AT10500B - Selbsttätiges Geschütz. - Google Patents

Selbsttätiges Geschütz.

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AT10500B
AT10500B AT10500DA AT10500B AT 10500 B AT10500 B AT 10500B AT 10500D A AT10500D A AT 10500DA AT 10500 B AT10500 B AT 10500B
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Hotchkiss Ordnance Company Ltd
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung und Ergänzung der durch Patent   Nr.   9365 geschützten Einrichtung für selbsttätige Geschütze insofern, als dieselbe im wesent- 
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 bevor der Gasdruck in dem Rohre etwa bis auf   atmosphärischen     Drnek heruntergegangen   ist. Dies tritt erst dann ein, wenn der Rücklauf bis auf einen Rest beendet ist, welcher nicht mehr   genügt, um   den Verschluss zur Aufnahme eines neuen Geschosses zu öffnen. 



  AusdiesemGrundemussderVerschlusskeilwährenddesRücklaufesingeschlossener Stellung verbleiben und das Öffnen desselben bis zum Vorlauf verschoben werden. Hier-   durch wird selbstverständlich   die Feuergeschwindigkeit verringert. 



   Bei Geschützen mit langem Rücklauf dagegen   n'mmt der Gasdruck bis   etwa auf atmosphärischen Druck bereits ab, lange bevor der   Rücklauf   beendet ist ;. daher liegt bei 
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 am Vorwärtsgehen verhindert und der Verschluss geöffnet, worauf der Anschlag bei weiterem Vorlauf des Rohres aus der Bahn der   Stange herausgeführt wird   und letztere, der Wirkung der Feder folgend, den Verschlusskeil schliesst. 



   Bei der vorliegenden Erfindung dagegen öffnet die am Rücklauf teilnehmende Stange, 
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 ist, beim   Rücklauf zunächst   den Verschluss, spannt hierdurch die   Verschlussfeder,   so dass nach beendetem Rücklauf geladen werden kann, so dass ferner, nachdem das eingesetzte
Geschoss den Auszieher, sowie den durch diesen gesperrten Verschlusskeil entriegelt hat, die Verschlussfeder den Verschlusskeil in die   Verschlussstellung   führen kann. Zu dem Zwecke wird die am Rücklauf teilnehmende Stange bereits beim Rücklauf des Rohres durch einen in ihrer Bahn befindlichen Anschlag am Rückwärtsgehen verhindert und der Verschluss   geöffnet.   



  Da bei der im Patent Nr. 9365 beschriebenen Einrichtung die Verschlussfeder an einem, dem Rücklauf nicht unterworfenen Teil befestigt ist, so würde dieselbe bei langem
Rücklauf eine   so grosse Länge erhalten,   dass sie nicht mehr die genügende Spannung liefern und   ausserdem   andere Unzuträglichkeiten zur folge haben würde. Aus diesem Grunde wird weiterhin die Feder mit beiden Enden an dem Rücklauf unterworfenen Teilen be- festigt und während des   Rücklaufes   beim Öffnen des Verschlusses nur so weit gespannt, als sie zum Schliessen des Verschlusses Spannkraft erlangen muss. Ihre Länge ist also im
Gegensatz zu der durch Patent Nr. 9365 geschützten Einrichtung unabhängig von der   Grösse des Rücklaufes gemacht.   



   Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt und zwar zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht des geladenen, verschlossenen und zum Abfeuern bereiten   geschütztes,   

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Fig. 6 das Geschütz in Seitenansicht    bei'- vollendetem Rllcklauf und   in   Begriff,   in die Feuerstellung zurückzukehren,
Fig. 7 und 8 Einzelheiten für den Auszieber. 



   Die dem Auszieher zufallende Aufgabe ist dieselbe, wie bei dem Gegenstande des Patentes Nr. 9365 und besteht demgemäss darin, den   Verschlusskeil   in seiner offenen Stellung zu verriegeln und ihn durch die eingesetzte Patrone entriegeln zu lassen, damit er, der Wirkung seiner Feder zu folge, sich selbsttätig schliessen kann. Der Auszieher 3 (Fig. 7 und 8) bewegt sich, wie bekannt, in einer Nut 4 und hat einen Ansatz 6, welcher 
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 dem einen Ende sitzt eine Klaue 5, während der an dem anderen Ende befindliche An- schlag 9 den   Auszieher   in der in Fig. 8 gezeichneten Stellung zurückhält, bis er durch die eingeführte Patrone befreit wird, wie im Patent Nr. 9365 beschrieben. 



   Der mit der Nabe 15 drehbar gelagerte Handhebel, welcher zum Schliessen und Öffnen des Verschlusses dient, ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet ; an dem einen Arm 15 greift die Feder 22 bei 21 an, an dem anderen, durch die Augen 17 gebildeten Arm die Stange 20 vermittelst des Bolzens 18. Das andere Ende der Feder 22 ist an einem Auge 25 eines gleichfalls dem Rücklauf unterworfenen Teiles, z. B. des Rohres selbst, befestigt. Die
Stange 20 wird in einer Hülse 23 geführt, welche an einem, dem Rücklauf nicht unter- worfenen Teile, z. B. an der Wiege 27 (Fig. 3) befestigt ist und wird von einer Feder 24 beständig niedergedrückt (Fig. 3). Etwa in der Mitte besitzt die Stange 20 oben einen
Höcker 26, unten dagegen eine Rast 28, ihr freies Ende 29 dient als Stütze, wie weiter unten beschrieben wird.

   Das drehbare Ende der Stange 20 und die Nabe 15 des Hand- hebels 16 sind mit Nasen 30 und 31 versehen, welche zusammenwirken. Die Hülse 23 besitzt einen Ansatz 32, gegen welchen die Rast 28 der Stange 20 stösst. 



   Die Wirkungsweise des Geschützes ist folgende :
Beim Abfeuern nehmen die Teile die in Fig. 1 gezeigte Stellung ein. Das Rohr läuft zurück und zwar   zunächst   so weit, wie es Fig. 4 zeigt. Hierbei wird die Stange 20   mitgenommen,   welche mit ihrer   l {ast 2 gegen don   Ansatz 32 der festen Hülse 23 stösst. 



   Von diesem Augenblicke an wird die Stange 20 aufgehalten, das Rohr setzt jedoch seinen
Rücklauf fort ; in folge dessen   übt   die festgehaltene Stange 20 auf den Arm 17 des Hand- hebels eine Zugwirkung aus, schwingt diesen nach hinten, so dass der   Verschlusskeil   nieder- fällt und die Feder 22 spannt. Diese Stellung ist in Fig. 5 veranschaulicht. Der Hebel 16 schwingt soweit, bis die Nasen   BO   und 31 aufeinanderliegen. Hierdurch wird das Gewicht des   Verscblusskeiles   auf die Stange 20 übertragen und der   Verschlussbolzen   33 entlastet. 



   Da der Höcker 26 der Stange 20 innerhalb der Hülse 23 liegt und die Feder 24 gegen- drückt, so wird gegen den Aufprall des Verschlusskeiles auf die Stange 20 ein elastischer
Stiltzpunkt gebildet. Dieser nachgiebige Stützpunkt bewirkt aber ferner, dass dem an dem einen Ende der Stange 20 aufruhenden Gewichte des   Verschlusskeiles   die Stange 20 nach- geben und sich soweit drehen kann, dass die Rast 28 von dem festen Ansatz 32 der Hülse 23 abgehoben wird. In folge dessen folgt die Stange 29 dem weiteren Rücklauf des Rohres gemäss Fig. 6, in welcher Stellung der Rücklauf beendet ist. Das Rohr kann geladen werden, bevor es in die   Feuerstellung zurückkehrt.

   Die eingesetzte Patrone   entriegelt in bekannter Weise den   Verschlusskeil   und die Feder 22 hebt ihn in die Verschlussstellung, so dass die Feuerbereitschaft gleichzeitig mis dem Vorlauf des Rohres erreicht ist. 



   Es ist ersichtlich, dass die Länge der Feder 22 unabhängig von der Grösse des RückI laufes ist, so dass die Grösse ihrer Ausdehnung und Zusammenziehung stets unveränderlich bleibt. Die einzige Rücksicht, welche hinsichtlich ihrer Abmessungen zu nehmen ist, besteht 
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   Wenn die Feder 22 entfernt oder die Stange 20 vom Handhebel 16 abgenommen wird, dann kann der Verschlusskeil von Hand geöffnet und geschlossen werden, wie bei einem gewöhnlichen   Schnellfeuergeschütz.   



   Obgleich din vorliegende Erfindung an dem bekannten Hotchkiss-Schnellfeuorgeschütz dargestellt ist, so kann dieselbe auch ganz oder teilweise an anderen Geschützen ange- wendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-AKSPRÜCHE : EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Geschützes öffnet und hierbei die Verschlussfeder 22 spannt, so dass schon nach beendetem Rücklauf geladen werden kann.
    2. Ein selbsttätiges Geschütz nach Patent-Nr. 9365, dadurch gekennzeichnet, dass die am Rücklauf teilnehmende Stange 20 beim Rücklauf des Rohres durch einen in ihrer Bahn liegenden festen Anschlag 32 zunächst 9. n der Rückwärtsbewegung verhindert wird und somit den Verschluss öffnet, worauf durch Wirkung des Gewichtes des niederfallenden Verschlusskeilea auf die Stange 20 die letztere von ihrem Anschlag 32 befreit wird, so dass sich der Verschluss, der Wirkung der Feder 22 folgend, schliessen kann.
    8. Eine Ausführungsform des Geschützes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder 22 mit ihren beiden Enden an dem Rücklauf unterworfenen Teilen angreift, zum Zwecke, ihre Länge von der Grösse des Rücklaufes unabhängig zu machen.
    4. Eine Ausführungsform des Geschützes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder 22 mit dem einen Ende an dem Hebel 16, mit dem anderen an dem Rohr selbst angreift.
    5. Eine Ausführungsform des Geschützes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während des Rücklaufes die Stange 20 mit einer Rast 28 gegen einen Ansatz 32 ihrer festliegenden Führung 23 stösst, um an der Weiterbewegung verhindert zu werden, den Hebel 16 zwecks Öffnens des Verschlussteiles nach hinten zu schwingen und die Feder 22 zu spannen.
    5. Eine Ausführungsform des Geschützes nach Anspruch 1, dadurch gekonnzeichet, dass der Handhebel 16 eine-Nase 31 trägt, welche auf einen entsprechenden Anschlag 30 der Stange 20 stösst, hierdurch gleichzeitig das Gewicht des Verschlusskeilos auf die Stange 90 überträgt und den Verschlussbolzen 35 entlastet.
    7. Eine Ausführungsform des Geschützes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange 20 mit einem Höcker 25 versehen ist, welcher, sobald die Rast 28 gegen den Ansatz 32 stösst, in der Führung 23 unter dem Gegendruck ihrer Feder 24 stehen bleibt und einen federnden Stützpunkt für die Stange 20 bildet, wenn der Verschlusskeil auf diese niederfällt.
AT10500D 1900-11-25 1901-06-26 Selbsttätiges Geschütz. AT10500B (de)

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