AT101844B - Verfahren und Schleiferstein zur Herstellung von Holzschliff. - Google Patents

Verfahren und Schleiferstein zur Herstellung von Holzschliff.

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AT101844B
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Eisengiesserei & Maschinenfabr
Otto Herdey
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Schleiferstein zur Herstellung von   Holzschliff.   
 EMI1.1 
 



   Zur Erfüllung der Bedingung des Lösens der Fasern in der   Längsrichtung   erhält die Steinschleif-   fläche   normale   Sehäririllen   in Form einer schraubenartigen Linie, welche eine kleine Ganghöhe, dafür aber eine sehr grosse   Schräglage   besitzt, d. h. der Höhenunterschied auf einer Schraubenlinie im Abstande eines   Durchme : sers ibt   gross im Verhältnis zur Ganghöhe. Dadurch wird erreicht, dass bei der Umdrehung des   8chleiferste : nes   die schraubenartige   Sehärfrille,   die bei nicht vorhandener Schräglage eine langsam fortlaufende Bewegung   ausführen würde, nunmehr   eine pendelnde Bewegung macht.

   Man erzielt damit eine hin-und hergehende bürstende Wirh-ung der Schärfeillen, die ein Abstreifen der Fasern in der Längsrichtung des Holzes hervorruft. 



   Das Losreissen der gelockerten Fasern von den unaufgeschlossenen Nachbarzelleii bewirkt dann 
 EMI1.2 
 drehende Bewegung ausführt. Vermehrt wird der Grad der Trennungsmöglichkeit bei gleichem Kraftaufwand, wenn der Druck gegen das Schleifholz abwechselnd bei jeder Umdrehung des Schleifersteines vermehrt oder vermindert wird.   Dies wird dadurch erreicht, dass   der   Sehleiferstein   eine unrunde Schleiffläche erhält, d. h. dass die   Schle@fersteinkrystalle bei jeder Umdrehung und   bei gleichem Anpressungsdruek   des Holzen an den Schleiferstein mehr oder weniger genähert und von ihm entfernt werden.

   Die genäherten     Krystalle graben sich   in die gelockerten Faserbündel ein und reissen dieselben ab, die sich entfernenden 
 EMI1.3 
 
Der Schleiferstein   Cl   gemäss Fig. 1 kann als Umdrehungskörper von rhomboidischem Achsenquerschnitt gedacht sein. Die Drehachse b des Schleifersteines wird dann   schräg   zur Entstehungsachse d in einen kleinen Winkel gelegt. 
 EMI1.4 
 bewegt wird. Gleichzeitig erhält die Lagerung der Schärfrolle eine gleichmässige seitliche Bewegung in der Richtung des Pfeiles 1. 



   Ein weiteres Mttel, den unrunden pendelnden oder schwingenden Gang zu erzielen, besteht darin, dass man die Drehachseb der Schleifsteine, wiein Fig. 3 gezeigt, exzentrisch und parallel zur stereometrischen Mittelachse d des zylindrischen Schleifersteines anordnet. Man erhält dann z. B. bei einem zylindrischen Stein für alle Querschnitte dieselbe   Exzentrizität   während des Ganges. 

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   Ausserdem lässt sich die Anordnung gemäss Fig. 4 so treffen, dass die   Drehachse b des Schleifer-   steines mit der stereometrisehen Achse des zylindrischen Schleifersteines zwar zusammenfällt, aber schräg zur Längsachse e liegt, die in diesem Falle die   Drehzapfenachse für   Kurbeln   ( ; 1   ist, in denen kugelgelenkartige Zapfenstümpfe   (1,   des Schleifersteines frei beweglieh gelagert sind. So erhält man in der durch die stereometrische Achse in der   Anpressungsrichtung   des Holzes gelegten senkrechten Drehebene für 
 EMI2.1 
 form des Schleifersteines einen schwach elliptischen Querschnitt darstellt. Das Abrichten des Schleif ersteines erfolgt in derselben Weise wie bei   Schleifersteinen gemäss   Fig. 1 und 2. 



   Die so geformten   Schleifersteine   erhalten dann auf der Schleiffläche eine zur Drehachse b stark geneigte   sehraubenartige Schärfrille   s, welche mittels der an sich bekannten Schärfrolle   o   erzeugt wird, die für diese Zwecke besonders gelagert ist, u. zw. derart, dass sie während jeder Umdrehung des zu bearbeitenden Steines einmal zwangläufig in der Pfeillinie   11-l1a   hin und her, u. zw. zumindest um die 
 EMI2.2 
 mässige seitliche Bewegung in der Richtung des Pfeiles 1.-Alle drei Bewegungen 1, II-IIa, III-IIIa der Schärfrolle c werden auf einmal mit Hilfe einer besonders gebauten   Schärfvorrichtung   ausgeführt. 



   Die Exzentrizität der Steinkörper a, die Schräglage der Schärflinie kann je nach Bedürfnis verschieden gewählt werden. 



   Die Eigenart des gerillten Steines zeigt sich beim Schleifvorgang insofern, als die   Schärfrille   die regelmässig hin-und herwandert, eine   raspelndeWirkung   auf das Holz in Längsrichtung der Fasern ausübt fortwährend neue angriffsflächen schafft und diese in wirksamer Weise zur Losreissung vorbereitet, während die Auf-und Niederbewegung des Kornes am angepressten Holz infolge der Exzentrizität des Steines ein regelmässig wiederholtes Angreifen und Wiederabrücken vom Holz und nachhaltiges Aufschliessen der gelockerten Fasern bewirkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Holzschliff, bei dem die Faser zuerst in ihrer   Längsrichtung   genügend gelockert und hierauf aus ihrem Gefüge in der Querrichtung losgerissen wird, dadurch gekenn- 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. die Schleifersteinwellenachse (Drehachse b) im Winkel zur oder abseits (exzentrisch) von der stereometrischen Achse (il,) des Schleifsteines liegt.
    3. Schleiferstein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schräglage der schraubenartigen Schärfrille S mindestens gleich einer Ganghöhe ist. EMI2.4 EMI2.5
AT101844D 1924-02-29 1924-02-29 Verfahren und Schleiferstein zur Herstellung von Holzschliff. AT101844B (de)

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