EP4719797A1 - Dichtungsprofil und anordnung des dichtungsprofils zwischen einer brüstung und einer fensterscheibe im dichtungsfreien design - Google Patents

Dichtungsprofil und anordnung des dichtungsprofils zwischen einer brüstung und einer fensterscheibe im dichtungsfreien design

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EP4719797A1
EP4719797A1 EP24706713.5A EP24706713A EP4719797A1 EP 4719797 A1 EP4719797 A1 EP 4719797A1 EP 24706713 A EP24706713 A EP 24706713A EP 4719797 A1 EP4719797 A1 EP 4719797A1
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EP
European Patent Office
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lip
parapet
window
shaft sealing
sealing profile
Prior art date
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Application number
EP24706713.5A
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French (fr)
Inventor
Frank Mäkelburg
Ralph Schneider
Michael Franke
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Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft Dichtungsprofil und Anordnung eines Dichtungsprofils zwischen einer Brüstung und einer Fensterscheibe im dichtungsfreien Design. Das Dichtungsprofil ist einstückig aus einem elastomeren Material ausgebildet und umfasst einen Grundkörper (1), mindestens ein Befestigungselement (12), mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) und mindestens eine Stützlippe (14), wobei das mindestens eine Befestigungselement (12) und die mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) sowie die mindestens eine Stützlippe (14) an dem Grundkörper (1) stoffschlüssig angeformt sind. Es wird ferner eine Anordnung des Dichtungsprofils in einem dichtungsfreien Design in einem Bauraum zwischen einer Brüstung und einer Fensterscheibe (F) liegenden Bauraum beschrieben, wobei das Dichtungsprofil einen Spalt (S) zwischen der Brüstung und der Fensterscheibe (F) derart verschließt, dass eine Brüstungsoberkante (B12) dichtungsfrei bleibt.

Description

Beschreibung
Dichtungsprofil und Anordnung des Dichtungsprofils zwischen einer Brüstung und einer Fensterscheibe im dichtungsfreien Design
Die Erfindung betrifft ein Dichtungsprofil und eine Anordnung des Dichtungsprofils zwischen einer Brüstung und einer Fensterscheibe.
Die Druckschrift WO 2009/ 143250 A1 beschreibt eine äußere Dichtungsstreifenanordnung zur Verwendung an einem zugehörigen Fahrzeug mit einem nach unten stehenden Flansch, der sich von einer Gürtelablage erstreckt. Die Dichtungsstreifenanordnung umfasst eine längliche Dichtungsstreifen- oder äußere Dichtungsstreifenanordnung mit mindestens einer Dichtungslippe zum Eingriff mit einem zugehörigen Fenster des Fahrzeuges. Ein Clip sichert den Dichtungsstreifen an dem nach unten stehenden Flansch, wobei der Clip ein Befestigungselement zum Einrasten des Clips an einer Kontur des Dichtungsstreifens enthält.
Die Druckschrift WO 2017/ 155 955 A1 offenbart eine Dichtungsanordnung für ein zugehöriges Fahrzeug. Die Dichtungsanordnung weist einen Körper auf, der einen im Wesentlichen ebenen Bereich umfasst, der für einen anliegenden Eingriff mit dem Fahrzeug dimensioniert ist.
Mindestens eine Dichtlippe erstreckt sich von einer ersten Fläche des Körpers nach außen, um mit einer zugeordneten Fläche eines Fahrzeugfensters in Eingriff zu kommen. An der Karosserie ist ein erster Haken zur Aufnahme über einer Endspitze der Fahrzeugstruktur vorgesehen und ein zweiter Haken ist zur zumindest teilweisen Aufnahme durch eine zugeordnete Öffnung um die Türfensteröffnung herum bemessen. Der erste Haken wird über der Endspitze positioniert und dann wird der zweite Haken gedreht, bis sich der zweite Haken elastisch nach außen verformt und anschließend in eine zugeordnete Öffnung einrastet und der im Wesentlichen ebene Bereich entlang der zugeordneten Strukturbaugruppe der Tür anliegt, um eine Bewegung der Tür zu verhindern.
Aus der Druckschrift DE 102006 053 094 A ist ferner eine Dichtungsanordnung zum Abdichten von Fensterscheiben und Türen eines Kraftfahrzeuges bekannt. Die Dichtung weist zwei elastische Dichtungsabschnitte auf, von denen einer der Abdichtung einer versenkbaren Scheibe und der andere zur Abdichtung einer Kraftfahrzeugtür gegen den Türrahmen dient. Beide Dichtungsabschnitte werden von einer Zierleiste, die aus Kunststoff oder Metall gefertigt sein kann, zusammengehalten. Der Dichtungsabschnitt für die Scheibe sitzt dabei formschlüssig in der Zierleiste und der Dichtungsabschnitt für die Tür wird über einen Flansch des Türrahmens gesteckt. Die Zierleiste hat zur Verankerung mit dem Türdichtungsabschnitt im Querschnitt einen u-förmigen Zwischenraum, der beim Aufsetzen der Zierleiste auf den Türdichtungsabschnitt, dessen Flansch einen umgreifenden Abschnitt aufnimmt. Für einen sicheren Festsitz weist der Flansch regelmäßig beabstandete Aussparungen auf, in die zungenförmig eingeschnittene Rastabschnitte der Türdichtung von einem Schenkel der Zierleiste eingedrückt werden. Durch den mehrteiligen Aufbau und das genau positionierte Einschneiden der zungenförmigen Rastabschnitte ist diese Dichtung verhältnismäßig aufwendig.
Aus der Druckschrift DE 32 30 142 C2 ist eine Fensterschachtabdichtung für versenkbare Scheiben bekannt, die in eine Aussparung des Türaußenteiles einsteckbar ist und dort verhakt. Der Oberteil der Dichtung wird von einer Lippe gebildet, die einerseits an der versenkbaren Scheibe und andererseits an dem Türaußenteil anliegt. Das Material des Dichtungsprofils muss hinsichtlich seiner Steifheit abgestimmt sein, insbesondere auf einen festen Halt in der Aussparung des Türaußenteiles einerseits und eine genügende Abdichtung der Scheibe andererseits.
Zum Stand der Technik gehören ferner die Druckschriften US 5 799442 A, DE 103 34 768 A1 , DE 689 07478 T2, US 2004 / 0 018 339 A1 , JP 2010-18 130 A, DE 102008 053 870 A 1 und DE 697 09 592 T2, WO 2007/ 135 329 A1, DE 199 38258 A1, DE 102005 022 152 A1 und DE 102010 034 340 A1.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung dient eine in Figur 1 dargestellte Lösung eines Dichtungsprofils S und einer Anordnung des Dichtungsprofils zwischen einer beweglichen Fensterscheibe F und einer metallischen aus Blech ausgebildeten Brüstung, beispielsweise einer Tür eines Kraftfahrzeuges 100.
Figur 1: Eine Schnittlinie A - A eines Schnittes verläuft in im Wesentlichen vertikaler Richtung zwischen Brüstung und Fensterscheibe F gemäß der Abbildung des Kraftfahrzeuges 100 in Figur 1.
Die Brüstung weist ein äußeres Brüstungsteil B1 und ein inneres Brüstungsteil B2 als Verstärkungsblechteil auf. Das äußere Brüstungsteil B1 bildet einen stehenden u-förmig umgebogenen Falz SB3 in dem ein ebenfalls metallisches Verstärkungsteil B4 angeordnet ist, um die Stabilität des Falzes SB3 zu gewährleisten. Der umgebogene in vertikaler Richtung verlaufende Falz SB3 wird vom Fachmann auch als in vertikaler Richtung ausgerichteter „stehender“ Flansch bezeichnet, an dem das Dichtungsprofil angeordnet ist.
Das Dichtungsprofil umfasst einen Grundkörper S1 in dem ein im Querschnitt ebenfalls u-förmig ausgebildeter Metalleinleger S2 angeordnet ist. Der Metalleinleger S2 ist auch auf der Innenseite und der Außenseite mit einem weichen Dichtmaterial, beispielsweise durch Koextrusion, beschichtet. Der Metalleinleger S2 wird beim Koextrudieren mitgeführt.
Das Dichtungsmaterial des Grundkörpers S1 ist beispielsweise EPDM. Das herkömmliche Dichtungsprofil weist ferner beidseitig des Flansches äußere Klemmlippen S3 und leicht hervorstehende Klemmflächen S4 zur Befestigung des Dichtungsprofils an dem Flansch auf. Der Grundkörper S1 weist eine elastische Gummischutzschicht S5 auf, die beispielsweise ebenfalls aus EPDM ausgebildet ist. Die elastische Gummischutzschicht S5 liegt in einem exponierten Bereich, der nach dem Verbauen der Dichtung sichtbar bleibt. Die Verbindung zwischen dem Grundkörper S1 und der Gummischutzschicht S5 wird beispielsweise ebenfalls durch Koextrusion erreicht.
Der Grundkörper S1 weist ferner formschlüssige Hinterhakungen S6 auf, wobei eine der Hinterhakungen im Zusammenbauzustand in eine erste obere Öffnung des inneren Brüstungsteiles B2 und die andere zweite untere Hinterhakung im Zusammenbauzustand in eine zweite untere Öffnung des inneren Brüstungsteiles B2 eingreift, sodass das Dichtungsprofil in der Brüstung gesichert ist.
Eine der Fensterscheibe F gegenüberliegende Dämpfungslippe S7, aus einem Material, weniger steif, das heißt, elastischer/flexibler als das Material des Grundkörpers S1 ist, komplettiert das Dichtungsprofil. Sie dämpft gegebenenfalls Berührungen des Dichtungsprofils mit der Fensterscheibe F.
Der eigentliche äußere Dichtungsabschnitt, die äußere Fensterschachtabdichtung, wird von einer äußeren Fensterschachtabdichtungs-Lippe S8 mit Winkel, einer sogenannten Winkellippe gebildet, die über ein Knickgelenk (ohne Bezugszeichen) mit dem Grundkörper S1 fest verbunden ist. Die Fensterschachtabdichtungs-Lippe S8 ist ebenfalls aus einem Material, das weniger steif ist, als das Material des Grundkörpers S1. Die weichere Dämpfungslippe S7 und die Fensterschachtabdichtungs-Lippe S8 werden bevorzugt ebenfalls durch Koextrusion angeformt, wobei als Material, insbesondere thermoplastische Elastomere (TPE), besonders bevorzugt auf Olefinbasis wie zum Beispiel PP/EPDM (Polypropylen/Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) eingesetzt werden. Das Elastomer kann dabei auch vernetzt sein. Auch andere TPE, beispielsweise auf Urethan-basis, Copolyester, Copolyamide oder Styrol-Block-Copolymere sind einsetzbar. Solche Elastomere sind formfest und dennoch elastisch verformbar. Auch bei mehr als 1000-facher Verformung finden solche Elastomere wieder in ihre ursprüngliche, unverformte Gestalt zurück.
Bezugszeichen S8‘ zeigt die Lage der Fensterschachtabdichtungs-Lippe bei geschlossener Fensterscheibe F und das Bezugszeichen S8“ zeigt die Fensterschachtabdichtungs-Lippe bei geöffneter Fensterscheibe F. Die Fensterschachtabdichtungs-Lippe S8 weist eine Gleitbeschichtung S9 auf. Die Verbindung zwischen dem Grundkörper S1, der Lippe S8 und der Gleitbeschichtung S9 wird beispielsweise durch Koextrusion erreicht. Die Gleitbeschichtung kann hierbei eine Beflockung sein wie auch ein low friction TPE, sowie auch ein Schlüssel von florierten Polymer (beispielsweise Teflon®), Kohlenstoff oder Polyoxymethylen (POM).
Analog zu der äußeren Fensterschachtabdichtungs-Lippe S8 sind als beschichtete Scheibenabdichtungsanlage-Lippen S10 (vergleiche Gleitbeschichtung S11 in Figur 1), zwei innere Fensterschachtabdichtungen angeordnet und ausgebildet. Das Bezugszeichen S10‘ zeigt die Lage der Scheibenabdichtungsanlage-Lippe bei geschlossener Fensterscheibe F und das Bezugszeichen S10“ zeigt die Scheibenabdichtungsanlage-Lippe S10 bei geöffneter Fensterscheibe F.
Durch die Beschreibung wird die herkömmliche Anordnung und Ausgestaltung eines Dichtungsprofils verdeutlicht, wobei gemäß einer mit dem Pfeil P gezeigten Blickrichtung deutlich wird, dass das Dichtungsprofil der herkömmlichen Ausgestaltung und Anordnung bei dem sogenannten „stehenden“ Flansch, auf dem das Dichtungsprofil sitzt, stets von außen sichtbar ist. Mit anderen Worten, im Brüstungsbereich zwischen Fensterscheibe F und Brüstung ist eine Dichtungsprofil sichtbar. Im das Dichtungsprofil aus Designgründen zu verdecken, wurden bisher beispielsweise metallische Leisten oder Folien zum Überdecken der sichtbaren Dichtungsbereich verwendet, die in nachteiliger Weise ebenfalls befestigt werden müssen und in nachteiliger Weise zusätzlichen Materialauffand bedeuten. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, insbesondere aus Designgründen ein Dichtungsprofil vorzusehen, das von außen, das heißt, in einer im Wesentlichen horizontalen Blickrichtung auf ein Kraftfahrzeug zwischen Fensterscheibe F und Brüstung angeordnet aber nicht sichtbar ist.
Ausgangspunkt der Erfindung ist ein Dichtungsprofil, welches einstückig aus einem elastomeren Material ausgebildet ist, zumindest umfassend, einen Grundkörper, mindestens ein Befestigungselement, mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe und mindestens eine Stützlippe, wobei das mindestens eine Befestigungselement und die mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe sowie die mindestens eine Stützlippe an dem Grundkörper stoffschlüssig angeformt sind.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass die mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe an ihrem freien Ende als gerade Lippe oder Winkellippe ausgebildet ist. Die bevorzugte Ausgestaltung als Winkellippe eröffnet in vorteilhafter Weise verbesserte Möglichkeiten um Anlageflächen gegenüber anderen Bauteil, in einer Brüstung und/oder einer Fensterscheibe zu bilden.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Dichtungsprofil eine erste und eine zweite Fensterschachtabdichtung-Lippe, die stoffschlüssig an dem Grundkörper angeformt sind, wobei die erste Fensterschachtabdichtungs-Lippe wiederum an ihrem freien Ende als gerade Lippe oder Winkellippe und die zweite Fensterschachtabdichtungs-Lippe an ihrem freien Ende als gerade Lippe ausgebildet sind.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Grundkörper und das mindestens eine Befestigungselement gegenüber der mindestens einen Fensterschachtabdichtungs-Lippe und der Stützlippe oder der ersten und zweiten Fensterschachtabdichtungs-Lippe und der Stützlippe homogen aus einem steiferen elastomeren Material ausgebildet sind.
Weiter ist bevorzugt vorgesehen, dass das Dichtungsprofil auf derjenigen Seite des Dichtungsprofils an dem das mindestens eine Befestigungselement angeordnet ist, einen Vorsprung mit einer Stützfläche umfasst, wobei der Vorsprung ebenfalls stoffschlüssig aus dem steiferen elastomeren Material des Grundkörpers ausgebildet und an dem Grundkörper angeformt ist. In vorteilhafter Weise stütz dieser Vorsprung das Dichtungsprofil besser an einem Bauteil, gemäß der Erfindung an einer Innenfläche der Brüstung ab. Ferner bevorzugt ist vorgesehen, dass das Dichtungsprofil auf einer dem mindestens einen Befestigungselement gegenüberliegenden Seite des Dichtungsprofils eine Dämpfungslippe umfasst, wobei die Dämpfungslippe ebenfalls stoffschlüssig aus dem steiferen elastomeren Material des Grundkörpers ausgebildet und an dem Grundkörper angeformt ist. Die Vorteile der Anordnung einer Dämpfungslippe sind in der Beschreibung erläutert. Das Dichtungsprofil muss nicht zwingend eine solche Dämpfungslippe aufweisen.
Ferner ist im Detail bevorzugt vorgesehen, dass das mindestens eine Befestigungselement im Querschnitt, der quer zur Längserstreckung x-D des Dichtungsprofils [gemäß einer Schnittlinie B - B, Figur 2] liegt, geometrisch im Wesentlichen als „C“-Form ausgebildet ist, wobei ein stegartiger Schenkel der „C“-Form stoffschlüssig an dem Grundkörper angeformt ist, während der andere Schenkel der „C“-Form ein offenes Ende ausbildet.
Dabei wird im Detail ferner bevorzugt vorgesehen, dass beide Schenkel, sowohl der stegartige Schenkel im Bereich des angeformten Steges als auch der andere Schenkel im Wesentlichen an seinem offenen Ende einen Hinterschnitt aufweisen, die jeweils eine Stufe bilden, wobei beide Stufen parallel zum Grundkörper gerichtete Stufenflächen und orthogonal zum Grundkörper Stufenflächen ausbilden. Neben dieser bevorzugten Ausgestaltung können andere Lösungen vorgesehen werden. Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht, dass das Dichtungsprofil im Zusammenbauzustand ein anderes Bauteil mittels den Hinterschnitten, insbesondere die Brüstung hintergreift. Die Vorteile der durch die Hinterschnitte gebildeten Anlageflächen sind in der Beschreibung näher erläutert.
Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass die Stützlippe L-förmig ausgebildet und nahe des mindestens einen Befestigungselementes auf derjenigen Seite des Dichtungsprofils an dem auch das mindestens eine Befestigungselement und der Vorsprung angeordnet sind, angeordnet ist, wobei das mindestens eine Befestigungselement zwischen Vorsprung und Stützlippe angeordnet ist.
Schließlich ist bevorzugt vorgesehen, dass das mindestens eine Befestigungselement als „eiförmiger Clip oder als „C“-förmige Clipleiste ausgebildet ist, wobei dazu in der Beschreibung näher ausgeführt ist und die Vorteile erläutert sind.
Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung des Dichtungsprofils mit den zuvor genannten erfindungsgemäßen und bevorzugten Merkmalen, wobei zwischen einer Brüstung und einer Fensterscheibe ein Bauraum ausgebildet ist und die Brüstung gegenüber der Fensterscheibe einen Spalt mit einem vorgebbaren Spaltmaß bildet, wobei sich eine Brüstungsoberkante in ihrer Längserstreckung zu der reversibel orthogonal zur Brüstungsoberkante öffenbaren Fensterscheibe erstreckt.
Die Anordnung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil in einem Einbauzustand mittels mindestens eines Befestigungselementes an einer Innenseite der Brüstung derart befestigt ist, dass das mindestens eine Befestigungselement durch mindestens eine in der Brüstung vorgehaltene Öffnung (bevorzugt mehrere Öffnungen) eingesteckt ist, wobei sich im Einbauzustand gleichzeitig mindestens eine Stützlippe an der Innenseite der Brüstung abstützt und im Einbauzustand ferner mindestens eine Fensterschachtabdichtungs- Lippe im Bauraum derart positioniert ist, dass die Fensterschachtabdichtungs-Lippe den Spalt zwischen der Brüstung und der Fensterscheibe mit dem vorgebbaren Spaltmaß sowohl fensterseitig als auch brüstungsseitig dichtend verschließt, wobei eine höchste Stelle der Fensterschachtabdichtungs-Lippe im Spalt zwischen der Brüstung und der Fensterscheibe derart angeordnet ist, dass die höchste Stelle der Fensterschachtabdichtungs-Lippe unterhalb einer Brüstungsoberkante der Brüstung positioniert ist.
Vorgesehen ist hinsichtlich der Anordnung, dass sich im Einbauzustand gleichzeitig mindestens ein Vorsprung des Dichtungsprofils an der Innenseite der Brüstung abstützt.
Die Anordnung ist bevorzugt weiter derart ausgebildet, dass die mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe an ihrem freien Ende als gerade Lippe oder als Winkellippe ausgebildet ist, sodass die jeweilige Winkellippe beidseitig der höchsten Stelle der Fensterschachtabdichtungs-Lippe einerseits brüstungsseitig unterhalb der Brüstungsoberkante und anderseits fensterseitig dichtend anliegt.
Weiter bevorzugt ist eine Anordnung, bei der das Dichtungsprofil eine erste und eine zweite Fensterschachtabdichtung-Lippe umfasst, wobei die erste Fensterschachtabdichtungs-Lippe an ihrem freien Ende als gerade Lippe oder als Winkellippe und die zweite Fensterschachtabdichtungs-Lippe an ihrem freien Ende als gerade Lippe ausgebildet sind, wobei die erste Fensterschachtabdichtungs-Lippe im Einbauzustand des Dichtungsprofils den Spalt zwischen der Brüstung und der Fensterscheibe mit dem vorgebbaren Spaltmaß dichtend verschließt, sodass die jeweilige Winkellippe beidseitig der höchsten Stelle der Fensterschachtabdichtungs-Lippe unterhalb der Brüstungsoberkante positioniert ist und einerseits brüstungsseitig und anderseits fensterseitig und dichtend anliegt, wobei die höchste Stelle der ersten Fensterschachtabdichtungs-Lippe im Spalt zwischen der Brüstung und der Fensterscheibe derart angeordnet ist, dass die höchste Stelle der Fensterschachtabdichtungs- Lippe unterhalb der Brüstungsoberkante der Brüstung positioniert ist, während die zweite Fensterschachtabdichtung-Lippe im Einbauzustand im Bauraum unterhalb der ersten Fensterschachtabdichtungs-Lippe positioniert ist und ihre gerade Lippe ausschließlich fensterseitig dichtend anliegt.
Schließlich ist bevorzugt vorgesehen, dass ein äußeres Brüstungsteil im fensternahen Bereich gefalzt ausgebildet ist, wobei der ausgebildete Falz die dichtungsfreie Brüstungsoberkante bildet, wobei in einem Falzspalt, welcher der Brüstungsoberkante gegenüberliegt, das innere Brüstungsteil angeordnet ist, in dem die mindestens eine Öffnung vorgehalten ist, wobei zumindest der fensternahe Falz mit seiner Brüstungsoberkante gegenüber der Fensterscheibe im dreidimensionalen Raum derart orientiert angeordnet ist, dass die Brüstungsoberkante der Brüstung zur Fensterscheibe zeigt, während die Brüstungsteile der Brüstung außerhalb des fensternahen Falzes im Wesentlichen koaxial zur Fensterscheibe verlaufend ausgebildet und angeordnet ist.
Weiter bevorzugte Details der Anordnung sind in der Beschreibung detailliert erläutert.
Die Erfindung wird anhand der Figur 2 erläutert.
Die Figur 2 zeigt das erfindungsgemäße Dichtungsprofil und die erfindungsgemäße Anordnung des Dichtungsprofils zwischen der beweglichen Fensterscheibe F und der metallischen aus Blech ausgebildeten Brüstung, beispielsweise einer Tür eines Kraftfahrzeuges 100.
Figur 2: Eine Schnittlinie B - B eines Schnittes in Figur 2 verläuft wieder in im Wesentlichen vertikaler Richtung zwischen Brüstung und Fensterscheibe F gemäß der Abbildung des Kraftfahrzeuges 100 in Figur 2.
Die Brüstung weist wiederum ein äußeres Brüstungsteil B1 und ein inneres Brüstungsteil B2 als Verstärkungsblechteil auf. Das äußere Brüstungsteil B1 bildet einen stehenden u-förmig umgebogenen Falz B3 in dem kein metallisches Verstärkungsteil angeordnet ist, um die Stabilität des Falzes B3 zu gewährleisten, denn der Falz B3 ist gemäß der Erfindung nicht mehr Tragelement des Dichtungsprofils. Das innere Brüstungsteil 2 ist bei dieser Ausgestaltung endseitig in das offene „U“ des u-förmig umgebogenen Falzes B3 eingebracht, wodurch das äußeres Brüstungsteil B1 direkt durch das innere Brüstungsteil B2 stabilisiert wird. Der umgebogene Falz B3, der gemäß der Erfindung gegenüber der Fensterscheibe 1 schräg verläuft, wird vom Fachmann auch als „liegender“ Flansch bezeichnet, an dem das erfindungsgemäße Dichtungsprofil auf andere Art und Weise angeordnet ist.
Wesentlich ist, dass durch die liegende Anordnung des Flansches ein Gewinn an Bauraum zwischen dem inneren Brüstungsteil B2 und der Innenseite der Fensterscheibe F erreicht wird. Mit anderen Worten, es steht ein freier vergrößerter Bauraum zwischen dem inneren Brüstungsteil B2 und der Innenseite der Fensterscheibe F zur Verfügung, der in vorteilhafter Weise zur Anordnung des Dichtungsprofils genutzt werden kann.
Das erfindungsgemäße Dichtungsprofil umfasst einen Grundkörper 1 in dem gegenüber der herkömmlichen Lösung kein Metalleinleger mehr angeordnet ist. Ein Metalleinleger, eine als stabilisierende Einlage, ist bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung nicht mehr nötig, da es nicht mehr auf dem „stehenden“ Flansch angeordnet ist. Die Positionierung des erfindungsgemäßen Dichtungsprofils erfolgt auf andere Weise, wie nachfolgend verdeutlicht ist.
Das Dichtungsmaterial des Grundkörpers 1 ist beispielsweise EPDM.
Im geschlossenen Zustand' der Fensterscheibe F ist das Dichtungsprofil derart angeordnet, dass es sich beidseitig, sowohl an dem inneren Brüstungsteil B2 als auch an der Innenseite der Fensterscheibe F abstützt und über fünf oder sechs Stützstellen, die nachfolgend erläutert werden, im zur Verfügung stehenden Bauraum positioniert ist.
Fensterscheibenseitig sind jetzt im Unterschied zum Stand der Technik in einer bevorzugten Ausgestaltung zwei Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 angeordnet, die bevorzugt ebenfalls durch Koextrusion an den Grundkörper 1 angeformt sind, wobei als Material, insbesondere thermoplastische Elastomere (TPE), besonders bevorzugt auf Olefinbasis wie zum Beispiel PP/EPDM (Polypropylen/Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) eingesetzt werden. Das Elastomer kann dabei auch vernetzt sein. Auch andere TPE, beispielsweise auf Urethan-basis, Copolyester, Copolyamide oder Styrol-Block-Copolymere sind einsetzbar. Solche Elastomere sind formfest und dennoch elastisch verformbar. Auch bei mehr als 1000-facher Verformung finden solche Elastomere wieder in ihre ursprüngliche, unverformte Gestalt zurück.
Die Bezugszeichen 8' zeigen die Lage einer ersten oberen und einer zweiten unteren Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 bei geschlossener Fensterscheibe F und die Bezugszeichen 8“ zeigen die Fensterschachtabdichtungs-Lippen bei geöffneter Fensterscheibe F.
In besonderer Weise ist die erste obere Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 als gerade Lippe oder als Winkellippe und die zweite untere Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 als gerade Lippe ausgebildet. Auf die bevorzugte Ausgestaltung der mit dem Winkel ausgebildeten Winkellippe der ersten oberen Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 wird noch detailliert eingegangen.
Mit anderen Worten, das Dichtungsprofil stützt sich solange an der Fensterscheibe F ab, bis die Fensterscheibe F vollständig unter die Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 gefahren ist. Es werden bei geschlossener Fensterscheibe F gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung mit zwei getrennten Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 (wie dargestellt oben und unten) zwei Stützstellen oder es wird nur eine fensterseitige Stützstelle gebildet, wenn die in der anderen bevorzugten Ausgestaltung zuvor bereits erläuterte funktionsintegrierte Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 als Einzellippe ausgebildet und eingesetzt wird.
Die fensterseitige/n Stützstelle/n wird/werden durch die Anlagefläche/n der Fensterschachtabdichtungs-Lippe/n 8 ausgebildet.
Die Beweglichkeit der Fensterschachtabdichtungs-Lippe/n 8 wird bevorzugt durch Knickgelenke im Übergangsbereich zwischen Grundkörper 1 und den Stegen der Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 erreicht.
Dabei ist zu beachten, dass sich die bevorzugt als Winkellippe ausgebildete erste obere Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 mit ihrer Oberseite im Bereich des Winkels bei geschlossener Fensterscheibe F nicht wie bisher am Grundkörper S1 (vergleiche Figur 1) des Dichtungsprofils abstützt, sondern an einer Unterseite des inneren Brüstungsteiles B2 anliegt.
Von oben aus vertikaler Richtung in den äußeren Fensterschacht geblickt, ergibt sich somit ein einheitlich geschlossenes Design auf der gesamten Brüstungslänge, das heißt, im äußeren Fensterschacht, der sehr schmal gehalten werden kann, ist nur ein geringer Bereich des Winkels der ersten oberen Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 sichtbar, während das Dichtungsprofil aus der horizontalen Blickrichtung P gemäß Figur 2 überhaupt nicht sichtbar ist. Die erste obere Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 sitzt entlang der Brüstung sogar kurz unterhalb der Brüstungsoberkante der durch den Falz B3 gebildeten Brüstung. Mit anderen Worten, ein Blick auf ein Kraftfahrzeug 100, der von einer fahrzeugfernen Position des Betrachters erfolgt, lässt den Betrachter vermuten, dass der Zwischenraum zwischen Brüstung und Fensterscheibe F dichtungslos ausgebildet ist. Diese Lösung wird als „Clean Design“ bezeichnet, denn die Karosserie selbst ist für den Betrachter von den bisher auch bei einer ferneren Betrachtungsweise sichtbar angeordneten Dichtungsprofilen befreit, das heißt, gereinigt.
Es ist also ein Merkmal des erfindungsgemäßen angeordneten Dichtungsprofils, dass im Zusammenbauzustand die höchste Stelle der ersten oberen Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 mindestens mit der Brüstungsoberkante der Brüstung abschließt oder sogar unterhalb der Oberkante der Brüstung positioniert ist.
Die Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 weisen eine Gleitbeschichtung 9 auf. Die Verbindung zwischen dem Grundkörper 1, den Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 und den Gleitbeschichtungen 9 wird beispielsweise durch Koextrusion erreicht. Die Gleitbeschichtung kann hierbei eine Beflockung sein wie auch ein low frection TPE, sowie auch ein Schlüssel von florierten Polymer (beispielsweise Teflon®), Kohlenstoff oder Polyoxymethylen (POM).
Funktional erfüllt die erste obere Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 die Aufgabe, den Innenraum zwischen Brüstung und Fensterscheibe F, das heißt, den Türinnenraum vor eindringendem Wasser zu schützen. Die erste obere Fensterschachtabdichtungs-Lippe bezeichnet der Fachmann auch als Wasserlippe.
Die untere Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 hat die Funktion, den Innenraum zwischen Brüstung und Fensterscheibe F, das heißt, den Türinnenraum vor festen Partikeln (wie Staub, gröberer Schmutz et cetera) zu schützen, wobei sie gleichzeitig durch die Anlage an der Fensterscheibe F dafür sorgt, dass die Fensterscheibe F geräuscharm in der Tür angeordnet ist.
Insofern wird deutlich, dass die Ausbildung des Dichtungsprofils mit zwei Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 eine bevorzugte Ausgestaltung darstellt, jedoch wird hier offenbart, dass die Funktion der zweiten unteren Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 auch in die erste obere Fensterschachtabdichtungs-Lippe integriert sein kann. Die Andruckkraft einer solchen die Funktionen aufweisenden Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 wird dann entsprechend höher gewählt, sodass sowohl Wasser als auch feste Partikel durch nur eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 abgewiesen werden können, wobei die funktionsintegrierte Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 dann im Bereich der in den Figuren 2 und 3 dargestellten ersten oberen Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8 positioniert und bevorzugt als Winkellippe ausgebildet ist.
Figur 3: Die Figur zeigt in einer vergrößerten perspektivischen Darstellung das Dichtungsprofil, wobei der Schnitt B - B der in Figur 2 entspricht. In Figur 2 ist jedoch ausschließlich das Dichtungsprofil und die Brüstung dargestellt, wobei durch Figur 3 insbesondere Details der bevorzugtes Ausgestaltung des Dichtungsprofils und die Längserstreckung x-D des Dichtungsprofils und der Brüstung verdeutlicht werden.
Zwischen den Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 ist fensterscheibenseitig eine Dämpfungslippe 15 angeordnet, die eine weichere Beschichtung 16 aufweist. Die Dämpfungslippe 15 besteht aus dem steiferen Material des Grundkörpers 1 und ist ebenfalls analog zu einem nachfolgend noch erläuterten Befestigungselement 12 durch Koextrusion einstückig an den Grundkörper 1 angeformt. Die Stirnseite der Dämpfungslippe 15, welche die Beschichtung 16 aufweist, dient als dämpfende Anlagefläche für den Fall, bei dem sich die Fensterscheibe F beispielsweise im „Offenzustand“ befindet und zugeschlagen wird, so dass die Fensterscheibe F zur Brüstung hin verlagert wird. Die Dämpfungslippe 15 begrenzt diesen Verlagerungsweg in vorteilhafter Weise. Als Material für die Beschichtung 16 sind wiederum weichere thermoplastische Elastomere (TPE), besonders bevorzugt auf Olefinbasis wie zum Beispiel PP/EPDM (Polypropylen/Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk) eingesetzt werden.
Brüstungsseitig sind mindestens vier Stützstellen vorgesehen, die das Dichtungsprofil an dem inneren Brüstungsteil B2 abstützen oder abstützen und befestigen.
Als eine brüstungsseitige Stützstelle wird die erste obere Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8‘ ausgeführt, die bei geschlossener Fensterscheibe F bevorzugt mit ihrer Winkellippe sowohl fensterseitig als auch brüstungsseitig anliegt, sodass die erste obere Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8‘ zwei Stützstellen bildet. In vorteilhafter Weise wird das Spaltmaß des Spaltes S zwischen Fensterscheibe F und Brüstung sehr gering gewählt. Die Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8‘ schließt mittels des Winkels das Spaltmaß des Spaltes S und liegt in vorteilhafter Weise durch die winklige Ausgestaltung auf beiden Seiten dichtend an. Als weitere brüstungsseitige Stützstellen sind das bereits erwähnte einstückige Befestigungselement 12 und ein Vorsprung 13 vorgesehen und ausgebildet, die noch erläutert werden. Mit anderen Worten, Befestigungselement 12 und Vorsprung 13 sind auf ein und derselben Seite des Dichtungsprofils angeordnet.
Zudem ist als noch weitere Stützstelle eine Stützlippe 14 angeordnet, die ebenfalls noch erläutert wird.
Insgesamt ergeben sich somit vier brüstungsseitige Stützstellen.
Die Stützlippe 14 ist an den Grundkörper 1 wieder bevorzugt durch Koextrusion angebracht, sodass die Erläuterungen zu Anbringung der Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 auch für die Stützlippe 14 gilt, die weniger steif ausgebildet wird. Die Stützlippe 14 ist als ein L-förmiger Schenkel ausgebildet, sodass ein vorübergehendes Einknicken möglich ist, wenn eine Kraft auf die Stützlippe 14 einwirkt, worauf im Zusammenhang mit der Montage beziehungsweise Anordnung des Dichtungsprofils noch eingegangen wird.
Das einstückige Befestigungselement 12 und der Vorsprung 13 gehören materialseitig zum Grundkörper 1 , insbesondere weil sie ebenfalls wie der Grundkörper 1 in dem, gegenüber den Fensterschachtabdichtungs-Lippen 8 und der Stützlippe 14 steiferen Material, bevorzugt EPDM ausgebildet sind.
Der Vorsprung 13 weist als Stützstelle eine Stützfläche auf, die das Dichtungsprofil stets an dem inneren Brüstungsteil B2 abstützt.
Das einstückige Befestigungselement 12 stellt neben den anderen Elementen ebenfalls ein wesentliches Element der Ausgestaltung und Anordnung des Dichtungsprofils dar.
Das Befestigungselement 12 ist als ein mit dem Grundkörper 1 einstückiges Befestigungselement in der Form eines „C“ ausgebildet, wobei der untere stegartige Schenkel mit dem parallel zu dem inneren Brüstungsteil B2 verlaufenden und entsprechend ausgebildeten Grundkörper 1 in orthogonaler Verbindung steht. Der obere Schenkel des „C“ läuft als offenes Ende aus. Beide Schenkel bilden gemeinsam die „C“-Form.
Sowohl der obere als auch der untere Schenkel weisen im Zusammenbauzustand in gerader Verlängerung der Ränder eine Öffnung 17 im Blech des Brüstungsteiles B2 einen Hinterschnitt 12A auf, an dem im Zusammenbauzustand von Brüstung und Dichtungsprofil der Rand der Öffnung 17 im Brüstungsteiles B2, genauer gesagt, die äußere Fläche des Brüstungsteiles B2 randseitig der Öffnung 17 an den zu der Öffnung 17 gerichteten Flächen der Hinterschnitte 12A zur Anlage kommt.
Das flexible Befestigungselement 12 wird bei der Montage des Dichtungsprofils zum Bewirken des Zusammenbauzustandes durch die Öffnung 16 gedrückt und hinterrastet mit den stufenartigen Hinterschnitten 12A die äußere Fläche des Brüstungsteiles B2 randseitig der Öffnung 17. Ein Werker quetscht dabei die Schenkel des Befestigungselementes 12 zusammen, sodass er das Befestigungselement 12 durch die Öffnung 17 drücken kann. Dabei kommen der Vorsprung 13 und auch die Stützlippe 14 an der inneren Fläche des Brüstungsteiles B2 zur Anlage. Um das Befestigungselement 12 vollständig in die Öffnung 17 drücken zu können, wird der Werker, die sich bereits in Anlage befindende „L“-förmige Stützlippe 14 überdrücken. Die Stützlippe 14 ist somit nahe des Befestigungselementes 12 angeordnet, wobei die bevorzugt gemäß Ausführungsbeispiel kurz unterhalb des Befestigungselementes 12 angeformt ist. Beim Eindrücken des Befestigungselementes unter gleichzeitigem Überdrücken der Stützlippe 14 rastet das Befestigungselement 12 über die Hinterschnitte 12A an der äußeren Fläche des Brüstungsteiles B2 ein. Der Werker beendet seine Handhabe anschließend und die überdrückte, eingeknickte Stützlippe 14 kommt in ihre nur leicht eingeknickte Ausgangsposition zurück und übt dabei eine ausreichend große Haltekraft auf das Befestigungselement 12 aus, welches dadurch - und mit ihr das Dichtungsprofil - in vorteilhafter weise reversibel lösbar in dem inneren Brüstungsteil B2 fixiert ist. Nach erfolgter Montage des Dichtungsprofils stützen das Befestigungselement 12, der Vorsprung 13, die Stützlippe 14 und die erste obere winklige Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8‘ (brüstungsseitig und fensterscheibenseitig) und die zweite untere Fensterschachtabdichtungs-Lippe 8‘ innerhalb des Bauraums zwischen Fensterscheibe F und Brüstung ab.
Es versteht sich, dass der jeweilige Schnitt A - A des herkömmlichen Dichtungsprofils und der Schnitt B - B des erfindungsgemäßen Dichtungsprofils nur den Querschnitt der Dichtungsprofile an der jeweilige Schnittlinie zeigen.
Die koextrudierten Dichtungsprofile verlaufen entsprechend ihrer strangförmigen Herstellung im hier vorliegenden Anwendungsfall in x-Richtung x, das heißt, gemäß den Abbildungen in den Figuren 1 und 2 in Längserstreckung x des Kraftfahrzeuges 100. Zur Verdeutlichung zeigt Figur 3 eine perspektivisch vergrößerte Darstellung der Brüstung und des Dichtungsprofils (ohne die Fensterscheibe F), welche die Strangform des Dichtungsprofils passend zu dem Schnitt B - B verdeutlicht. Es wird gebeten, zum besseren Verständnis der abschließenden Erläuterungen, nachfolgend die Figuren 2 und 3 in Zusammenschau zu betrachten. Die Bezugszeichen in Figur 3 entsprechen den Bezugszeichen in Figur 2.
Durch die Strangform des Dichtungsprofils ergibt sich, dass es sich nach der Herstellung des Dichtungsprofils auch bei dem Befestigungselement 12 zunächst um eine in Längserstreckung x-D des Dichtungsprofils verlaufende einstückig angeformte/extrudierte „C“-Leiste handelt, die mit dem Grundkörper 1 des Dichtungsprofils materialseitig eine Einheit bildet.
Damit das erfindungsgemäße Dichtungsprofil in das innere Brüstungsteil B2 eingeclipst werden kann, ist nun hinsichtlich der Anordnung des Dichtungsprofils in das innere Brüstungsteil B2 vorgesehen, dass im Wesentlichen rechteckige Öffnungen 17 (mindestens eine Öffnung) oder Langlöcher (mindestens eine Langloch) im Material des inneren Brüstungsteil B2 angeordnet werden, die im Zusammenbauzustand hinsichtlich der Lage und der geometrischen Form mit der beschriebenen Außenkontur des Befestigungselementes 12 korrespondieren. Dabei ist vorgesehen, dass der die in Längserstreckung x-D des Dichtungsprofils verlaufende einstückige „C“-Leisten-Strang nach der Herstellung des Dichtungsprofils entsprechend beschnitten wird, sodass einzelne C-Form-Clipse oder einzelne C-Form-Leisten ausgebildet sind, die in dafür vorgesehene korrespondierende Öffnungen 16 derart eingepasst werden können, dass im Zusammenbauzustand die bereits erläuterte Hinterrastung mittels den Hinterschnitten 12A des Befestigungselementes 12 stattfindet.
Im Übrigen sind bei dem erfindungsgemäßen Dichtungsprofil analog zu dem herkömmlichen Dichtungsprofil die inneren Scheibenabdichtungsanlage-Lippen S10, insbesondere wieder bevorzugt zwei innere Fensterschachtabdichtungen angeordnet und ausgebildet. Das Bezugszeichen S10‘ zeigt auch in Figur 2 die Lage der Scheibenabdichtungsanlage-Lippe bei geschlossener Fensterscheibe F und das Bezugszeichen S10“ zeigt die Scheibenabdichtungsanlage-Lippe S10 bei geöffneter Fensterscheibe F.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist ferner eine Korrosionsschutzabdichtung vorgesehen, die in Längserstreckung x-B der Brüstung verläuft und derart angeordnet ist, dass an dem Übergang in dem das innere Brüstungsteil 2 endseitig in das offene „U“, des u-förmig umgebogenen Falz B3 eingebracht ist, eine Korrosionsschutzdichtung 18 vorgesehen ist, die Korrosion an dieser Übergangsstelle vermeidet. Bezugszeichenliste
Stand der Technik:
B1 äußeres Brüstungsteil
B2 inneres Brüstungsteil
B12 Brüstungsoberkante
SB3 Falz (stehend)
B4 Verstärkungsteil
F Fensterscheibe
51 Grundkörper
52 Metalleinleger
53 Klemmlippen
54 Klemmflächen
55 Gummischutzschicht
56 Hinterhakung
57 Dämpfungslippe
‘ Geschlossenzustand der Fensterscheibe F
“ Offenzustand der Fensterscheibe F unterhalb mindestens einer fensterseitigen Lippe
58 Fensterschachtabdichtungs-Lippe
S8‘ Fensterschachtabdichtungs-Lippe bei geschlossener Fensterscheibe bei
S8“ Fensterschachtabdichtungs-Lippe geöffneter Fensterscheibe
59 Gleitbeschichtung
510 Scheibenabdichtungsanlage-Lippe
S10‘ Scheibenabdichtungsanlage-Lippe bei geschlossener Fensterscheibe
S10“ Scheibenabdichtungsanlage-Lippe bei geöffneter Fensterscheibe
511 Gleitbeschichtung
Erfindung:
B1 äußeres Brüstungsteil
B2 inneres Brüstungsteil
B12 Brüstungsoberkante
B3 Falz (liegend)
F Fensterscheibe
1 Grundkörper 7 Dämpfungslippe
‘ Geschlossenzustand der Fensterscheibe F
“ Offenzustand der Fensterscheibe F unterhalb mindestens einer fensterseitigen Lippe
8 Fensterschachtabdichtungs- Lippe
8‘ Fensterschachtabdichtungs- Lippe bei geschlossener Fensterscheibe bei
8“ Fensterschachtabdichtungs- Lippe vollständig geöffneter Fensterscheibe
9 Gleitbeschichtung
510 Scheibenabdichtungsanlage-Lippe
S10‘ Scheibenabdichtungsanlage-Lippe bei geschlossener Fensterscheibe
S10“ Scheibenabdichtungsanlage-Lippe bei geöffneter Fensterscheibe
511 Gleitbeschichtung
12 Befestigungselement
12A Hinterschnitt
13 Vorsprung
14 Stützlippe
15 Dämpfungslippe
16 Beschichtung
17 Öffnung
18 Korrosionsschutzdichtung
S Spalt x Längserstreckung eines Kraftfahrzeuges (Abbildung oben in Figur 2) x-B Längserstreckung einer Brüstung (Abbildung oben in Figur 2) x-D Längserstreckung eines Dichtungsprofils (Figur 3)

Claims

Patentansprüche
1. Dichtungsprofil, welches einstückig aus einem elastomeren Material ausgebildet ist, zumindest umfassend, einen Grundkörper (1), mindestens ein Befestigungselement (12), mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) und mindestens eine Stützlippe (14), wobei das mindestens eine Befestigungselement (12) und die mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) sowie die mindestens eine Stützlippe (14) an dem Grundkörper (1) stoffschlüssig angeformt sind.
2. Dichtungsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) an ihrem freien Ende als gerade Lippe oder als Winkellippe ausgebildet ist.
3. Dichtungsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil eine erste und eine zweite Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) umfasst, die stoffschlüssig an dem Grundkörper (10) angeformt sind, wobei vorzugsweise die erste Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) an ihrem freien Ende gerade oder als Winkellippe und die zweite Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) an ihrem freien Ende als gerade Lippe ausgebildet sind.
4. Dichtungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) und das mindestens eine Befestigungselement (12) gegenüber der mindestens einen Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) und der Stützlippe (14) oder der ersten und zweiten Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) und der Stützlippe (14) homogen aus einem steiferen elastomeren Material ausgebildet sind.
5. Dichtungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil, auf derjenigen Seite des Dichtungsprofils an dem das mindestens eine Befestigungselement (12) angeordnet ist, einen Vorsprung (13) mit einer Stützfläche umfasst, wobei der Vorsprung (13) ebenfalls stoffschlüssig aus dem steiferen elastomeren Material des Grundkörpers (1) ausgebildet und an dem Grundkörper (1) angeformt ist.
6. Dichtungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil auf einer dem mindestens einen Befestigungselement (12) gegenüberliegenden Seite des Dichtungsprofils eine Dämpfungslippe (15) umfasst, wobei die Dämpfungslippe (15) ebenfalls stoffschlüssig aus dem steiferen elastomeren Material des Grundkörpers (1) ausgebildet und an dem Grundkörper (1) angeformt ist.
7. Dichtungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement (12) in einer im Querschnitt quer zur Längserstreckung (x-B) des Dichtungsprofils geometrisch im Wesentlichen als „C“-Form ausgebildet ist, wobei ein stegartiger Schenkel der „C“-Form stoffschlüssig an dem Grundkörper (1) angeformt ist, während der andere Schenkel der „C“-Form ein offenes Ende ausbildet.
8. Dichtungsprofil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass beide Schenkel, sowohl der stegartige Schenkel im Bereich des angeformten Steges als auch der andere Schenkel im Wesentlichen an seinem offenen Ende einen Hinterschnitt (12A) aufweisen, die jeweils eine Stufe bilden, wobei beide Stufen parallel zum Grundkörper (1) gerichtete Stufenflächen und orthogonal zum Grundkörper (1) Stufenflächen ausbilden.
9. Dichtungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlippe (14) L-förmig ausgebildet und nahe des mindestens einen Befestigungselementes (12) angeordnet ist, insbesondere auf derjenigen Seite des Dichtungsprofils an dem auch das mindestens eine Befestigungselement (12) und der Vorsprung (13) angeordnet sind, wobei das mindestens eine Befestigungselement (12) zwischen Vorsprung (13) und Stützlippe (14) angeordnet ist.
10. Dichtungsprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement (12) als „C“-förmiger Clip oder als „C“- förmige Clipleiste ausgebildet ist.
11. Anordnung eines Dichtungsprofils nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10 in einem zwischen einer Brüstung und einer Fensterscheibe (F) liegenden Bauraum, wobei die Brüstung gegenüber der Fensterscheibe (F) einen Spalt (S) mit einem vorgebbaren Spaltmaß bildet, wobei sich eine Brüstungsoberkante in ihrer Längserstreckung (x-D) zu der reversibel orthogonal zur Brüstungsoberkante öffenbaren Fensterscheibe (F) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil in einem Einbauzustand mittels mindestens eines Befestigungselementes (12) an einer Innenseite der Brüstung derart befestigt ist, dass das mindestens eine Befestigungselement (12) durch mindestens eine in der Brüstung vorgehaltene Öffnung (17) eingesteckt ist, wobei sich im Einbauzustand gleichzeitig mindestens eine Stützlippe (14) an der Innenseite der Brüstung abstützt und im Einbauzustand ferner mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) im Bauraum derart positioniert ist, dass die Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) den Spalt (S) zwischen der Brüstung und der Fensterscheibe (F) mit dem vorgebbaren Spaltmaß sowohl fensterseitig als auch brüstungsseitig dichtend verschließt, wobei eine höchste Stelle der Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) im Spalt (S) zwischen der Brüstung und der Fensterscheibe (F) derart angeordnet ist, dass die höchste Stelle der Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) unterhalb einer Brüstungsoberkante (B12) der Brüstung positioniert ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass sich im Einbauzustand gleichzeitig mindestens ein Vorsprung (13) an der Innenseite der Brüstung abstützt.
13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) an ihrem freien Ende als gerade Lippe oder Winkellippe ausgebildet ist, sodass die gerade Lippe oder die Winkellippe beidseitig der höchsten Stelle der Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) einerseits brüstungsseitig unterhalb der Brüstungsoberkante (B12) und anderseits fensterseitig dichtend anliegt.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsprofil eine erste und eine zweite Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) umfasst, wobei die erste Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) an ihrem freien Ende als gerade Lippe oder als Winkellippe und die zweite Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) an ihrem freien Ende als gerade Lippe ausgebildet sind, wobei die erste Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) im Einbauzustand des Dichtungsprofils den Spalt (S) zwischen der Brüstung und der Fensterscheibe (F) mit dem vorgebbaren Spaltmaß dichtend verschließt, sodass die gerade Lippe oder die Winkellippe beidseitig der höchsten Stelle der Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) unterhalb der Brüstungsoberkante (B12) positioniert ist und einerseits brüstungsseitig und anderseits fensterseitig dichtend anliegt, wobei die höchste Stelle der ersten Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) im Spalt (S) zwischen der Brüstung und der Fensterscheibe (F) derart angeordnet ist, dass die höchste Stelle der Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) unterhalb der Brüstungsoberkante (B12) der Brüstung positioniert ist, während die zweite Fensterschachtabdichtung-Lippe (8) im Einbauzustand im Bauraum unterhalb der ersten Fensterschachtabdichtungs-Lippe (8) positioniert ist und ihre gerade Lippe ausschließlich fensterseitig dichtend anliegt.
15. Anordnung einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein äußeres Brüstungsteil (B1) im fensternahen Bereich gefalzt ausgebildet ist, wobei der ausgebildete Falz (B3) die dichtungsfreie Brüstungsoberkante (B12) bildet, wobei in einem Falzspalt (B3), welcher der Brüstungsoberkante (B12) gegenüberliegt, das innere Brüstungsteil (B2) angeordnet ist, in dem die mindestens eine Öffnung (17) vorgehalten ist, wobei zumindest der fensternahe Falz (B3) mit seiner Brüstungsoberkante gegenüber der Fensterscheibe (F) im dreidimensionalen Raum derart orientiert angeordnet ist, dass die Brüstungsoberkante (B12) der Brüstung zur Fensterscheibe (F) zeigt, während die Brüstungsteile (B1, B2) der Brüstung außerhalb des fensternahen Falzes (B3) im Wesentlichen koaxial zur Fensterscheibe (F) verlaufend ausgebildet und angeordnet ist.
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