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Kochfelder mit Wrasenabzügen können den Wrasen von der Oberfläche des Kochfelds absaugen und filtern.
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Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich die Aufgabe, ein verbessertes Verfahren zum Betreiben eines Kochfelds, eine verbesserte Steuereinheit und ein verbessertes Kochfeld zu schaffen.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Betreiben eines Kochfelds, eine Steuereinheit und ein Kochfeld mit den Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
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Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen in der Möglichkeit eine Ansaugöffnung eines Wrasenabzugs kurzzeitig zu schließen, um ein Abwischen des Kochfelds zu ermöglichen, ohne dass Wasser oder Dreck in die Ansaugöffnung geraten können. Dazu kann ein automatisches Schließen und Öffnen des Verschlusselements im Zusammenhang mit einem Wischschutzsignal durchgeführt werden.
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Es wird ein Verfahren zum Betreiben eines Kochfelds vorgestellt, welches einen durch ein Verschlusselement verschließbaren Wrasenabzug aufweist, wobei das Verfahren einen Schritt des Einlesens eines Wischschutzsignals, einen Schritt des Schließens des Verschlusselements ansprechend auf das Einlesen des Wischschutzsignals, und einen Schritt des Öffnens des Verschlusselements, eine vorbestimmte Zeitdauer nach dem Schließen umfasst.
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Das Verfahren kann gemäß einer Ausführungsform dazu ausgeformt sein, um eine Reinigung des Kochfelds durch ein fest geschlossenes Verschlusselement eines Wrasenabzugs zu erleichtern, insbesondere wenn das Kochfeld gerade zum Zubereiten von Speisen verwendet wird. Das Kochfeld kann dabei als ein Induktionskochfeld ausgeformt sein. Alternativ kann das Kochfeld auch ein Cerankochfeld sein. Der Wrasenabzug kann hierbei dazu ausgeformt sein, um den beim Kochen entstehenden Wrasen von einer Oberfläche des Kochfelds durch eine sich in dem Kochfeld befindlichen Ansaugöffnung nach unten abzusaugen. Das Verschlusselement kann entsprechend bekannter Wrasenabzüge im aktiven Zustand des Wrasenabzugs die Ansaugöffnung freigeben und in einem inaktiven Zustand des Wrasenabzugs die Ansaugöffnung verschlossen halten. Im verschlossenen Zustand kann das Verschlusselement plan mit einer Oberfläche des Kochfelds abschließen. Dadurch kann beim Säubern des Kochfelds einfach über das Verschlusselement drüber gewischt werden. Durch das Wischschutzsignal kann die Ansaugöffnung zeitweise verschlossen werden. Das Verschlusselement kann beispielsweise aus einer Glaskeramik ausgeformt sein. Ein Nutzer kann eine Bereitstellung des Wischschutzsignals beispielsweise durch Betätigung eines Bedienfelds, beispielsweise einer Taste, auslösen. Dabei kann das Signal eine Nutzerabsicht, zum Reinigen des Kochfelds, repräsentieren. In dem Schritt des Öffnens und dem Schritt des Schließens, kann das Verschlusselement gemäß einer Ausführungsform mittels eines geeigneten Antriebs, beispielsweise eines Elektromotors oder eines Elektromagneten oder eines Federsystems, bewegt werden.
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Die vorbestimmte Zeitdauer nach dem das Verschlusselement geschlossen wird kann hierbei voreingestellt oder verstellbar oder programmierbar sein. Beispielsweise kann die vorbestimmte Zeitdauer 20 Sekunden dauern. Alternativ kann die vorbestimmte Zeitdauer beispielsweise weniger als eine Minute oder weniger als 40 Sekunden betragen oder beispielsweise zwischen 10 und 30 Sekunden liegen. Durch das Öffnen des Verschlusselements ist es nicht erforderlich, dass ein Nutzer erneut eine Eingabe zu machen braucht und diese gegebenenfalls vergisst.
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Das Verfahren kann dabei einen Schritt des Abschaltens einer Lüftereinheit des Wrasenabzugs umfassen. Das Abschalten kann ansprechend auf das Wischschutzsignal ausgeführt werden. Gemäß einer Ausführungsform kann der Schritt des Abschaltens synchron mit dem Schritt des Schließens ausgeführt werden. Die Lüftereinheit kann hier unterhalb einer Kochfeldplatte angeordnet sein. Beispielsweise kann die Lüftereinheit ein Gebläse umfassen, welcher einen Luftstrom zum Absaugen des Wrasens erzeugt. Durch das Abschalten kann ein Energieverbrauch des Kochfelds verringert und eine Überhitzung der Lüftereinheit vermieden werden.
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Das Verfahren kann einen Schritt des Einschaltens der Lüftereinheit des Wrasenabzugs aufweisen. Das Einschalten kann ansprechend auf das Öffnen des Verschlusselements durchgeführt werden. Der Schritt des Einschaltens kann dabei synchron mit dem Schritt des Öffnens ausgeführt werden. Somit kann der Wrasenabzug nach dem Reinigen das Kochfelds automatisch wieder in Betrieb genommen werden, ohne dass der Nutzer eine erneute Einstellung tätigen muss.
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Unter Anderem kann das Verfahren einen Schritt des Startens umfassen. Dadurch kann ein Timer zum Abmessen der vorbestimmten Zeitdauer gestartet werden. Das Starten des Timers kann ansprechend auf das Einlesen des Wischschutzsignals erfolgen. Der Schritt des Startens kann optional ausgeführt werden, wenn der Schritt des Schließens des Verschlusselements abgeschlossen ist.
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Das Verfahren kann einen Schritt des Erfassens einer Betätigung des Bedienfelds zur Bereitstellung des Wischschutzsignals umfassen. Beispielsweise kann dabei eine Betätigung eines Bedienelements des Bedienfelds erfasst werden, dem die Wischfunktion zugeordnet ist. Das Bedienfeld kann beispielsweise eine berührungsempfindliche Oberfläche zum Darstellen von durch einen Benutzter betätigbaren Bedienfeldern oder Bedienelementen ausformen.
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Das Verfahren kann auch einen Schritt des Ausgebens eines Sperrsignals aufweisen, welcher zum Sperren eines Bedienfelds des Kochfelds führt. Dadurch kann verhindert werden, dass eine Funktion des Kochfelds unerwarteter Weise beim Wischen über das Bedienfeld ausgelöst wird. Das Sperrsignal kann beispielsweise Das Sperren des Bedienfelds für die vorbestimmte Zeitdauer oder eine weitere vorbestimmte Zeitdauer auslösen. Das Sperrsignal kann beispielsweise ansprechend auf das Einlesen des Wischschutzsignals ausgegeben werden. Mit der Kopplung des Verschließens des Verschlusselementes an die Wischfunktion wird dem Nutzer eine schnelle Reinigung des Verschlusselementes ermöglicht. Somit hat der Nutzer die Möglichkeit feucht über das Verschlusselement zu wischen und danach direkt ohne wirkliche Unterbrechung weiter kochen zu können. Das Sperrsignal kann dabei ein Sperren des Bedienfelds, sowie ein Sperren von Kochfeldern und der Lüftereinheit repräsentieren. Dazu soll der Wisch-Schutz beziehungsweise die Funktionalität der Wischfunktion auf das Verschlusselement erweitert werden. Da der Wischschutz häufig bei Verunreinigungen zum Tragen kommt, ist es sinnvoll, dass das Verschlusselement mit gereinigt wird. Ferner kann eine Verbesserung der Kundenerwartung und des Komforts für den Kunden bei der Reinigung erzielt werden, was ein Verkaufsargument für Kunden sein kann, denen eine komfortable Reinigung wichtig ist.
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Dabei kann der Schritt des Ausgebens des Sperrsignals durchgeführt werden und der Schritt des Schließens nicht ausgeführt werden, wenn ein Konfigurationssignal ein Deaktivieren einer Funktion des Schließens anzeigt. Somit kann ein Nutzer entscheiden ob er das Verschlusselement schließen möchte, um dieses ebenfalls zu reinigen. Beispielsweise kann der Nutzer dann beim Reinigen auch Gegenstände entfernen, welche in einen Ansaugschacht des Wrasenabzugs gefallen sind, oder den Ansaugschacht selbst reinigen.
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Der hier vorgestellte Ansatz schafft ferner eine Steuereinheit, die ausgebildet ist, um die Schritte einer Variante eines hier vorgestellten Verfahrens in entsprechenden Einrichtungen durchzuführen, anzusteuern bzw. umzusetzen. Auch durch diese Ausführungsvariante der Erfindung in Form einer Vorrichtung kann die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe schnell und effizient gelöst werden.
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Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um Eingangssignale einzulesen und unter Verwendung der Eingangssignale Ausgangssignale zu bestimmen und bereitzustellen. Ein Eingangssignal kann beispielsweise ein über eine Eingangsschnittstelle der Steuereinheit einlesbares Sensorsignal darstellen. Ein Ausgangssignal kann ein Steuersignal oder ein Datensignal darstellen, das an einer Ausgangsschnittstelle der Steuereinheit bereitgestellt werden kann. Die Steuereinheit kann ausgebildet sein, um die Ausgangssignale unter Verwendung einer in Hardware oder Software umgesetzten Verarbeitungsvorschrift zu bestimmen. Beispielsweise kann die Steuereinheit dazu eine Logikschaltung, einen integrierten Schaltkreis oder ein Softwaremodul umfassen und beispielsweise als ein diskretes Bauelement realisiert sein oder von einem diskreten Bauelement umfasst sein.
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Das Kochfeld kann gemäß einer Ausführungsform einen durch ein Verschlusselement verschließbaren Wrasenabzug und eine Steuereinheit umfassen. Durch den beschriebenen Ansatz kann während des Kochens temporär eine komplett geschlossene und ebene, gut zu reinigenden bzw. abwischbare Fläche geschaffen werden.
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Des Weiteren kann das Kochfeld eine Kochfeldplatte mit zumindest einer durch das Verschlusselement verschließbaren Ansaugöffnung und ein Bedienfeld zum Bedienen von Kochfeldfunktionen umfassen. Der Wrasenabzug kann ein Gehäuse und eine in dem Gehäuse angeordnete Lüftereinheit zum Absaugen von Wrasen durch die Ansaugöffnung umfassen. Dabei kann das Verschlusselement beweglich ausgeformt sein, insbesondere von einem Motor, Magneten oder einem federeleatischen Element bewegbar sein.
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Somit kann eine verbesserte Reinigung des Verschlusselementes bei der Betätigung der Wischfunktion gegeben werden. Ferner kann durch das Verschlusselement ein Schutz des Kochfelds und der Lüftereinheit vor hereinlaufender Flüssigkeit, durch das automatisches Verschließen des Verschlussdeckels, gewährleistet werden.
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Von Vorteil ist auch ein Computer-Programmprodukt oder Computerprogramm mit Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger oder Speichermedium wie einem Halbleiterspeicher, einem Festplattenspeicher oder einem optischen Speicher gespeichert sein kann. Wird das Programmprodukt oder Programm auf einem Computer oder einer Steuereinheit ausgeführt, so kann das Programmprodukt oder Programm zur Durchführung, Umsetzung und/oder Ansteuerung der Schritte des Verfahrens nach einer der hier beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden.
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Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Haushaltgeräts beschrieben wird, kann der hier beschriebene Ansatz entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen oder professionellen Gerät eingesetzt werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Kochfelds;
- Figur 2
- eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Kochfelds;
- Figur 3
- eine weitere Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Kochfelds; und
- Figur 4
- ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Betreiben eines Kochfelds.
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Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Kochfelds 100. Das Kochfeld 100 weist eine Kochfeldplatte 110 mit einer Ansaugöffnung 120 eines Wrasenabzugs auf. Die Ansaugöffnung 120 wird dabei von einem verfahrbaren Verschlusselement 130 verschlossen. Das Kochfeld 100 lässt sich unter Verwendung eines Bedienfelds 140 und einer mit dem Bedienfeld 140 gekoppelten Steuereinheit 150 bedienen.
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Das Kochfeld 100 ist hierbei als ein Induktionskochfeld oder alternativ beispielsweise als ein Cerankochfeld ausgeformt. Die Kochfeldplatte 110 des Kochfelds 100 weist beispielsweise Kochzonen zum Erhitzen von auf der Kochfeldplatte 110 abgestelltem Kochgeschirr auf.
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Die Ansaugöffnung 120 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel dazu ausgeformt, um ein Absaugen von Wrasen von dem Kochfeld 100 unter Verwendung einer Lüftereinheit des Wrasenabzugs zu ermöglichen. Dabei ist die Ansaugöffnung 120 beispielsweise mittig an der Kochfeldplatte 120 angeordnet. Alternativ ist die Ansaugöffnung 120 auch an einem Seitenrand der Kochfeldplatte 110 angeordnet. Gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel weist das Kochfeld 100 auch zwei oder mehr Wrasenabzüge auf.
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Wenn die Kochfeldplatte 110 abgewischt werden soll, kann ein Nutzer das Bedienfeld 140 betätigen, um einen Wischschutz zu aktivieren. Der Wischschutz bewirkt beispielsweise, dass Kochfeldfunktionen, wie das Betreiben von Kochzonen oder der Lüftereinheit, deaktiviert werden. Unter anderem wird der Wischschutz verwendet, um die Ansaugöffnung 120 unter Verwendung des Verschlusselements 130 zu verschließen.
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Zum Steuern einer Funktionalität des Wischschutzes wird gemäß einem Ausführungsbeispiel die Steuereinheit 150 verwendet. Beispielsweise ist die Steuereinheit 150 ausgebildet, um ansprechend auf ein Einlesen eines Wischschutzsignals, das beispielsweise durch ein Betätigen eines entsprechenden Bedienelements, beispielsweise in Form einer Taste, des Bedienfelds 140 durch einen Nutzer ausgelöst wird, ein Schließen des Verschlusselements 130 anzusteuern.
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Um das Verschlusselement 130 zu bewegen, wird beispielsweise ein Motor durch die Steuereinheit 150 angesteuert. Der Motor ist mit dem Verschlusselement 130 gekoppelt, um das Verschlusselement 130 entweder in eine geschlossene Stellung oder in eine geöffnete Stellung zu verfahren. Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist die Steuereinheit ausgebildet, um das Verschlusselement 130 nach einer vorbestimmten Zeitdauer nach dem Schließen wieder zu öffnen.
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Somit kann das Kochfelds 100 ein Induktionskochfeld mit Wrasenabzug und motorischen beziehungsweise beweglichen Verschlusselement 130 darstellen. Das Kochfeld 100 umfasst gemäß einem Ausführungsbeispiel die integrierte Steuerungseinheit 150, welche sich unter Verwendung des Bedienfelds 140 mittels kapazitiver Flächen, beispielsweise über eine Touch-Funktion, oder ähnlichen Bedienungen steuern lassen. Da beim Kochen organisches Material oder Gargut verwendet wird, kann es häufig passieren, dass dieses überkocht oder spritzt und somit zu Verunreinigungen des Kochfeldes 100 und der Bedienung über das Bedienfeld 140 führen kann und somit Fehlbedienungen möglich sind. Der Grund dafür ist, dass das Kochfeld 100 dann nicht zwischen Bedienung durch den Finger des Nutzers und dem Gargut differenzieren kann, weil beide einen ähnlichen Effekt auf das Bedienfeld 140 haben.
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Durch aktivieren des Wischschutzes kann ein Nutzer eine Oberfläche des Kochfelds 100 reinigen, wobei aufgrund des geschlossenen Verschlusselements 130 auch über den Wrasenabzug hinweggewischt werden kann.
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Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Kochfelds 100. Das Kochfeld 100 ist gemäß einem Ausführungsbeispiel wie das in Figur 1 beschriebene Kochfeld ausgeformt. Dabei umfasst das Kochfeld 100 einen Wrasenabzug 200 mit einer Lüftereinheit 210. Der Wrasenabzug 200 ist hier in einem Gehäuse 220 angeordnet. Die Kochfeldplatte 110 und das Verschlusselement 130 sind gemäß einem Ausführungsbeispiel aus einer Glaskeramik ausgeformt. Gemäß des hier gezeigten Ausführungsbeispiels ist das Verschlusselement 130 geöffnet. Wenn das Verschlusselement 130 geöffneten ist, ist die Lüftereinheit 210 in der Lage Wrasen von Oberhalb der Kochfeldplatte 110 abzusaugen.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann der Nutzer auch auswählen, ob er beim Aktivieren der Wischfunktion, auch Wischschutz genannt, das Verschlusselement 130 mit verschließen möchte oder nicht. Durch diese Kundenprogrammierung ist es also möglich, dass das Verschlusselement 130 geöffnet bleibt, obwohl der Wischschutz aktiv ist. Diese Konfiguration ist auch per App denkbar. In diesem Fall wird während der Wischfunktion bei weiterhin aktiven Wrasenabzug beispielsweise nur das Bedienfeld gesperrt, um keine unerwünschte Funktion des Kochfelds 100 beim Wischen über das Bedienfeld auszulösen.
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Durch die sich öffnende und verschließende Ansaugöffnung 120 kann beim Betätigen der Wischfunktion gewährleistet werden, dass sich die Ansaugöffnung 120 verschließt. Dem Nutzer wird somit ermöglicht, die Oberfläche des geschlossenen Verschlusselementes 130 zu reinigen. Dazu wird das Verschlusselement 130 bei Betätigung der Wischfunktion in seine geschlossene Position verfahren. Dabei können optionale Wrasenleitelemente, wie Gitter oder Ähnlichem, die störende Kanten haben, die beim Überwischen im Kochprozess eine Reinigung erschweren, ebenfalls abgedeckt werden. Durch das motorische Verschlusselement ist dieses einfach verfahrbar. Während des Kochens ist bei aktivierter Wischfunktion einfach das gegebenenfalls verschmutze Verschlusselement 130 zu reinigen, weil es in seiner geschlossenen Position so platziert ist, dass es die Ansaugöffnung 120 nicht frei gibt. Wenn nun das Kochfeld während des Betriebs gereinigt wird, kann es durch das geschlossene Verschlusselement 130 nicht passieren, dass zu entfernender Schmutz, Flüssigkeiten, Krümel oder andere Substanzen von Gargut in die geöffnete Ansaugöffnung 120 gewischt werden oder laufen. Zudem stört die Öffnung inklusive deren Kanten nicht beim einfachen Überwischen der Kochfeldfläche.
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Figur 3 zeigt eine weitere Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines Kochfelds 100. Das Kochfeld 100 ist auch gemäß diesem Ausführungsbeispiel wie das in Figur 1 beschriebene Kochfeld ausgeformt. Das Verschlusselement 130 verschließt die Kochfeldplatte 110, nachdem ein Nutzer den Wischschutz aktiviert hat. Durch die Aktivierung des Wischschutzes wird beispielsweise auch eine Funktionalität von Kochzonen deaktiviert. Optional wird die Lüftereinheit 210 des Wrasenabzugs 200, ansprechend auf das Aktivieren der Wischfunktion ebenfalls deaktiviert.
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Nachdem das Verschlusselement 130, beispielsweise ansprechend auf ein eine Aktivierung der Wischfunktion anzeigendes Wischschutzsignal, geschlossen ist, wird gemäß einem Ausführungsbeispiel ein Timer gesetzt, der festlegt wie lange das Verschlusselement 130 geschlossen bleibt, bevor dieses automatisch geöffnet wird. Gemäß einem Ausführungsbeispiel definiert der Timer eine Zeitdauer von 20 Sekunden, die typischerweise zum Abwischen des Kochfelds 100 ausreichend ist. Alternativ definiert der Timer beispielsweise eine einstellbare Dauer, wie 10, 40 oder 60 Sekunden.
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Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist das motorische Öffnen des Verschlusselements 130 an die Wischfunktion, oder das Wischschutzsignal, gekoppelt, sodass der Vorgang besonders schnell und ohne großes Eingreifen des Nutzers ausgeführt wird. Die Möglichkeit das Verschlusselement 130 gleichzeitig mit dem Kochfeld 100 reinigen zu können, wenn der Nutzer den Wisch-Schutz bzw. die Wischfunktion aktiviert, wird gelöst in dem das Verschlusselement 130 verschließt, wenn der Nutzer den Wisch-Schutz bzw. die Wischfunktion aktiviert. Dadurch wird eine komplett geschlossene und ebene Fläche erzeugt, die zum einen gut zu reinigen ist und zusätzlich verhindert, dass Flüssigkeiten, Krümel, Gargut oder Ähnliches in die Ansaugöffnung 120 eindringen kann. Beim Verschließen der Ansaugöffnung 120 wird optional die Lüftereinheit 210 ausgeschaltet. Da die Funktion optional sehr stark zeitlich begrenzt ist, sollte es kein Problem für die Wrasenbehandlung sein, die Lüftereinheit 210 für diese kurze Zeit auszuschalten.
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Sobald der Nutzer gemäß einem Ausführungsbeispiel eine Taste Wischfunktion über das beispielsweise als Touch Control ausgeführte Bedienfeld am Kochfeld 100 betätigt, wird das Anwählen des Bedienfelds für x Sekunden deaktiviert. Für die Zeit x ist das Bedienfeld nicht mehr zu betätigen und somit eine Bedienung des Kochfelds 100 gesperrt. In diesem Fall mit der Kombination dem beispielsweise als Lüfterklappe ausgeführten Verschlusselement 130, wird beim Betätigen der Wischfunktion die Lüfterklappe automatisch zufahren und ggf. das Gebläse der Lüftereinheit 210 ausgeschaltet. Nach Ablauf des Timers der Wischfunktion von x Sekunden schaltet die Kochfeldbedienung wieder in den ursprünglichen Status und Bedienung, beispielsweise über das Bedienfeld, ist wieder anwählbar. Optional zeitgleich fährt das Verschlusselement 130 wieder in seine geöffnete Stellung und die Lüftereinheit 210 nimmt die zuvor eingestellt Stufe wieder an.
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Figur 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens 400 zum Betreiben eines Kochfelds. Das Verfahren 400 umfasst dabei einen Schritt 401 des Einlesen, einen Schritt 403 des Schließens und einen Schritt 405 des Öffnens. Im Schritt 401 des Einlesens wird dabei ein Wischschutzsignal eingelesen, welches beispielsweise von der Bedieneinheit ausgeht, wenn ein Nutzer diese betätigt. Ansprechend auf den Schritt 401 des Einlesens wird der Schritt 403 des Schließens des Verschlusselements ausgeführt. Der Schritt 403 des Schließens wird dabei beispielsweise unter Verwendung des Motors, Magneten oder federelastischen Elementes ausgeführt. Nach einer vorbestimmte Zeitdauer nach dem Schritt 403 des Schließens wird der Schritt 405 des Öffnens des Verschlusselements ausgeführt. Der Schritt 405 des Öffnens wird dabei ebenfalls mittels des Motors, Magneten oder federelastischen Elementes ausgeführt. Ferner umfasst das Verfahren 400 optional einen Schritt 407 des Abschaltens der Lüftereinheit des Wrasenabzugs, beispielsweise ansprechend auf das Wischschutzsignal oder ansprechend auf das Schließen des Verschlusselements. In diesem Fall umfasst das Verfahren einen Schritt 409 des Einschaltens der Lüftereinheit des Wrasenabzugs, beispielsweise ansprechend auf den Schritt 405 des Öffnens des Verschlusselements. Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird in einem Schritt 411 des Startens ein Timers zum Abmessen der vorbestimmten Zeitdauer gestartet. Der Schritt 411 wird beispielsweise ansprechend auf das Einlesen des Wischschutzsignals ausgeführt. Optional wird in einem Schritt 413 ein Sperrsignal ausgegeben, dass zu einem Sperren eines Bedienfelds des Kochfelds für die vorbestimmte Zeitdauer oder eine weitere vorbestimmte Zeitdauer führt, sodass problemlos über das Bedienfeld gewischt werden kann. Die vorbestimmte Zeitdauer kann dabei kürzer oder länger als die Zeitdauer sein und beide Zeitdauern können beispielsweise gleichzeitig starten. Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird der Schritt 413 des Ausgebens des Sperrsignals durchgeführt und der Schritt 403 des Schließens nicht ausgeführt, wenn ein Konfigurationssignal ein Deaktivieren einer Funktion des Schließens anzeigt. Optional umfasst das Verfahren einen Schritt 415, in dem eine Betätigung eines die Wischfunktion auslösenden Bedienelements des Bedienfelds erfasst wird. Beispielsweise wird das Wischschutzsignal ansprechend auf das Erfassen der Betätigung bereitgestellt.