AT102081B - Aus zylindrischen Trommeln und diese verbindenden Röhren bestehender Wasserrohrkessel. - Google Patents

Aus zylindrischen Trommeln und diese verbindenden Röhren bestehender Wasserrohrkessel.

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AT102081B
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  Aus zylindrischen   Trommeln   und diese verbindenden Röhren bestehender Wasser- rohrkessel. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Wasserrohrkessel, die aus zylindrischen Trommeln und diese verbindenden Röhren bestehen, und betrifft die Ausbildung solcher Kessel zur Verwen- dung für hohe   Dampfdrücke.   



   Bei Kesseln für hohe Drücke ergeben sich für die Trommeln sehr grosse Wandstärken. 



   Werden solche Trommeln der direkten Beheizung durch die Feuergase ausgesetzt, so treten infolge des grossen Temperaturunterschiedes zwischen der Innen- und Aussenfläche der Trommel- wandung erhebliche zusätzliche Spannungen in der Wand auf, die   eine weitere Vergrösserung   der Wandstärke bedingen und damit wieder neue Zusatzspannungen hervorrufen. Bei besonders hohen Drücken ist ausserdem die Temperatur im Innern der Trommel sehr hoch. Es besteht daher die Gefahr, dass die äussere Faser der Trommelwand stärker erhitzt wird, als für das Material der Trommel zulässig ist. Deshalb ist es in solchen Fällen unbedingt erforderlich. die Trommeln der direkten Berührung mit den Heizgasen zu entziehen.

   Bei den Kesseln der genannten Bauart bietet es jedoch grosse Schwierigkeiten, die Trommeln gegen die Heizgase zu isolieren, da das   gebräuchliche Isolationsmaterial zur Bekleidung der   Trommeln an den nach unten gelegenen Wandungen der Trommeln nicht betriebssicher angebracht werden kann. 



  Hiezu kommt noch als besonders erschwerender Umstand, der auch bei den nach oben gelegenen Wandungsteilen die Isolation unmöglich macht, der geringe Abstand der einzelnen Wasserrohren voneinander, zwischen die das [solationsmaterial mir sehr unvollkommen eingebracht werden kann. 



   Die Erfindung bezweckt, eine anordnung zu schaffen, durch die die Trommeln in einfacher und zuverlässiger Weise gegen die Einwirkung der Heizgase geschützt werden, und erreicht dies unter Benutzung eines an sich bekannten   Schutzniantels dadurch, dass   die zylindrischen Trommeln mit einem zylindrischen   Mantel aus einem zusammenhängenden Stück   aus hitzebeständigem Metall umgeben sind, der einen   gewisse 'n   Abstand von den Trommeln hat und sie ganz oder wenigstens im Bereiche der Heizgase umsehliesst, und in den   dir'   Wasserröhren zur Erzielung eines gasdichten Abschlusses eingewalzt sind. Als Material für den Schutzmantel kann beispielsweise Stahlblech verwendet werden, das Temperaturen bis 1100  C aushält.

   Wenn die Luftschicht zwischen Trommel und Mantel noch keinen   gents-     genden Wärmeschutz   bietet, so kann der Mantel auf seiner oberen Fläche mit Isoliermaterial belegt werden. 



   Auf der Zeichnung ist Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch den Kessel, Fig.   2   eine Enzelheit in   grösserem     Massstab.   



   Der Wasserrohrkessel besteht aus einem   Oberkessel,   zwei Unterkesseln   BI   und à und den beide verbindenden   Röhrenbündeln   C. Der Oberkessel   A   ist von einem Mantel D aus feuerbeständigem Blech umgeben, der einen Abstand x von der Trommelwand hat. Ebenso sind die Unterkessel   BI   und B2 auf ihrer oberen Seite durch Mäntel E1 und E2 geschätzt, 

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 die sich mit ihren Enden auf das   Kesselmauerwerk stützen.   Zur   Hindurchführung   der Röhrenbündel C sind in den Mänteln Öffnungen vorgesehen, die den Bohrlöchern in der Trommelwand gegenüberliegen.

   Die   Wasserröhren   C verlaufen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, zunächst radial und geradlinig und sind ausserhalb des Mantels in der Richtung nach dem betreffenden Unterkessel umgebogen. Sie sind sowohl in die Trommelwand A als auch in den Mantel D eingewalzt, so dass an der Durchdringungsstelle von Röhren und Mantel ein vollständig gasdichter Abschluss vorhanden ist. Dasselbe ist bei den Unterkesseln der Fall. Der Mantel D ist auf der oberen, also der Kesseltrommel zugekehrten Seite mit einer Isolierschicht F belegt. Hieffir kann ein beliebiger bekannter Isolierstoff verwendet werden. Der Abstand x zwischen Trommelwand und Mantel ist gering gehalten, so dass ein Herausziehen der Röhren durch federndès Durchbiegen möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Aus zylindrischen Trommeln und diese verbindenden Röhren bestehender Wasserrohrkessel, insbesondere für hohe Dampfdrücke, bei dem die Trommeln zum Schutz gegen eine unmittelbare Einwirkung der Feuergase mit einem Schutzmantel umgeben sind, durch den die Wasserrohre hindurchgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel aus einem zusammenhängenden Stück aus feuerbeständigem Metall besteht und dass die Wasserrohre in den Mantel eingewalzt sind. EMI2.1
AT102081D 1924-02-27 1925-02-25 Aus zylindrischen Trommeln und diese verbindenden Röhren bestehender Wasserrohrkessel. AT102081B (de)

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