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Zentralsperre für Hausbriefkastengarnituren.
Die Hausbriefkastenanlagen bestehen meist aus Einheitskasten, deren mehrere in einem Hause angebracht sind und eine Garnitur bilden. Der Einheitskasten hat eine bestimmte Anzahl von Parteien- fächern. An Stelle eines Briefeinwurfes ist ein Deckel vorhanden, welcher vom Postboten zu öffnen ist, wodurch alle Parteifächer frei werden, und die Postsendungen in die Parteifäeher eingelegt werden können. Sodann wird der Deckel wieder geschlossen und seitens des Postboten versperrt. Die einzelnen Parteifächer sind ausserdem jedes unabhängig von vorerwähntem Deckel von aussen zugänglich.
Da nun in den einzelnen Häusern die Anzahl der benötigten Fächer allgemein grösser ist als die Anzahl der Fächer eines Einheitskastens, so ergibt sich daraus die Notwendigkeit, mehrere solcher Einheitskasten anzubringen, die zusammen mindest die benötigte Fächeranzahl haben. Da es rationell ist, die Einheitskasten nur mit zirka 6-8 Fächern herzustellen, damit die eventuell freibleibenden Fächer eine nicht zu grosse Anzahl erreichen (für ein Wohnhaus mit z. B. 23 Parteien wären 4 Kasten zu 6 Fächer notwendig, wobei ein leeres Fach übrigbleibt. Würde der Einheitskasten 10 Fächer haben, so wären 3 Kasten notwendig, wobei 7 Fächer übrigbleiben) ist es notwendig, mehrere solcher Einheitskasten, u. zw. bis zu 6-8 Stück in einem Hause anzubringen.
In solchen Fällen hätte aber der Postbote durch das Auf-und Zusperren soviele Kasten in einem Hause allein einen erheblichen Zeitverlust zu erleiden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Einrichtung, durch welche die Sperrvorrichtung eines Kastens derart verlängert werden kann, dass sie durch alle daneben befindlichen Kasten hindurchführt, alle Kasten auf einmal absperrt und von einem einzigen Schloss bedient oder gesichert werden kann, somit beim Öffnen oder Schliessen eines einzigen Schlosses gleichzeitig alle Kasten auf-oder zugesperrt werden können.
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schlösser sehr lange gehalten ist und entlang der Wand des Kastens gelagert ist. Durch die Führung 7 wird der Riegel in seiner Lage gehalten.
An dem Riegel 5 sind beispielsweise 2 Zapfen 6 angebracht, welche sich beim Absperren des Schlosses 4, wobei sich der Riegel 5 um ein kleines Stück in der Pfeilrichtung Z bewegt, in die Schliesshacken 12 des Deckels 13 schieben und dadurch ein Aufklappen des Deckels verhindern. Der Deckel ist somit abgesperrt. Die umgekehrte Riegelbewegung findet beim Aufsperren statt, u. zw. in der Pfeilrichtung a. Im Kasten 2, eventuell auch weiteren Kasten-t usw. befindet sich kein Schloss, sondern nur ein Riegel 8, ähnlich demjenigen Nr. 5 des Kastens 1 und ist selber in zweiFührungeny geführt. Die Zapfenss dienen demselben Zweck wie beim Kasten1.
Das Ende des Riegels5 des Kastens 1 ist nun ver mittels eines Verbindungsstückes 9 und zwei Zapfen 10 mit dem Riegel 8 des Kastens 2 gekuppelt und dieses Verbindungsstück führt durch je eine Ausnehmung 11 in den Seitenwänden der Kasten 1 und 2 hindurch. Diese Verbindung ist derart gelenkig, dass für den Fall, als die beiden gekuppelten Riegel nicht genau in einer Richtung liegen sollten, ein Klemmen derselben in den Führungen usw. nicht vorkommen kann, jedoch ist die Verbindung so genau, dass sie keinen toten Gang hat. Durch Betätigung des Schlosses 4, des Kastens 1 wird nun die Bewegung des Riegels 5 mit Hilfe des Verbindungsstückes auf den Riegel 8 des Kastens 2 übertragen, so dass beide dieselben Bewegungen ausführen.
Der Riegel 8 des Kastens 2 kann in gleicher Weise wie vorher beschrieben, wieder mit dem Riegel eines weiteren Kastens verbunden werden usw.
Eine andere Ausführung gegenständlicher Erfindung ist in Fig. 2 beispielsweise dargestellt. Die Verriegelung des Deckels, der nicht gezeichnet ist, geschieht durch die in der Pfeilrichtung drehbare,
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