-
Die Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Tür mit einem Rahmen mit einer Verklotzung zum Einsatz einer Verglasung.
Technisches Gebiet
-
Zur Befestigung einer Verglasung in einem Fenster oder einer Tür werden zunächst umlaufend in den Falzbereich des Rahmens beanstandet mehrere Klotzbrücken eingesetzt. Diese dienen dazu, den Falzbereich bis zur Höhe der Glasleistenhaltenut aufzufüllen. Dann wird die Verglasung über die Glasleistenhaltenut hinweg eingesetzt bis diese am Überschlag anschlägt. Nun befindet sich noch Spiel zwischen der Verglasung und den Klotzbrücken. Um dieses Spiel auszugleichen, werden umlaufend Verglasungsklötze zwischen der Verglasung und den Klotzbrücken eingesetzt. Es gibt Verglasungsklötze mit unterschiedlichen Höhen, so dass die Verglasung in der Verglasungsebene ein wenig verschoben und individuell positioniert werden kann.
Stand der Technik
-
Ein derartiges System ist beispielsweise in
EP 1877640 B1 beschrieben. Hierbei ist der Falzbereich breiter als die Verglasung, so dass die Verglasung breitflächig auf der Verklotzung aufliegt und eine Vorsatzschale oder Glashalteleiste zur Fixierung der Verglasung problemlos in die Glashalteleiste eingeführt werden kann.
-
DE 202010013228 U1 offenbart einen Fensterrahmen mit einer Innen-und einer Außenschale, welche über Isolierstege verbunden sind. Mit dem Isoliersteg, welcher zum Falzbereich gerichtet ist, ist eine Verklotzung über eine Clipverbindung verbunden. Die Verklotzung liegt hierbei auf der zur Glasleistenhaltenut gerichteten Seite auf dem zum Falzbereich gerichteten, inneren Nutrand der Glasleistenhaltenut auf. Die Glasleistenhaltenut ist hierbei nach oben völlig offen und wird nicht vertikal von der Verklotzung überdeckt. Die Verglasung befindet sich vollständig zwischen den Verglasungsklotzfüßen, welche zur Auflage der Verklotzung im Falzbereich dienen.
-
Auch
DE 29618315 U1 zeigt ein Fenster mit einer ein- oder alternativ mehrteiligen Verklotzung, bei welcher die Verglasung sich vollständig innerhalb des Falzbereichs befindet und hierbei die Glasleistenhaltenut nicht vertikal überragt.
-
Zur Optimierung der Wärmedämmung von Häusern werden häufig Dreifach-Verglasungen anstelle von Doppelverglasungen eingebaut, was tiefere Verglasungen zur Folge hat.
-
Wird eine dicke beziehungsweise tiefe Verglasung in einen schmalen Rahmen eingesetzt, so ergibt sich das Problem, dass die Verglasung zumindest partiell über die Glasleistenhaltenut reicht, so dass einerseits ein Teil der Verglasung nicht unmittelbar zum Rahmen abgestützt ist. Reicht der Verglasungsklotz über die gesamte Glastiefe, so liegt der Verglasungsklotz nicht vollständig auf der Klotzbrücke auf; der Verglasungsklotz wird in dem Bereich, in dem er nicht auf der Klotzbrücke aufliegt, auf Biegung beansprucht. Die Verglasung wird zwar auch über die Klemmung über die seitlichen und das obere Rahmenprofile gehalten und somit kann auch ein Teil des Gewichts hierüber getragen werden, doch ist die Auflage auf dem unteren Rahmenprofil viel tragfähiger. Langfristig kann es bei dem bekannten System zu gewichtsbedingten Verformungen durch den Teil der Verglasung, welcher nicht direkt nach unten abgestützt ist, kommen.
-
Zudem kann sich ein Problem beim Einsatz der Glashalteleiste ergeben, wenn diese an die Verklotzung anschlägt. In ungünstigen Fällen lässt sich die Glashalteleiste nicht mehr einsetzen, da der für die Montage benötigte Raum von dem Glasklotz beansprucht wird.
-
Bei einem kurzen Glasklotz wird mindestens eine Scheibe der Verglasung nur durch den eigentlichen Verglasungsverbund gehalten.
Aufgabe
-
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verklotzung insbesondere für breite Verglasungen in schmalen Rahmen zu schaffen, welche eine Abstützung der kompletten Verglasung auf dem Rahmen und / oder einen problemlosen Einsatz einer Glashalteleiste gewährleisten.
Darstellung der Erfindung
-
Die Aufgabe wird durch ein Fenster oder eine Tür mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs gelöst. Ein Fenster oder eine Tür verfügt über einen üblichen Rahmen mit einer Verklotzung zum Einsatz einer Verglasung. Hierbei wird der Rahmen aus miteinander verbundenen Rahmengrundprofilen gebildet. Das Rahmengrundprofil verfügt unter anderem über einen Falzbereich und eine Glasleistenhaltenut. Die Verglasung ist umlaufend mittels einer Verklotzung mit dem Rahmen verbunden und wird mittels Glashalteleisten, welche in die Glasleistenhaltenuten der Rahmengrundprofile eingreifen, fixiert. Eine Verklotzung umfasst jeweils mindestens eine Klotzbrücken sowie mindestens einen Verglasungsklotz, welcher den Raum zwischen Verglasung und Klotzbrücke ausfüllt und somit die Verglasung fixiert. Unter einer Klotzbrücke wird üblicherweise ein Bauteil verstanden, welches in einem Grundprofil den Falzbereich bis zur Höhe der Glasleistenhaltenut ausfüllt, während üblicherweise das Bauteil, welches den Raum zwischen Klotzbrücke und Verglasung ausfüllt, als Verglasungsklotz bezeichnet wird. Eine Klotzbrücke kann jedoch über die Glasleistenhaltenut hinausragen oder an maximal zwei zueinander senkrecht angeordneten Rahmengrundprofilen unter deren Niveau bleiben. Klotzbrücke und Verglasungsklotz können optional auch als eine Baueinheit ausgeführt sein.
-
Die Verglasung hat in der Hauptebene eine Höhe und Breite, während sie senkrecht dazu eine Tiefe besitzt, welche durch die Anzahl der Gläser, deren Tiefe und deren Abstände bestimmt wird. Optional überragt die Verglasung vertikal die Glasleistenhaltenut zumindest partiell; das bedeutet, dass eine Gewichtskraftübertragung direkt nach unten nicht möglich ist, da dort die Glashalteleiste aufgenommen werden muss. Erfindungsgemäß ist es jedoch auch möglich, schmalere Verglasungen einzusetzen.
-
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass zumindest die Verglasungsklötze am untersten, die Verglasung tragenden Rahmengrundprofil des Rahmens im Wesentlichen die gesamte Tiefe der Verglasung tragen. Demzufolge können die Verglasungsklötze ein klein wenig über die Verglasung hinausragen oder darunter zurück bleiben. Jede Scheibe einer Mehrscheiben-Verglasung sollte zumindest teilweise auf den Verglasungsklötzen aufliegen, damit das gesamte Gewicht aller Scheiben in die Verglasungsklötze eingeleitet wird.
-
Die Verglasungsklötze verfügen auf der der Glashalteleiste zugewandten Seite über eine schräge Verglasungsklotzaußenseite, welche von der Verglasung in Richtung des Falzbereichs stetig in Richtung der Mitte des Rahmengrundprofils verlaufen. Diese Verglasungsklotzaußenseite reicht auf der der Verglasung abgewandten Seite bis zu dem Rahmengrundprofil und stützt sich auf diesem auf. Die Verglasungsklötze am untersten, die Verglasung tragenden Rahmengrundprofil des Rahmens überragen vertikal die Glasleistenhaltenut zumindest partiell. Durch die schräge Verglasungsklotzaußenseite kann dennoch eine Glashalteleiste in die Glasleistenhaltenut eingesetzt werden, wobei die schräge Form das Einfügen erleichtern, was insbesondere dann der Fall ist, wenn die Schräge am Übergang vom Nutrand zur Nut endet. Hierdurch kann das gesamte Gewicht einer breiten Verglasung in Richtung der Schwerkraft nach unten in das Rahmengrundprofil übertragen werden.
-
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich durch die Merkmale der abhängigen Ansprüche.
-
So ist es vorteilhaft, wenn die Verglasungsklötze über Verglasungsklotzfüße verfügen, welche bis zum zum Falzbereich gerichteten, inneren Nutrand der Glasleistenhaltenut reichen und sich auf diesem aufstützen. Somit wird die maximale Breite im Rahmengrundprofil zur Abstützung genutzt.
-
Optional ist vorgesehen, dass eine Klotzbrücke und ein Verglasungsklotz eine einteilige Einheit bilden. Die Verklotzung aus Klotzbrücke und Verglasungsklotz kann beispielsweise einteilig als Spritzgussteil aus Kunststoff hergestellt werden. Dies erleichtert einerseits die Positioniergenauigkeit der Verglasungsklötze. Zugleich optimiert dies den Kraftfluss in der Verklotzung.
-
Eine optionale Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die zuvor beschriebene Verglasungsklotzaußenseite konkav gekrümmt ist. Dies erleichtert die Montage der Glashalteleiste. Eine andere optionale Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die zuvor beschriebene Verglasungsklotzaußenseite gerade verläuft; im Vergleich zur zuvor beschriebenen Option ist in diesem Fall die Verklotzung massiver, was die Tragfähigkeit begünstigt.
-
Geht die eingesetzte Verglasungsklotzaußenseite direkt in den Übergang von Glasleistenhaltenut und dem inneren Nutrand über, so lässt sich die Glashalteleiste besonders einfach einsetzen. Hierbei ist ein leichter horizontaler Versatz bis zu 2 oder 3 mm unschädlich.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
-
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen sowie der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen dabei:
- Fig. 1
- einen schmalen Rahmen mit einer breiten Verglasung gemäß dem Stand der Technik;
- Fig. 2
- einen erfindungsgemäßen Rahmen mit einer breiten Verglasung in einer ersten Ausgestaltung;
- Fig. 3
- einen erfindungsgemäßen Rahmen mit einer breiten Verglasung in einer zweiten Ausgestaltung und
- Fig. 4
- einen erfindungsgemäßen Rahmen bei der Montage der Glashalteleiste in sechs Stufen.
-
Gleiche Bezugszeichen in verschiedenen Figuren haben gleiche Bedeutung. Nicht alle Bezugszeichen sind in allen Figuren dargestellt.
-
Figur 1 zeigt einen Ausschnitt einer Festverglasung 1 mit einer Verglasung 6, welche in diesem Fall über drei parallele Scheiben verfügt, und einem Rahmengrundprofil 2, in dessen Falzbereich 3 eine Klotzbrücke 5, welche bis zur profilinneren Wand einer Glasleistenhaltenut 4 reicht, eingesetzt ist. Zwischen Klotzbrücke 5 und Verglasung 6 befindet sich ein Verglasungsklotz 7. Die Verglasung 6 reicht bis zum Überschlag 18 des Rahmengrundprofils 2, wo eine Dichtung 9 den Kontakt zwischen Verglasung 6 und Überschlag 18 abdichtet. Eine Glashalteleiste 8 ist mittels einer zur Glashalteleiste 8 gehörenden Rastnase 19 in einer Hinterschneidung 20 der Glasleistenhaltenut 4 verrastet und spannt über eine Dichtung 9 die Verglasung 6 ein. Die Klotzbrücke 5 verfügt über Rastnasen 13 auf der Seite des Überschlags 18, als auch Rastnasen 14 auf der Glasleistenhaltenut 4 zugewandten Seite.
-
Es ist zu erkennen, dass die zur Glashalteleiste 8 gerichtete rechte Scheibe der Verglasung 6 zwar auf dem Verglasungsklotz 7 aufliegt, der rechte Teil des Verglasungsklotzes 7 jedoch nicht über die Klotzbrücke 5 abgestützt ist. Dies hat zur Folge, dass das Gewicht der rechten Scheibe der Verglasung 6 nicht - wie die anderen beiden Scheiben - direkt nach unten abgeleitet werden kann. Dies führt zu Biegebelastungen.
-
Zugleich schlägt der rechte, untere Rand des Verglasungsklotzes 7 an der zum Falzbereich 3 gerichteten Wand der Glashalteleiste 8 an. Auch ohne Visualisierung wird deutlich, dass sich hierfür die Glashalteleiste 8 nur mit großer Kraftanstrengung unter Verformung der vorgenannte Wand der Glashalteleiste 8 einsetzen lässt.
-
Der erfindungsgemäße Rahmen gemäß Figur 2 unterscheidet sich von dem in Figur 1 durch die geänderte Verklotzung 5, 77. Die Verglasung 6 ist so breit, dass sie von dem Überschlag 18 des Rahmengrundprofils 2 bis über die Glasleistenhaltenut 4 reicht. Die Verglasung 6 liegt vollständig auf dem erfindungsgemäßen Verglasungsklotz 77 auf. Der Verglasungsklotz 77 verfügt auf der der Glashalteleiste 8 zugewandten Seite über eine schräge Verglasungsklotzaußenseite 10, welche auf der der Verglasung 6 zugewandten Seite ein wenig über die Verglasung 6 hinaus in Richtung der Glashalteleiste 8 reicht und die zur Glashalteleiste 8 gerichtete Verglasungsklotzaußenseite 10 in Richtung des Falzbereichs 3 stetig in Richtung der Mitte des Rahmengrundprofils 2 verläuft. Der Verglasungsklotz 77 hat im Bereich dieser zur Glashalteleiste 8 gerichtete Verglasungsklotzaußenseite 10 einen konkaven Verlauf und ist demzufolge ins Innere des Verglasungsklotzes 77 gewölbt. Ferner verfügt der Verglasungsklotz 7 über einen Verglasungsklotzfuß 11, welcher an der Klotzbrückenaußenseite 10 bis zum zum Falzbereich 3 gerichteten, inneren Nutrand 12 der Glasleistenhaltenut 4 reicht und sich dort auf dem Nutrand 12 aufstützt.
-
Hieraus ergibt sich im Vergleich zum Stand der Technik der Vorteil, dass alle drei Scheiben der Verglasung 6 ihr Gewicht nach unten über den Verglasungsklotz 77 und die Klotzbrücke 5 abgeben können und somit die Verklotzung weniger auf Biegung, sondern mehr auf Druck beansprucht wird.
-
Ferner kann die Glashalteleiste 8 problemlos eingesetzt werden, da die konkave Form der Klotzbrückenaußenseite 10 hierfür genügend Platz lässt. Die Verglasungsklotzaußenseite 10 geht direkt in den Übergang von Glasleistenhaltenut 4 und dem inneren Nutrand 12 über, so dass die Rastnase 19 der Glashalteleiste 8 beim Einsetzen an der Klotzbrückenaußenseite 10 in die Glasleistenhaltenut 4 entlanggleiten und dort einrasten kann.
-
Das Ausführungsbeispiel zeigt ferner einen Mitteldichtungsholm 15 zur Aufnahme einer Mitteldichtung 16, welche Figur 2 im ursprünglichen Zustand zeigt. An jenen Stellen, an welchen eine Klotzbrücke 5 eingesetzt wird, wird die Mitteldichtung 16 partiell entfernt.
-
Der erfindungsgemäße Rahmen gemäß Figur 3 unterscheidet sich von dem in Figur 2 durch den Verglasungsklotz 77, welcher im Bereich der zur Glashalteleiste 8 gerichtete Verglasungsklotzaußenseite 10 einen geraden Verlauf hat, so dass der Verglasungsklotzfuß 11 ein klein wenig massiver ist, die Glashalteleiste 8 jedoch immer noch problemlos eingesetzt werden kann.
-
Bei beiden erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen können Verglasungsklotz 77 und Klotzbrücke 5 getrennt Bauteile sein; Verglasungsklotz 77 und Klotzbrücke 5 können jedoch auch einteilig als ein Bauteil ausgeführt sein.
-
Die untere Verklotzung 5, 77 des untersten Rahmengrundprofils 2 des Rahmens nimmt den größten Teil des Gewichts der Verglasung 6 auf, während die obere und seitliche Verklotzung 5, 7 vorwiegend dazu dient, dass die Verglasung 6 spielfrei im Rahmen aufgenommen ist.
-
Ist die Verklotzung 5, 7, 77 zweiteilig, so werden beim Rahmen zunächst umlaufend an allen vier Seiten Klotzbrücken 5 in den Falzbereich eingesetzt. Zunächst werden die erfindungsgemäßen Verglasungsklötze 77 am untersten Rahmengrundprofil 2 eingesetzt. Das vertikale Spiel der Verglasung 6 im Rahmen wird erfindungsgemäß durch die individuelle Breite der Verglasungsklötze 7 am obersten Rahmengrundprofil 2 ausgeglichen. Bei den beiden seitlichen Rahmengrundprofilen 2 ändert sich zum Stand der Technik nichts.
-
Ist die Verklotzung 5, 77 unten einteilig, so wird diese einteilige Verklotzung 5, 77 unten eingesetzt, während oben und seitlich konventionelle Klotzbrücken 5 eingesetzt werden. Die Verglasung 6 wird dann in den Rahmen bis zum Überschlag 18 eingeführt. Oben und seitlich wird nun durch den Einsatz entsprechender Verglasungsklötze 7 die Verglasung 6 fixiert. Auch hier wird das vertikale Spiel der Verglasung 6 im Rahmen durch die individuelle Breite der Verglasungsklötze 7 am obersten Rahmengrundprofil 2 ausgeglichen.
-
Die Montage der Glashalteleiste 8 ist bei beiden Ausführungsbeispielen gleich und ist in Figur 4 daher mit beiden Verglasungsklotzaußenseiten 10 dargestellt. Die Verglasung 6 und Verklotzung 5, 77 ist hier bereits eingesetzt.
-
Zunächst wird bei Schritt I die Glashalteleiste 8 derart angesetzt, dass die Rastnase 19 auf dem vom Falzbereich 3 abgewandten, äußere Nutrand 21 der Glasleistenhaltenut 4 aufsitzt. In Schritt II wird die Glashalteleiste 8 mit der Rastnase 19 in die Glasleistenhaltenut 4 bewegt. Die Schritte III bis V zeigen weitere Bewegungsschritte, bei denen die Rastnase 19 in die Glasleistenhaltenut 4 gleitet. Schritt VI zeigt den finalen Zustand, bei dem die Rastnase 19 in der Hinterschneidung 20 der Glasleistenhaltenut 4 verrastet und eine waagrechte Unterseite 22 der Glashalteleiste 8 auf dem äußeren Nutrand 21 der Glasleistenhaltenut 4 aufliegt. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Glashalteleiste 8 an der schrägen Verglasungsklotzaußenseite 10 an dem Verglasungsklotz 77 vorbeigleiten kann.
-
Die Figuren zeigen eine Festverglasung 1, bei welcher die Rahmengrundprofile 2 mittels Profilfüßen 17 Kontakt zu einem Mauerwerk haben. Die Erfindung ist ebenfalls bei Flügelrahmen einsetzbar.
Legende
-
- 1
- Festverglasung
- 2
- Rahmengrundprofil
- 3
- Falzbereich
- 4
- Glasleistenhaltenut
- 5
- Klotzbrücke
- 6
- Verglasung
- 7
- Verglasungsklotz
- 8
- Glashalteleiste
- 9
- Dichtung
- 10
- Verglasungsklotzaußenseite
- 11
- Verglasungsklotzfuß
- 12
- innerer Nutrand
- 13
- Rastnasen
- 14
- Rastnase
- 15
- Mitteldichtungsholm
- 16
- Mitteldichtung
- 17
- Profilfuß
- 18
- Überschlag
- 19
- Rastnase
- 20
- Hinterschneidung
- 21
- äußerer Nutrand
- 22
- Unterseite
- 77
- Verglasungsklotz