AT104569B - Einrichtung zur Aufhängung der Steine von Feuerraumdecken. - Google Patents

Einrichtung zur Aufhängung der Steine von Feuerraumdecken.

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AT104569B
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Max Hoffmann
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Aeg
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  Einrichtung zur Aufhängung der Steine von Feuerraumdecken. 



   Bei Feuerräumen, die besonders hohen Temperaturen ausgesetzt sind, wie beispielsweise die Verbrennungsräume von Kohlenstaubfeuerungen, ist der Ausbildung einer widerstandsfähigen und tragsicheren Feuerraumdecke besondere   Aufmerksamkeit   zu widmen. Um grosse Gewölbe zu vermeiden, 
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 Die Steine erhalten hier vorspringende Wülste oder durchgehende Nuten und werden mittels Klammern an den Trägern des Gerüstes befestigt. Infolge dieser Formgebung weisen die Steine aber unvermeidlich schroffe   Querschnittsübergänge   auf, die beim Brennen leicht Rissbildungen verursachen, auch kann bei derartigen Anordnungen gewöhnlich ein schadhaft gewordener Stein nicht ersetzt werden, ohne dass auf einer Seite eine ganze Reihe von Steinen vorher abgebaut wird.

   Um die erwähnten Rissbildungen zu vermeiden, hat man schon vorgeschlagen, die Steine von oben her mit einer mittleren   schwalbenschw'1nz-   förmig verjüngten Aussparung zu versehen und in diese Aussparung die an dem   Traggerüst aufgehängten   eisernen   Tragstücke mit ihrem schwalbenschwanzförmig verdickten Kopf teil durch   Eingiessen von flüssigem Metall in den Zwischenraum zu befestigen. Die Steine sind hier durch die Art ihrer Aufhängung verhältnismässig starr mit dem Traggerüst verbunden, so dass sie den bei starker örtlicher Erhitzung entstehenden   Formänderungen   des Mauerwerks nicht frei folgen können ; ausserdem besteht hinsichtlich der Auswechselbarkeit der gleiche Übelstand wie bei den andern Anordnungen.

   Schliesslich ist eine Aufhängung bekannt geworden, bei welcher zwar dieser letztere   Übelstand   vermieden, dagegen   Form   und Befestigung des Steines wenig vorteilhaft ist. Die Steine sind in diesem Falle einzeln an eisernen Ketten unabhängig bewegbar   aufgehängt,   wobei die Ketten mit Tragbügeln aus passend gebogenem Rundeisen versehen sind, deren einander zugekehrte wagrechte Enden in seitliche Löcher eines auf der Oberseite des Steines angebrachten Vorsprungs eingreifen. Es besteht hier grosse Gefahr, dass die Steine im Betriebe an der Befestigungsstelle aufreissen, weil der Steinvorsprung auf Zug beansprucht und die dabei zur Wirkung kommende Tragfläche sehr gering ist. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine   Feuerraumdeeke,   bei welcher die Nachteile der bekannten Anordnungen insgesamt vermieden sind. Die Steine werden ähnlich der Kettenaufhängung von je einem schwingbaren Tragorgan unabhängig bewegbar getragen. Als Tragorgan dient aber ein stangenfönniges Aufhängeeisen, das am unteren Ende, um eine günstige   Steinfol1n   zu erhalten und eine den Stein   möglichst   wenig beanspruchende Befestigung zu erzielen, mit einem   verstärkten Kopfteil versehen   ist, der in eine   schwalbenschwanzförmige   Aussparung des Steines eingreift ;

   die Verbindung der beiden Teile ist zugleich in der Weise ausgeführt, dass der Kopf des Trageisens in die Aussparung des Steines frei einschiebbar ist und der Spalt zwischen dem Trageisenkopf und der gegenüberliegenden Steinwand durch eingeschobene Platten ausgefüllt ist, welche den Stein in seiner Hängelage sichern. Zufolge dieser Anordnung wird der durch das Steingewicht an der Befestigungsstelle erzeugte Druck auf die grossen Seitenflächen der Steinaussparung gleichmässig übertragen, wodurch die denkbar günstigste Beanspruchung des Steinmaterials erzielt ist. Zugleich gewährt aber auch die eigenartige Verbindung von Stein und Tragorgan eine leichte Trennbarkeit und eine weitgehende Beweglichkeit dieser Teile. 

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   Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen Beispiele der Verbindungsart. 



   Nach Fig. 1 hat der Stein a eine Aussparung in Form eines oben abgestumpften Kegels. Das Aufhängeeisen besteht aus einer runden Stange b, die an dem einen Ende mit Gewinde, an dem andern Ende mit einer kugelförmigen   Verdickil'g     c   vom Durchmesser der   Einführungsöffnung-des Steines   versehen ist. Die Tragmutter am oberen Ende des Eisens b ruht auf einer auf der Unterseite   kugelförmig   oder eben ausgebildeten Unterlagscheibe d auf. Nach EinfÜhrung des Aufhängeeisens in den Stein, werden in den Spalt zwischen Aufhängeeisenkopf und Stein zwei-oder mehrteilige   schalenförmige   Platten e eingeschoben, welche die Verbindung zwischen Stein und   Aufhängeeisen   herstellen.

   Diese Art der Aufhängung ermöglicht eine leichte Einstellung der Steine ohne Biegungsbeanspruehung des Aufhängeeisens bei der Dehnungsarbeit der Decke. 



   Bei der Aufhängung nach Fig. 2 ist die Aussparung im Stein eckig. Das flache Aufhängeeisen b' hat einen walzenförmigen Kopf e\ der in der Steinaussparung durch die ebenen Flacheisen festgehalten wird. Das Aufhängeeisen b'ist zweckmässigerweise am oberen Ende mittels einer   Öse tod.   dgl. schwingbar an einem Bolzen g befestigt, dessen Achse quer zu derjenigen des Walzenkopfes gerichtet ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Aufhängung der Steine von Feuerraumdecken, wobei die Steine je an einem schwingbaren Tragorgan unabhängig bewegbar aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das stangen- 
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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (e) des Aufhängeeisens kugelförmig, die Steinaussparung kegelförmig gestaltet ist und die Halteplatten (e) Schalenform besitzen. EMI2.2 EMI2.3
AT104569D 1924-03-07 1925-02-25 Einrichtung zur Aufhängung der Steine von Feuerraumdecken. AT104569B (de)

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