AT10564B - Drahtverbindung. - Google Patents
Drahtverbindung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische PATENTSCHRIFT ? 10564. ELISE FISCHER ESCHA., UND HERMANN SCHNEIDER IN SOLOTHURN. Drahtverbindung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 nach Fig. 1 dargestellt. Die Hülsen a sind durch Bohrungen des Schaltbrettes hindurchgesteckt ; das eine Ende der Hülsen ist auf der Unterseite des Schaltbrettos befestigt, während das andere Ende auf der oberen Seite des Schaltbrottes frei ausläuft. Dieses Ende dient als Hebelarm zum Zurückdrehen der Drahtwindungen, wenn ein Draht-bezw. Leiterende in die betreffende Hülse eingeführt werden soll. Denkt man sich die an der unteren Seite befindlichen Enden der Verbindungshülsen a je an eine elektrische Leitung angeschlossen, so können je zwei dieser Leitungen dadurch miteinander verbunden werden, dass das an der oberen Seite liegende Ende der beiden miteinander in elektrische Verbindung zu bringenden Hülsen a etwas zurückgedreht wird (s. die rechte Seite der Fig. 8), worauf die beiden Enden einer Verbindungsleitung e in die betreffenden Hülsen eingeführt und die-oberen Enden der Verbindungshülsen wieder sich selbst überlassen werden. Zur bequemen Ausführung einer Draht-bezw. Leiterverbindung vorliegender Art dienen die in Fig. 11-19 dargestellten Geräte. Das Gerät nach Fig. 11-16 besteht aus einem federnden, zweischenkligen Zängelchen f EMI2.3 schoben, welche gegenüber den Längskanten der Schenkel des Zängelchens, und zwar einander diagonal gegenüberliegend, zwei Einschnitte i und j besitzt. Mit Hilfe dieses Gerätes kann eine Draht-bczw. Leiterverbindung vorliegender Art in folgender Weise mit Bequemlichkeit vorgenommon werden. Die federnde Hülse a wird bei offenem Zängelchen f in das eine rinnenförmige Ende 9 desselben eingelegt, worauf das EMI2.4 bracht wird. Das eine Drahtende der Hülse a wird alsdann in den Einschnitt i der Zwinge h gelegt, das andere Drahtende der Hülse dreht man im Sinne des Pfeiles auf (Fig-13), bis es an dieselbe Seite der Zwinge zu liegen kommt, in welcher sich der Einschnitt j befindet und zwängt dieses Drahtende über die betreffende Schmalseite der Zwinge, bis es in den Einschnittj hineinschnappt. Die Verbindungshülse a ist alsdann aufgedreht (Fig. 12 und 14), so dass die beiden miteinander zu verbindenden Drähte bezw. Leiterenden b und c mit Leichtigkeit in dieselbe eingeschoben werden können. Schiebt man hierauf das eine Draht- EMI2.5 Zängelchcnf zu entfernen. Die Fig. 17 bis 19 betreffen eine andere Ausführungsform des Gerätes ; bei derselben ist an einem Heft k eine Rinne l befestigt, in welche die Verbindungshülse a von der Seite eingeschoben werden kann. An beiden Enden der Rinne 1, unterhalb derselben, ist je ein Arm rn mit Einkerbungen n befestigt, welche letzteren zur Aufnahme bezw. zur Festlegung je eiuns der beiden Drahtenden der Hülse, wenn dieselbe aufgedreht wird, bestimmt sind. Die Verwendungsart dieses Gerätes ist dieselbe wie zuvor beschrieben.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Drahtverbindung, gekennzeichnet durch eine aus einem schraubenförmig, gewundenen Draht gebildete, federnde Hülse, in welche die Enden der zu verbindenden Drähte nach Vergrösserung der lichten Weite der Verbindungshülse durch Aufdrehen der Windungen eingeführt werden, worauf sich die letzteren infolge ihrer eigenen Federkraft wieder schliessen und die in die Hülse eingeführten Drahtenden unter Sicherung einer grossen Anzahl von Berührungspunkten festgeklemmt halten. (Fig. 1-4.) 2.Mehrschenklige Drahtverbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine aus mehreren mehrgängig nebeneinander gewundenen Drähten gebildete Hülse a, von welcher sodann mehrere Hülsen al, mit geringerer Gangzahl abzweigen, so dass in diese Hülsen je eines der miteinander zu verbindenden Drahtenden hineingesteckt und eingeklemmt werden kann. (Fig. 7.) 3. Drahtverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden der Hülse a nach Vollführung der Verbindung miteinander verknüpft werden, zum Zwecke, ein allfälliges Strecken der Verbindungshülse infolge gewaltsamen Reissens an einem der eingeklemmten Drahtenden zu verhindern. (Fig. 5.) <Desc/Clms Page number 3> 4.Drahtverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dio miteinander zu verbindenden Drahtenden je in eine von zwei zusammenhängenden, durch einen fortlaufenden Draht gebildeten Hülsen a mit gemeinschaftlichem, geradlinigen Verbindungsteil d eingeklemmt und hierauf über die letzte innere Windung der zugehörigen Hülse hakenförmig gebogen werden. (Fig. 6.) 5.Eine Vorrichtung zur Herstellung von Verbindungen nach Anspruch 1, bestehend aus einem federnden zweischenkligen Zängelchcn f mit rinnenförmigen Klemmbacken 9 und einer über die Schenkel dieses Zängelchens verschiebbaren Zwinge h mit zwei einander diagonal gegenüber liegenden Einschnitten !', zur Aufnahme und Festlegung der Enden der auf- gedrehten Verbindungshülse während des Einschiebens eines Drahtendes. (Fig. 11-16.) 6.Eine weitere Vorrichtung zur Herstellung von Verbindungen nach Anspruch 1, bestehend aus einer an einem Heft befestigten Rinne 1, die an beiden Enden Arme m trägt, in welchen sich Einkerbungen n befinden, zur Aufnahme und Festlegung der Enden der Verbindungshülsen während des Einschiebens eines Drahtendes. (Fig. 17-19.)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT10564T | 1901-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT10564B true AT10564B (de) | 1903-01-26 |
Family
ID=3505620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT10564D AT10564B (de) | 1901-04-15 | 1901-04-15 | Drahtverbindung. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT10564B (de) |
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1901
- 1901-04-15 AT AT10564D patent/AT10564B/de active
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