LU507535B1 - Fahrzeugspritzschutz - Google Patents
FahrzeugspritzschutzInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugspritzschutz, insbesondere Fahrradspritzschutz, aufweisend einen Spritzerfänger und wenigstens ein Befestigungselement zum Befestigen des Spritzerfängers an einem Fahrzeug, insbesondere an einem Fahrrad. Der Fahrzeugspritzschutz zeichnet sich dadurch aus, dass wenigstens der Spritzerfänger aus einem Material besteht, in dem ein phosphoreszierendes Material, insbesondere homogen, verteilt ist.
Description
115A6001LU 1
LU507535
Beschreibung
Titel: Fahrzeugspritzschutz
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugspritzschutz, Insbesondere
Fahrradspritzschutz, aufweisend einen Spritzerfänger und wenigstens ein
Befestigungselement zum Befestigen des Spritzerfängers an einem
Fahrzeug, insbesondere an einem Fahrrad.
Bei Fahrzeugen, insbesondere bei Zweiradfahrzeugen und ganz insbesondere bei Fahrrädern, besteht bei Dunkelheit oder sonstigen schlechten Lichtverhältnissen die Gefahr, dass diese von der Seite nicht oder nur sehr unzureichend erkennbar sind.
Der Fahrzeugspritzschutz ist ein Bauteil, beispielsweise von Fahrrädern und
Motorrädern, das Schlamm, Wasser und Dreck vom Fahrer, vom restlichen
Fahrzeug und auch von den dahinter Fahrenden fernzuhalten. Der
Spritzschutz von Straßenfahrrädern ist meistens direkt über dem Reifen angebracht und oftmals aus Kunststoff oder Metall oder Holz hergestellt.
Zumeist wird der Spritzschutz direkt über dem Reifen montiert. Bei
Mountainbikes wird der hintere Spritzschutz oftmals am Sattel oder an der
Sattelstütze und der vordere Spritzschutz an der Gabel oder am Unterrohr des Rahmens angebracht.
Herkömmliche Fahrradschutzbleche mit Rückleuchten strahlen ihr Licht hauptsächlich nach hinten, weniger zur Seite ab. Entsprechend sind
Fahrräder mit herkömmlichen Fahrradschutzblechen mit Rücklichtern von hinten in der Regel gut als Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen, von schräg hinten ist die Sichtbarkeit in der Regel eingeschränkt. Diese Sichtbarkeit verschlechtert sich zunehmend, je mehr sich der Blickwinkel auf das
Fahrrad in Richtung 90° zu dessen Fahrtrichtung verlagert.
Bei herkömmlichen Rücklichtern ist es zudem schwierig, die räumliche
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Ausrichtung, sprich die Fahrtrichtung, die Art des Fahrzeuges und die
Entfernung schnell zu erfassen, da man doch eher einen roten Punkt wahrnimmt.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die
Fahrzeugsicherheit eines mit einem Fahrzeugspritzschutz ausgerüsteten oder ausrüstbaren Fahrzeuges, Insbesondere eines Fahrrades, zu erhöhen.
Die Aufgabe wird durch einen Fahrzeugspritzschutz der eingangs genannten Art gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass wenigstens der Spritzerfänger aus einem Material besteht, in dem ein phosphoreszierendes Material, insbesondere homogen, verteilt ist.
Die vorliegende Erfindung schafft aufgrund des Nachleuchtverhaltens des
Fahrzeugspritzschutzes eine zuverlässige Sichtbarkeit lange bevor das
Fahrzeug in den Lichtkegel eines anderen Fahrzeugs gerät.
Vorzugsweise leuchtet der Fahrzeugspritzschutz auch dann noch nach, wenn Uber längere Zeit eine Anregung mit dem Umgebungslicht unterbleibt, beispielsweise im Falle eines Stromausfalls und generell bei abendlicher, nächtlicher Dunkelheit.
Vorzugsweise ist der erfindungsgemäße Fahrzeugspritzschutz derart ausgebildet, dass auch die Strahlung in nicht sichtbaren Frequenzbereich durch Upconversion oder Downconversion in dem Spritz Schutz in sichtbares Licht umgewandelt wird, was zu einem intensiven und/oder langen nachleuchten bei trägt.
Der Fahrzeugspritzschutz weist ein Befestigungselement auf, das dazu dient den Spritzerfänger an einem Fahrzeug, insbesondere an einem
Fahrrad, befestigen zu können. Das Befestigungselement kann in einfacher Weise Durchbrüche und wenigstens einen Kabelbinder
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LU507535 aufweisen, der durch die DurchbrÜüche gezogen werden kann. Es ist jedoch auch môglich, dass das Befestigungselement aufwändiger ausgebildet ist. Das Befestigungselement kann beispielsweise für eine
Befestigung an einem Fahrradrahmen ausgebildet sein. Beispielsweise kann das Befestigungselement eine Schelle aufweisen, die dazu ausgebildet ist, ein Rohr des Fahrradrahmens zu umgreifen. Hinsichtlich der
Ausgestaltung des Befestigungselement gibt es keine grundsätzlichen
Beschränkungen.
Bei einer vorteilhaften Ausführung besteht auch das Befestigungselement aus einem Material, in dem phosphoreszierendes Material, insbesondere homogen, verteilt ist. Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen
Vorteil, dass nicht nur der Spritzerfänger nach leuchtet, sondern auch das
Befestigungselement, was zusätzlich zur Sichtbarkeit des Fahrzeuges in dunklen Verhältnissen beiträgt.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung beinhaltet das phosphoreszierende Material SrAI204:Eu?*, Dy* und/oder SraMgSi2O7:Eu?*,
DyS+ und/oder Ca2MgSi20O7:Eu?*, DyS+ oder besteht das phosphoreszierende Material aus SrAl204:Eu?*, Dy* und/oder
Sr2MgSi2O7:Eu?, Dy* und/oder Ca2MgSi2O7z:Eu?*, Dy*. Eine solche
Ausführung ist ganz besonders vorteilhaft, weil ein besonders intensives und gleichzeitig ein besonders langes nachleuchten erreicht werden kann.
Insbesondere wurde in vorteilhafter Weise erfindungsgemäß erkannt, dass ein phosphoreszierendes Material aus SrAI204:Eu?*, Dy* und/oder
Sr2MgSi2O7:Eu?*, Dy* und/oder Ca2MgSi2O7:Eu?*, Dy$* vorteilhaft in Form von Granulat mit einem Kunststoffspritzgussgranulat, insbesondere aus
ABS, gemischt werden kann, um den erfindungsgemd&Ben
Fahrzeugspritzschutz aus einem solchen Rohmaterialgemisch im
Spritzgussverfahren herzustellen, worauf weiter unten noch im Detail
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Ganz allgemein kann vorteilhaft vorgesehen sein, der Spritzerfänger aus einem Rohmaterialgemisch hergestellt wird, welches das phosphoreszierende Material beinhaltet. Alternativ können der
Spritzfänger und das Befestigungselement, insbesondere gemeinsam, aus einem Rohmaterialgemisch hergestellt werden, welches das phosphoreszierende Material beinhaltet.
Wie bereits erwähnt kann hierbei vorteilhaft vorgesehen sein, das
Rohmaterialgemisch ein Spritzgussgranulat ist oder ein Spritzgussgranulat beinhaltet.
In ganz besonders vorteilhafter Weise kann das Rohmaterialgemisch ein
Gemisch von Partikeln sein, wobei ein Teil der Partikel aus dem phosphoreszierenden Material besteht, während der andere Teil kein phosphoreszierendes Material aufweist. Der andere Teil kann beispielsweise aus thermoplastischen Kunststoffpartikeln und/oder aus duroplastischen Partikeln und/oder aus Elastomer-Partikeln bestehen.
Insbesondere kann der andere Teil vorteilhaft aus ABS-Partikeln (Acrylnitril-
Butadien-Styrol-Copolymere) besteht oder ABS-Partikel beinhalten.
Ganz besonders vorteilhaft im Hinblick auf ein intensives und langes
Nachleuchten ist ein Rohmaterialgemisch, bei dem der Massenanteil der
Partikel aus dem phosphoreszierenden Material an dem Gemisch im
Bereich von 20 % bis 40 %, insbesondere im Bereich von 25% bis 35%, liegt oder 30% beträgt.
Die aus dem phosphoreszierenden Material bestehenden Partikel weisen vorzugsweise einen mittleren Durchmesser auf, der kleiner als 30 mm ist oder der im Bereich von 20 mm bis 30 mm liegt oder der 25 mm beträgt.
Eine solche Partikelgröße ist besonders vorteilhaft, um ein intensives und
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LU507535 langes Nachleuchten und gleichzeitig eine ausreichende Stabilität, insbesondere im Spritzgussverfahren, des Spritzerfängers bzw. des gesamten Fahrzeugspritzschutzes zu erreichen. 5 Bei einer besonderen Ausführung werden der Spritzerfänger und das
Befestigungselement gemeinsam einstückig hergestellt. Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Spritzerfänger und das Befestigungselement aus demselben Material hergestellt werden.
Derartige Ausführungen erlauben eine besonders kostengünstige
Herstellung.
In besonders vorteilhafter Weise kann der Spritzerfänger (insbesondere auch gemeinsam mit dem Befestigungselement) mit einem
Umformungsverfahren, insbesondere einstückig, hergestellt werden. Das
Umformungsverfahren kann insbesondere ein Spritzgussverfahren. Hierbei kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Rohmaterialgemisch in der gewohnten Weise Uber einen Extruder in die Spritzgussform ein gespritzt wird.
Es sind jedoch auch andere Herstellermethoden, wie beispielsweise
Tiefziehen, möglich.
Der Spritzerfänger kann in vorderster Weise elastisch ausgebildet sein, was seine Empfindlichkeit vor Beschädigungen (beispielsweise im Falle eines
Sturzes) verringert.
Der erfindungsgemäße Fahrzeugspritzschutz ist vorzugsweise dazu ausgebildet, mittels des Befestigungselements derart an einem Fahrzeug angebracht zu werden, dass der Spritzerfänger unmittelbar benachbart zu einem Reifen des Fahrzeuges und beabstandet von dem Reifen angeordnet ist.
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Vorzugsweise ist wenigstens der Spritzerfänger derart ausgebildet, dass er ein Nachleuchten aufweist, das den Anforderungen der DIN 67510-1,
Klasse C, entspricht. Alternativ oder zusätzlich kann wenigstens der
Spritzerfänger derart ausgebildet sein, dass er ein Nachleuchten aufweist, das 10 Minuten nach vollständiger Anregung wenigstens 150 mcd/m aufweist, und/oder dass er ein Nachleuchten aufweist, das 20 Minuten nach vollständiger Anregung wenigstens 22 mcd/m aufweist, und/oder dass er ein Nachleuchten mit einer Abklingdauer von mehr als 15 Stunden, insbesondere von mehr als 20 Stunden aufweist. Auf diese Weise ermöglicht es der Spritzerfänger über eine komplette Nachtperiode eine
Sichtbarkeit des Fahrzeuges zu ermöglichen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente auch in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben
Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Fahrrad mit einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäBen vorderen Fahrzeugspritzschutzes und einem
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäBben hinteren
Fahrzeugspritzschutzes, und
Fig.2 ein Fahrrad mit einem weiteren Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäBen vorderen Fahrzeugspritzschutzes und einem weiteren Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäBen hinteren
Fahrzeugspritzschutzes.
Fig. 1 zeigt ein Fahrrad 1 mit einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäBen vorderen Fahrzeugspritzschutzes 2, der einen
Spritzerf&nger 3 sowie ein (nur schematisch = dargestelltes)
Befestigungselement 4 aufweist. Mittels des Befestigungselements 4 ist der
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Außerdem ist an dem Fahrrad 1 ein hinterer Fahrzeugspritzschutz 6 angeordnet, der einen Spritzerfänger 3 sowie ein (nur schematisch dargestelltes) Befestigungselement 4 aufweist. Mittels des
Befestigungselements 4 ist der hintere Fahrzeugspritzschutz 6 an den hinteren Streben 7 des Rahmens des Fahrrades 1 befestigt.
Fig. 2 zeigt ein Fahrrad 1 mit einem weiteren Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen vorderen Fahrzeugspritzschutzes 2, der einen
Spritzerfänger 3 sowie ein (nur schematisch düargestelltes)
Befestigungselement 4 aufweist. Mittels des Befestigungselements 4 ist der vordere Fahrzeugspritzschutz 2 an dem Unterrohr 8 des Rahmens des
Fahrrades 1 befestigt.
Außerdem ist an dem Fahrrad 1 ein hinterer Fahrzeugspritzschutz 5 angeordnet, der einen Spritzerfänger 3 sowie ein (nur schematisch dargestelltes) Befestigungselement 4 aufweist. Mittels des
Befestigungselements 4 ist der hintere Fahrzeugspritzschutz 5 an der
Sattelstütze 9 des Fahrrades 1 befestigt.
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Bezugszeichenliste: ] Fahrrad 2 vordere Fahrzeugspritzschutz 3 Spritzerfänger 4 Befestigungselement 5 Gabel des Fahrrades 1 6 hinterer Fahrzeugspritzschutz 7 Streben des Rahmens 8 Unterrohr 9 Sattelstütze
Claims (1)
- 20.06.2024 115A0001LU 9 LU507535 Patentansprüche1. Fahrzeugspritzschutz, insbesondere Fahrradspritzschutz, aufweisend einen Spritzerfänger und wenigstens ein Befestigungselement zum Befestigen des Spritzerfängers an einem Fahrzeug, insbesondere an einem Fahrrad, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Spritzerfänger aus einem Material besteht, in dem ein phosphoreszierendes Material, insbesondere homogen, verteilt ist.2. Fahrzeugspritzschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch das Befestigungselement aus einem Material besteht, in dem phosphoreszierendes Material, insbesondere homogen, verteilt ist.3. Fahrzeugspritzschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das phosphoreszierende Material SrAI204:Eu?*, Dy® und/oder SrzMgSi2O7z:Eu?*, Dy?" und/oder Ca2Mg$Si2O7:Eu?*, Dy* beinhaltet oder aus SrAI204:Eu?, Dy* und/oder SrzMgSi2O7:Eu?2, Dy* und/oder Caz:MgSbO7:Eu*, Dy3* besteht.4. Fahrzeugspritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass a. der Spritzerf&nger aus einem Rohmaterialgemisch hergestellt ist, welches das phosphoreszierende Material beinhaltet, oder dass b. der Spritzerf&nger und das Befestigungselement aus einem Rohmaterialgemisch hergestellt sind, welches das phosphoreszierende Material beinhaltet.5. Fahrzeugspritzschutz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohmaterialgemisch ein Spritzgussgranulat ist oder ein Spritzgussgranulat beinhaltet.20.06.2024 115A0001LU 10 LU5075356. Fahrzeugspritzschutz nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohmaterialgemisch ein Gemisch von Partikeln ist, wobei ein Teil der Partikel aus dem phosphoreszierenden Material besteht, während der andere Teil kein phosphoreszierendes Material aufweist.7. Fahrzeugspritzschutz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Teil aus thermoplastischen Kunststoffpartikeln und/oder aus duroplastischen Partikeln und/oder aus Elastomer- Partikeln besteht.8. Fahrzeugspritzschutz nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Teil aus ABS-Partikeln (Acrylnitril- Butadien-Styrol-Copolymere) besteht oder ABS-Partikel beinhaltet.9. Fahrzeugspritzschutz nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Massenanteil der Partikel aus dem phosphoreszierenden Material an dem Gemisch im Bereich von 20 % bis 40 %, insbesondere im Bereich von 25% bis 35%, liegt oder 30% beträgt.10. Fahrzeugspritzschutz nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem phosphoreszierenden Material bestehenden Partikel einen mittleren Durchmesser aufweisen, der kleiner als 30 um ist oder der im Bereich von 20 um bis 30 um liegt oder der 25 um beträgt.11. Fahrzeugspritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass a. der Spritzerfänger und das Befestigungselement gemeinsam einstückig hergestellt sind, und/oder dass b. der Spritzerfänger und das Befestigungselement aus demselben Material hergestellt sind.20.06.2024 115A0001LU 11 LU50753512. Fahrzeugspritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass a. der Spritzerf&nger mit einem Umformungsverfahren, insbesondere einstickig, hergestellt ist, oder dass b. der Spritzerfdnger und das Befestigungselement mit einem Umformungsverfahren, insbesondere gemeinsam einstÜückig, hergestellt sind.13. Fahrzeugspritzschutz nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Umformungsverfahren ein Spritzgussverfahren ist.14. Fahrzeugspritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzerfänger elastisch ausgebildet ist.15. Fahrzeugspritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Fahrzeugspritzschutz dazu ausgebildet ist mittels des Befestigungselements derart an einem Fahrzeug angebracht zu werden, dass der Spritzerfänger unmittelbar benachbart zu einem Reifen des Fahrzeuges und beabstandet von dem Reifen angeordnet ist.16. Fahrzeugspritzschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass a. der Spritzerf&nger ein Nachleuchten aufweist, das den Anforderungen der DIN 67510-1, Klasse C, entspricht, und/oder das b. der Spritzerfänger ein Nachleuchten aufweist, das 10 Minuten nach vollständiger Anregung wenigstens 150 mcd/m aufweist, und/oder dass c. der Spritzerfänger ein Nachleuchten aufweist, das 20 Minuten nach vollständiger Anregung wenigstens 22 mcd/m aufweist, und/oder dass20.06.2024 115A0001LU 12 LU507535 d. der Spritzerfänger ein Nachleuchten mit einer Abklingdauer von mehr als 15 Stunden, insbesondere von mehr als 20 Stunden aufweist.17. Verfahren zum Herstellen eines Fahrzeugspritzschutz, der einen Spritzerfänger und wenigstens ein Befestigungselement zum Befestigen des Spritzerfängers an einem Fahrzeug aufweist, insbesondere eines Fahrzeugspritzschutzes nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Spritzerfänger aus einem Material hergestellt wird, in dem ein phosphoreszierendes Material, insbesondere homogen, verteilt ist.18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass auch das Befestigungselement aus einem Material hergestellt wird, in dem phosphoreszierendes Material, insbesondere homogen, verteilt ist.19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das phosphoreszierende Material SrAI204:Eu?*, Dy* und/oder SroMgSi2O7:Eu?t, Dy* und/oder Ca2MgSi2O7:Eu?, Dy* beinhaltet oder aus SrAIl204:Eu?*, Dy? und/oder Srz2MgSi2O7:Eu?*, Dy* und/oder Ca2Mg$Si2O7:Eu2*, Dy** besteht.20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass a. der Spritzerfänger aus einem Rohmaterialgemisch hergestellt wird, welches das phosphoreszierende Material beinhaltet, oder dass b. der Spritzerfänger und das Befestigungselement aus einem Rohmaterialgemisch hergestellt werden, welches das phosphoreszierende Material beinhaltet.21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohmaterialgemisch ein Spritzgussgranulat ist oder ein Spritzgussgranulat beinhaltet.20.06.2024 115A0001LU 13 LU50753522. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohmaterialgemisch ein Gemisch von Partikeln ist, wobei ein Teil der Partikel aus dem phosphoreszierenden Material besteht, während der andere Teil kein phosphoreszierendes Material aufweist.23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Teil aus thermoplastischen Kunststoffpartikeln und/oder aus duroplastischen Partikeln und/oder aus Elastomer-Partikeln besteht.24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Teil ABS-Partikeln (Acrylnitril-Butadien-Styrol- Copolymere) besteht oder ABS-Partikel beinhaltet.25. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Massenanteil der Partikel aus dem phosphoreszierenden Material an dem Gemisch im Bereich von 20 % bis 40 %, insbesondere im Bereich von 25% bis 35%, liegt oder 30% beträgt.26. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem phosphoreszierenden Material bestehenden Partikel einen mittleren Durchmesser aufweisen, der kleiner als 30 um ist oder der im Bereich von 20 um bis 30 um liegt oder der 25 um beträgt.27. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass a. der Spritzerfänger und das Befestigungselement gemeinsam einstückig hergestellt werden, und/oder dass b. der Spritzerfänger und das Befestigungselement aus demselben Material hergestellt werden.28. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass20.06.2024 115A0001LU 14 LU507535 a. der Spritzerf&nger mit einem Umformungsverfahren, insbesondere einstickig, hergestellt wird, oder dass b. der Spritzerfdnger und das Befestigungselement mit einem Umformungsverfahren, insbesondere gemeinsam einstÜückig, hergestellt werden.29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Umformungsverfahren ein Spritzgussverfahren ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU507535A LU507535B1 (de) | 2024-06-20 | 2024-06-20 | Fahrzeugspritzschutz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU507535A LU507535B1 (de) | 2024-06-20 | 2024-06-20 | Fahrzeugspritzschutz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU507535B1 true LU507535B1 (de) | 2025-12-22 |
Family
ID=91616766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU507535A LU507535B1 (de) | 2024-06-20 | 2024-06-20 | Fahrzeugspritzschutz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU507535B1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH288602A (fr) * | 1950-11-21 | 1953-01-31 | S A Van Leisen | Dispositif de signalisation pour véhicules routiers. |
| BE538510A (fr) * | 1955-05-27 | 1955-11-28 | Bossaer C. | Dispositif de signalisation routière pour vélocipède |
| CN2511586Y (zh) * | 2001-10-30 | 2002-09-18 | 张少棣 | 自行车夜光挡泥板 |
-
2024
- 2024-06-20 LU LU507535A patent/LU507535B1/de active IP Right Grant
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH288602A (fr) * | 1950-11-21 | 1953-01-31 | S A Van Leisen | Dispositif de signalisation pour véhicules routiers. |
| BE538510A (fr) * | 1955-05-27 | 1955-11-28 | Bossaer C. | Dispositif de signalisation routière pour vélocipède |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| ANONYMOUS NETHERLANDS: "Amazon.co.jp: Bicycle Fender Set | Glow in the Dark Bike Mudguards - Bicycle Accessories Road Bike Bicycle Fender Mountain Bike Folding Bike Aoyitaf : Sports & Outdoors", 6 April 2023 (2023-04-06), XP093230483, Retrieved from the Internet <URL:https://www.amazon.co.jp/-/en/Bicycle-Fender-Glow-Dark-Mudguards/dp/B0C1PP1SYR> * |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20251222 |