AT10568B - Schreibtelegraph mit Wiedergabe der Bewegungen des Schreibstiftes durch einen photographisch wirksamen Lichtstrahl. - Google Patents

Schreibtelegraph mit Wiedergabe der Bewegungen des Schreibstiftes durch einen photographisch wirksamen Lichtstrahl.

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AT10568B
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Kopier Telegraph G M B H
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Osterreichische PATENTSCHRIFT   Nag 10568.   



    KOPIER-TELEGRAPH, G. M. B. H. IN DRESDEN.   



  Schreibtelegraph mit Wiedergabe der Bewegungen des Schreibstiftes durch einen photographisch wirksamen Lichtstrahl. 
 EMI1.1 
 weise Bewegung des Lichtstrahles keinen merkbaren oder doch keinen störenden Licht-   eindruck hervorruft, während die stets langsameren Schreibbewegungen deutlich wieder-   gegebenwerden. 



   Die einfacher und nächstliegende Veränderung des elektrischen Zustandes ist die   Unterbrechung des Strom reises, die   man auch tatsächlich zum vorliegenden Zwecke be-   nutzen   kann. Noch wirksamer, weil ein noch schnelleres Wegspringen des Lichtstrahles 
 EMI1.2 
 strahl durch einen Spiegel lenkende Anker von den ihm bewegenden Elecktromagnet nicht bloss losgelassen, sondern vielmehr abgestossen. 



     Es   genügt, wenn eine der beiden Zweigfernleitungen in ihrem   elektrischen Zustand     verändert wird, sofern der neutrale Punkt   oder Ruhepunkt des   Lichtstrahles ausserhalb   der lichtempfindlichen Fläche liegt. In diesem Falle ist zwar nur die eine KomponentenBewegung ausgeschaltet und der Lichtstrahl erfährt immer noch die der zweiten Komponentenbewegung des Geber-Schreibstiftes entsprechenden Ausschwingungen. Das ist aber   unschädlich,   wenn diese   Schwingungen des Lichtstrahles ausserhalb   der lichtempfindlichen Fläche   bleiben.

   Die Veränderung   des elektrischen Zustandes beider Zweigleitungen führt absolute Ruhe des Lichtstrahles herbei, weshalb in diesem Falle der neutrale Punkt inner- 
 EMI1.3 
 
Die Kontaktvorrichtung kann aus zwei Hülsen bestehen, deren eine auf dem Schreibstift unter   Federdruck   verschiebbar, deren andere fest angebracht ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   "Die Zeichnung stellt in Fig. 1 den gesammten Kopiertelegraph mit optischem Empfänger, bestehend aus einem in zwei Richtungen kippbaren Spiegel, schematisch dar. 



   Fig. 2 veranschaulicht in ebenfalls schematischer Darstellung diejenigen Teile, welche zum Geber nach Fig. 1 hinzutreten, falls beim Abheben des Schreibstiftes die Fernleitung nicht unterbrochen, sondern ein Stromstoss entgegengesetzter Richtung gesandt werden soll. 



   Fig. 3 ist ein Längsschnitt des Schreibstiftes mit der Kontaktvorrichtung. 



   In Fig 1 bezeichnet   A   den Geber oder Sender, B den Empfänger. Der Geber-Schreibstift a steht durch die   Schnüre   b mit den Schleiffedern c in Verbindung, welche auf den Widerstandsspulen d schleifen. Diese sind in je einen der von der gemeinsamen Batterie e gespeisten Ortsstromkreise eingeschaltet Parallel zu den Spulen sind die Fernleitungen geschaltet, welche aus den zu den Elektromagneten h und i des Empfängers führenden   Drähten fund 9   und einer gemeinsamen Erdrückleitung bestehen. 



   Während die Schleiffeder c der rechten Widerstandsspule mit dem Ferndraht g unmittelbar verbunden ist, ist links die Verbindung zwischen Schleiffeder c und   Ferndraht f   durch die   Drähte k l   über die Kontaktvorrichtung des Schreibstiftes a bewirkt. Auf dem eigentlichen Schreibstift ist die Hülse m unter Einwirkung der Feder   n   begrenzt verschiebbar : eine wettere Hülse o sitzt auf dem Stift fest. Mit den leitenden   l ! U) sen w   bezw. o sind die Drähte   k   bezw. l verbunden. 



   Mittelst der Hülse m wird der   Schreibstift erfasst und geführt.   Wird er angesetzt, so berührt zunächst seine Spitze die Schreibfläche ; dann senkt sich   llüiso   m, wodurch die 
 EMI2.1 
 des Stiftes   zunächst     der Kontakt.

   Die Unterbrechung   des Fernstromkreises hat   natürlich   die Wirkung, dass Elektromagnet h den Auker p loslässt, welcher unter der Wirkung seiner Feder sofort in seine äusserste Stellung schwingt und den Spiegel q einen   grössten   Ausschlag im   Silane der   durch   Magnf't h   gesteuerten Bewegungskomponente erteilt, Dabei springt der von der   Lichtquelle l'auf   den Spiegel geworfene Lichtstrahl von der lichtempfindlichen Fläche s auf einen ausserhalb der Fläche liegenden Punkt. 



   Zur   Erklärung   ist noch zu bemerken, dass der Spiegel q auf drei im Dreieck liegenden Punkten, nämlich auf dem Festpunkt 1 und auf den Spitzen 2 und 3 der   Etektromagnpt-   anker   p lind t ruht.   



   Soll heim   Abheben dos   Stiftes a ein   Stromstoss   entgegengesetzter Richtung in die Fernleitung f entsandt werden, so werden an die Hülsen m und o noch die   Drähte 1t und l'einer   
 EMI2.2 
 namige Pole der beiden Stromkreise miteinander verbinden. Zur Schonung der Batterie u ist in deren Stromkreis ein Widerstand. x eingeschaltet. Die Richtung des Stromes in 
 EMI2.3 
 gesetzt. Ist (beim Schreiben) der Kontakt zwischen m und o geschlossen, so kommt die Batterie   1l'nicht   zur Wirkung. Ihr Strom läuft vielmehr über den Schreibstiftkontakt und den Widerstand x nach der Batterie zurück. Der Strom in der Fernleitung bleibt unbeeinflusst. Wird dagegen beim Abheben des Schreibstiftes der Kontakt geöffnet, so ist die Batterie   tu in   den Fernstromkreis eingeschaltet.

   Sie   überwindet   vermöge grösserer Spannung den schwachen Teilstrom der Batterie   e und stösst   mit dem   Wirkungsüberschuss   den Electromagnetanker p kräftig ah. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schreibtelegraph mit Wiedergabe der Bewegungen des Schreibstiftes durch einen   pbotographiscb   wirksamen Lichtstrahl, dadurch gekennzeichnet, dass beim Abheben des   Schreibstiftes (a)   von der Schreibfläche durch eine hiebei in Tätigkeit gesetzte Kontaktvorrichtung der elektrische- Zustand einer Zweigfernleitung (f) (oder beider Zweigfernleitungen f und g) derart verändert wird, dass der aufzeichnende Lichtstrahl plötzlich von seinem Wirkungsort ab-und auf eine für die Wiedergabe der Depesche unschädliche Stelle springt. 
 EMI2.4 
 beide   Zweigfernleitungen unterbrochen werden.  

Claims (1)

  1. 3. Ausführungsform des Sehrcibtelegraphen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass durch die beim Abheben des Schreibstiftes (a) bewegte Kontaktvorrichtung in eine oder beide Zweigfernleitungen ein Stromstoss von der der Richtung des Schreibstromes EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> 4. Ausführungsform des Schreibtelegraphen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung aus einer auf dem Schreibstift (a) unter Federdruck verschiebbaren Hülse (m) und einer auf dem Schreibstift festsitzenden Hülse (0) besteht, welche Hülsen mit je einem Pol der den Strom entgegengesetzter Richtung liefernden Stromquelle (iv) verbunden sind. EMI3.1
AT10568D 1901-03-14 1901-12-04 Schreibtelegraph mit Wiedergabe der Bewegungen des Schreibstiftes durch einen photographisch wirksamen Lichtstrahl. AT10568B (de)

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