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2. Beim Herunterlassen des Filters streifte die Packung an den Rändern der Rohre, sie konnte somit leicht zerreissen oder zerplatzen und im beschädigten Zustande auf dom Boden des Bohrloches angebracht werden. Eine noch grössere Beschädigung oder V flr- schiebung konnte die Dichtung und sogar der Filter selbst beim Herausziehen der Aufsteigt rohre erleiden, wobei der Filter zusammen mit den Rohren gehoben und aus der grundwassertragenden Schicht gebracht worden konnte.
3. Infolge des Aufquollons der Packung und der Verstopfung dos Spaltes zwischen
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und manchmal eine völlig neue Arbeit verlangte.
Alle hier aufgezählten Mängel waren bisher hauptsächlich Ursache von Klagen und Abneigung gegen artesische Brunnen überhaupt. Dioso Mängel worden durch die neu erfundene hermetische Packung für Filter von artesischen Brunnen"vötlig beseitigt.
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welcher die
Fig. 1 den Filter vor dem Herausziehen der Rohre und die Packung in der ursprünglichen Lage, die
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ihr Inneres hindurchgehenden Stahldraht, wird an dem losen Ringe e, welcher längs (k's Rohres b verschiebbar ist, unbeweglich befestigt.
Auf der Oberfläche des Rohres b ist In der oberen Hälfte ein Gewinde eingeschnitten, auf welches eine lange Muffe f aufge- schraubt ist, deren oberes Ende mit eigenartig gestalteten (auf der Zeichnung dargestellten) Ausschnitten q versehen ist. In diese Ausschnitte wird eine eiserne Querstange hinein-
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wassertragenden Schicht, welche bis dahin durch die Aufsteigerohre verdeckt war (Fig. 1), werden die letzteren (Fig. 2) in die Höhe gehoben, wobei die Hubhöhe derart bemessen wird, dass die ganze oberhalb des Filters befestigte Packung in den Aufsteigerohren verbleibt.
Hierauf worden die Stangen, mithin auch die Querstange, gedreht ; infolgedessen wird
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den frei beweglichen Ring e, welcher wiederum, indem er längs des Rohres b gleitet, die schraubenförmig gewundeno Gummiröhro d immer mehr zusammendrückt ; hierdurch wird dieselbe gezwungen, so lange seitwärts auszuweichen (sich nach den Seiten auszubreiten), bis sie völlig dicht an der Wand des Aufsteigerohres anliegt. Hierauf wird die Querstange aus den Ausschnitten q der Muffe f herausgenommen und zusammen mit den Stangen (dem Gestänge) aus dem Bohrloche entfernt, womit die Befestigung des Filters beendet ist.
Ist es nun nothwendig, den Filter aus dem Bohrloche herauszuziehen, so wird in dasselbe das Gestänge nebst Querstange heruntergelassen ; die Querstange wird in die Ausschnitte q sscstpckt, und indem nun die Querstange gedreht wird, wird die Verschraubung der Muffe gelöst, und letztere steigt in die Höhe. Infolgedessen wird die Gummiröhre durch den in ihrem Inneren befindlichen Draht gerade gestreckt und die Packung nimmt ihre ursprüngliche Form an, worauf nun der Filter nebst Packung leicht aus dem Bohrloch herausgezogen werden kann.
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Boi dieser Einrichtr@g der Packung wird Folgendes erreicht:
1. Die Packung kann durch das innore der Rohre frei auf den Boden des Bohrloches gelangen und kann hierbei nicht beschädigt worden.
2. Nach entsprechender Drehung der obenen Muffe mittelst Stangen wird die gewünschte Spannung der Gummifeder, mithin volle Dichtheit erzielt, wobei das Wasser der grundwassortragenden Schichte nur durch den Filter in das Bohrloch gelangen kann.
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Mantelfläche des Filters schraubenförmig gewundene Röhre (oder Streifen), deren unteres Ende entweder unmittelbar oder unter Zuhilfenahme eines besonders aufgeschraubten Ringes an dem Filter befestigt ist, wobei die genannte elastiscle, schraubenförmig gewnndlnn' Röhre mit Hilfe einer entsprechenden, an der Verlängerung der Filterwandung angebrachten
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samen Röhre einander genähert werden, und indem sie sich gleichzeitig in Richtung des Durchmessers erweitern,
zwischen dem Filter und der inneren Flache des Aufsteigerohres eine undurchdringliche Packung bilden.
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