteme untereinander Winkel von 900 bzw. 600 einschliessen.
    4. Zweiteiliger Stromwender für eine elektrische Kraftmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Schleifringe derart kombiniert ist, dass zwei durch eine diametral verlaufende Isolierschichte yoneinander getrennte Metallstücke (b und b') einen Rotationskörper bilden, <Desc/Clms Page number 3> der von einem konzentrischen, als Schleifring verwendeten Metallringe (d) unter Zuhilfenahme einer Hülse (c) aus Isolierstoff umschlossen ist.
    5. Kommutator nach Anspruch 4 für elektrische Kraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder drei Paare von isolierten Stromwenderhälften nebeneinander so angeordnet sind, dass sie einen von einem konzentrischen, metallenen Schleifringe umschlossenen Rotationskörper bilden, wobei die Teilungsebene der Einzelstromwender untereinander Winkel von 900 bzw. 600 ein- schliessen, EMI3.1
AT114350D 1928-02-18 1928-02-18 Elektrische Kraftmaschine mit zweiteiligem Stromwender und Schleifring. AT114350B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT114350T 1928-02-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114350B true AT114350B (de) 1929-09-25

Family

ID=29274171

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114350D AT114350B (de) 1928-02-18 1928-02-18 Elektrische Kraftmaschine mit zweiteiligem Stromwender und Schleifring.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114350B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2419292A1 (de) Rotor oder anker einer dynamomaschine
DE1230486B (de) Elektrische Maschine, die mit zwei beiderseits des Rotors angeordneten Magneten versehen ist
DE3009470C2 (de) Entladungswiderstand
DE1204314B (de) Staenderwicklung eines Induktions-Kleinstmotors fuer Zwei- oder Mehrphasen-Wechselstrom
DE2815611A1 (de) Gleichstrommotor
AT114350B (de) Elektrische Kraftmaschine mit zweiteiligem Stromwender und Schleifring.
DE1438291B2 (de) Rotierender scheibenanker fuer elektrische gleichstrommaschinen
DE1763317C3 (de) Scheibenläufermotor
DE2545983A1 (de) Gleichstrommaschine mit mehreren buersten und kommutator
DE1054590B (de) Anordnung von Gleichrichterelementen auf rotierenden Bauteilen elektrischer Maschinen, insbesondere fuer die Erregung umlaufender Feldwicklungen von Wechselstromgeneratoren
DE358221C (de) Elektrische Maschine mit ausserhalb und innerhalb eines Ringankers angeordneten, unter Umstaenden gegeneinander versetzten Feldmagnetpolen
EP0709946B1 (de) Antriebsvorrichtung für eine Drehanode
DE45252C (de) Einrichtungen an dynamo-eleklrischen Maschinen und Elektromotoren
DE327517C (de) Unipolarmaschine mit konzentrischen Leitern
DE811595C (de) Elektrostatischer Generator
DE10025C (de) Neuerungen an Maschinen und Vorrichtungen zur Erzeugung elektrischer Ströme
DE651170C (de) Roehrenfoermiger Stromzufuehrungsbuerstenhalter fuer elektrische Maschinen
AT218109B (de) Umlaufende elektrische Maschine
DE342764C (de) Zuendmagnet fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE31062C (de) Elektromotor
DE657223C (de) Magnetzuender
AT86056B (de) Dynamomaschine.
DE456580C (de) Umlaufender Feldmagnet fuer elektrische Kleinmaschinen
DE463727C (de) Asynchroner Umformer mit feststehender, die Staenderwicklung des Motorteils tragender Welle, einem um diese frei drehbaren ringfoermigen Ankerkoerper zur Aufnahme einer Kurzschluss- und einer Ankerwicklung und mit konzentrisch dazu angeordnetem feststehenden Feldmagnetgestell
AT67582B (de) Gleichstromwattstundenzähler mehrpoliger Ausführung.