EP4755511A1 - Wiederbefüllbarer einzelspender für kapillarröhrchen - Google Patents

Wiederbefüllbarer einzelspender für kapillarröhrchen

Info

Publication number
EP4755511A1
EP4755511A1 EP24450001.3A EP24450001A EP4755511A1 EP 4755511 A1 EP4755511 A1 EP 4755511A1 EP 24450001 A EP24450001 A EP 24450001A EP 4755511 A1 EP4755511 A1 EP 4755511A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
capillary tubes
tray
single dispenser
capillary
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP24450001.3A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Fridolin MITTERNDORFER
Fabian SCHEFZIG
Christoph SCHODERMAYR
Michael Böttcher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Austyrol Daemmstoffe GmbH
Original Assignee
Austyrol Daemmstoffe GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Austyrol Daemmstoffe GmbH filed Critical Austyrol Daemmstoffe GmbH
Priority to EP24450001.3A priority Critical patent/EP4755511A1/de
Publication of EP4755511A1 publication Critical patent/EP4755511A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L9/00—Supporting devices; Holding devices
    • B01L9/06—Test-tube stands; Test-tube holders
    • B01L9/065—Test-tube stands; Test-tube holders specially adapted for capillary tubes
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L2200/00—Solutions for specific problems relating to chemical or physical laboratory apparatus
    • B01L2200/04—Exchange or ejection of cartridges, containers or reservoirs
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L2300/00—Additional constructional details
    • B01L2300/08—Geometry, shape and general structure
    • B01L2300/0832—Geometry, shape and general structure cylindrical, tube shaped
    • B01L2300/0838—Capillaries

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen wiederbefüllbaren Einzelspender (1) für im wesentlichen identische zylindrische Elemente, insbesondere Kapillarröhrchen (20, 21, 22, 120, 121, 122, 125).
In verschiedenen Chemie- und Medizinbereichen werden Kapillarröhrchen (20, 21, 22, 120, 121, 122, 125) zumeist aus Glas verwendet. Diese Kapillarröhrchen (20, 21, 22, 120, 121, 122, 125) sind leicht zerbrechlich und dürfen nicht verunreinigt werden. Die Aufbewahrung erfolgt üblicherweise in zylinderförmigen Behältnissen (25), die auch als Spender dienen können.
Eine Entnahme der Kapillarröhrchen (125) aus diesen zylinderförmigen Aufbewahrungsbehältnissen (25) erfordert Geschick des Benutzers und kommt es immer wieder vor, daß die Kapillarröhrchen (125) beschädigt oder verunreinigt werden.
Der erfindungsgemäße Einzelspender (1), der eine leichte Entnahme der Kapillarröhrchen (22, 122) gewährleistet, zeichnet sich dadurch aus, daß die der Lagerung der Kapillarröhrchen (20, 21, 120, 121) dienende Wanne (3, 103) über Führungsvorrichtungen (15, 16) gegenüber dem Standteil (2, 102) nach oben anhebbar angeordnet ist und der Boden (11, 111) des Lagerraumes (10, 110) der Wanne (3, 103) zu mindestes einem Schieber (5) hin abschüssig ausgebildet ist und der Schieber (5) zur Aufnahme eines einzelnen Kapillarröhrchens (22, 122) ausgestaltet ist.
Bei der Befüllung des Einzelspenders (1) mit Kapillarröhrchen (125) wird das Aufbewahrungsbehältnis (25) in eine Rundung (26) des Deckels (104) eingeschoben. Nach verschiedenen Drehbewegungen und dem Herausziehen des Aufbewahrungsbehältnisses (25) sowie dem Aufsetzen des Deckels (4, 104) auf die Wanne (3, 103) kommen die Kapillarröhrchen (125) im Lagerraum (10, 110) zu liegen und bilden dort die zu entnehmenden Kapillarröhrchen (20, 120).
Nach der Wegnahme eines Kapillarröhrchens (22, 122) aus der Rille (19, 119) rollt das als nächstes zu entnehmende Kapillarröhrchen (21, 121) aus der nach oben gezogenen Wanne (3, 103) in die Rille (19, 119) und kann in der Folge nach dem Hineinschieben der Wanne (3, 103) das Kapillarröhrchen (22, 122) abgezogen werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen wiederbefüllbaren Einzelspender für Kapillarröhrchen oder andere im wesentlichen identische zylindrische Elemente.
  • Speziell im Chemie- und Medizinbereich finden Kapillarröhrchen Anwendung. Zumeist handelt es sich dabei um (Glas-)Röhrchen mit kleineren Innen- und Außendurchmesser im ungefähren Bereich von 0,5 bis 2 mm (Innendurchmesser) und 1 mm bis 3 mm (Außendurchmesser). Aufgrund ihrer Glaszusammensetzung und ihres extrem kleinen Durchmessers sind diese Kapillarröhrchen leicht zerbrechlich. Es ist daher wichtig, sie vorsichtig zu hantieren.
  • Kapillarröhrchen werden zumeist in nicht wiederverwertbaren Aufbewahrungsbehältnissen geliefert, die auch als Spender fungieren. Es handelt sich dabei zumeist um zylinderförmige (dosenförmige) Behältnisse, die auf der Unterseite fix verschlossen und auf der Oberseite unterschiedlich ausgestaltete Deckel aufweisen.
  • Nach dem Öffnen des Deckels (oder eines Teiles des Deckels) und einer dosierten Schüttelbewegung des Behältnisses können je nach Konstruktionsart ein oder mehrere Kapillarröhrchen entnommen werden. Durch das Schütteln des als Spender dienenden Behältnisses werden ein oder mehrere Kapillarröhrchen teilweise herausgeschüttelt. Wie weit das Kapillarröhrchen aus der Öffnung des Behältnisses herausragt, ist nicht festgelegt. Dies hat zur Folge, daß das Kapillarröhrchen nur auf eine geringe Länge oder auch mehr herausragen kann; dies bis zum gegenteiligen Extrem des nahezu vollständigen Herausragens.
  • Diese notwendige Manipulation zwecks Entnehmen eines Kapillarröhrchens ist nicht vorteilhaft: Einerseits entstehen durch die Schüttelbewegung Reibungskräfte auf die auf engem Raum nahe beieinander liegenden Kapillarröhrchen. Weiters kommt es zu einer Krafteinwirkung (Stoß) auf das untere und obere Ende der Kapillarröhrchen.
  • Die geschilderten Behältnisse finden vorwiegend als Einwegartikel Verwendung, eine Wiederbefüllung ist zumeist nicht möglich.
  • Die dargestellten und den Stand der Technik bildenden Behältnisse weisen wie oben ausgeführt den gravierenden Nachteil auf, daß das Kapillarröhrchen keinen Anschlagpunkt beim Herausschütteln hat. Dies führt dazu, daß das Kapillarröhrchen einmal länger und einmal kürzer aus dem als Spender dienenden Behältnisses herausragt. Die Länge des Herausragens ist unter anderem eine Folge der Heftigkeit der Schüttelbewegung und des Winkels, mit dem das Behältnis gehalten wird.
  • In WO9836995A1 ist ein stausicherer Spender mit einem Aufbewahrungsgehäuse von einer Größe und Form, die zum Aufbewahren und Ausgeben einer Vielzahl im wesentlichen identischer zylindrischer Elemente geeignet ist, bekannt. Dabei wird ein Innenraum des Gehäuses durch eine Vorderwand, eine Rückwand, zwei Endwände und eine, eine offene Öffnung aufweisende, Basis definiert. Der Spender weist außerdem eine Gleitschale mit einem Ausgangsschlitz auf. Der Ausgangsschlitz kann entlang eines beliebigen Abschnitts der offenen Öffnung positioniert werden, um ein zylindrisches Element aus der Öffnung aufzunehmen.
  • Die gegenständliche Erfindung hat es sich daher zum Ziel gesetzt einen wiederbefüllbaren Einzelspender für Kapillarröhrchen zu entwickeln, der die dargestellten Nachteile der herkömmlichen Spender nicht aufweist.
  • Diese Vorgaben wurden dadurch erreicht, daß die der Lagerung der Kapillarröhrchen dienende Wanne über Führungsvorrichtungen gegenüber dem Standteil nach oben anhebbar angeordnet ist und der Boden des Lagerraumes der Wanne zu mindestens einem Schieber hin abschüssig ausgebildet ist und der Schieber zur Aufnahme eines einzelnen Kapillarröhrchens ausgestaltet ist.
  • Eine leichtgängige Bedienbarkeit wird erreicht, wenn als Führungsvorrichtung der Standteil mit Führungen und die Wanne mit in die Führungen des Standteils eingreifenden Federn ausgestattet ist.
  • Um eine leichtere Bedienbarkeit zu erreichen ist es zweckmäßig, daß die der Lagerung der Kapillarröhrchen dienende Wanne mit einer oder mehreren Grifflächen zum leichteren Anheben der Wanne ausgebildet ist.
  • Um die unmittelbare Entnahme eines einzelnen Kapillarröhrchens für den Bediener zu erleichtern ist es vorteilhaft, wenn der Schieber eine Rille aufweist, in der ein einzelnes Kapillarröhrchen zur unmittelbaren Entnahme für den Benutzer präsentiert werden kann.
  • Um ein zu weites Herausziehen der Wanne zu verhindern und um eine einfache Bedienung des Einzelspenders zu gewährleisten hat sich bewährt, daß die Wanne mit einem Endanschlag ausgestattet ist, der beim Anheben der Wanne ein vollständiges Herausziehen aus dem Standteil verhindert.
  • Um eine Verschmutzung (Kontaminierung) der Kapillarröhrchen und die der Lagerung der Kapillarröhrchen dienenden Wanne zu verhindern oder zu minimieren, kann die Wanne mit einem abschließenden Deckel ausgebildet sein, der seinerseits eine Ausnehmung für den Schieber aufweist und zur vorteilhaften Benutzung der Deckel eine Entnahmerille zur Ablage eines herkömmlichen Kapillarröhrchenhalters aufweist.
  • Eine Erleichterung der Befüllung des Einzelspenders wird dadurch erreicht, daß der Deckel mit einer zur Aufnahme und Aufbewahrung von Kapillarröhrchen und deren handelsüblichen Aufbewahrungsbehältnissen (im Regelfall zylinderförmige Behälter aus Kunststoff, Papier oder Karton) aufnehmenden Rundung ausgestaltet ist.
  • Nachstehend wird der erfindungsgemäße wiederbefüllbare Einzelspender für Kapillarröhrchen in den Zeichnungen anhand eines Beispiels dargestellt. Dabei zeigt:
    • Die Fig. 1 einen erfindungsgemäßen wiederbefüllbaren Einzelspender für Kapillarröhrchen im zusammengesetzten und geschlossenen Zustand in perspektivischer Ansicht.
    • Die Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des Deckels des erfindungsgemäßen Einzelspenders in perspektivischer Ansicht.
    • Die Fig. 3 zeigt die der unmittelbaren Lagerung der Kapillarröhrchen dienende Wanne in perspektivischer Ansicht.
    • Die Fig. 4 zeigt das Standteil des Einzelspenders in perspektivischer Ansicht.
    • Die Fig. 5 zeigt den Schieber des Einzelspenders in perspektivischer Ansicht.
    • Die Fig. 6 zeigt den vollständig zusammengesetzten Einzelspender mit angehobener Wanne in perspektiver Ansicht.
    • Die Figuren 7 und 8 sind jeweils identische Schnitte des erfindungsgemäßen Einzelspenders (Schnittverlauf A-A), wobei die Fig. 7 den Einzelspender in perspektivischer Ansicht und die Fig. 8 den Einzelspender in Vorderansicht zeigt.
    • Die Figuren 9 und 10 zeigen den erfindungsgemäßen Einzelspender in einer weiteren Ausführungsform mit einem anders gestaltetem Deckel und einer anders gestalteten Wanne. Dabei handelt es sich abermals um einen Schnitt des erfindungsgemäßen Einzelspenders analog dem Schnittverlauf A-A, wobei Fig. 9 den Einzelspender in Vorderansicht zeigt. Die Fig. 10 zeigt den erfindungsgemäßen wiederbefüllbaren Einzelspender (in der weiteren Ausführungsform mit anders gestalteter Wanne) ohne Deckel in perspektivischer Ansicht.
    • Die Fig. 11 zeigt den anders gestalteten Deckel in einer perspektivischen Unteransicht.
    • Die Fig. 12 zeigt den anders gestalteten Deckel der weiteren Ausführungsform mit einem teilweise eingesetzten, der Aufbewahrung dienenden, zylinderförmigen Aufbewahrungsbehältnis für Kapillarröhrchen, wobei das Aufbewahrungsbehältnis zur Sichtbarkeit der Kapillarröhrchen aufgeschnitten gezeigt wird.
  • Die Fig. 1 zeigt einen aus allen Bauteilen zusammengesetzten und geschlossenen Einzelspender 1 für (hier nicht sichtbare) Kapillarröhrchen.
  • Der Einzelspender 1 besteht aus vier verschiedenen Bauteilen, und zwar einem Standteil 2, einer der unmittelbaren Lagerung der Kapillarröhrchen dienenden Wanne 3, einem Deckel 4 und einem Schieber 5.
  • Aufgesetzt ist der Einzelspender 1 auf einen abnehmbaren Standfuß 23. Der Einzelspender 1 kann vom Benutzer auf den Standfuß 23 aufgesetzt und auch wieder abgezogen werden. Durch die große Standfläche des Standfußes 23 ist ein sicheres Abstellen des Einzelspenders 1 auf ebenen Flächen, zum Beispiel einem Labortisch gut möglich. Um eine noch größere Standfestigkeit zu erreichen ist der Standfuß 23 mit einem Saugnapf 24 ausgestattet. Eine andere (nicht dargestellte) Ausführungsform wäre es den Standfuß 23 anstelle eines Saugnapfes mit einem handelsüblichen Magnet oder einer handelsüblichen Klemme oder ähnlichem auszugestalten.
  • Die Fig. 2 zeigt den Deckel 4 des Einzelspenders 1. Der Deckel 4 dient als Verschluß der (in Fig. 2 nicht dargestellten) Wanne 3 (Darstellung der Wanne 3 in Fig. 3).
  • Der Deckel 4 weist eine Ausnehmung 6 für einen in Fig. 5 einzeln dargestellten Schieber 5 auf.
  • Beim Entnahmevorgang wird jeweils ein einzelnes Kapillarröhrchen am oberen Endes des Schiebers 5 (zu sehen in Fig. 5) dem Benutzer offeriert. Um eine leichte Entnahme des Kapillarröhrchens zu ermöglichen ist der Deckel 4 mit einer Entnahmeschräge 8 ausgestattet.
  • Ebenfalls zur Erleichterung der Entnahme eines Kapillarröhrchens dient eine Entnahmerille 9 des Deckels. Diese Entnahmerille 9 erlaubt zum einen auf einfache Art und Weise die Entnahme des am Schieber 5 präsentierten Kapillarröhrchens mit Hilfe eines Glaskapillarenhalters und kann auch der Glaskapillarenhalter bei seiner Nichtbenutzung in der Entnahmerille 9 abgelegt werden.
  • Die Fig. 3 zeigt die der Lagerung der Kapillarröhrchen dienende Wanne 3.
  • Unmittelbar werden die Kapillarröhrchen in Längsrichtung in einem Lagerraum 10 aufbewahrt. Die sich im Lagerraum 10 des Einzelspenders 1 befindlichen Kapillarröhrchen können in der Folge nach einem Bedienvorgang durch den Benutzer einzeln entnommen werden.
  • Der Boden 11 des Lagerraumes 10 ist in Richtung des in der Fig. 3 nicht gezeigten Schiebers 5 abschüssig ausgebildet. Auf diesem abschüssigen Boden 11 können die Kapillarröhrchen mit Hilfe der Schwerkraft rollen.
  • Die Wanne 3 weist eine Griffläche 12 auf, die es erleichtert, daß die Wanne 3 bei einem Benutzungsvorgang kontrolliert (bis zu einem Anschlag) aus einem (in Fig. 3 nicht gezeigten) Standteil 2 gezogen werden kann.
  • Sicht- und fühlbare Pfeile 13 zeigen die Richtung des bei der Entnahme eines Kapillarröhrchens notwendigen Herausziehens der Wanne 3 aus dem Standteil 2 an.
  • Die Wanne 3 weist mehrere Federn 15 auf (sichtbar in Fig. 3 ist nur eine Feder), die nach dem Zusammensetzen des Einzelspenders 1 in den Führungen 16 des Standteils 2 geführt werden.
  • Die Wanne 3 weist weiters Haltenippel 17 zur besseren Arretierung des Deckels 4 auf der Wanne 3 auf.
  • Die Fig. 4 zeigt den Standteil 2 des Einzelspenders 1. Beim Zusammenbau des Einzelspenders 1 wird die Wanne 3 von oben in den Standteil 2 gesteckt. Dabei greifen die Federn 15 der Wanne 3 in die Führungen 16 des Standteiles 2 ein.
  • Innerhalb des Standteils 2 befinden sich Versteifungen 18. Diese Versteifungen 18 bilden einerseits die Führungen 16 des Standteiles und andererseits dienen sie der Versteifung des gesamten Einzelspenders 1. Selbst bei einem erhöhten Druck mit den Fingern des Benutzers an den Grifflächen 12 (beispielsweise bei einer Entnahme) ist der Einzelspender 1 ausreichend stabilisiert und kann die Wanne 3 einfach und ohne Beeinträchtigung aus dem Standteil 2 angehoben werden.
  • Die Fig. 5 zeigt den Schieber 5 des Einzelspenders 1. Der Schieber 5 weist eine Rille 19 zur Präsentation eines (hier nicht gezeigten) Kapillarröhrchens auf.
  • Der Schieber 5 wird innerhalb des Standteiles 2 fixiert. Die technische Funktion des Schiebers 5 wird in den Figuren 7 und 8 gezeigt.
  • Die Fig. 6 zeigt einen Einzelspender 1 mit angehobener Wanne 3.
  • Der Zustand des Einzelspenders 1 im Ruhezustand wird demgegenüber in Fig. 1 gezeigt: Die Wanne 3 ist vollständig in den Standteil 2 eingeschoben.
  • Die Fig. 6 zeigt den Einzelspender 1 (ohne Standfuß und Saugnapf) nunmehr während seiner Benützung: Der Benützer hat die Wanne 3 in Richtung der zur Information angebrachten Pfeile 13 aus dem Standteil 2 zu ziehen (Richtung nach oben). Anschließend ist die Wanne 3 wieder in ihre Ausgangslage (Hineinschieben in Richtung unten) zu bringen (Endposition zu sehen in Fig. 1).
  • In der Folge kann ein (in Fig. 6 nicht gezeigtes) Kapillarröhrchen im Bereich der Ausnehmung 6 des Deckels und in der Rille 19 (sichtbar in Fig. 5) des Schiebers 5 (sichtbar in den Fig. 1 und 5) liegend entnommen werden.
  • Die Figuren 7 und 8 zeigen einen Schnitt des erfindungsgemäßen Einzelspenders 1. Oben auf dem Einzelspender 1 ist der Deckel 4 aufgesteckt. Der Deckel 4 weist eine Entnahmeschräge 8 auf. Der Schieber 5 ist im Standteil 2 fixiert. Im Lagerraum 10 befinden sich die später zu entnehmenden Kapillarröhrchen 20 und das sich am tiefsten Punkt befindliche und als nächstes bei einem Bedienvorgang zu entnehmende Kapillarröhrchen 21. Diese Kapillarröhrchen 20 und 21 können durch den Benutzer durch Öffnung des Deckels 4 auch unmittelbar (und ohne Bedienvorgang) entnommen werden.
  • Bei einem Benützungsvorgang hat der Benützer die Wanne 3 nach oben hin teilweise aus dem Standteil 2 zu ziehen. Durch einen Endanschlag begrenzt kann die Wanne 3 nur bis zu einem exakt vorbestimmten Punkt herausgezogen werden.
  • Dieser exakt vorbestimmte Punkt gewährleistet es, daß das als nächstes zu entnehmende und sich am tiefsten Punkt des Lagerraumes 10 befindliche Kapillarröhrchen 21 auf derselben Höhe wie die Rille 19 zu liegen kommt. (Die Figuren 7 und 8 zeigen die Wanne 3 im eingeschobenen Zustand, sodaß die Rille 19 über dem Kapillarröhrchen 21 zu sehen ist.)
  • Sobald die Wanne 3 hinaufgezogen wird und sich die Wanne 3 in der ausgezogenen Position befindet, rollt aufgrund der Schräge des Bodens 11 des Lagerraums 10 der Wanne 3 das (als nächstes zu entnehmende) Kapillarröhrchen 21 in die Rille 19. Dazu bedarf es keines Schüttelvorganges oder dergleichen durch den Benutzer.
  • In der Folge schiebt der Benutzer die Wanne 3 wieder vollständig in den Standteil 2 des Einzelspenders (nach unten) zurück. Exakt diese (eingeschobene) Position ist in den Figuren 7 und 8 gezeigt.
  • Nunmehr kann das vom Einzelspender 1 zur Entnahme präsentierte und zu entnehmende Kapillarröhrchen 22 mit Hilfe eines Glaskapillarenhalters über die Entnahmeschräge 8 vom Benutzer aus der Rille 19 gezogen werden.
  • Die Fig. 9 zeigt einen Schnitt des erfindungsgemäßen Einzelspenders 1 in einer Ausführungsform mit einem anders gestalteten Deckel 104. Dieser anders gestaltete Deckel 104 erleichtert die Befüllung des Lagerraumes 110 mit Kapillarröhrchen 125 aus einem Aufbewahrungsbehältnis 25 (sichtbar in Fig. 12).
  • Das Funktionsprinzip des Deckels 104 in der weiteren Ausführungsform wird insbesondere mit Hilfe der Figuren 11 und 12 gezeigt.
  • In der Fig. 12 ist der Deckel 104 in der anderen Ausführungsform in einer Unteransicht zu sehen. Kapillarröhrchen 125 befinden sich in einem handelsüblichen Aufbewahrungsbehältnis 25 zur Aufbewahrung von Kapillarröhrchen 125.
  • Bei der Befüllung des Einzelspenders 1 mit Kapillarröhrchen 125 wird das Aufbewahrungsbehältnis 25 in eine Rundung 26 des Deckels 104 eingeschoben. Das Aufbewahrungsbehältnis 25 wird dabei bis zu einem Anschlag 27 eingeschoben.
  • In der Folge dreht der Benutzer den gesamten Deckel 104 (mit eingesetztem Aufbewahrungsbehältnis 25) so, daß die Kapillarröhrchen 125 aus dem Aufbewahrungsbehältnis 25 am Ende 28 des Aufbewahrungsbehältnisses 25 mit Hilfe der Schwerkraft herausfallen können. Die Kapillarröhrchen 125 fallen dadurch bis zu einer Begrenzungsplatte 30 in den Deckel 104.
  • In der Folge wird das Aufbewahrungsbehältnis 25 mit einer Drehbewegung abgezogen, sodaß in weiterer Folge die Kapillarröhrchen 125 in der Rundung 26 (ohne Aufbewahrungsbehältnis 25) zu liegen kommen.
  • Nach einer weiteren Drehung wird in der Folge der Deckel 104 auf die Wanne 103 (diese sichtbar in Fig. 10) von oben aufgesetzt. Nunmehr kommen die aus dem Aufbewahrungsbehältnis 25 entnommenen Kapillarröhrchen 125 im Lagerraum 110 zu liegen und bilden dort die Kapillarröhrchen 120 (die letztlich dann Stück für Stück vom Benutzer nach jeweils einem Bedienvorgang entnommen werden).
  • Die Entnahme der Kapillarröhrchen 120 aus dem Lagerraum 110 erfolgt auf dieselbe Art und Weise wie bereits oben betreffend die erste Ausführungsform beschrieben. Dabei rollt das am tiefsten Punkt der Wanne 103 zu liegen kommende und damit als nächstes zu entnehmende Kapillarröhrchen 121 aus der im gegenüber dem Standteil 102 nach oben gezogenen Wanne 103 in die Rille 119 und kann in der Folge nach dem Hineinschieben der Wanne 103 das in der Rille 119 liegende Kapillarröhrchen 122 mit Hilfe eines Glaskapillarenhalters vom Benutzer aus der Rille 119 gezogen werden. Die in dieser Figur nicht gezeigte Entnahmeschräge 8 und die nicht gezeigte Entnahmerille 9 erleichtern die Entnahme des in der Rille 119 liegenden Kapillarröhrchens 122.
  • Auf der in den Figuren 11 und 12 nicht sichtbaren Oberseite des Deckels 104 sind, wie beim ersten beschriebenen Ausführungsbeispiel des Deckels 4 gezeigt, eine Entnahmerille 9 und eine Entnahmeschräge 8 angeordnet.
  • In Fig. 10 ist die Wanne 103 in ihrer, zur weiteren Ausführungsform des Deckels 104 (nach Figuren 11 und 12) passenden, Ausgestaltung zu sehen. Die Wanne 103 weist einen erhöhten Abschluß 29 auf, der es verhindert, daß die Kapillarröhrchen 120 bei aufgesetztem Deckel 104 herausfallen können.
  • Die (in der Fig. 10 nicht zu sehenden) Kapillarröhrchen 120 und das Kapillarröhrchen 121 kommen auf dem Boden 111 des Lagerraumes 110 zu liegen.
  • Nicht gezeigt wird in den Figuren, daß der Spender 1 als Ganzes oder in Teilen unterschiedliche Formen aufweisen kann.

Claims (8)

  1. Wiederbefüllbarer Einzelspender (1) für im wesentlichen identische zylindrische Elemente, insbesonders Kapillarröhrchen (20,21,22,120,121,122), dadurch gekennzeichnet, daß die der Lagerung der Kapillarröhrchen (20,21,120,121) dienende Wanne (3,103) über Führungsvorrichtungen (15,16) gegenüber dem Standteil (2,102) nach oben anhebbar angeordnet ist und der Boden (11,111) des Lagerraumes (10,110) der Wanne (3,103) zu mindestens einem Schieber (5) hin abschüssig ausgebildet ist und der Schieber (5) zur Aufnahme eines einzelnen Kapillarröhrchens (22,122) ausgestaltet ist.
  2. Wiederbefüllbarer Einzelspender (1) für im wesentlichen identische zylindrische Elemente, insbesonders Kapillarröhrchen (20,21,22,120,121,122), nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsvorrichtung (15, 16) der Standteil (2,102) mit Führungen (16) und die Wanne (3,103) mit in die Führungen (16) des Standteils (2,102) eingreifenden Federn (15) ausgestattet ist.
  3. Wiederbefüllbarer Einzelspender (1) für im wesentlichen identische zylindrische Elemente, insbesonders Kapillarröhrchen (20,21,22,120,121,122), nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Lagerung der Kapillarröhrchen (20,21,120,121) dienende Wanne (3,103) mit einer oder mehreren Grifflächen (12) zum leichteren Anheben der Wanne (3,103) ausgebildet ist.
  4. Wiederbefüllbarer Einzelspender (1) für im wesentlichen identische zylindrische Elemente, insbesonders Kapillarröhrchen (20,21,22,120,121,122), nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (5) eine Rille (19,119) aufweist, in der ein einzelnes Kapillarröhrchen (22,122) zur unmittelbaren Entnahme präsentiert wird.
  5. Wiederbefüllbarer Einzelspender (1) für im wesentlichen identische zylindrische Elemente, insbesonders Kapillarröhrchen (20,21,22,120,121,122), nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (3,103) mit einem Endanschlag ausgestattet ist, der beim Anheben der Wanne (3,103) ein vollständiges Herausziehen aus dem Standteil (2,102) verhindert.
  6. Wiederbefüllbarer Einzelspender (1) für im wesentlichen identische zylindrische Elemente, insbesonders Kapillarröhrchen (20,21,22,120,121,122), nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (3,103) für einen abschließenden Deckel (4,104) ausgebildet ist, der eine Ausnehmung (6) für den Schieber (5) aufweist.
  7. Wiederbefüllbarer Einzelspender (1) für im wesentlichen identische zylindrische Elemente, insbesonders Kapillarröhrchen (20,21,22,120,121,122), nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4,104) des Einzelspenders (1) eine Entnahmerille (9) zur Ablage eines Kapillarröhrchenhalters aufweist.
  8. Wiederbefüllbarer Einzelspender (1) für im wesentlichen identische zylindrische Elemente, insbesonders Kapillarröhrchen (120,121,122), nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (104) mit einer, zur Aufbewahrung von Kapillarröhrchen (125) und deren Aufbewahrungsbehältnissen (25), aufnehmenden Rundung (26) ausgestaltet ist.
EP24450001.3A 2024-12-03 2024-12-03 Wiederbefüllbarer einzelspender für kapillarröhrchen Pending EP4755511A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP24450001.3A EP4755511A1 (de) 2024-12-03 2024-12-03 Wiederbefüllbarer einzelspender für kapillarröhrchen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP24450001.3A EP4755511A1 (de) 2024-12-03 2024-12-03 Wiederbefüllbarer einzelspender für kapillarröhrchen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4755511A1 true EP4755511A1 (de) 2026-06-10

Family

ID=93924399

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP24450001.3A Pending EP4755511A1 (de) 2024-12-03 2024-12-03 Wiederbefüllbarer einzelspender für kapillarröhrchen

Country Status (1)

Country Link
EP (1) EP4755511A1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998036995A1 (en) 1997-02-21 1998-08-27 University Of Washington A jam resistant dispenser for capillary tubes and the like
US6138868A (en) * 1997-03-25 2000-10-31 Kabushiki Kaisha Yuyama Seisakusho Ampule feeder
US20030121931A1 (en) * 2001-12-28 2003-07-03 Welter's Co., Ltd. Toothpicks dispenser
US20150160186A1 (en) * 2013-12-09 2015-06-11 Steven Garner-Richards Diabetic Testing Supply Dispenser

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998036995A1 (en) 1997-02-21 1998-08-27 University Of Washington A jam resistant dispenser for capillary tubes and the like
US6138868A (en) * 1997-03-25 2000-10-31 Kabushiki Kaisha Yuyama Seisakusho Ampule feeder
US20030121931A1 (en) * 2001-12-28 2003-07-03 Welter's Co., Ltd. Toothpicks dispenser
US20150160186A1 (en) * 2013-12-09 2015-06-11 Steven Garner-Richards Diabetic Testing Supply Dispenser

Legal Events

Date Code Title Description
PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE APPLICATION HAS BEEN PUBLISHED

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR