Beschreibung
Verfahren zur Umsetzung eines analogen Eingangssignals und Analog-Digital-Wandler
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Umsetzung eines Eingangssignals in einen digitalen Wert mittels sukzessiver Approximation. Die Erfindung betrifft weiterhin einen Analog- Digital-Wandler zur Umsetzung eines analogen Eingangsspan- nungssignals in einen digitalen Wert.
Analog-Digital-Wandler sind wichtige Bauelemente in der digitalen Signalverarbeitung. Analog-Digital-Wandler setzen dabei die Spannung eines Eingangssignals in eine dazu proportionale Zahl um, die als digitales Signal ausgegeben wird. Das digitale Signal ist häufig eine serielle Folge einer Anzahl von Bits, wobei der binäre Wert der Folge die proportionale Zahl darstellt .
Die Anzahl der Bits pro digitalen Signal ist ein Maß für seine Genauigkeit. Ein Analog-Digital-Wandler, der eine Genauigkeit von 8 Bits aufweist, setzt ein Eingangssignal in eine binäre Folge aus 8 Bits um. Das gesamte Eingangsintervall eines Analog-Digital-Wandlers wird somit in insgesamt 256 Teil- intervalle zerlegt, wobei jedem Teilintervall beginnend mit dem niedrigsten eine binäre Zahlenfolge aus 8 Bits zugeordnet wird. Dem niedrigsten Teilintervall wird der Dezimalwert 0, dem höchsten Teilintervall der Dezimalwert 255 zugeordnet.
In einer Realisierungsmöglichkeit für einen Analog-Digital- Wandler wird das sukzessive Approximationsverfahren verwendet. Dieses besteht aus mehreren Approximationsschritten, wobei in jedem Schritt ein digitaler Teilwert ermittelt und zur Bildung des digitalen Gesamtwertes verwendet wird. Die Anzahl der Approximationsschritte entspricht dabei der binären Genauigkeit des digitalen Wertes. Eine einfache Ausführungsform eines solchen Verfahrens ist in "Tietze/Schenk, Halbleiter-
schaltungstechnik, 12. Auflage, Springer, 2002" auf den Seiten 1009 ff. im Detail beschrieben.
In einer Variation dieses Verfahrens wird ein Eingangssignal oder zweckmäßigerweise die Spannung eines Eingangssignals in einem Approximationsschritt nicht mit einer Referenzspannung oder Referenzpotential, sondern mit zwei Referenzspannungen oder Referenzpotentialen verglichen. Dabei wird ermittelt, ob die Spannung des Eingangssignals größer oder kleiner als die beiden Referenzspannungen oder Referenzpotentiale sind oder zwischen den beiden liegt. Die beiden Referenzspannungen oder Potentiale unterteilen somit das Eingangsintervall für diesen Approximationsschritt in insgesamt drei Teilintervalle, und es wird durch den Vergleich ermittelt, in welchem dieser drei Teilintervalle die Spannung des Eingangssignals liegt. Abhängig von dem Ergebnis wird ein neues Signal erzeugt, welches für den folgenden Approximationsschritt verwendet wird. Weiterhin ist jedem Intervall ein Wert zugeordnet, der für die Bildung des digitalen Ausgangswertes des Analog-Digital - Wandlers benutzt wird.
Praktischerweise arbeiten Analog-Digital-Wandler mit sukzessiver Approximation in einem getakteten Betriebsmodus und sind mit Abtast-Halte-Einrichtungen ausgebildet, wobei häufig jeder Approximationsschritt durch Schaltungen realisiert wird. Während einer Abtastphase werden die Eingangssignale in den einzelnen Stufen des Analog-Digital-Wandlers abgetastet oder gesampelt. In einer der Abtastphase folgenden Haltephase erfolgt eine Signalverarbeitung.
Steigende Taktraten führen jedoch zu Problemen bei Abtast- Halte-Schaltungen in den einzelnen Approximationsstufen des Analog-Digital-Wandlers. Insbesondere die Abtast-Halte- Schaltungen, die einen Vergleich des Eingangssignals mit den Referenzsignalen durchführen, benötigen für ihre Entschei- dungsfindung Zeit . Bei geringen Taktraten ist eine kurze Zeitspanne zwischen der Abtast- und der Haltephase für eine
Entscheidungsfindung ausreichend, bei hohen Taktraten ist die Zeitspanne jedoch zu kurz und die Fehlerrate steigt stark an.
Um dies zu verhindern, wurden die Vergleichsschaltungen der einzelnen Approximationsstufen so implementiert, daß sie eine Entscheidung bereits in einer vorhergehenden Zeitphase treffen können. Dadurch haben die Vergleichsschaltungen eine komplette Haltephase Zeit für die Entscheidung. Ein Analog- Digital-Wandler mit einer solchen "Look-Ahead-Technik" ist in "Matsuura et. al , A 240-Mbps, 1-W CMOS EPRML Read-Channel LSI Chip Using an Interleaved Subranging Pipeline A/D Converter, IEEE Journal of Solid-State Circuits, Vol. 33, No. 11, November 1998, Seite 1840 ff." gezeigt. Der große Nachteil des dort beschriebenen Analog-Digital-Wandlers ist jedoch sein Leistungsverbrauch und seine hohe Versorgungsspannung von 3,3 V, die der Forderung nach geringem Leistungsverbrauch und kleiner Versorgungsspannung entgegensteht. Zusätzlich wird bei diesem Analog-Digital-Wandler das Problem einer zu kurzen Zeitspanne für die Entscheidungsfindung nicht vollständig ge- löst.
Ein weiterer Analog-Digital-Wandler ist in US 5,861,832 beschrieben. Die letzte Approximationsstufe des dortigen Wandlers ist ohne zusätzliche Verstärker ausgebildet, wodurch der Strom- und Platzverbrauch reduziert wird. Das Problem einer fehlerfreien Umsetzung bleibt jedoch auch hier bestehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Umsetzung eines analogen Eingangsspannungssignals in einen digitalen Wert mittels sukzessiver Approximation vorzusehen, das auch bei hohen Taktraten fehlerfrei funktioniert. Darüber hinaus ist es Aufgabe, einen Analog-Digital-Wandler bereitzustellen, der auch bei geringen VersorgungsSpannungen und hohen Taktraten arbeitet.
Diese Aufgaben werden mit den Gegenständen der nebengeordneten Patentansprüche gelöst .
Dabei weist das Verfahren zur Umsetzung einen Initial- vergleichsschritt auf, der das Eingangssignal mit zumindest vier Teilreferenzpotentialen vergleicht und ein von dem Vergleich abhängiges Steuersignal erzeugt. Weiterhin umfasst das Verfahren einen ersten Approximationsschritt und zumindest einen zweiten Approximationsschritt . Jeder Approximations- schritt weist einen Vergleichsvorgang auf, bei dem ein Signal mit zwei Teilreferenzpotentialen verglichen wird, die ein Referenzpotentialpaar bilden und bei dem abhängig von dem Ver- gleich ein Steuersignal generiert wird. Der erste Approximationsschritt erzeugt ein von dem Eingangssignal und dem Steuersignal des Initialvergleichsschritts abgeleitetes Ausgangssignal, das als Signal für den Vergleichsvorgang des zumindest einen zweiten Approximationsschrittes verwendet wird. Das Referenzpotentialpaar des Vergleichvorgangs des ersten Approximationsschrittes wird durch das Steuersignal des Ini- tialvergLeichvorgangs aus einer Menge von fünf Referenzpotentialpaaren bestimmt. Das im zweiten Approximationsschritt verwendete Referenzpotentialpaar wird durch das Steuersignal des dem zumindest einen zweiten vorangegangenen Approximationsschritt aus einer Menge von drei Referenzpotentialpaaren gewählt. Letztlich umfasst das Verfahren die Bildung des digitalen Wertes aus dem Steuersignal des Initialvergleichvorgangs und den Steuersignalen des ersten und des zumindest ei- nen zweiten Approximationsschrittes.
Durch den Initialvergleichsschritt werden Signale mit großer Amplitude fehlerfrei verarbeitet und der Dynamikbereich für das Eingangssignal vergrößert. Zusätzlich wird durch das Steuersignal des Initialvergleichsschritts ein Referenzpotentialpaar aus einer Menge von zumindest fünf Referenzpotentialpaaren für den Vergleichsvorgang des ersten Approximations- schrittes ausgewählt. Somit wird bereits eine Vorauswahl getroffen, und der Vergleichsvorgang des ersten Approximations- schrittes erhält dadurch genügend Zeit für seine Entscheidungsfindung. Das erfindungsgemäße Verfahren ist daher auch für hohe Taktraten besonders geeignet .
Ein Analog-Digital-Wandler umfasst zur Umsetzung eines analogen Eingangssignals in einen digitalen Wert einen Eingang und eine mit dem Eingang verbundene erste Wandlerstufe . Die Wand- lerstufe weist ein Vergleichsmittel für einen Vergleich eines am Eingang angelegten Signals mit zumindest vier Teilreferenzpotentialen aus und ist zur Abgabe des am Eingang angelegten Signals an einem ersten Ausgang und zur Abgabe eines von dem Vergleich abhängigen Steuersignals an einem zweiten Ausgang ausgebildet. Der Analog-Digital-Wandler weist weiterhin zumindest eine zweite Wandlerstufe auf, die der ersten Wandlerstufe nachgeschaltet ist. Die zweite Wandlerstufe enthält ein Mittel zur Abgabe eines Ausgangssignals an einen ersten Ausgang, das von einem Signal an einem Signaleingang der zumindest einen zweiten Wandlerstufe und von einem Steuersignal an einem Steuereingang der zumindest einen zweiten Wandlerstufe abgeleitet ist. Die zumindest eine zweite Wandlerstufe umfasst ferner ein Vergleichsmittel für einen Vergleich des an den Signaleingang angelegten Signals mit zwei durch das am Steuereingang angelegte Steuersignal bestimmten
Teilreferenzpotentialen und für die Abgabe eines vom Vergleich abhängigen Steuersignals an einen zweiten Ausgang der zumindest einen zweiten Wandlerstufe. Dabei ist der Signaleingang und der Steuereingang der zumindest einen zweiten Wandlerstufe mit dem ersten Ausgang und mit dem zweiten Ausgang einer der zumindest einen zweiten Wandlerstufe vorangeschalteten Wandlerstufe verbunden. Der Analog-Digital-Wandler enthält eine Logikschaltung, die zur Abgabe eines digitalen Wertes aus dem Steuersignal der ersten Wandlerstufe und dem Steuersignal der zumindest einen zweiten Wandlerstufe ausgebildet ist.
Durch die Ausbildung des Analog-Digital-Wandlers mit einem Vergleichsmittel in jeder Wandlerstufe wird eine Entscheidung über ein von einer Wandlerstufe zu erzeugendes Ausgangssignal bereits in der der Wandlerstufe vorangeschalteten Wandlerstufe getroffen. Gleichzeitig wird bereits eine Vorauswahl über
die von dem Vergleichsmittel verwendeten Teilreferenzpotentiale durch das Steuersignal der vorangeschalteten Wandlerstufe getroffen. Dadurch wird einem Vergleichsmittel für den Vergleich des Signals am Signaleingang ein größerer Zeitraum zur Verfügung gestellt. Umgekehrt kann ein getaktet betriebener erfindungsgemäßer Analog-Digital-Wandler mit deutlich höheren Taktraten arbeiten. Durch den Vergleich mit vier Teilreferenzpotentialen in der ersten Wandlerstufe wird zudem ein großes Eingangssignal auch bei kleinen VersorgungsSpannungen des Analog-Digital-Wandlers fehlerfrei verarbeitet. Es ist daher möglich, die VersorgungsSpannung zu reduzieren und den Analog-Digital-Wandler in stromsparender CMOS- Schaltungstechnik zu implementieren.
Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Es ist bei dem Verfahren und seinen Ausgestaltungen vorteilhaft, Spannungen anstatt Potentiale zu benutzen. Da eine Spannung die Differenz zweier Potentiale darstellt, kann das Verfahren bei der Wahl eines einzigen Bezugspotentials für alle im Verfahren verwendeten Referenzpotentiale sehr leicht mit den entsprechenden Referenzspannungen ausgebildet werden. Unter der Voraussetzung alle Potentiale immer auf ein glei- ches Bezugspotential zu beziehen lassen sich somit die Referenzpotentiale durch Referenzspannungen ersetzen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn das Eingangssignal ein Spannungssignal darstellt. Ein Potentialintervall wird so zu einem Spannungsintervall .
Weiterhin ist es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zweckmäßig, daß der zumindest eine zweite Approximationsschritt ein von dem Ausgangssignal und dem Steuersignal des vorangegangenen Approximationsschrittes abgeleitetes Ausgangssignal er- zeugt, das als Signal für einen dem zumindest einen zweiten nachfolgenden Approximationsschritt verwendet wird. Dieses wird dabei für den Vergleichsvorgang als auch für die Erzeu-
gung eines weiteren Ausgangssignals verwendet. Dadurch bleibt dem Vergleichsvorgang in einem Approximationsschritt deutlich mehr Zeit für seine Entscheidungs indung, denn das Ergebnis des Vergleichsvorgangs wird erst im folgenden Apprσximations- schritt benötigt.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung stimmen drei der zumindest fünf Referenzspannungspaare des Vergleichsvor- gangs des ersten Approximationsschrittes mit den drei Referenzspannungspaaren des VergleichsVorgangs des zumindest einen zweiten Approximationsschrittes überein.
Eine Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß für die Erzeugung des abgeleiteten AusgangsSignals im ersten Approximationsschritt und im zumindest einen zweiten Approximations- schritt das Eingangssignal in seiner Amplitude verdoppelt wird oder das Eingangssignal in seiner Amplitude verdoppelt wird und zu diesem ein Zwischensignal addiert oder subtra- hiert wird. Das Zwischensignal ist aus dem n-fachen eines ersten Referenzpotentials im ersten Approximationsschritt o- der aus dem ersten Referenzpotential im zumindest einen zweiten Approximationsschritt abgeleitet. Der Wert n ist eine natürliche Zahl größer 1.
In diesem Zusammenhang ist es besonders sinnvoll, wenn das erste und das zweite Teilreferenzpotential der Referenzpotentialpaare jeweils einen Bruchteil eines ersten Referenzpotentials aufweisen. Der Bruchteil beträgt dabei das m-fache des achten Teils des ersten Referenzpotentials oder der ersten Referenzspannung, wobei m eine ganze, ungerade Zahl von -9 bis 9 ist. In einer Weiterbildung dieser Ausgestaltung weisen die beiden Teilreferenzpotentiale der Referenzpotentialpaare eine Spannungsdifferenz von 2/8 des ersten Referenzpotentials auf.
In einer Ausgestaltung ist bei dem Initialvergleichsschritt ein durch ein obere und ein unteres Grenzpotential vorgegebenes Eingangspotentialintervall durch die zumindest vier Teilreferenzpotentiale in zumindest fünf Teilpotentialintervalle unterteilt. Es wird ermittelt, in welchem der fünf Teilpotentialintervalle sich das Eingangssignal befindet und ein davon abhängiges Signal erzeugt. In diesem Zusammenhang wird auch bei dem Vergleichsvorgang eines Approximationsschrittes ein durch zwei Potentiale vorgegebenes Potentialintervall in drei Teilpotentialintervalle unterteilt. Sinnvollerweise ist die Länge des vorgegebenen Eingangspotentialintervalls des Initialvergleichvorgangs die doppelte Länge des vorgegebenen Potentialintervalls eines Approximationsschrittes.
Der obere bzw. untere Grenzwert des Eingangspotentialintervalls oder des Potentialintervalls, das durch die Teilreferenzpotentiale in Teilpotentialintervalle unterteilt wird, ist durch einen maximalen oder minimalen Wert des Signals definiert, das in diesem Approximationsschritt verwendet wird. Die beiden Grenzwerte können jedoch auch fest vorgegebene Grenzwerte sein, die größer bzw. kleiner als der maximale bzw. minimale Wert des Spannungssignals sind.
Eine zweckmäßige Ausführungsform ist eine Begrenzung eines Teilreferenzpotentials eines Referenzpotentialpaares auf das obere oder untere Grenzpotential des vorgegebenen Eingangspotentialintervalls .
In einer Ausführungsform des Analog-Digital-Wandlers, bilden zwei Teilreferenzpotentiale ein Referenzpotentialpaar, wobei das Vergleichsmittel der zumindest einen zweiten Wandlerstufe für eine Wahl eines Referenzpotentialpaares aus einer Menge von drei oder von zumindest fünf Referenzpotentialpaaren abhängig von dem am Steuereingang angelegten Steuersignal be- stimmt ist.
Zweckmäßigerweise weist der Analog-Digital-Wandler mehrere hintereinander geschaltete zweite Wandlerstufen auf, wobei das Vergleichsmittel der ersten zweiten Wandlerstufe für eine Wahl von zumindest fünf, die Vergleichsmittel der weiteren zweiten Wandlerstufen für eine Wahl von drei Referenzpotentialpaaren ausgebildet sind.
In einer weiteren Ausführungsform weist das Vergleichsmittel der ersten Wandlerstufe des Analog-Digital-Wandlers ein durch ein oberes und ein unteres Grenzpotential vorgegebenes Eingangspotentialintervall für das Eingangssignal auf. Die zumindest vier Teilreferenzpotentiale unterteilen somit das Eingangspotentialinterval1 in zumindest fünf Teilpotentialintervalle. Das Vergleichsmittel ist zur Ermittlung des Teilpo- tentialintervalls in dem sich das Eingangssignal befindet und zur Abgabe eines davon abhängigen Steuersignals ausgebildet.
In diesem Zusammenhang weist das Vergleichsmittel der zumindest einen zweiten Wandlerstufe des Analog-Digital-Wandlers ein durch ein oberes und ein unteres Potential vorgegebenes Potentialintervall für das am Signaleingang der Wandlerstufe angelegte Signal auf und unterteilt dieses mit den zwei Teilreferenzpotentialen eines Referenzpotentialpaares in drei Teilpotentialintervalle .
Die Vergleichsvorrichtungen und die Generatorschaltungen der Wandlerstufe des Analog-Digital-Wandlers sind vorteilhaft als Abtast-Halte-Schaltungen für einen getakteten Betrieb ausgebildet.
Zweckmäßigerweise ist dabei das Vergleichsmittel der zumindest einen zweiten Wandlerstufe für ein Abtasten eines am Signaleingang anliegenden Signals während eines ersten Zeitraumes und für einen Vergleich des abgetasteten Signals mit zwei Teilreferenzpotentialen eines Referenzpotentialpaares und für die Abgabe eines eindeutigen von dem Vergleich abhängigen Signals am zweiten Ausgang während eines zweiten Zeit-
raumes ausgebildet. Dabei wird der erste Zeitraum als Abtastphase und der zweite Zeitraum als Haltephase bezeichnet.
Es ist ebenso vorteilhaft, das erste Vergleichsmittel der ersten Wandlerstufe für ein Abtasten eines Eingangssignals während eines ersten Zeitraums und für einen Vergleich des abgetasteten Eingangssignals mit zumindest vier Teilreferenzspannungen und für die Abgabe eines eindeutigen, von dem Vergleich abhängigen Signals während eines zweiten Zeitraumes auszubilden.
Es ist sinnvoll, das Mittel zur Abgabe der zumindest einen zweiten Wandlerstufe für ein Abtasten eines am Signaleingang anliegenden Signals während eines ersten Zeitraums und für eine Abgabe eines Ausgangssignals am ersten Ausgang abhängig abgetasteten Signals sowie einem Steuersignal am Steuereingang auszubilden. Damit tasten das Vergleichsmittel während der Abtastphase, also des ersten Zeitraums, ein am Signaleingang angelegtes Signal ab und verarbeitet dieses während des Haltezeitraums.
In einer Weiterbildung des Analog-Digital-Wandlers bildet der zweite Zeitraum der ersten Wandlerstufe den ersten Zeitraum der zweiten der ersten Wandlerstufe nachgeschalteten Wandler- stufe. Somit bildet die Haltephase einer Wandlerstufe die Abtastphase einer Wandlerstufe nachgeschalteten Wandlerstufe.
In einer anderen Weiterbildung des Analog-Digital-Wandlers werden die zwei Teilreferenzpotentiale eines Referenzpotenti- alpaares in Wandlerstufe aus jeweils einem Bruchteil eines ersten Referenzpotentials gebildet, wobei der Bruchteil das m-fache des achten Teils dieses ersten Referenzpotentials beträgt und m eine ganze ungerade Zahl im Bereich von -9 bis 9 ist. Die Differenz der zwei Teilreferenzpotentiale beträgt 2/8 des Wertes des ersten Referenzpotentials.
In einer Weiterbildung des Analog-Digital-Wandlers ist der Wert des ersten Referenzpotentials gleich dem Wert der Hälfte der Differenz des unteren und oberen Grenzpotentials des Eingangspotentialintervalls .
In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die erste Wandlerstufe eine Abtast-Halte-Schaltung auf. Der Signaleingang der ersten Wandlerstufe ist mit dem Ausgang einer Abtast-Halte- Schaltung verbunden, die zum Abtasten eines Eingangsspan- nungssignals während der Abtastphase und zur Abgabe eines
Signals am Ausgang der ersten Wandlerstufe während der Haltephase ausgebildet ist. Der Wert des abgegebenen Spannungssignals ist dabei gleich dem Wert des Eingangsspannungssignals während der Abtastphase. Damit werden mögliche Umsetzungsfeh- 1er eines analogen Signals in ein digitales Signal reduziert.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei- spiels unter Zuhilfenahme der Zeichnungen im Detail erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel eines Analog-Digital- Wandlers,
Figur 2 einen Ausschnitt einer Generatorschaltung einer Wandlerstufe des Analog-Digital-Wandlers,
Figur 3 ein Diagramm, welches das Verhältnis der Spannungen von Eingangs- zu Ausgangssignal zeigt,
Figur 4 ein Blockdiagramm einer Vergleichsvorrichtung,
Figur 5 ein Zeitdiagramm mit Abtast- und Haltephasen,
Figur 6 ein Ausführungsbeispiel für das Verfahren.
Figur 1 zeigt einen Analog-Digital-Wandler mit einem Eingang E und einem Ausgang A. Am Eingang E des Analog-Digital- Wandlers wird ein analoges Eingangsspannungssignal zugeführt, dessen umgesetzter digitaler Wert am Ausgang A abgreifbar ist. Der Wandler in diesem Ausführungsbeispiel benutzt Spannungssignale als Eingangssignale und Spannungen für die Signalverarbeitung innerhalb des Wandlers.
Der Analog-Digital-Wandler weist vier Wandlerstufen TO, Tl bis T3, sowie eine Logikschaltung Ll auf. Jede Wandlerstufe umfaßt einen Signaleingang TOI bzw. TU sowie einen Steuerausgang T03 bzw. T13. Die Wandlerstufen Tl , T2 und T3 weisen einen Steuereingang T14 und die Wandlerstufen TOI, Tl und T2 , einen Signalausgang TOI bzw. T12 auf. Die Wandlerstufen TO , Tl bis T3 sind in Reihe hintereinander geschaltet, d.h. ihr jeweiliger Signalausgang ist mit dem Signaleingang der folgenden Wandlerstufe und ihr jeweiliger Steuerausgang mit dem Steuereingang der folgenden Wandlerstufe verbunden. Die Steuerausgänge T03 bzw. T13 der jeweiligen Wandlerstufen TO bis T3 sind ferner an die vier Eingänge der Logikschaltung Ll angeschlossen, deren Ausgang den Ausgang A des Digital-Analog- Wandlers bildet. Der Eingang T01 der ersten Wandlerstufe T0 bildet den Eingang des Digital-Analog-Wandlers .
Der hier gezeigte Analog-Digital-Wandler ist für eine Umsetzung eines analogen Eingangsspannungssignals in einem Eingangsspannungsintervall von -1 V bis +1 V in einem digitalen Wert ausgebildet. Die Länge des Eingangsspannungsintervalls beträgt demnach 2V. Der Analog-Digital-Wandler arbeitet in einem getakteten Betriebsmodus, der abwechselnd Abtast- und
Haltephasen aufweist. Der zeitliche Verlauf einer solchen Abtast- und Haltephase ist in Figur 5 gezeigt. Jede Zeitperiode T ist unterteilt in eine Abtastphase Φs und einer Haltephase ΦH. Zwischen der Abtastphase Φs und der Haltephase ΦH befindet sich ein kleiner zeitlicher Abstand Δt, der zur Fehlerreduzierung der Abtast-Halte-Schaltungen eingeführt wird. Er dient dazu, den Schaltern in den Wandlerstufen T0 bis T3 aus-
reichend Zeit für den Schaltvorgang zwischen der Abtastphase Φs und der Haltephase ΦH zur Verfügung zu stellen.
Die Wandlerstufe TO weist eine Abtast-Halte-Schaltung PO auf, die während einer Abtastphase Φs ein am Eingang des Analog- Digital-Wandlers angelegtes Signal abtastet und während einer Haltephase Φ einer Taktperiode T das abgetastete Signal am Ausgang T02 der Wandlerstufe TO abgibt. Ferner weist die Wandlerstufe TO eine Komparatorschaltung CO auf, die mit Sig- naleingang COl an den Eingang TOI der Wandlerstufe TO angeschlossen ist und deren Ausgang C02 den Steuerausgang T03 der Wandlerstufe TO bildet. Die Komparatorschaltung CO weist Mittel zum Bereitstellen von vier Teilreferenzspannungen mit den Werten -0,75 V, -0,25 V, 0,25 V und 0,75 V auf, die das durch die beiden Grenzwerte -1 V und +1 V vorgegebene Eingangsspannungsintervall in fünf Teilspannungsintervalle unterteilen. Jedem dieser entstandenen Teilspannungsintervalle ist ein eindeutiger Wert zugeordnet, der als Steuersignal am Ausgang C02 abgegeben werden kann. Tabelle 1 zeigt die einzelnen, durch feste Teilreferenzspannungen vorgegebenen Teilspannungsintervalle und die dazu zugeordneten Steuersignale.
Tabelle 1: Teilspannungsintervalle der ersten Komparatorschaltung C0 und zugeordnete Steuersignale
Ein am Signaleingang COl der Komparatorschaltung C0 anliegendes Signal wird während der Abtastphase Φs einer Taktperiode T abgetastet oder gesampelt und während der Haltephase ΦH mit den vier Teilreferenzspannungen verglichen. Dadurch wird eine Entscheidung getroffen, in welchem der fünf Teilspannungsintervalle sich der Spannungswert des Signals am Eingang COl
befindet und das dazugehörige Steuersignal wird am Ausgang ausgegeben.
Die Wandlerstufen Tl und T2 des Analog-Digital-Wandlers ent- halten jeweils eine Generatorschaltung Pl bzw. P2 mit einem Signaleingang, einem Steuerausgang und einem Signalausgang, wobei der Signaleingang der Generatorschaltung an den Eingang TU der jeweiligen Wandlerstufe und der Signalausgang der Generatorschaltung an den Ausgang T12 der jeweiligen Wandler- stufe angeschlossen ist. Der Steuereingang der Generatorschaltung Pl bzw. P2 führt zu dem Steuereingang T14 der jeweiligen Wandlerstufe Tl bzw. T2. Die Wandlerstufe T3 enthält keine weitere Generatorschaltung, da sie die letzte Approximationsstufe des Digital-Analog-Wandlers darstellt und kein weiteres analoges Spannungssignal benötigt wird.
Die Generatorschaltungen Pl und P2 weisen jeweils eine Steuereinheit P12 auf, die ein Steuersignal am Steuereingang auswertet und abhängig von diesem Einstellungen für die Schal- tung Pll zur Erzeugung des Ausgangssignals vornimmt. Die Generatorschaltung Pl bzw. P2 und mit ihnen insbesondere die Schaltung Pll ist ebenfalls in Abtast-Halte-Schaltungstechnik ausgebildet . Während der Abtastphase Φs speichert die Generatorschaltung den Wert des am Eingang angelegten Signals und generiert im Laufe der Haltephase ΦH ein neues Spannungssignal, das am Ausgang T12 der Wandlerstufe abgegeben wird.
Weiterhin enthalten die Wandlerstufen Tl bis T3 jeweils eine Komparatorschaltung Cl bis C3 , deren Steuereingang C13, C23 und C33 mit dem Steuereingang T14 der jeweiligen Wandlerstufe Tl bis T3 verbunden ist. Ein Signaleingang Cll bis C31 der Komparatorschaltungen Cl bis C3 ist an den Signaleingang TU der jeweiligen Wandlerstufe Tl bis T3 angeschlossen. Die Ausgänge C12 bis C32 der Komparatorschaltungen Cl bis C3 bilden die jeweiligen Steuerausgänge T13 der Wandlerstufe Tl bis T3.
Die Komparatorschaltung Cl der Wandlerstufe Tl ist so ausgebildet, daß sie abhängig von einem Steuersignal am Steuereingang C13 ein Referenzspannungspaar aus einer Menge von insgesamt fünf Referenzspannungspaaren SI1 bis SI5 auswählt. Ein jedes Referenzspannungspaar enthält zwei Teilreferenzspannungen, die jeweils n/8 einer ersten Referenzspannung Vref betragen, wobei n eine ungerade Zahl ist. Die Differenz zwischen zwei Teilreferenzspannungen eines jeden Referenzspannungspaares beträgt jeweils 2/8 Vref. Die erste Referenzspannung Vre£ ist im Ausführungsbeispiel 1 V.
Die beiden Teilreferenzspannungen des ausgewählten Referenzspannungspaares unterteilen das Eingangsspannungsintervall von -1 V bis +1 V faktisch in drei Teilspannungsintervalle. Beispielsweise wird bei einer Wahl des Referenzspannungpaares (3/8,5/8) der Bereich in die Intervalle zwischen -1 V bis 3/8 V, 3/8 V bis 5/8 V und 5/8 V bis +1 V unterteilt Dadurch wird die Länge eines jeden Teilspannungsintervalls abhängig von dem gewählten Referenzspannungspaar unterschiedlich groß. Jedem durch die Unterteilung entstandenes Teilspannungsintervall ist ein eindeutiger Wert zugeordnet. Eine Übersicht der Teilreferenzspannungen eines jeden Referenzspannungspaares und den den entstandenen Teilspannungsintervallen zugeordneten Werten ist der nachfolgenden Tabelle 2 zu entnehmen.
Tabelle 2 : Übersicht über die Referenzspannungspaare und die Teilspannungsintervalle mit den zugeordneten Steuersignalen
Dabei enthält das Intervall mit der größeren Teilreferenz- Spannung als unteren Grenzwert den zugeordneten Wert "high", das Intervall zwischen den Teilreferenzspannungen den zugeordneten Wert "fuzzy" und das Intervall mit der kleineren Teilreferenzspannung als oberen Grenzwert den zugeordneten Wert "low" . Da im praktischen Ausführungsfall der Spannungs- wert eines Eingangssignals am Eingang C13 nie größer als 9/8 der Referenzspannung Vref bzw. kleiner als -9/8 der Referenzspannung Vref werden kann, können die dazu zugeordneten Teil- spannungsintervalle mit den Werten "high" und "low" entfallen.
Liegt daher ein Eingangssignal beispielsweise zwischen zwei TeilreferenzSpannungen eines durch das Steuersignal bestimmten Referenzspannungspaares, so wird unabhängig von dem ausgewählten Referenzspannungspaar immer das Steuersignal "fuz- zy" an den Ausgang T13 der Wandlerstufe gelegt. Ist das Eingangssignal größer als die größere der beiden Teilreferenzspannungen wird von der Komparatorschaltung das Steuersignal "high" erzeugt, ist es kleiner als das kleinere der beiden Teireferenzspannungen wird das Steuersignal "low" generiert. Das Steuersignal wird zur Auswahl des Referenzspannungspaares der folgenden Komparatorschaltung bzw. zur Erzeugung des analogen SpannungsSignals in der folgenden Generatorschaltung verwende . Die Auswahl eines Referenzspannungspaares in der Komparatorschaltung erfolgt zu jeder Haltephase ΦH dynamisch durch das Steuersignal der vorgeschalteten Komparatorschaltung.
Einen Ausschnitt der Generatorschaltung Pl zeigt Figur 2. Die Schaltung Pll ist dabei als Abtast-Halte-Schaltung für einen getakteten Betriebsmodus und für eine Differenz- Signalverarbeitung mit zwei Eingängen ausgebildet. Jeder der Eingänge führt einen Teil des Differenzeingangssignals. Die Generatorschaltung 11 läßt sich aber auch ohne größeren Aufwand für eine asymmetrische Signalverarbeitung mit single- ended Signaleingang realisieren.
Die Schaltung Pll weist einen Differenzverstärker 11 mit einem invertierenden Eingang "-" und einem nicht invertierenden Eingang "+" sowie einem invertierenden Ausgang "-" und einem nicht invertierenden Ausgang "+" auf. Die beiden Ausgänge des Differenzverstärkers 11 sind über jeweils einen Schalter 12 mit einem Versorgungspotential VCMO gekoppelt. Der nicht invertierende Ausgang des Differenzverstärkers 11 ist über einen Schalter 15 mit einem Anschluß eines ersten Kondensators 13 verbunden. Dieser Anschluß des ersten Kondensators 13 ist über einen weiteren Schalter 12 mit einem Anschluß für ein Eingangssignal VIP gekoppelt. Der andere Anschluß des ersten Kondensators 13 ist an den invertierenden Eingang des Differenzverstärkers 11 angeschlossen. Der invertierende Eingang des Differenzverstärkers 11 ist außerdem mit einem zweiten Kondensator 13 verbunden, dessen anderer Anschluß über einen Schalter 12 mit dem Anschluß für ein Differenzeingangssignal Vi , sowie über einen Schalter 16 mit einem Referenzsignal Vrefp, über einen Schalter 17 mit einem Referenzsignal VrefN und über einen Schalter 21 mit dem Potential VCM0 gekoppelt ist .
Der invertierende Eingang "-" des Differenzverstärkers 11 ist weiterhin an einen Kondensator 131 angeschlossen. Der andere Anschluß des Kondensators 131 ist über einen Schalter 12 und 20 mit dem Versorgungspotential VCM0 verbindbar. Weiterhin ist dieser Anschluß über den Schalter 18 an das Referenzsignal Vrep und über den Schalter 19 an das Referenzsignal VrefN angeschlossen.
Der invertierende Eingang und der nicht invertierende Eingang des Differenzverstärkers 11 sind über jeweils einen Schalter 12 an ein Versorgungspotential VMI angeschlossen.
Der invertierende Ausgang des Referenzverstärkers 11 führt über einen Schalter 15 zu einem Anschluß eines ersten Kondensators 14 und weiterhin über einen Schalter 12 zu einem Anschluß für das Differenzeingangssignal VιN. Der nicht invertierende Eingang des Differenzverstärkers 11 ist mit dem anderen Anschluß des ersten Kondensators 14 gekoppelt. Außerdem ist der nicht invertierende Eingang an einen Anschluß eines zweiten Kondensators 14 sowie an einen Anschluß eines Kondensators 141 angeschlossen. Der andere Anschluß des zweiten Kondensators 14 führt über einen Schalter 12 zu dem Anschluß für das Eingangssignal VΪN, über einen Schalter 21 zu dem Potential VCM0, über einen Schalter 17 zu dem Referenzsignal Vrefp und über einen Schalter 16 zu dem Referenzsignal VrefN- Der andere Anschluß des Kondensators 141 ist über einen Schalter 12 und einen Schalter 20 an die Spannung VCMo ange- schlössen. Weiterhin ist er über einen Schalter 19 mit dem Referenzsignal VrefP und über einen Schalter 18 mit dem Referenzsignal VrefN gekoppelt.
Während der Abtastphase Φs einer Taktperiode T werden die Schalter 12 der Abtast-Halte-Schaltung Pll geschlossen und die Kondensatoren 13 und 14 werden mit der Spannung der Differenzeingangssignale VIN und VIP geladen. Am Ende der Abtast- phase und während der kleinen Zwischenzeit Δt werden die Schalter 12 geöffnet. Die Spannung der Eingangssignale ist jetzt in den Kondensatoren gespeichert. Während der Haltephase ΦH werden abhängig von dem Steuersignal eine Auswahl der Schalter 16 bis 21 geschlossen und daraus am Ausgang des Differenzverstärkers 11 eine Ausgangsspannung generiert. Die von dem Steuersignal abhängige erzeugte AusgangsSpannung sowie die entsprechende Schalterstellung während der Haltephase ist der Tabelle 3 zu entnehmen. Vj ist dabei die Spannung des Eingangssignals, also die Differenz der beiden Spannungssig-
nale VJJJ und V p. Die Referenzspannung Vref ergibt sich aus den beiden Differenzreferenzspannungen Vrefp und VrefN und beträgt 1 V.
Tabelle 3: Schalterstellung und die daraus erzeugte Ausgangsspannung in der Generatorschaltung
Die AusgangsSpannung, die während der Haltephase ΦH am Ausgang T12 der Wandlerstufe Tl abgreifbar ist, wird während derselben Phase von der Schaltung Pll der Generatorschaltung P2 der Wandlerstufe T2 abgetastet. Die Abtast-Halte-Schaltung Pll der Generatorschaltung P2 der Wandlerstufe T2 und alle folgenden Generatorschaltungen sind in ähnlicher Weise wie die Abtast-Halte-Schaltung Pll der Wandlerstufe Tl ausgebil- det, jedoch fehlen die Kondensatoren 131 und 141 und die mit ihnen verbundenen Schalter und Signaleingänge, da die Generatorschaltungen P2 keine AusgangsSpannungen bei den Steuersignalen "underload" und "overload" erzeugen müssen.
Das Verhältnis von Eingangs- und Ausgangsspannungswerten der Abtast-Halte-Schaltungen Pll der Generatorschaltung Pl bzw. P2 zeigt Figur 3. Das Eingangsspannungsintervall auf der x- Achse liegt auf dem Bereich zwischen -1 und 1 V, die von der Abtast-Halte-Schaltung Pll erzeugte AusgangsSpannung zwischen -0,5 und 0,5 V. Die gestrichelte zusammen mit der durchgezogenen Linie zeigt die Übertragungsfunktion der Abtast-Halte- Schaltung Pll der ersten Generatorschaltung Pl an, die durchgezogenen Linien zeigen die Übertragungsfunktion der Abtast- Halte-Schaltung der Generatorschaltung P2 an. Insbesondere wird ein Eingangsspannungswert in dem mit "underload" bzw.
"overload" gekennzeichneten Teilintervall durch die Abtast- Halte-Schaltung Pll der ersten Generatorschaltung Pl auf das Ausgangsspannungsintervall zwischen -0,5 V und 0,5 V begrenzt. Dies erfolgt, wie in der Tabelle 3 angegeben, durch Addition bzw. Subtraktion des zweifachen Spannungsreferenz- wertes Vref zum doppelten der Eingangsspannung, wenn sich das Eingangssignal im Bereich "overload" oder "underload" befindet. Auf diese Weise werden Eingangssignale oder Eingangsspannungen von der Wandlerstufe Tl in geeigneter Weise verar- beitet. Die folgenden Generatorschaltungen besitzen ein maximales Eingangssignal im Bereich von -0,5 V bis 0,5 V. Ein solches Eingangssignal läßt sich auch bei VersorgungsSpannungen um 1 V noch problemlos verarbeiten. Die Entscheidung, in welchem Teilspannungsintervall der Eingangsspannungswert liegt, wird von der Komparatoreinrichtung der vorangegangenen Wandlerstufe oder von der ersten Komparatoreinrichtung C0 getroffen.
Ein Blockschaltbild für asymmetrische Signalverarbeitung ei- ner Komparatorschaltung C2 der Wandlerstufe T2 ist in Figur 4 dargestellt. Die Komparatorschaltung weist an ihrem Eingang C21 einen Schalter C24 auf, der mit einem Anschluß eines Kondensators C25 sowie mit dem Eingang einer Vergleichsschaltung C26 gekoppelt ist. Der andere Anschluß des Kondensators C25 ist dem Massepotential als Bezugspotential verbunden. Die Vergleichsschaltung C26 besitzt einen Ausgang C262, die zu einer Schaltung C27 führt, die das Steuersignal generiert und am Steuerausgang C22 abgibt. Die Vergleichsschaltung C26 weist ferner zwei Eingänge für Teilreferenzspannungen auf. Jeder dieser beiden Eingänge ist mit drei Schaltern verbunden. Durch je zwei Schalter läßt sich ein Referenzspannungs- paar auf die Eingänge der Teilreferenzspannungen legen. Eine Auswahl, welches Paar Schalter geschlossen wird, wird durch die Schaltung C28 getroffen, welche das Steuersignal am Steu- ereingang C23 der Komparatorschaltung C2 auswertet. Somit verbindet die Schaltung C28 die Eingänge für die Teilreferenzspannungen mit dem Referenzspannungspaar SI1, SI2 oder
SI3 abhängig von dem Steuersignal am Steuereingang C23. An den beiden Anschlüssen des Referenzspannungspaares SI1 liegen dabei die Teilreferenzspannung -3/8 Vref bzw. -5/8 Vref an. Die Anschlüsse von SI2 führen 1/8 Vref bzw. -1/8 Vref, SI3 führt 5/8 Vref bzw . 3/8 Vref-
Während der Abtastphase Φs ist der Schalter C24 geschlossen und der Kondensator C25 lädt sich auf den Eingangsspannungs- wert des Signals am Eingang C21 auf. Der Kondensator C25 ist dabei in seiner Kapazität so gewählt, daß er während der Abtastphase Φs vollständig geladen wird. In der Haltephase ΦH ist der Schalter C24 geöffnet und eines der Schalterpaare SI1, SI2 oder SI3 abhängig von dem Steuersignal geschlossen. Die Vergleichsschaltung 26 vergleicht den Spannungswert des Kondensators C25 mit den Teilreferenzspannungen eines des durch die Schalter SI1, SI2 oder SI2 ausgewählten Referenzspannungspaares und gibt das Ergebnis am Eingang C262 aus. Da das Eingangsspannungsinterval1 am Eingang C21 praktisch auf den Bereich zwischen -0,5 V und 0,5 V begrenzt ist, wird die- ses Intervall in der Vergleichseinrichtung C26 durch die zwei
Teilreferenzspannungen in drei bzw. zwei Teilspannungsintervalle unterteilt. Während der nachfolgenden Haltephase wird der im Kondensator C25 gespeicherte Spannungswert in der Vergleichsschaltung C26 mit den Teilreferenzspannungen vergli- chen. Je nachdem, ob die Spannung über den Kondensator C25 größer oder kleiner als die Teilreferenzspannungen ist oder zwischen diesen liegt wird somit ermittelt, in welchem Spannungsintervall der Spannungswert des Kondensators C25 liegt. Daraus generiert die Schaltung C27 das Steuersignal für die nächste Wandlerstufe und die Logikschaltung Ll .
Die Komparatorschaltung C2 der Wandlerstufe T2 in Figur 2 kann in einfacher Weise in eine entsprechende Komparatorschaltung Cl modifiziert werden. Ebenso ist es für einen Fachmann einfach möglich, die Komparatorschaltung C2 für eine Differenzsignalverarbeitung auszubilden.
Die Steuersignale der einzelnen Komparatorschaltungen CO bis C3 werden einer Logikschaltung Ll zugeführt. Dabei entsprechen die einzelnen Steuersignale einer Bitfolge serieller Bits, die von der Logikschaltung Ll in der Figur 1 zu einem digitalen Wert zusammengesetzt werden. Zweckmäßigerweise werden die von den Komparatorschaltungen CO bis C3 kommenden Steuersignale erst in der Logikschaltung Ll in Bitfolgen umgesetzt und in einem zweiten Schritt daraus der digitale Wert ermittelt. Die Logikschaltung Ll gibt den digitalen Wert am Ausgang A aus, sobald alle Komparatorschaltung CO bis C3 der einzelnen Wandlerstufen TO bis T3 ein Steuersignal bzw. eine Bitfolge geliefert haben.
Da der erfindungsgemäße Digital-Analog-Wandler im getakteten Betriebsmodus arbeitet, erzeugt die Komparatorschaltung CO der Wandlerstufe TO bereits wieder ein Steuersignal zu einem neuen Eingangsspannungswert, während die Einrichtungen Cl bis C3 noch Steuersignale zu den älteren Eingangsspannungen liefern. Daher ist es notwendig, daß die Logikschaltung Ll einen Zwischenspeicher aufweist, der Steuersignale und damit extrahierte Bitfolgen von noch nicht vollständig verarbeiteten EingangsspannungsSignalen zwischenspeichert. Erst wenn ein Eingangsspannungssignal alle Wandlerstufen T0 bis T3 durchlaufen hat und verarbeitet worden ist, liefert die Logik- Schaltung Ll den dazugehörigen digitalen Wert. Dieses Konzept wird auch Pipelining genannt.
Die Arbeitsweise eines solchen Digital-Analog-Wandlers soll an dem Verfahrensbeispiel der Figur 6 demonstriert werden. Dabei soll in insgesamt acht Schritten, von denen hier vier gezeigt sind, ein analoges Eingangsspannungssignal von 0,9 V in einen digitalen Wert umgewandelt werden. Der digitale Wert soll eine Genauigkeit von 8 Bits umfassen. Daher sind insgesamt sieben Approximationsschritte notwendig, wobei jeder Ap- proximationsschritt einen Vergleichsvorgang für ein Eingangssignal und die Erzeugung eines neuen Signals umfaßt und in einer Taktperiode ausgeführt wird, jeder Approximations-
schritt wird in einer Wandlerstufe eines erfindungsgemäßen Analog-Digital-Wandlers durchgeführt. Zusätzlich besitzt der Analog-Digital-Wandler eine Wandlerstufe TO, der in einer Taktperiode einen Vergleichsvorgang mit einem Signal am Ein- gang des Analog-Digital-Wandlers durchführt, aber kein neues Signal generiert, sondern das Eingangssignal unverändert an die nächste Wandlerstufe weiterleitet . Ein erfindungsgemäßer Analog-Digital-Wandler, der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitet, besitzt folglich acht Wandlerstufen, wobei jede Wandlerstufe einen Schritt durchführt.
Während einer ersten Phase Φj., die eine Abtastphase Φs darstellt, führen sowohl die Abtast-Halte-Schaltung PO der ersten Wandlerstufe TO als auch die Komparatorschaltung CO der ersten Wandlerstufe TO eine Abtastung S des Signals durch. Das abgetastete analoge Eingangsspannungssignal beträgt 0,9 V. Die zweite Phase Φ2 stellt die Haltephase ΦH für die erste Wandlerstufe T0 dar. Gleichzeitig ist sie die Abtastphase Φs für die Wandlerstufe Tl und deren Generatorschaltung Pl bzw. Komparatorschaltung Cl . In der Zeitphase Φ2 hält die Abtast-
Halte-Schaltung PO das Eingangsspannungssignal von 0,9 V und gibt dieses unverändert am Ausgang T02 der Wandlerstufe T0 aus. Die Generatorschaltung Pl und die Komparatorschaltung Cl führen ein Abtasten mit diesem Eingangsspannungssignal durch. Gleichzeitig trifft die Komparatorschaltung C0 der Wandlerstufe T0 eine Entscheidung D, in welchem Spannungsinterval1 die EingangsSpannung von 0,9 V liegt. Die EingangsSpannung von 0,9 V ist größer als 0,7 V, jedoch kleiner als 1 V und liegt daher im Bereich zwischen 0,75 V und 1 V. Wie der Ta- belle 1 zu entnehmen ist, ist dies der mit dem Steuersignal
"overload" gekennzeichnete Bereich.
Der Komparatorschaltung C0 der Wandlerstufe T0 steht für ihre Entscheidungsfindung D die komplette Zeit der zweiten Phase Φ2 zur Verfügung und nicht nur der kurze Zeitraum Δt zwischen einer Abtastphase Φs und einer Haltephase ΦH, da die Generatorschaltung Pl und die Komparatorschaltung Cl, die diese In-
formation benötigen, das Eingangssignal während der Phase Φ2 lediglich abtasten.
Am Ende der zweiten Phase ΦH sendet die Komparatorschaltung CO der ersten Wandlerstufe TO das Steuersignal "overload" an die Generatorschaltung Pl und die Komparatorschaltung Cl der Wandlerstufe Tl. In der dritten Phase Φ3 generiert die Generatorschaltung Pl in Abhängigkeit des Steuersignals "overload" ein neues Spannungssignal und gibt dies am Signalausgang T12 der ersten Wandlerstufe Tl aus. Das ausgegebene Spannungssignal beträgt -0,2 V und ergibt sich aus der Differenz des doppelten Wertes der Eingangsspannung von 0,9 V - 2*Vref, wobei Vref eine Referenzspannung von 1 V ist. Gleichzeitig führen die Generatorschaltung P2 und die Komparatorschaltung C2 der Wandlerstufe T2 eine Abtastung S des am Eingang TU der Wandlerstufe T2 angelegten Signals von -0,2 V durch.
Die Zeitphase Φ3 ist gleichzeitig die Zeitraum für eine Entscheidungsfindung der Komparatorschaltung Cl. Durch das an ihrem Steuereingang angelegte Signal "overload" wird gemäß
Tabelle 2 das Referenzspannungspaar mit den Teilreferenzspannungen 7/8 Vref u d 9/8 Vref ausgewählt. Mit diesen beiden Teilreferenzspannungen wird das gesamte Eingangsspannungsintervall zwischen -1 V und +1 V in drei Teilspannungsinterval- le unterteilt und ermittelt, in welchem dieser drei Teilspannungsintervalle der Spannungswert des in der vorangegangenen Zeitphase abgetasteten Signals liegt. Bei einer Referenzspannung Vref = 1 V ist 7/8 Vref kleiner als 0,9 V, was wiederum kleiner als 9/8 Vref ist. Daher liegt der Spannungswert von 0,9 V zwischen den beiden Teilreferenzspannungen. Im Ergebnis ergibt sich so das Steuersignal "fuzzy".
Am Ende der Zeitphase Φ3 wird das Steuersignal "fuzzy" der Komparatorschaltung Cl der Wandlerstufe Tl zur Einstellung der Generatorschaltung P2 der Wandlerstufe T2 verwendet. Dadurch wird von der Generatorschaltung P2 am Ausgang T12 der Wandlerstufe T2 eine Spannung von -0,4 V erzeugt und abgege-
ben, die während derselben Zeitphase von der Generatorschaltung P3 und der Komparatorschaltung C3 der Wandlerstufe T3 abgetastet wird. Gleichzeitig wird mit dem Steuersignal "fuzzy" in der Komparatorschaltung C2 das mittlere Spannungsreferenzpaar mit den Teilreferenzspannungen -1/8 Vref und +1/8 Vref ausgewählt. Ein Vergleich der in der vorangegangenen Zeitphase gesampelten Spannung von -0,2 V ergibt, daß diese kleiner als -1/8 Vref, also kleiner als -1/8 V ist. Daher wird am Ende der Zeitphase Φ das Steuersignal "low" erzeugt.
Das Steuersignal "low" der Komparatorschaltung C2 wird in der Zeitphase Φ5 von der Generatorschaltung P3 der Wandlerstufe T3 zur Erzeugung eines neuen analogen Spannungssignals und von der Komparatorschaltung C3 der Wandlerstufe T3 zur Auswahl eines Referenzspannungspaares verwendet, das aus den beiden Teilreferenzspannungen -3/8Vref und -5/8Vref . Die Komparatorschaltung führt erneut einen Vergleich durch und reicht am Ende der Zeitphase Φ5 das Steuersignal "fuzzy" an die darauffolgende Wandlerstufe T4 weiter. Dieser Ablauf wiederholt sich so lange, bis alle acht Wandlerstufen T0 bis T7 des Digital-Analog- andlers das Signal ausgewertet haben. Der Logikschaltung Ll wird dabei ab Φ2 in jeder Zeitphase ein Steuersignal übermittelt, das von der Logikschaltung in eine Folge von Bits umgesetzt wird. Die von den Komparatorschaltungen C0 bis C7 übermittelten Steuersignale und die dazu gleichbedeutenden Teilfolgen von Bits sind in der Tabelle 4 zu sehen.
Aus diesen acht Bitfolgen mit dem jeweils ersten Bitpaar wird eine digitale Zahl berechnet. Dazu werden die jeweils ersten beiden Bits eines jeden Approximationsschrittes bzw. einer jeden Wandlerstufe addiert. Es ist jedoch zu berücksichtigen, daß die einzelnen Approximationsschritte und die von ihnen extrahierten Bitfolgen eine unterschiedliche Signifikanz aufweisen, die mit höheren Approximationsschritten bzw. steigen- der Wandlerstufe abnehmen. Beginnend bei den ersten beiden Bits (0,0) der ersten Bitfolge ergibt sich bei Addition ein Zwischenwert von 00110010+1 und damit der dezimale Wert 51. Zusätzlich wird der Logikschaltung durch das Steuersignal der ersten Komparatorschaltung C0 angezeigt, daß zu diesem Wert der binäre Wert 2
M"2 addiert werden muß. M ist dabei die Stellenzahl des binären digitalen Wertes oder die binäre Genauigkeit, im Beispiel also 8. Damit ergibt sich ein Wert von 51 + 64 = 115. Dies ist das richtige digitale Ergebnis.
Durch die Ausbildung einer weiteren Wandlerstufe T0 vor der ersten Wandlerstufe Tl des Digital-Analog-Wandlers wird der Komparatorschaltung Cl in der Zeitphase Φ3 ausreichend Zeit für eine Entscheidung eingeräumt. Gleichzeitig wird durch die Ausbildung der Komparatorschaltung C0 der Wandlerstufe T0, die das Eingangsspannungsintervall durch vier Differenzspannungen in insgesamt fünf Teilspannungsintervalle unterteilt, wodurch der Dynamikbereich des Eingangsspannungsintervalls vergrößert wird. Umgekehrt bedeutet dies, daß eine Versorgungsspannung des Digital -Analog-Wandlers reduziert werden kann, ohne die Nachteile auf sich nehmen zu müssen, die eine Verstärkung großer Eingangssignale bei zu geringer Versorgungsspannung mit sich bringt.
Somit ist in dem Verfahren ein Vergleichsvorgang vor dem ei- gentlichen ersten Approximationsschritt vorgesehen, der eine Entscheidung über die einzustellende Spannung im ersten Approximationsschritt in einer Zeitphase vor dem ersten Appro-
ximationsschritt durchführt . Der Vergleichsvorgang des ersten Approximationsschrittes wird dadurch zeitlich deutlich entlastet. Zusätzlich wird durch die Unterteilung des Eingangsspannungsintervalls in insgesamt fünf Teilspannungsintervalle der Dynamikbereich der Eingangsspannungen bezüglich der Versorgungsspannung deutlich erhöht.
Weiterhin lassen sich die Komparatorschaltungen und die Generatorschaltung auch mit Referenzpotentialen realisieren. Da eine Spannung nur die Differenz zweier Potentiale darstellt, ist insbesondere der Vergleich eines Eingangssignals mit Teilreferenzspannungen ein Vergleich des Eingangssignals mit Teilreferenzpotentialen. Auch die Erzeugung eines neuen Signals ist durch Addition oder Subtraktion eines Potentials an- statt einer Spannung ohne weiteres möglich.
Bezugszeichenliste
E: Eingang
A: Ausgang
TO, Tl, T2, T3: Wandlerstufen
TOI, Tl: Signaleingang
T02, T12: Signalausgang
T03, T13: Steuerausgang
T14: Steuereingang
PO, Pl, P2: Abtast-Halte-Schaltung tung
CO, Cl, C2, C3: Komparatorschaltung
Ll: Logikschaltung
COl, Cll, C21, C31: : Signaleingang
C02, C12, C22, C32: : Steuerausgang
C13, C23, C33: Steuereingang
C24: Schalter
C25: Kondensator
C26: Vergleichschaltung
C261, C262: Eingang, Ausgang
C72: Schaltung
C28: Schalter
SI1, SI2, SI3: Referenzspannungspaare
11: Differenzverstärker
12, 15, ... , 21: Schalter
13, 14: Kondensatoren
131, 141: Kondensatoren
VrefP , VrefN : Referenzpotentiale IP, VΠJ: Eingangssignale
VcMO , VcMI - VersorgungsSpannungen
T: Taktperiode
Δt: Zeitraum
Φs, ΦH: Abtast-, Haltephase
Φi... ε - Zeitphasen
Vref: Referenzspannung