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Prägeblock zur Erzeugung einer Prägeumrahmung für Lichtbilder.
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aufgeklebt, sondern unmittelbar auf einem lichtempfindlichen Kartonblatt erzeugt und dieses Kartonblatt so gross gewählt, dass ein Rand stehenblieb, den man nun auf dem Wege der Prägung mit einer Umrahmung ausstattete.
Die Erfindung hat den Zweck, dein Photographen und vor allen Dingen auch dem
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ohne irgendwelche besonders ausgestaltete Prägepressen mit besonderen Prägewerkzeugen 11. dgl. ermöglicht.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus zwei mit Fensterausschnitten gleicher Grösse versehenen Tafeln, zwischen welche das Lichtbild eingelegt wird, die mit einer dritten Tafel verbunden sind, auf welcher sich eine dem lichten Querschnitt der erwähnten Fenster angepasste Blockerhöhung befindet. Werden die drei Tafeln so aufeinander gelegt, dass sich die Fensterausschnitte und die Blockerhöhung decken, dann kann man in einer gewöhnlichen Presse (z. B. in einer Kopierpresse) bei dem eingelegten Lichtbild eine Prägeumrahmung erzeugen.
Zweckmässig bestehen die drei Tafeln aus einem Stück Pappe, welches durch Faltknicke unterteilt ist, wobei die die Fensterausschnitte aufweisenden Teile einander benachbart sind.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Figuren auf der Zeichnung. Fig. 1 zeigt den neuen Prägeblock in schaubildlicher Darstellung. Fig. 2 ist ein wagrecliter Querschnitt. Fig. 3 ist eine Ansicht von oben auf den teilweise zusammengeklappten Tafelblock. Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt durch den in teilweise zusammengeklappter Stellung gezeichnete] ! Bloek.
Das neue Gerät besteht aus den drei zusammenhängenden Papptafeln a, bund c (siehe insbesondere die Fig. 1 und 2). Die beiden benachbarten Tafeln a und b tragen Fensterausschnitte d und e von gleicher Grosse. Die Tafel c trägt einen Block f, der durch einen auf die Grundtafel aufgeklebten Pappzuschnitt gebildet wird. Die Abmessungen dieses erhöhten Blockes sind so getroffen, dass der Block gerade in die Fensterausschnitte f/bzw. e hineinpasst.
Die Handhabung des Gerätes ist nun die, dass das Bild zunächst auf die Tafel b aufgelegt wird. wie das in Fig. 1 punktiert angedeutet ist. Dabei wird das Bild so aufgelegt. dass dem Beschauer die Bildseite zugekehrt ist.
Wird nun die Tafel a auf die Tafel b aufgeklappt, dann sieht man (wie Fig. 3 zeigt) durch den Fensterausschnitt d hindurch das Bild. Man kann dieses Bild also genau einstellen, damit der Prägerand an die richtige Stelle gelangt. Das ausgerichtete Bild wird zwischen den Tafeln a und b in der richtigen Lage festgehalten. Nun wird die Tafel, welche den Prägeblock y trägt, auf die Tafel a aufgelegt, wie das in Fig. 4 angedeutet ist. Ist das geschehen, dann decken sich die beiden Ausschnitte mit dem Block f. Legt man das Gebilde in eine gewöhnliche Presse ein, so kann man nun die Prägeumrahmung auf dem Bilde erzeugen und ist sicher, dass sie an die richtige Stelle des Bildes gelangt.
Dabei kommt nun die Rückseite des Bildes mit der Prägepresse in Berührung, was unbedingt erforderlich ist. um Verletzungen und Verschmutzungen des Bildes zu verhüten.
Man dürfte also nicht nur zwei Tafeln benutzen, nämlich eine Grundtafel, welche den Prägeblock aufweist, und eine Tafel mit Fensterausschnitten. In diesem Falle musste man das
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Bild zwischen die beiden Tafeln einlegen, u. zw. mit der Bildseite auf die Prägeblockerhöhung, so dass man nicht beobachten könnte, ob das Bild die richtige Lage hat.
Dagegen kann man bei dem neuen Gerät das Bild genau in die richtige Lage einstellen und zwischen den beiden Tafeln a und b in der richtigen Lage sichern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Prägeblock zur Erzeugung einer Prägeumrahmung für Lichtbilder, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwei mit Fensterausschnitten (d und e) gleicher Grösse versehene Tafeln und . zwischen welche das Lichtbild eingelegt wird, mit einer dritten Tafel (C) verbunden sind, auf welcher sich eine dem lichten Querschnitt der Fensterausschnitte angepasste Erhöhung (f) befindet, so dass nach Aufeinanderlegen der drei Tafeln bei sich deckenden Ausschnitten (d und e) in der Presse die Erhöhung (f) in die Fensterausschnitte eindringt und auf dem eingelegten Lichtbilde eine Prägeumrahmung erzeugt.