AT101625B - Sitzmöbel mit federnder Lehne. - Google Patents

Sitzmöbel mit federnder Lehne.

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AT101625B
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Austria
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Maximilian Heller
Johann Zadina
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Maximilian Heller
Johann Zadina
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sitzmöbel mit federnder Lehne. 



   Sitzmöbel, bei welchen die Lehne unter die Wirkung einer Federkraft gestellt ist, die beim Zurücklehnen einen Widerstand ausübt, sind bekannt. Dieser Widerstand, der durch die Beschaffenheit der verwendeten Federung bestimmt ist, kann naturgemäss nicht für alle das Sitzmöbel benützenden Personen das entsprechende Mass besitzen, sondern wird für schwache bzw. leichte Personen zu gross, für starke bzw. schwere Personen zu klein sein. 



   Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Federung der Lehne fallweise, u. zw. selbsttätig, dem Körpergewicht des jeweiligen Benützers anzupassen, das im grossen und ganzen bestimmend für den auf die Lehne ausgeübten Druck ist. Die wechselnde, dem fallweise Bedürfnis entsprechende Federkraft wird dadurch erzielt, dass die Federung der Lehne mit einer bei der Belastung des Sitzes zur Wirkung kommenden Federung derart zusammenwirkt, dass die Federspannung der Lehne um so stärker wird, je grösser die Belastung des Sitzes ist. Eine besonders zweckmässige Bauart erzielt man bei Sitzmöbeln, deren Lehne mittels je einer um deren Drehzapfen gerollten Feder gefedert ist, indem die freien Enden der Federn unmittelbar federnde Widerstände für den Sitz bilden. 



   In der Zeichnung ist diese Ausführungsform beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Sitzmöbel in Ansicht mit teilweisem Schnitt. Die Fig. 2 und 3 zeigen die Federanordnung im Horizontalund Vertikalschnitt, wobei Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie   Il-Il   der Fig. 3, und letztere einen Schnitt nach der Linie   777-771   der Fig. 2 darstellt. 



   Die Lehne 1 ist an den Hinterbeinen 2 des Sitzmöbels mittels je eines Zapfens 3 gelagert, der einerseits mit einem Mehrkant 4 in einen entsprechenden Beschlag 5 der Lehne eingeschoben, anderseits in einer in das Hinterbein versenkten Hülse 6 drehbar ist. Der in einer Ausnehmung des Hinterbeines befindliche Mittelteil des Zapfens ist zu einem Vierkant 7 ausgebildet, auf das eine Bandfeder 8 aufgezogen ist, deren freies Ende 9 durch einen Schlitz des Hinterbeines nach vorne zu, also gegen den Sitz 10 des Möbels herausragt. Der Sitz 10 stützt sich im vorderen Teile auf an einer Grundplatte 11 angeordnete Schraubenfedern 12 und liegt hinten mit Rollen 13 unmittelbar auf den freien Enden 9 der Federn 8 auf. 



  Für die Lehne sind Anschläge vorgesehen, die ihre Aufrichtung auf Grund der Federkraft begrenzen. 



   Die Federung wird so eingerichtet, dass eine Person mit mittlerem Körpergewicht, die in normaler Weise Platz nimmt, beim Zurücklehnen gerade den richtigen Widerstand findet. Wird das Möbel von einer leichteren Person benützt, so erfolgt infolge der geringeren Belastung des Sitzes eine geringere Spannung der Feder, was den Widerstand der Lehne verringert. Umgekehrt wird eine schwerere Person eine grössere Federspannung hervorrufen, den Widerstand der Lehne also selbst verstärken. 



   DieFederanordnung kann, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen, verschiedenartig ausgeführt sein, entsprechend der für die Lehne selbst vorgesehenen Federung. Wesentlich ist nur das Zusammenwirken der Federanordnungen von Lehne und Sitz. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : ]. Sitzmöbel mit federnder Lehne, dadurch gekennzeichnet, dass die Federung der Lehne mit einer bei Belastung des Sitzes zur Wirkung kommenden Federung derart zusammenwirkt, dass die Feder- Spannung der Lehne um so stärker wird, je grösser die Belastung des Sitzes ist. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, bei welchem die Lehne unter der Wirkung von um deren Drehzapfen gerollten Federn steht, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (9) der Federn (8) unmittelbar federnde Widerstände für den Sitz (10) bilden.
    3. Sitzmöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz auf den freien Enden der Federn mittels Rollen (13) aufruht. EMI2.1
AT101625D 1925-01-16 1925-01-16 Sitzmöbel mit federnder Lehne. AT101625B (de)

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