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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schutzpolster für eine Aufbewahrungskiste für Gefahrstoffe wie Energiespeicher oder Energiewandler, insbesondere Batterien, Akkumulatoren oder Brennstoffzellen, sowie eine derartige Aufbewahrungskiste.
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Gattungsgemäße Aufbewahrungskisten, auch Transportbehälter oder -box genannt, zum Aufbewahren, Lagern und Transportieren von Gefahrstoffen sind im Stand der Technik grundsätzlich bekannt und können beispielsweise entsprechend der Transportkiste gemäß der
DE 20 2022 105 878 U1 aufgebaut sein.
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Derartige Aufbewahrungskisten müssen davor schützen, dass die verpackten Gefahrstoffe unkontrolliert freigesetzt werden und/oder von äußeren Einflüssen, wie UV-Strahlung, Temperatur oder mechanischer Einwirkung, beschädigt werden. Beim Transport von Hochleistungsbatterien besteht bei Beschädigungen zum einem die Gefahr des unkontrollierten Austretens von Gefahrstoffen und zum anderen kann es zu einer spontanen Freisetzung der gespeicherten Energie mit der Folge einer Brand- und/oder Temperaturentwicklung kommen. Grundsätzlich muss die Kiste die Fähigkeit besitzen, dass keine Funken und/oder Flammen und/oder Menschen potentiell verletzende Teile von innen nach außen geraten.
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Beispielsweise aus der
DE 10 2020 101 243 B3 ist es bekannt, Transportkisten für Gefahrstoffe mit Wärmeisolierungen auszukleiden. Die
DE 10 2020 101 243 B3 offenbart eine Transportkiste aus Kunststoff für defekte Batterien, in die Isolierkissen aus Glasfasergewebe gefüllt mit Steinwolle eingelegt werden. Dabei werden einzelne L-förmige, U-förmige oder grundsätzlich rechteckige Kissen kombiniert, um alle sechs Wände der Transportkiste zu bekleiden. Die einzelnen Kissen werden fest an die jeweilige Wand angebracht und können zusätzlich zur Ladungssicherung dem Verrutschen und zur Abtrennung einzelner Batterien mit lose eingelegten Einlegekissen aus Glasfasergewebe kombiniert werden.
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An den bekannten Transportkisten insbesondere gemäß der
DE 10 2010 048 051 A1 haben sich einige Nachteile herauskristallisiert. Zum einen ist das Auskleiden der Transportkiste mit den Kissen mit einem hohen Montage- und Handhabungsaufwand verbunden. Ferner wurden Verbesserungspotenziale im Hinblick auf die von den Kissen bereitzustellenden Schutz- und/oder Isoliereigenschaften festgestellt.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Nachteile aus dem Stand der Technik zu überwinden, insbesondere ein Schutzpolster für eine derartige Aufbewahrungskiste sowie eine solche Aufbewahrungskiste dahingehend zu verbessern, dass die Montage erleichtert ist und/oder die Effektivität der Schutz- und/oder Isolierfunktionen und/oder die Robustheit gegenüber äußeren mechanischen Einwirkungen erhöht ist.
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Die Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst.
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Danach ist ein Schutzpolster für eine Aufbewahrungskiste, insbesondere aus Metall, wie Aluminium, für Gefahrstoffe, wie Energiespeicher oder Energiewandler, insbesondere eine Batterie, einen Akkumulator oder eine Brennstoffzelle, bereitgestellt. Die Aufbewahrungskiste kann dazu ausgebildet sein, mehrere einzelne Gefahrstoffelemente aufzunehmen, und weist einen Korpus mit vier Umfangswänden sowie einer Bodenwand und eine Deckelwand auf welche schwenkbar an dem Korpus gelagert sein kann, um die Aufbewahrungskiste zu öffnen und zu schließen. Die Aufbewahrungskiste kann beispielsweise entsprechend der Transportkiste gemäß der
DE 20 2022 105 878 U1 aufgebaut sein, dessen Inhalt hierin unter Bezugnahme vollständig aufgenommen ist. Der Korpus kann einen Aufnahmeraum oder Innenraum begrenzen, in den der Gefahrstoff zur Lagerung, zum Transport und zum Schutz eingesetzt wird. Bekanntermaßen werden dämpfende und/oder dämpfende Schutzpolster in dem Korpus angeordnet.
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Das erfindungsgemäße Schutzpolster umfasst ein Quadernetz aus sechs zusammenhängenden Polsterabschnitten, die jeweils einer Wand der Aufbewahrungskiste zuzuwenden sind. In diesen Polsterabschnitten ist ein Dämmmaterial untergebracht, das elektrisch isolierend und/oder thermisch isolierend, insbesondere brandhemmend, und/oder feuchtigkeitsabsorbierend und/oder säurebeständig und/oder intumeszierend ist. Dadurch, dass die einzelnen Polsterabschnitte jeweils einer Wand des Korpus zuzuwenden sind, ist es möglich, den Korpus innenseitig vollständig mit dem Schutzpolster auszukleiden. Das brandhemmende Material trägt dazu bei, die Ausbreitung von Flammen im Falle eines Brandes zu verhindern. Mittels elektrisch isolierendem Material können Kurzschlüsse und elektrische Gefahren minimiert werden. Das feuchtigkeitsabsorbierende Material schützt die Gefahrstoffe vor Korrosion und anderen feuchtigkeitsbedingten Schäden, während das säurebeständige Material den Gefahrstoff vor chemischen Angriffen schützt. Mittels thermisch isolierendem Material wird die Temperatur in Richtung der Außenflächen des Korpus möglichst reduziert, sodass die Wände und/oder Außenflächen des Behälters möglichst wenig erwärmt werden. Dadurch kann die Verletzungsgefahr und Brandgefahr umliegender Gegenstände bzw. Personen reduziert werden. Beispielsweise kann das thermische isolierende Material eine Wärmeleitzahl im Bereich von 0,5 bis 1,5 W/(m*K), insbesondere im Bereich von 0,85 bis 1,0 W/(m*K), aufweisen. Das intumeszierende Dämmmaterial expandiert bei hohen Temperaturen und bildet eine isolierende Schicht, die die Temperaturentwicklung im Inneren der Aufbewahrungskiste kontrolliert und somit die Sicherheit erhöht. Das erfindungsgemäße Schutzpolster bietet unter anderem den Vorteil, dass es aufgrund der strukturellen Einheit in einem Montageschritt in die Transportkiste eingesetzt werden kann. Gemäß einer beispielhaften Weiterbildung sind die einzelnen Polsterabschnitte dimensionsmäßig in Bezug auf die jeweilige Wand, der der jeweilige Polsterabschnitt zuzuwenden ist, abgestimmt. Dadurch ist beim Einlegen des Schutz Polsters in die Aufbewahrungskiste sichergestellt, dass die Aufbewahrungskiste möglichst vollständig ausgekleidet werden kann, ohne die Handhabung der Aufbewahrungskiste zu beeinträchtigen, beispielsweise weil sich die Aufbewahrungskiste nicht mehr schließen lässt. Durch die Quadernetzstruktur kann der Monteur das Schutzpolster als strukturelle Einheit in die Aufbewahrungskiste einsetzen, wobei aufgrund der insbesondere dimensionsgemäßen Anpassung des Schutzpolsters an die Aufbewahrungskiste eine implizite Montageanweisung gegeben ist, nämlich über die Orientierung des Schutzpolsters beim Einlegen in die Aufbewahrungskiste. Ein weiterer Vorteil dieses Schutzpolsters liegt in der modularen Bauweise, die eine einfache Anpassung insbesondere an unterschiedliche Baugrößen ermöglicht.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit den vorgehergehenden Aspekten und beispielhaften Ausführungen kombinierbar ist, ist ein Schutzpolster für eine Aufbewahrungskiste, insbesondere aus Metall, wie Aluminium, für Gefahrstoffe, wie Energiespeicher oder Energiewandler, insbesondere eine Batterie, einen Akkumulator oder eine Brennstoffzelle, bereitgestellt. Die Aufbewahrungskiste kann dazu ausgebildet sein, mehrere einzelne Gefahrstoffelemente aufzunehmen, und weist einen Korpus mit vier Umfangswänden sowie einer Bodenwand und eine Deckelwand auf welche schwenkbar an dem Korpus gelagert sein kann, um die Aufbewahrungskiste zu öffnen und zu schließen. Die Aufbewahrungskiste kann beispielsweise entsprechend der Transportkiste gemäß der
DE 20 2022 105 878 U1 aufgebaut sein, dessen Inhalt hierin unter Bezugnahme vollständig aufgenommen ist. Der Korpus kann einen Aufnahmeraum oder Innenraum begrenzen, in den der Gefahrsstoff zur Lagerung, zum Transport und zum Schutz eingesetzt wird.
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Bekanntermaßen werden dämpfende und/oder dämpfende Schutzpolster in dem Korpus angeordnet.
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Das erfindungsgemäße Schutzpolster umfasst mehrere wenigstens teilweise zusammenhängende Polsterabschnitten, die jeweils einer Wand der Aufbewahrungskiste zuzuwenden sind. In diesen Polsterabschnitten ist ein Dämmmaterial untergebracht, das elektrisch isolierend und/oder thermisch isolierend, insbesondere brandhemmend, und/oder feuchtigkeitsabsorbierend und/oder säurebeständig und/oder intumeszierend ist. Dadurch, dass die einzelnen Polsterabschnitte jeweils einer Wand des Korpus zuzuwenden sind, ist es möglich, den Korpus innenseitig vollständig mit dem Schutzpolster auszukleiden. Das brandhemmende Material trägt dazu bei, die Ausbreitung von Flammen im Falle eines Brandes zu verhindern. Mittels elektrisch isolierendem Material können Kurzschlüsse und elektrische Gefahren minimiert werden. Das feuchtigkeitsabsorbierende Material schützt die Gefahrstoffe vor Korrosion und anderen feuchtigkeitsbedingten Schäden, während das säurebeständige Material den Gefahrstoff vor chemischen Angriffen schützt. Mittels thermisch isolierendem Material wird die Temperatur in Richtung der Außenflächen des Korpus möglichst reduziert, sodass die Wände und/oder Außenflächen des Behälters möglichst wenig erwärmt werden. Dadurch kann die Verletzungsgefahr und Brandgefahr umliegender Gegenstände bzw. Personen reduziert werden. Beispielsweise kann das thermische isolierende Material eine Wärmeleitzahl im Bereich von 0,5 bis 1,5 W/(m*K), insbesondere im Bereich von 0,85 bis 1,0 W/(m*K), aufweisen. Das intumeszierende Dämmmaterial expandiert bei hohen Temperaturen und bildet eine isolierende Schicht, die die Temperaturentwicklung im Inneren der Aufbewahrungskiste kontrolliert und somit die Sicherheit erhöht.
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Gemäß diesem Aspekt der Erfindung weisen die Polsterabschnitte eine Hülle aus Kunststoff-, insbesondere PU-, beschichtetem brandhemmendem Gewebe, wie Glasfasergewebe, auf. Die Hülle aus Kunststoff-, insbesondere PU-, beschichtetem brandhemmendem Gewebe sorgt für eine erhöhte mechanische Stabilität und Schutz gegen äußere Einflüsse. Die Verwendung von Glasfasergewebe als Beschichtung bietet zusätzliche Vorteile wie hohe Zugfestigkeit und Temperaturbeständigkeit, was die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des Schutzpolsters erhöht. Insofern ist ein besonders effektives Schutzpolster für die sichere Lagerung und den Transport von Gefahrstoffen geschaffen, das verschiedene Schutzmechanismen in einem einzigen Schutzpolster integriert.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit den vorgehergehenden Aspekten und beispielhaften Ausführungen kombinierbar ist, ist ein Schutzpolster für eine Aufbewahrungskiste, insbesondere aus Metall, wie Aluminium, für Gefahrstoffe, wie Energiespeicher oder Energiewandler, insbesondere eine Batterie, einen Akkumulator oder eine Brennstoffzelle, bereitgestellt. Die Aufbewahrungskiste kann dazu ausgebildet sein, mehrere einzelne Gefahrstoffelemente aufzunehmen, und weist einen Korpus mit vier Umfangswänden sowie einer Bodenwand und eine Deckelwand auf welche schwenkbar an dem Korpus gelagert sein kann, um die Aufbewahrungskiste zu öffnen und zu schließen. Die Aufbewahrungskiste kann beispielsweise entsprechend der Transportkiste gemäß der
DE 20 2022 105 878 U1 aufgebaut sein, dessen Inhalt hierin unter Bezugnahme vollständig aufgenommen ist. Der Korpus kann einen Aufnahmeraum oder Innenraum begrenzen, in den der Gefahrstoff zur Lagerung, zum Transport und zum Schutz eingesetzt wird. Bekanntermaßen werden dämpfende und/oder dämpfende Schutzpolster in dem Korpus angeordnet.
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Das erfindungsgemäße Schutzpolster umfasst mehrere wenigstens teilweise zusammenhängende Polsterabschnitten, die jeweils einer Wand der Aufbewahrungskiste zuzuwenden sind. In diesen Polsterabschnitten ist ein Dämmmaterial untergebracht, das elektrisch isolierend und/oder thermisch isolierend, insbesondere brandhemmend, und/oder feuchtigkeitsabsorbierend und/oder säurebeständig und/oder intumeszierend ist. Dadurch, dass die einzelnen Polsterabschnitte jeweils einer Wand des Korpus zuzuwenden sind, ist es möglich, den Korpus innenseitig vollständig mit dem Schutzpolster auszukleiden. Das brandhemmende Material trägt dazu bei, die Ausbreitung von Flammen im Falle eines Brandes zu verhindern. Mittels elektrisch isolierendem Material können Kurzschlüsse und elektrische Gefahren minimiert werden. Das feuchtigkeitsabsorbierende Material schützt die Gefahrstoffe vor Korrosion und anderen feuchtigkeitsbedingten Schäden, während das säurebeständige Material den Gefahrstoff vor chemischen Angriffen schützt. Mittels thermisch isolierendem Material wird die Temperatur in Richtung der Außenflächen des Korpus möglichst reduziert, sodass die Wände und/oder Außenflächen des Behälters möglichst wenig erwärmt werden. Dadurch kann die Verletzungsgefahr und Brandgefahr umliegender Gegenstände bzw. Personen reduziert werden. Beispielsweise kann das thermische isolierende Material eine Wärmeleitzahl im Bereich von 0,5 bis 1,5 W/(m*K), insbesondere im Bereich von 0,85 bis 1,0 W/(m*K), aufweisen. Das intumeszierende Dämmmaterial expandiert bei hohen Temperaturen und bildet eine isolierende Schicht, die die Temperaturentwicklung im Inneren der Aufbewahrungskiste kontrolliert und somit die Sicherheit erhöht.
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Gemäß diesem Aspekt der Erfindung unterscheidet sich das Dämmmaterial wenigstens eines Polsterabschnitts von dem Dämmmaterial wenigstens eines anderen Polsterabschnitts. Dies bedeutet, dass die Polsterabschnitte individuell angepasst werden können, um spezifische Schutzanforderungen zu erfüllen. Beispielsweise könnte ein Polsterabschnitt ein besonders feuchtigkeitsabsorbierendes Material enthalten, um Kondensation zu verhindern, während ein anderer Abschnitt ein brandhemmendes Material enthält, um die Ausbreitung von Flammen zu verhindern. Diese Differenzierung der Materialien innerhalb der Polsterabschnitte ermöglicht eine optimierte Schutzwirkung, die auf die spezifischen Risiken und Anforderungen der gelagerten oder transportierten Gefahrstoffe abgestimmt ist. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform liegt in der erhöhten Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Schutzpolsters. Durch die Verwendung verschiedener Dämmmaterialien in den Polsterabschnitten kann das Schutzpolster gezielt auf diese Gefahren reagieren und somit einen umfassenden Schutz bieten. Dies trägt nicht nur zur Sicherheit der gelagerten oder transportierten Gegenstände bei, sondern schützt auch die Umgebung und die Personen, die mit diesen Gefahrstoffen umgehen. Beispielsweise ist es möglich, die Polsterabschnitte mit dem entsprechenden Dämmmaterial in Abhängigkeit der Position des jeweiligen Polsterabschnitts im Korpus der Aufbewahrungskiste zu befüllen.
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Gemäß einer beispielhaften Ausführung enthalten die den Umfangswänden zuzuwenden Polsterabschnitte jeweils ein rauch- und/oder gasdurchlässiges, brandhemmendes Dämmmaterial, wie Glashohlkugeln oder Glasfaserflocken, enthalten und die der Boden- und der Deckelwand zuzuwendenden Polsterabschnitte jeweils ein poröses brandhemmendes Dämmmaterial, wie Vermiculit, Perlit, Schaumglas oder Blähglas. Die Dämmmaterialien können somit jeweils auf die verschiedenen Wände der Kiste abgestimmt sein. Die Polsterabschnitte, die den Umfangswänden der Aufbewahrungskiste zugewandt sind, enthalten ein rauch- und/oder gasdurchlässiges, brandhemmendes Dämmmaterial wie Glashohlkugeln oder Glasfaserflocken, sodass sie Rauch und Gase durchlassen, was eine kontrollierte Entgasung ermöglicht, während sie gleichzeitig brandhemmend wirken, um die Ausbreitung von Flammen und die Temperaturentwicklung zu hemmen. Die Polsterabschnitte, die der Boden- und der Deckelwand der Aufbewahrungskiste zugewandt sind, enthalten hingegen ein poröses brandhemmendes Dämmmaterial wie Vermiculit, Perlit, Schaumglas oder Blähglas, die hervorragende brandhemmende Eigenschaften und die Fähigkeit haben, hohen Temperaturen zu widerstehen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit den vorgehergehenden Aspekten und beispielhaften Ausführungen kombinierbar ist, ist ein Schutzpolster für eine Aufbewahrungskiste, insbesondere aus Metall, wie Aluminium, für Gefahrstoffe, wie Energiespeicher oder Energiewandler, insbesondere eine Batterie, einen Akkumulator oder eine Brennstoffzelle, bereitgestellt. Die Aufbewahrungskiste kann dazu ausgebildet sein, mehrere einzelne Gefahrstoffelemente aufzunehmen, und weist einen Korpus mit vier Umfangswänden sowie einer Bodenwand und eine Deckelwand auf welche schwenkbar an dem Korpus gelagert sein kann, um die Aufbewahrungskiste zu öffnen und zu schließen. Die Aufbewahrungskiste kann beispielsweise entsprechend der Transportkiste gemäß der
DE 20 2022 105 878 U1 aufgebaut sein, dessen Inhalt hierin unter Bezugnahme vollständig aufgenommen ist. Der Korpus kann einen Aufnahmeraum oder Innenraum begrenzen, in den der Gefahrstoff zur Lagerung, zum Transport und zum Schutz eingesetzt wird. Bekanntermaßen werden dämpfende und/oder dämpfende Schutzpolster in dem Korpus angeordnet.
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Das erfindungsgemäße Schutzpolster umfasst mehrere wenigstens teilweise zusammenhängende Polsterabschnitten, die jeweils einer Wand der Aufbewahrungskiste zuzuwenden sind. In diesen Polsterabschnitten ist ein Dämmmaterial untergebracht, das elektrisch isolierend und/oder thermisch isolierend, insbesondere brandhemmend, und/oder feuchtigkeitsabsorbierend und/oder säurebeständig und/oder intumeszierend ist. Dadurch, dass die einzelnen Polsterabschnitte jeweils einer Wand des Korpus zuzuwenden sind, ist es möglich, den Korpus innenseitig vollständig mit dem Schutzpolster auszukleiden. Das brandhemmende Material trägt dazu bei, die Ausbreitung von Flammen im Falle eines Brandes zu verhindern. Mittels elektrisch isolierendem Material können Kurzschlüsse und elektrische Gefahren minimiert werden. Das feuchtigkeitsabsorbierende Material schützt die Gefahrstoffe vor Korrosion und anderen feuchtigkeitsbedingten Schäden, während das säurebeständige Material den Gefahrstoff vor chemischen Angriffen schützt. Mittels thermisch isolierendem Material wird die Temperatur in Richtung der Außenflächen des Korpus möglichst reduziert, sodass die Wände und/oder Außenflächen des Behälters möglichst wenig erwärmt werden. Dadurch kann die Verletzungsgefahr und Brandgefahr umliegender Gegenstände bzw. Personen reduziert werden. Beispielsweise kann das thermische isolierende Material eine Wärmeleitzahl im Bereich von 0,5 bis 1,5 W/(m*K), insbesondere im Bereich von 0,85 bis 1,0 W/(m*K), aufweisen. Das intumeszierende Dämmmaterial expandiert bei hohen Temperaturen und bildet eine isolierende Schicht, die die Temperaturentwicklung im Inneren der Aufbewahrungskiste kontrolliert und somit die Sicherheit erhöht.
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Gemäß diesem Aspekt der Erfindung ist wenigstens ein Polsterabschnitt in wenigstens zwei zusammenhängende Kammern unterteilt ist, in denen unterschiedliche Dämmmaterialien angeordnet sind. Die Unterteilung eines Polsterabschnitts in zwei oder mehr zusammenhängende Kammern ermöglicht die gezielte Platzierung unterschiedlicher Dämmmaterialien, die jeweils spezifische Schutzfunktionen erfüllen. Beispielsweise kann eine Kammer ein elektrisch isolierendes Material enthalten, um Kurzschlüsse zu verhindern, während eine andere Kammer ein brandhemmendes Material enthält, um die Ausbreitung von Flammen zu verhindern. Diese Kombination von Materialien innerhalb eines Polsterabschnitts maximiert die Schutzwirkung und erhöht die Sicherheit der gelagerten Gefahrstoffe. Ein Vorteil dieser Konstruktion ist die modulare Bauweise, die eine einfache Anpassung und Austauschbarkeit der Polsterabschnitte ermöglicht. Zudem ermöglicht die Verwendung unterschiedlicher Dämmmaterialien in den Kammern eine flexible Anpassung an verschiedene Gefahrenpotenziale, wodurch die Aufbewahrungskiste für eine breite Palette von Gefahrstoffen geeignet ist. Die Möglichkeit, die Polsterabschnitte in zusammenhängende Kammern zu unterteilen, bietet zudem den Vorteil, dass die Materialien während des Transports oder der Lagerung nicht verrutschen oder sich vermischen, was die Zuverlässigkeit und Effektivität des Schutzpolsters weiter erhöht.
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Gemäß einer beispielhaften Ausführung umfasst der wenigstens eine Polsterabschnitt, der insbesondere der Boden- und/oder der Deckelwand zuzuwenden ist, eine innenraumseitige Kammer, die mit Blähglas gefüllt sein kann, und eine wandseitige Kammer, die Glasfaserflocken enthält. Blähglas ist ein leichtes, nicht brennbares Material, das hervorragende isolierende Eigenschaften aufweist und im Falle eines Brandes eine Barriere gegen Hitze und Flammen bildet. Es kann sich bei hohen Temperaturen ausdehnen, wodurch es eine zusätzliche Schutzschicht bildet, die die Ausbreitung von Feuer und Hitze weiter hemmt. Die Verwendung von Blähglas in der innenraumseitigen Kammer trägt somit zur Erhöhung der Sicherheit bei, indem es die Temperaturentwicklung innerhalb der Aufbewahrungskiste kontrolliert und die Gefahr einer Explosion oder eines unkontrollierten Brandes minimiert. Die wandseitige Kammer, die mit Glasfaserflocken gefüllt ist, bietet zusätzliche strukturelle Integrität und Schutz. Glasfaserflocken weisen eine hohe Zugfestigkeit und eine Fähigkeit auf, mechanische Stöße zu absorbieren. Sie wirken als Dämpfungsmaterial, das die Aufbewahrungskiste vor äußeren Einwirkungen schützt und gleichzeitig die Stabilität der Kiste erhöht. Darüber hinaus sind Glasfaserflocken nicht brennbar und tragen zur Brandhemmung bei, indem sie die Ausbreitung von Flammen verhindern. Die Kombination dieser beiden Materialien in getrennten Kammern innerhalb eines Polsterabschnitts ermöglicht eine effektive Nutzung ihrer jeweiligen Eigenschaften, um einen umfassenden Schutz gegen verschiedene Gefahren zu bieten, die mit der Lagerung und dem Transport von Gefahrstoffen wie Energiespeichern verbunden sind. Die spezifische Anordnung der Kammern innerhalb der Polsterabschnitte ermöglicht eine gezielte Platzierung der Materialien dort, wo sie am effektivsten sind. Die innenraumseitige Kammer mit Blähglas ist näher an der potenziellen Brandquelle positioniert, um eine sofortige Reaktion auf hohe Temperaturen zu gewährleisten, während die wandseitige Kammer mit Glasfaserflocken eine zusätzliche Schutzschicht bildet, die mechanische und thermische Belastungen abfängt. Es kann auch vorteilhaft sein, die innenraumseitigen Kammern, welche einer Umfangswand der Aufbewahrungskiste zuzuwenden sind, nicht mit Blähglas zu befüllen.
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Gemäß einer beispielhaften Ausführung sind die Kammern durch eine gemeinsame Trennlage voneinander getrennt. Diese Trennlage besteht insbesondere aus einem Kunststoff- oder PUbeschichteten brandhemmenden Gewebe, wie beispielsweise Glasfasergewebe. Die Trennlage kann aus einem Stück mit den Kammern hergestellt sein, vernäht und/oder verschweißt und/oder verklebt sein. Die Trennlage dient als Barriere zwischen den Kammern, die unterschiedliche Dämmmaterialien enthalten können, um die spezifischen Anforderungen an den Schutz der Gefahrstoffe zu erfüllen. Die Trennlage ermöglicht eine modulare Konstruktion des Schutzpolsters, bei der verschiedene Materialien in den Kammern kombiniert werden können, um eine optimale Schutzwirkung zu erzielen. Dies ist besonders wichtig für die sichere Lagerung und den Transport von Energiespeichern wie Batterien oder Akkumulatoren, die im Falle einer Beschädigung oder eines Defekts gefährliche Reaktionen hervorrufen können. Durch die Trennung der Kammern kann das Schutzpolster flexibel an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden, was die Vielseitigkeit und Anwendbarkeit der Erfindung erhöht.
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Gemäß einer beispielhaften Ausführung sind die wenigstens teilweise zusammenhängenden Polsterabschnitte als eine strukturelle Einheit in die Aufbewahrungskiste einlegbar und/oder unlösbar, beispielsweise durch Vernähen, Verkleben oder dergleichen, oder insbesondere werkzeuglos lösbar, beispielsweise mittels eines Klett- und/oder Reißverschlusses, miteinander verbunden. Die Möglichkeit, die Polsterabschnitte als eine strukturelle Einheit in die Aufbewahrungskiste einzulegen, erleichtert die Handhabung und Montage des Schutzpolsters erheblich. Dies reduziert die Zeit und den Aufwand, die normalerweise für das Einsetzen und Positionieren einzelner Polsterabschnitte erforderlich wären. Die unlösbare Verbindung der Polsterabschnitte durch Vernähen gewährleistet eine dauerhafte und stabile Struktur, die auch bei intensiver Nutzung und Belastung ihre Form und Funktion beibehält. Die werkzeuglose lösbare Verbindung mittels Klett- und/oder Reißverschlusses bietet zusätzliche Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit. Diese Art der Verbindung ermöglicht es dem Benutzer, die Polsterabschnitte bei Bedarf schnell und einfach zu entfernen oder auszutauschen, ohne dass spezielles Werkzeug erforderlich ist.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung, der mit den vorgehergehenden Aspekten und beispielhaften Ausführungen kombinierbar ist, ist eine Aufbewahrungskiste, insbesondere aus Metall, wie Aluminium, für Gefahrstoffe, wie Energiespeicher oder Energiewandler, insbesondere eine Batterie, einen Akkumulator oder eine Brennstoffzelle, bereitgestellt. Die Aufbewahrungskiste kann dazu ausgebildet sein, mehrere einzelne Gefahrstoffelemente aufzunehmen. Die Aufbewahrungskiste kann beispielsweise entsprechend der Transportkiste gemäß der
DE 20 2022 105 878 U1 aufgebaut sein, dessen Inhalt hierin unter Bezugnahme vollständig aufgenommen ist.
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Die erfindungsgemäße Aufbewahrungskiste weist einen einen Aufbewahrungsraum für den Gefahrstoff eingrenzenden Korpus mit vier Umfangswänden sowie einer Bodenwand und eine Deckelwand auf, welche schwenkbar an dem Korpus gelagert ist, um die Aufbewahrungskiste in eine Öffnungsstellung zu öffnen und in eine Schließstellung zu schließen.
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Gemäß diesem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die Aufbewahrungskiste ferner ein im Schließzustand den Gefahrstoff vollständig einhausendes, insbesondere nach einem der vorstehenden Aspekte und/oder beispielhaften Ausführungen ausgebildetes, dämmendes Schutzpolster, das, insbesondere werkzeuglos, lösbar an dem Korpus und/oder dem Deckel angebracht ist. Die lösbare Anbringung des Schutzpolsters an dem Korpus und/oder dem Deckel ermöglicht eine einfache Montage und Demontage des Polsters. Ferner kann das Schutzpolster flexibel an verschiedene Größen und Formen der Aufbewahrungskiste angepasst werden, was die Modularität und Vielseitigkeit der Kiste erhöht.
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Gemäß einer beispielhaften Ausführung ist das Schutzpolster so gestaltet, dass es als strukturelle Einheit und/oder in einem Montageschritt in den Aufbewahrungsraum der Aufbewahrungskiste einlegbar ist. Dies bedeutet, dass das Schutzpolster nicht aus mehreren separaten Teilen besteht, die individuell in die Kiste eingesetzt werden müssen, sondern als eine zusammenhängende Einheit gefertigt ist. Diese Einheit umfasst alle sechs Polsterabschnitte, die den Wänden der Kiste zugewandt sind, und kann als Ganzes in die Kiste eingelegt werden. Der Vorteil dieser Konstruktion liegt in der erheblich vereinfachten Handhabung und Montage. Darüber hinaus wird durch die einheitliche Struktur des Schutzpolsters eine gleichmäßige und vollständige Abdeckung der Innenwände der Kiste gewährleistet. Das Schutzpolster kann so gefertigt und/oder derart auf einen Innenabmessung der Aufbewahrungskiste abgestimmt sein, dass es exakt in den Innenraum der Kiste passt, wodurch es sich eng an die Wände anlegt und keine Lücken oder ungeschützten Bereiche entstehen.
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Gemäß einer beispielhaften Ausführung ist das Schutzpolster insbesondere werkzeuglos lösbar zumindest an dem Korpus und/oder dem Deckel angebracht ist, beispielsweise mittels eines Klett- und/oder Reißverschlusses. Diese spezifische Ausgestaltung ermöglicht eine besonders einfache und schnelle Montage sowie Demontage des Schutzpolsters. Der Einsatz von Klett- und/oder Reißverschlüssen als Befestigungsmittel bietet eine flexible und benutzerfreundliche Lösung, die keine speziellen Werkzeuge oder Fachkenntnisse erfordert.
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Gemäß einer beispielhaften Ausführung umfasst die Aufbewahrungskiste zusätzlich mindestens ein Trennkissen, das insbesondere werkzeuglos lösbar beispielsweise mittels eines Klett- und/oder Reißverschlusses an dem Schutzpolster befestigbar ist und zum Unterteilen des Aufbewahrungsraums in Abteile für je einen Gefahrstoff dient. Mit anderen Worten können somit mehrere in der Aufbewahrungskiste untergebrachte Gefahrstoffe von einander getrennt werden, insbesondere um das Risiko einer Kettenreaktion zu minimieren, insbesondere zu vermeiden. Das Trennkissen ermöglicht eine flexible und anpassbare Unterteilung des Innenraums der Aufbewahrungskiste, was besonders vorteilhaft ist, wenn verschiedene Gefahrstoffe, wie Energiespeicher oder Energiewandler, sicher und getrennt voneinander gelagert oder transportiert werden müssen. Die werkzeuglose Befestigung mittels Klett- und/oder Reißverschlusses bietet eine einfache und schnelle Möglichkeit, das Trennkissen zu installieren oder zu entfernen, was die Handhabung und Anpassung der Aufbewahrungskiste erleichtert. Durch die Unterteilung des Aufbewahrungsraums können die Gefahrstoffe sicher voneinander isoliert werden, was das Risiko von Kreuzkontaminationen oder unkontrollierten chemischen Folge-Reaktionen minimiert.
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Gemäß einer beispielhaften Ausführung ist das Trennkissen dazu ausgebildet, an mindestens zwei, vorzugsweise drei oder vier, Umfangsseiten mit dem Schutzpolster verbunden werden kann. Das Trennkissen eine näherungsweise quaderförmige Form aufweisen. Somit können die Abteile innerhalb der Kiste effektiv voneinander isoliert werden.
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Im Folgenden werden weitere Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung mittels Beschreibung bevorzugter Ausführungen der Erfindung anhand der beiliegenden beispielhaften Zeichnungen deutlich, in denen zeigen:
- Figur 1
- eine schematische, perspektivische Ansicht einer beispielhaften Ausführung eines gefalteten Schutzpolsters;
- Figur 2
- das Schutzpolster aus Figur 1 in aufgefalteter Form;
- Figur 3
- eine Vorderansicht des aufgefalteten Schutzpolsters aus Figur 2;
- Figur 4
- eine Seitenansicht des aufgefalteten Schutzpolsters aus Figur 2 bzw. 3;
- Figur 5
- eine beispielhafte Ausführung einer erfindungsgemäßen Aufbewahrungskiste im Schließzustand;
- Figur 6
- eine beispielhafte Ausführung einer erfindungsgemäßen Aufbewahrungskiste im Öffnungszustand mit eingesetztem erfindungsgemäßen Schutzpolster.
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In der folgenden Beschreibung beispielhafter Ausführungen der vorliegenden Erfindung ist eine erfindungsgemäße Aufbewahrungskiste, die gemäß den beispielhaften Ausführungen aus Aluminium hergestellt ist, im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 1 versehen und ein erfindungsgemäßes Polster, welches zum Einlegen in einen Innenraum der Aufbewahrungskiste 1 ausgelegt ist, mit dem Bezugszeichen 3. In den beispielhaften Ausführungen gemäß den Figuren weist das Schutzpolster 3 eine Quadernetz-Struktur 13 auf und ist als strukturelle Einheit ausgebildet, die in einem einzigen Montageschritt in die Aufbewahrungskiste 1 einlegbar ist.
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Die Figuren 1 und 2 zeigen das Quadernetz 13 des Schutzpolsters 1, wobei in Figur 1 das Schutzpolster in eine Form gebracht ist, in welcher es in der Aufbewahrungskiste 1 angeordnet ist. In der Figur 2 ist das Quadernetz 13 noch aufgefaltet. Das Quadernetz 13 weist sechs zusammenhängende Polsterabschnitte 15 auf, um einen geschlossenen insbesondere quaderförmigen Raum eingrenzen zu können. Diese Polsterabschnitte 15 sind gemäß Figur 1 so angeordnet, dass sie jeweils einer Wand der Aufbewahrungskiste 1 zuzuwenden sind. Ferner sind die Polsterabschnitte 15 mittels einer Verbindungsnaht 23 miteinander verbunden, um die strukturelle Einheit zu bilden. Die Verbindungsnähte 23 fungieren ferner als eine Art Scharniergelenk, um die flexible Anpassung des Schutzpolsters 3 an eine gewünschte Form zu ermöglichen.
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Die Aufbewahrungskiste 1, wie sie in Figur 5 abgebildet ist, weist einen Korpus 5 auf, der aus vier Umfangswänden 7.1, 7.2, 7.3 und 7.4 und einer Bodenwand 9 besteht. Die Aufbewahrungskiste 1 umfasst ferner einen schwenkbar am Korpus 5 gelagerten Deckel 21. Der Deckel 21, bzw. dessen Deckelwand 11, wird mit dem in Figur 1 nach oben sich weg erstreckenden Polsterabschnitt 15 belegt. Um das Öffnen und Schließen des Deckels 21 der Aufbewahrungskiste 1 zu ermöglichen, unterstützt auch hier die Verbindungsnaht 23 das flexible Verschwenken der Polsterabschnitte 15 relativ zueinander.
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Jeder Polsterabschnitt 15 enthält ein Dämmmaterial, das elektrisch isolierend, thermisch isolierend, insbesondere brandhemmend,, feuchtigkeitsabsorbierend, säurebeständig und/oder intumeszierend sein kann. Diese Materialien sind in einer Hülle aus Kunststoff-, insbesondere PU-, beschichtetem, brandhemmendem Gewebe wie Glasfasergewebe, untergebracht.
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Die Polsterabschnitte 15 werden zwar als eine strukturelle Einheit in die Aufbewahrungskiste 1 eingelegt, können aber einzeln vorzugsweise werkzeuglos lösbar, beispielsweise mittels eines Klett- und/oder Reißverschlusses, an dem Korpus 5 an der jeweils dem jeweiligen Polsterabschnitt 15 zuzuwendenden Wand 7.1, 7.2, 7.3, 7.4, 9, 11 befestigt werden.
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Aus Figur 2 geht insbesondere die Anpassung an die Abmessung der Aufbewahrungskiste 1, insbesondere die Anpassung an die abzudeckenden Wände der Aufbewahrungskiste 1, hervor. Die einzelnen Polsterabschnitte 15 sind grundsätzlich rechteckig, wobei deren exakte Abmessungen untereinander variieren, um somit die unterschiedlichen Größen von Boden- und Deckelwand 9, 11 gegenüber den Umfangswänden 7.1 bis 7.4 widerzuspiegeln.
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Aus den Figuren 3 und 4 gehen weitere bevorzugte Eigenschaften eines erfindungsgemäßen Schutzpolsters 3 hervor, um die Effektivität und die Flexibilität in Bezug auf den Einsatz des Schutzpolsters 3 noch weiter zu verbessern. Die Polsterabschnitte 15 sind jeweils in zwei zusammenhängende Kammern 17 und 19 unterteilt, die mit unterschiedlichen Dämmmaterialien befüllt sein können. Wie in Figur 3 ersichtlich ist, sind die Kammern 17 und 19 durch eine gemeinsame Trennlage 25 voneinander getrennt. Diese Trennlage 25 besteht aus einem Kunststoff-, insbesondere PU-, beschichteten brandhemmenden Gewebe, wie Glasfasergewebe. Ferner ist es möglich, dass, wie es in Figur 4 im oberen Polsterabschnitt 15 ersichtlich ist, die Kammern 17, 19 jeweils eine separate Trennlage 27, 29 aufweisen. Dadurch sind die beiden Kammern 17, 19 wenigstens teilweise unabhängig voneinander bewegbar. Ferner hatte sich als vorteilhaft erwiesen, die Kammer 19, welche an der Deckelwand 11 anzuordnen und dem Innenraum der Aufbewahrungskiste 1 zuzuwenden ist, in zwei mittels einer Trennnaht 31 unterteilte Kammerabteile 19.1, 19.2 aufzuteilen. Aufgrund der Rieselfähigkeit des in der Kammer 19 angeordneten Dämmmaterials verhindert die Untergliederung in Kammerabteile, dass sich das Dämmmaterial vollständig infolge der Gravitationskraft bei geöffnetem Deckel 21 nach unten verlagert bzw. unten absetzt.
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Die Kammern 19, die sich auf der innenraumseitigen Position befinden, können ein Dämmmaterial enthalten, das beispielsweise Blähglas sein kann. Dieses Material dient der unmittelbaren Brandhemmung und Konturabdichtung. Wie in den Figuren 3 und 4 gekennzeichnet, kann es auch vorteilhaft sein, die innenraumseitigen Kammern 19', welche einer Umfangswand der Aufbewahrungskiste zuzuwenden sind, nicht mit Blähglas zu befüllen. Die wandseitigen Kammern 17 enthalten ein anderes Dämmmaterial, wie Glasfaserflocken, das rauch- und gasdurchlässig sowie brandhemmend ist. Es kann vorgesehen sein, dass die die Umfangswände 7.1-7.4 zu belegenden Polsterabschnitte 15 nicht unterteilt sind und mit demselben Dämmmaterial, beispielsweise einer Glasfaserfüllung, belegt sind.
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Figur 5 zeigt eine Aufbewahrungskiste 1, die speziell für die Lagerung und den Transport von Gefahrstoffen wie Energiespeichern oder Energiewandlern, insbesondere Batterien, Akkumulatoren oder Brennstoffzellen, konzipiert ist. Die Kiste besteht aus einem Korpus 5 mit vier Umfangswänden 7.1, 7.2, 7.3, 7.4, einer Bodenwand 9 und einer Deckelwand 11. Die Aufbewahrungskiste 1 befindet sich im Schließzustand, d. h. mit geschlossenem Deckel 21.
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Der Korpus 5 ist mit Scharnieren und Verschlüssen ausgestattet, die eine sichere und dichte Schließung gewährleisten. Die Verschlüsse sind auf der Vorderseite der Kiste sichtbar und ermöglichen ein einfaches Öffnen und Schließen. Die Aufbewahrungskiste 1 ist ferner mit Griffen ausgestattet, die an den Seitenwänden 7.2 und 7.4 angebracht sind, um den Transport zu erleichtern.
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Die Aufbewahrungskiste 1 ist aus Metall, vorzugsweise Aluminium, gefertigt, was ihr eine hohe Stabilität und Beständigkeit verleiht. Die Umfangswände 7.1, 7.2, 7.3, 7.4 sind so gestaltet, dass sie eine robuste Struktur bilden, die den Inhalt der Kiste schützt. Die Bodenwand 9 und die Deckelwand 11 sind ebenfalls aus demselben Material.
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Zusätzlich ist die Aufbewahrungskiste 1 mit einem Schutzpolster ausgestattet, das in den Korpus 5 eingelegt ist (in Figur 5 nicht ersichtlich). Somit bietet die Aufbewahrungskiste 1 eine sichere und effiziente Lösung für die Lagerung und den Transport von Gefahrstoffen, indem sie eine robuste Struktur mit einem speziellen Schutzpolster 3 kombiniert, das den Inhalt vor verschiedenen Gefahren schützt.
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Figur 6 zeigt die Aufbewahrungskiste 1 aus Figur 5 im Öffnungszustand mit einem eingelegten erfindungsgemäßen Schutzpolster 1, welches werkzeuglos lösbar, insbesondere mittels eines Klett- und/oder Reißverschlusses, an dem Korpus innenseitig befestigt ist. Besonders vorteilhaft ist daran, wie es in Figur 6 ersichtlich ist, dass der den Deckel 21 zuzuwendende Polsterabschnitt 15 sich zusammen mit dem geöffneten Deckel 21 mitbewegt, um den Innenraum des Korpus 5 freizulegen und das Einsetzen des Gefahrstoffs (nicht abgebildet) zu ermöglichen. Aufgrund der Quadernetzstruktur des Schutzpolsters 1 liegen im Schließzustand die Polsterabschnitte 15 aufeinander auf bzw. aneinander an, um einen möglichst abgedichteten Schutzraum, der den Gefahrstoff beherbergt, zu bilden. Der dem Deckel 21 zugewandte Polsterabschnitt 15 ist in Bezug auf diesen kleiner dimensioniert, da der Deckel 21 im Schließzustand (Figur 5) außenseitig die Abmessung des Korpus 5 überragt und somit der Polsterabschnitt 15 im Inneren des Korpus verbleibt und nicht zwischen Korpus 5 und Deckel 21 verklemmt wird.
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Die in der vorstehenden Beschreibung, den Figuren und den Ansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Realisierung der Erfindung in den verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.
BEZUGSZEICHENLISTE
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- 1
- Aufbewahrungskiste
- 3
- Schutzpolster
- 5
- Korpus
- 7
- Umfangswand
- 9
- Bodenwand
- 11
- Deckelwand
- 13
- Quadernetz
- 15
- Polsterabschnitt
- 17, 19, 19'
- Kammer
- 21
- Deckel
- 23
- Verbindungsnaht
- 25, 27, 29
- Trennlage
- 31
- Trennnaht