EP4739563A1 - Wagen, insbesondere für ein spurgeführtes fahrzeug - Google Patents
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- EP4739563A1 EP4739563A1 EP24754591.6A EP24754591A EP4739563A1 EP 4739563 A1 EP4739563 A1 EP 4739563A1 EP 24754591 A EP24754591 A EP 24754591A EP 4739563 A1 EP4739563 A1 EP 4739563A1
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Abstract
Wagen (10), insbesondere für ein spurgeführtes Fahrzeug (1), umfassend zumindest eine Klappe (200), wobei der Wagen (10) ein Überwachungssystem (300) aufweist, das zur Überwachung eines Schließzustands der zumindest einen Klappe 2001…n ausgebildet ist.
Description
Beschreibung
Wagen, insbesondere für ein spurgeführtes Fahrzeug
Die Erfindung betri f ft einen Wagen, insbesondere für ein spurgeführtes Fahrzeug .
Ferner betri f ft die Erfindung ein spurgeführtes Fahrzeug des Personentransports , umfassend zumindest einen solchen oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildeten Wagen .
Klappen, wie bspw . Wartungsklappen von Wagen von spurgeführten Fahrzeugen, müssen vor einem Verlassen eines Depots sicher verschlossen sein .
Aktuell wird dazu von dem Personal der Schließ zustand j eder Klappe vor Abfahrt händisch überprüft . Dies ist kosten- und zeitaufwändig .
Ausgehend davon, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde , einen Wagen bereitzustellen, der eine schnellere Überprüfung der Klappen erlaubt .
Diese Aufgabe wird durch den Wagen des Anspruchs 1 gelöst .
Ferner wird die Aufgabe durch das spurgeführte Fahrzeug nach Anspruch 10 gelöst .
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der j eweiligen Unteransprüche .
Erfindungsgemäß wird ein Wagen bereitgestellt , insbesondere für ein spurgeführtes Fahrzeug . Der Wagen umfasst zumindest eine Klappe . Ferner weist der Wagen ein Uberwachungssystem
auf , das zur Überwachung eines Schließ zustands der zumindest einen Klappe , ausgebildet ist .
Ferner wird erfindungsgemäß ein spurgeführtes Fahrzeug, vorzugsweise des Personentransports , bereitgestellt , umfassend zumindest einen solchen oder wie nachfolgend beschrieben, weitergebildeten Wagen .
I st die zumindest eine Klappe vollständig geschlossen, so wird durch das Überwachungssystem der Schließ zustand „geschlossen" erfasst . I st die zumindest eine Klappe nicht vollständig geschlossen, so wird durch das Überwachungssystem der Schließ zustand „geöf fnet" erfasst .
Vorzugsweise ist das Überwachungssystem dazu eingerichtet , den Schließ zustand zu protokollieren und/oder der Wagen und/oder das spurgeführte Fahrzeug weist eine Anzeigeeinrichtung auf , die betriebsmäßig mit dem Überwachungssystem verbunden ist und zur Anzeige des Schließ zustands der zumindest einen Klappe , eingerichtet ist .
Vorzugsweise ist die Klappe eine Wartungsklappe .
Vorzugsweise verdeckt die Klappe eine Baugruppe oder Schienenfahrzeugkomponente , welche von außerhalb des Schienenfahrzeugs zugänglich ausgebildet ist .
In Weiterbildung des Wagens kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Klappe von außerhalb des Wagens zugänglich angeordnet ist .
Hierdurch ist die zumindest eine Klappe leicht von der Außenseite des Wagens zugänglich . Die Überprüfung des Schließ zu-
stands solcher Klappen ist sicherheitsrelevant und das Überwachungssystem erfüllt die Überprüfung eines sicherheitsrelevanten Schließ zustands einer solchen Klappe .
In Ausgestaltung des Wagens kann vorgesehen sein, dass der Wagen zumindest einen Wagenkasten und einen sich unter dem Wagenkasten befindlichen Unterflurbereich aufweist und die zumindest eine Klappe im Unterflurbereich angeordnet ist .
Hierdurch wird ein ansonsten ungenutzter Bereich zur Anordnung der Klappe angegeben, der von Personal gut erreichbar ist .
In Weiterbildung des Wagens kann vorgesehen sein, dass der Wagen eine Mehrzahl an in Längsrichtung des Wagens hintereinander angeordneter Klappen aufweist und das Überwachungssys- tem zur Überwachung der Mehrzahl an hintereinander angeordneter Klappen, ausgebildet ist .
Durch die Anordnung von einer Mehrzahl an in Längsrichtung des Wagens hintereinander angeordneter Klappen und einer entsprechenden Anordnung des Überwachungssystems ist es möglich, eine Mehrzahl an hintereinander angeordneter Klappen gemeinsam durch ein einzelnes Überwachungssystem, zu überwachen .
In Ausgestaltung des Wagens kann vorgesehen sein, dass der Wagen zwei Fahrwerke umfasst und die zumindest eine Klappe zwischen den zwei Fahrwerken angeordnet ist .
Hierdurch wird eine Position für die zumindest eine Klappe angegeben, die es erlaubt , eine Mehrzahl an Klappen hintereinander anzuordnen .
In Weiterbildung des Wagens kann vorgesehen sein, dass das Überwachungssystem ein optisches Überwachungssystem, vorzugsweise eine Lichtschranke , ist .
Hierdurch wird eine gegenüber Mikroschaltern oder Kameras kostengünstigere und robustere Lösung angegeben .
Durch die Ausbildung eines optischen Überwachungssystems , wie einer Lichtschranke , ist es mögl ich, dass eine Mehrzahl an hintereinander angeordneten Klappen gemeinsam durch ein Über- wachungssystem überwacht werden .
Es kann vorgesehen sein, dass die Lichtschranke im sichtbaren oder im nicht sichtbaren Wellenlängenbereich, arbeitet .
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Lichtschranke eine Laser-Lichtschranke ist .
In Ausgestaltung des Wagens kann vorgesehen sein, dass das optische Überwachungssystem einen Sender, vorzugsweise eine Lichtstrahlenquelle , aufweist und einen Empfänger, vorzugsweise einen Sensor zur Detektion von Lichtstrahlen, aufweist .
Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass lediglich, wenn alle Klappen vollständig geschlossen ist/ sind der Lichtstrahl der Lichtschranke vom Sender zum Empfänger gelangt . Sobald eine Klappe der Mehrzahl an hintereinander angeordneten Klappen nicht vollständig geschlossen wurde , ist der Strahl unterbrochen und es wird der schließ zustand „geöf fnet" durch das Überwachungssystem erfasst .
In Weiterbildung des Wagens kann vorgesehen sein, dass der Sender im Bereich einer ersten Klappe angeordnet ist und der
Empfänger im Bereich einer in Längsrichtung von der ersten Klappe beabstandeten zweiten Klappe angeordnet ist .
Vorzugsweise ist zwischen der ersten Klappe und der zweiten Klappe zumindest eine dritte Klappe angeordnet .
Hierdurch ist es möglich, dass eine Mehrzahl an Klappen hintereinander in Längsrichtung angeordnet sind, sodass es mittels eines einzelnen Überwachungssystems möglich ist , die Mehrzahl an Klappen zu überwachen .
In Ausgestaltung des Wagens kann vorgesehen sein, dass der Wagen j e Wagenseite zumindest ein Überwachungssystem aufweist .
Ebenso können mehrere Überwachungssysteme , redundant zueinander, vorgesehen sein .
Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass Schlösser der Klappen ein bewegliches Teil aufweisen, das wenn das Schloss geöf fnet ist , den Strahl unterbricht . Die Schlösser können z . B . ein Kompressionsverschluss sein .
Der entsprechende Bereich muss für den Strahlengang freigehalten werden .
Ferner kann vorgesehen sein, dass , wenn alle Klappen geschlossen sind, das Überwachungssystem dazu ausgebildet ist , eine Meldung an die Fahrzeugsteuerung zu senden, welche beinhaltet , dass alle Klappen geschlossen sind . Über Display, Anzeige , Fernübermittlung wird dies den Wartungsmitarbeitern oder Fahrzeugführern angezeigt .
Bei dem spurgeführten Fahrzeug handelt es sich beispielsweise um ein Schienenfahrzeug oder eine Magnetschwebebahn, vorzugsweise zum Personentransport .
Sämtliche Ausgestaltungen des Wagens gelten in gleicher Weise für das spurgeführte Fahrzeug .
Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Aus führungsbei- spiels mit Bezug auf die Zeichnung erläutert werden .
Es zeigt :
Fig . 1 in einer schematischen Darstellung das erfindungsgemäße spurgeführte Fahrzeug mit einem erfindungsgemäßen Wagen .
Fig . 1 zeigt in einer schematischen Darstellung das erfindungsgemäße spurgeführte Fahrzeug 1 mit einem erfindungsgemäßen Wagen 10 .
Das spurgeführte Fahrzeug 1 umfasst zumindest einen Wagen 10 .
Bei dem Wagen 10 handelt es sich um einen Wagen für ein spurgeführtes Fahrzeug 1 , vorzugsweise ein Schienenfahrzeug .
Das spurgeführtes Fahrzeug 1 ist ein Fahrzeug des Personentransports , vorzugsweise ein Schienenfahrzeug .
Der Wagen 10 umfasst zumindest eine Klappe 200!,,^ .
Ferner umfasst der Wagen 10 ein Überwachungssystem 300 , das zur Überwachung eines Schließ zustands der zumindest einen Klappe 200!..^ ausgebildet ist .
Die zumindest eine Klappe 200!..^ ist von außerhalb des Wagens 10 zugänglich angeordnet .
Der Wagen 10 weist zumindest einen Wagenkasten 100 und einen sich unter dem Wagenkasten 100 befindlichen Unterflurbereich 12 auf .
Die zumindest eine Klappe 200!..^ und das Überwachungssystem sind im Unterflurbereich 12 des Wagens 10 angeordnet . Vorzugsweise sind diese innenliegend hinter der Klappe im geschlossenen Zustand angeordnet .
Der Wagen 10 weist eine Mehrzahl an in Längsrichtung L des Wagens 10 hintereinander angeordneter Klappen 200!..^ auf und das Überwachungssystem 300 ist zur Überwachung der Mehrzahl an hintereinander angeordneter Klappen 200 ausgebildet .
Der Wagen 10 umfasst zwei Fahrwerke 400 und die zumindest eine Klappe 200!..^ ist zwischen den zwei Fahrwerken 400 angeordnet .
Das Überwachungssystem 300 ist ein optisches Überwachungssystem . Gemäß dem Aus führungsbeispiel ist dieses als eine Lichtschranke ausgebildet .
Das optische Überwachungssystem 300 weist einen Sender 310 auf . Gemäß dem Aus führungsbeispiel ist der Sender 310 als Lichtstrahlenquelle ausgebildet zur Erzeugung eines Lichtstrahls S . Ferner weist das optische Überwachungssystem 300
einen Empfänger 320 auf . Gemäß Aus führungsbeispiel ist der Empfänger 320 als Sensor zur Detektion von Lichtstrahlen ausgebildet .
Der Sender 310 ist im Bereich einer ersten Klappe 2002 angeordnet und der Empfänger 320 im Bereich einer in Längsrichtung L des Wagens 10 von der ersten Klappe 2002 beabstandeten zweiten Klappe 2002, angeordnet . Zwischen der ersten Klappe 2002 und der zweiten Klappe 2002 ist zumindest eine dritte Klappe 2 O O3...n angeordnet .
Der Wagen 10 weist j e Wagenseite zumindest ein Überwachungssystem 300 auf .
Die vorstehende Of fenbarung gilt gleichermaßen wie für den Wagen 10 auch für das spurgeführtes Fahrzeug 1 , umfassend zumindest einen, wie vorstehend beschrieben, ausgeführten Wagen 10 .
Abschließend sei erwähnt , dass die Merkmale aller oben beschriebenen Aus führungsvarianten untereinander in beliebiger Weise kombiniert werden können, um weitere andere Aus führungsbeispiele der Erfindung zu bilden . Auch können alle Merkmale von Unteransprüchen j eweils für sich mit j edem Merkmal j edes anderen der Ansprüche kombiniert werden, und zwar j eweils für sich allein oder in beliebiger Kombination, um weitere andere Aus führungsbeispiele zu erhalten .
Obwohl die Erfindung im Detail durch ein Aus führungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde , so ist die Erfindung nicht durch die of fenbarten Beispiele eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen .
Unabhängig vom grammatikalischen Geschlecht eines bestimmten Begri f fes sind Personen mit männlicher, weiblicher oder anderer Geschlechteridentität mit umfasst .
Claims
1. Wagen (10) , insbesondere für ein spurgeführtes Fahrzeug (1) , umfassend zumindest eine Klappe (200) dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (10) ein Überwachungssystem (300) aufweist, das zur Überwachung eines Schließzustands der zumindest einen Klappe (200!..^) ausgebildet ist.
2. Wagen (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Klappe (200!..^) von außerhalb des Wagens (10) zugänglich angeordnet ist.
3. Wagen (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (10) zumindest einen Wagenkasten (100) und einen sich unter dem Wagenkasten (100) befindlichen Unterflurbereich (12) aufweist und die zumindest eine Klappe (200!..^) im Unterflurbereich (12) angeordnet ist.
4. Wagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (10) eine Mehrzahl an in Längsrichtung (L) des Wagens (10) hintereinander angeordneter Klappen (200!..^) aufweist und das Überwachungssystem (300) zur Überwachung der Mehrzahl an hintereinander angeordneter Klappen (200) ausgebildet ist.
5. Wagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (10) zwei Fahrwerke (400) umfasst und die zumindest eine Klappe (200!..^) zwischen den zwei Fahrwerken (400) angeordnet ist.
6. Wagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Überwachungssystem (300) ein optisches Überwa- chungssystem, vorzugsweise eine Lichtschranke, ist.
7. Wagen (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Überwachungssystem einen Sender (310) , vorzugsweise eine Lichtstrahlenquelle, aufweist und einen Empfänger (320) , vorzugsweise einen Sensor zur Detektion von Lichtstrahlen, aufweist.
8. Wagen (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (310) im Bereich einer ersten Klappe (2002) angeordnet ist und der Empfänger (320) im Bereich einer in Längsrichtung von der ersten Klappe (2002) beabstan- deten zweiten Klappe (2002) angeordnet ist, wobei vorzugsweise zwischen der ersten Klappe (2002) und der zweiten Klappe (2002) zumindest eine dritte Klappe (2OO3...n) angeordnet ist.
9. Wagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (10) je Wagenseite zumindest ein Überwachungssystem (300) aufweist.
10. Spurgeführtes Fahrzeug (1) , vorzugsweise Schienenfahrzeug des Personentransports, umfassend zumindest einen Wagen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
Applications Claiming Priority (2)
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