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Vorrichtung zum Vorführen rcn Bildern.
Die Erfindung bezieht sich auf eine jener Vorrichtungen zum Vorführen von Bildern, bei denen eine Anzahl im Kreise bewegter Wickelrollen nacheinander von Förderorganen erfasst, entfaltet und
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Kanal ergänzenden Kanalteil besitzen. Die Erfindung besteht ferner aus einer absatzweise arbeitenden Einrichtung, um die Rollvorhänge in die mit der Ausnehmung versehene Gehäuseabteilung zu bringen, aus einer Vorrichtung, um die in der genannten Gehäuseabteilung befindlichen Rollvorhänge vorwärts und rückwärts quer durch den Apparat zu bewegen und aus einer Einrichtung zum Wechseln und Verschieben der Rollvorhänge, sowie aus weiteren in der nachstehenden Beschreibung erläuterten Einzelheiten.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1
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linie beigezeichneten Pfeile gesehen. Fig. 4 ist ein lotrechter Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, wieder in der Pieilrichtung gesehen. Fig. 5 ist ein Einzelteil des Rollvorhanges. Fig. 6 ist ein Einzelteil der Gehäusescheibe. Fig. 7 ist eine schematische Darstellung der Rollvorhänge. Fig. 8 ist eine Einzeldarstellung einer Doppelrollen-Ausführungsform. Fig. 9 ist eine Teildarstellung aus Fig. 2 in grösserem Massstab. Fig. 10 ist ein Schnitt nach Linie 10-10 der Fig. 9.
Fig. 11 ist ein Grundriss zu Fig. 10 und die Fig. 12 und 13 sind schematisehe Darstellungen eines Bewegungsvorganges bei der Verschiebeeinrichtung.
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sätzen zu einem nachher erläuterten Zwecke angeordnet. Weitere U-förmige Führungsschienen. 17 sind mittels Stehbolzen-M auf beiden Seiten des Apparates befestigt. Die beschriebene Ausführungsform ergibt einen sehr starren Aufbau.
Die Vorhangrollen 19 sind, wie gezeichnet, in zwei Gruppen von je sechs angeordnet, eine oben und eine unten, und laufen in Ringkanälen in den Gehäusen 7 und 8 bzw. 21 und 12. Die Anbringungs- weise der Rollen in den Gehäusen ist folgende :
Gemäss Fig. 3,4 und 5 ist das Gehäuse 8 mit einem Flansch 20 versehen, um auch ein Gehäuse
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ragt. Ferner besitzt das Gehäuse Rmgflanschen, welche ein Ringkanal oder eine Laufbahn 23 mit Ausnehmungen zur Aufnahme des Blockes 65 bilden.
Auf der Welle 22 ist nahe dem Gehäuse 8 eine Scheibe 24 aufgekeilt, die mit Schlitzen 25 versehen ist (Fig. 6). Die Rolle 26 jeder Vorhangrolle tritt durch einen Schlitz 25 in den Ringkanal 23 ein und ist mit einem Schuh oder Schlitten 27 ausgerüstet, auf welchem zwei die Reibung vermindernde Rollen 28 gelagert sind. Die Anordnung ist derart getroffen, dass wenn die Scheibe 24 sich dreht, die Vorhangrollen entlang dem Ringkanal in dem Gehäuse 8 bewegt werden. Die Anordnung bezüglich der Gehäuse 7, 11 und 12 ist ähnlich. lndessen könnten die Schuhe oder Schlitten in den Gehäusen 7 und 11 erspart und infolgedessen die Abmessungen der Ringkanäle dieser Gehäuse verkleinert werden, um nur gerade die Achsen der Vorhangrollen aufzunehmen.
Die obere Welle 22 ragt auf einer Seite über das Lager 21 hinaus und trägt dort ein Malteserkreuz 29. Die untere Welle 22 ragt in ähnlicher Weise auf der entgegengesetzten Seite der Maschine über das Lager hinaus und trägt gleichfalls ein Malteserkreuz 29. Die Gegenräder. 30 jedes Malteserkreuzes 29 sind auf Wellenstummeln im Rahmen gelagert.
Die Gleitschuhe oder Schlitten 27 verhindern eine insbesondere Reibung verursachende Beanspruchung der Wellen 26 der Vorhangrollen 19 in ihrem im Block 65 befindlichen Lager, welche Beanspruchung durch die Fehlerspannung der Vorhangrolle hervorgerufen wird, die zum Wiederaufrollen des Vorhanges auf der Rolle dient, wenn er nach Sichtbarmachung wieder in seine vorherige Stellung zurück gebracht werden soll.
Der Antrieb der oberen und unteren Welle 22 und der Gehäusescheiben 24 geschieht von einem nicht gezeichneten Motor aus, der mit der Schnecke 52 gekuppelt ist, die mit dem Sehneekenrad 5. 3 im
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Welle sitzen Kettenräder 35 und 36. Eine Kette 37 überträgt die Bewegung-mach der Welle 31, die das untere Malteserkreuzgetriebe antreibt und die untere Welle 22 schrittweise bewegt. Eine Kette 38 überträgt Bewegung auf die Welle 39 mit den Kettenrädern 40 und 44. von deneu das letztere mittels einer Kette 42 das Kettenrad 43 auf dem oberen Wellenstummel 31 antreibt und weiterhin das obere Malteserkreuzgetriebe und die obere Welle 22 und ihre Gehäusescheiben 24 schrittweise dreht.
Die obere und die untere Welle 22 werden Schritt für Schritt abwechselnd bewegt.
Das eine Ende jedes auf den Rollen 19 angeordneton Vorlnng e < 44 ist an einer Stange 45 (Fig. 7)
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ans den sie tragenden Gehäusen herausgenommen und durch die nachher beschriebene Verschiebeeinrichtung nach oben oder nach unten bewegt wird, so wird der Vorhang sichtbar gemacht.
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Zweck ausgestattet.
Zur Bewegung der Wagen ist das Ende eines Armes 58 eines Winkelhebels 58, 61 (Fig. 9,10 und 11) auf der Kette 42 mittels Stiften 59 befestigt. Dieser Hebel ist in Lagern 60 des Wagens 51 gelagert und trägt am Ende seines andern Armes 61 eine Rolle 62, die in dem lotrechten Schlitz 57 läuft. Wenn sich die Kette 42 in Bewegung befindet, werden die Wagen und Gleitstücke 54 mit der Kette wie ein starrer Teil der Kette auf und ab mitbewegt, so dass die Stifte 59 sich über die lotrechte Strecke der Kette zwischen den Kettenrädern 41 und 4. 3 bewegen. Wenn die Stifte 59 jedoch beginnen, um das eine oder das andere der Kettenräder 41, 43 herumzuwandern, so muss der Winkelhebel 68, 61 in gleicher Weise beginnen, sich um seine Achse zu drehen.
Diese Drehung ist so lange unmöglich, als der Schlitten 54 mittels seiner Rolle 56 gehalten wird, die sich in der Führungsschiene 14 befindet.
Daher sind in der Führungsschiene 14 wagrechte Abzweigungen 63 vorgesehen an den Stellen, welche die Rollen 56 einnehmen, sobald die Stifte 59 auf ein Kettenrad 41, 43 gelangen (Fig. 12 und 13).
Nun kann der Winkelhebel 58, 61 ausschwingen und infolge des lotrechten Schlitzes 57, in welchem sich die Rolle 62 am Ende seines Arms 61 bewegt, das Gleitstück 54 wagrecht verschieben. Es gelangt dabei die Rolle 56 in eine Abzweigung 63 : sobald daher die Stifte 59 auf ein Kettenrad auflaufen, bleibt der an einer weiteren lotrechten Bewegung gehinderte Wagen in seiner höchsten oder tiefsten Stellung stehen.
Während der halben Drehung, so lange die Stifte 59 auf dem Kettenrad 43 liegen, wird das Gleitstück 54 wagrecht hin-und hergeschoben und erreicht seine ursprüngliche Stellung wieder, wenn die Stifte 59 das Kettenrad 4. 3 verlassen. Einen ähnlichen Zyklus von Vorgängen veranlasst das Auf treffen der Stifte 59 auf das andere Kettenrad 47. Die wagrechte Abzweigung erfolgt hiebei in der entgegengesetzten Richtung, da das Gleitstück 54 nach der andern Seite verschoben werden soll.
Die Rollen 53 auf den Wagen werden dadurch verhindert, in die Abzweigungen einzutreten, wenn sie über die Verbindungsstellen hinweglaufen, dass an den Wagen in entsprechendem Abstand von den Rollen 5. 3 lose Rollen 64 angebracht sind, von denen die eine am äusseren Flansch, die andere am inneren Flansch der Führungsschiene 14 läuft.
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Wenn die Wagen in ihre höchste Stellung gelangt sind, so ist der Kreis der Ringnuten in den Gehäusen geschlossen und während der Ruhezeit in dieser Stellung wird, wie vorhin beschrieben, die Welle 22 mit den geschlitzten Scheiben 24 um einen Schritt vorwärts bewegt, um die Bildrollen zu ver-
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an denen je ein Stift 68 befestigt ist. Das Malteserkreuz 29 ist eine Scheibe mit sechs gleichen Ausnehmungen und sechs gleichen Schlitzen, die in abwechselnder Aufeinanderfolge angeordnet sind. Mit den Ausnehmungen des Malteserkreuzes 29 stehen die Segmente des Gegenrades 30, mit den Schlitzen des Malteserkreuzes die Stifte 68 der Arme 67 in Eingriff (Fig. 2).
Vor Beginn der Tätigkeit dieser Kon- struktionsteile befinden sich die Arme 67 in horizontaler Lage, so dass das obere Segment des Gegenrades 30 mit einer Ausnehmung des Malteserkreuzes 29 in vollem Eingriff steht und dadurch die Drehung
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nehmung des Malteserkreuzes gedreht, so wird das Malteserkreuz durch den mit dem erwähnten Schlitz im Eingriff stehenden Stift 68 so lange gedreht, bis der Stift aus dem Schlitz austritt und das andere Segment des Gegenrades. 30 mit der folgenden Ausnehmung des Malteserkreuzes 29 zum Eingriff gelangt.
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Dieser Vorgang wiederholt sich an der tiefsten Stelle der Wagen, so dass immer zwei Rollen über die Front des Apparates bewegt werden mit Ausnahme der Zeit der Auswechslung der Rollen.
Die Wagen werden durch ein nicht gezeichnetes Gegengewicht ausgewiehtet, das mittels Seilen oder Ketten 69 über die Rollen 16 (Fig. l und 4) gehängt ist.
Die Vorhangrollen werden während ihrer Gleitbewegung mittels eines Tragstückes 70 gehalten,
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raum zwischen den beiden durchlaufenden Rollen überdeckt.
Ausnehmungen 73 in den TragstÜcken dienen den Wellen 26 der Rollen zur Führung.
Der längere Arm 74 eines bei 75, Fig. 10 im Wagen gelagerten Winkelhebels 74, 78 greift mittels eines Stiftes 76 und eines Schlitzes 77 in die Lasche 72 ein. Sein kürzerer Arm 78 trägt eine Rolle 79, die in der U-förmigen Führungsschiene 1'1 läuft. Letztere ist bei 80 an ihren Enden abgebogen, so dass, kurz bevor der Wagen seine höchste oder tiefste Stellung erreicht, der Hebel verschwenkt und sein langer Ami herabgedrückt oder angehoben wird. Diese Bewegung verursacht eine lotrechte Verschiebung zwischen dem Tragstück 70 und dem Wagen, so dass das erstere sowohl wie die Lasche 72 angehaltenwird, um die Rollen freizugeben, die somit unabhängig von den Gehäusen 7, 8, 11, 12 während des Wechsels der Bilderrollen gehalten sind.
In der Lasche 72 befindet sich eine Öffnung 81 ; dieselbe ist mit klarem oder farbigem Glas oder mit einem andern geeigneten Stoff bedeckt, in dem den Namen der Firma oder eine andere Bezeichnung bildende Lichtöffnungen vorgesehen sind.
Aus der vorhergehenden Beschreibung erhellt, dass demnach immer je zwei Rollen in dem Wagen ihre Bilder auf-bzw. abrollen, um sie auf einer Seite desApparates erscheinen bzw. verschwinden zu lassen.
Um Vorhänge mit Bildern od. dgl. auf beiden Seiten des Apparates gleichzeitig zu entfalten, müssen in einem gemeinsamen Schlitten oder Schuh (vgl. Fig. 8) zwei Bildrollen 19 angeordnet sein und auch die übrigen Teile des Apparates entsprechend geändert bzw. vermehrt werden. In diesem Fall bewegt jeder Wagen vier Rollen an der Übergangsstelle.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Vorführen von Bildern mit zwischen Gruppen von Rollvorhängen auf und ab beweglichen Förderwagen, welche die Rollvorhänge nacheinander entfalten und wieder aufwickeln,
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geführt sind, die je eine örtliche Ausnehmung aufweisen, und dass die Förderorgane aus diese Ausnehmungen ausfüllenden Blöcken (65) bestehen, die einen den Ringkanal (23) der feststehenden Gehäuse zu einem geschlossenen Kanal ergänzenden Kanalteil besitzen.