EP4714622A1 - Verfahren zum herstellen von plattenförmigen werkstücken und bearbeitungsmaschine - Google Patents

Verfahren zum herstellen von plattenförmigen werkstücken und bearbeitungsmaschine

Info

Publication number
EP4714622A1
EP4714622A1 EP25203178.6A EP25203178A EP4714622A1 EP 4714622 A1 EP4714622 A1 EP 4714622A1 EP 25203178 A EP25203178 A EP 25203178A EP 4714622 A1 EP4714622 A1 EP 4714622A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
workpiece
base workpiece
plate
reference element
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP25203178.6A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Andreas Winter
Andreas Lorenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Homag GmbH
Original Assignee
Homag GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Homag GmbH filed Critical Homag GmbH
Publication of EP4714622A1 publication Critical patent/EP4714622A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/0013Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
    • B27M3/0066Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by tongue and groove or tap hole connections
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D5/00Other working of veneer or plywood specially adapted to veneer or plywood
    • B27D5/006Trimming, chamfering or bevelling edgings, e.g. lists
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/04Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of flooring elements, e.g. parqueting blocks
    • B27M3/06Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of flooring elements, e.g. parqueting blocks of composite floor plates per se by assembling or jointing the parqueting blocks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von plattenförmigen Werkstücken (15), die bevorzugt zumindest abschnittsweise aus Holz, einem Holzwerkstoff, Kunststoff, Verbund- und/oder Mischwerkstoff oder dergleichen bestehen, aufweisend die Schritte: Bereitstellen eines plattenförmigen Basiswerkstücks (10), Einbringen mindestens einer Nut (11) in eine Oberfläche (12) des Basiswerkstücks (10), wobei mit dem Einbringen der Nut (11) zumindest ein Gestaltungselement (13) und zumindest ein Referenzelement (16) ausgebildet werden, Ausrichten des Basiswerkstücks (10) und/oder einer Bearbeitungseinrichtung in Abhängigkeit von dem zumindest einen ausgebildeten Referenzelement (16), und Teilen des Basiswerkstücks (10) in wenigstens zwei plattenförmige Werkstücke (15). Zudem betrifft die Erfindung eine Bearbeitungsmaschine.

Description

    Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von plattenförmigen Werkstücken sowie eine Bearbeitungsmaschine zur Herstellung von plattenförmigen Werkstücken.
  • Stand der Technik
  • Zur Herstellung von plattenförmigen Werkstücken, z.B. von Fußboden-, Decken- oder Wandpaneelen, werden zumeist großformatige Ausgangswerkstücke verwendet, die durch eine Bearbeitungsmaschine in eine Vielzahl kleinerer Werkstücke aufgeteilt werden. In nachfolgenden Bearbeitungsschritten können diese Vielzahl Werkstücke weiter bearbeitet werden, beispielsweise formatiert, konturiert und bedruckt werden oder auch an deren Schmalflächen mit entsprechenden Verbindungselementen für beispielsweise eine Nut-Feder-Verbindung versehen werden. Um die Bearbeitungsqualität und das optische Erscheinungsbild solcher Fußboden-, Decken- oder Wandpaneele weiter zu verbessern, die Bearbeitungszeiten und den Materialverschnitt zur Herstellung zu senken und die Herstellungskosten zu reduzieren, unterliegen Bearbeitungsmaschinen zur Herstellung solcher plattenförmigen Werkstücke einer kontinuierlichen Weiterentwicklung.
  • Darstellung der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen von plattenförmigen Werkstücken sowie eine Bearbeitungsmaschine zur Herstellung von plattenförmigen Werkstücken bereitzustellen, durch welches/welche eine hochwertige und schnelle sowie material- und kostenoptimierte Herstellung plattenförmiger Werkstücke ermöglicht wird.
  • Ein Verfahren zum Herstellen von plattenförmigen Werkstücken ist in Anspruch 1 definiert. Eine Bearbeitungsmaschine zur Herstellung von plattenförmigen Werkstücken ist in Anspruch 13 definiert. Unteransprüche beziehen sich auf bestimmte Ausführungsformen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum Herstellen von plattenförmigen Werkstücken gelöst, wobei das Verfahren das Bereitstellen eines plattenförmigen Basiswerkstücks aufweist, das Einbringen mindestens einer Nut in eine Oberfläche des Basiswerkstücks, wobei mit dem Einbringen der Nut zumindest ein Gestaltungselement und zumindest ein Referenzelement ausgebildet werden, das Ausrichten des Basiswerkstücks und/oder einer Bearbeitungseinrichtung in Abhängigkeit von dem zumindest einen ausgebildeten Referenzelement, und das Teilen des Basiswerkstücks in wenigstens zwei plattenförmige Werkstücke.
  • Bei den durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellten plattenförmigen Werkstücken kann es sich bevorzugt um Paneele, insbesondere Fußboden-, Decken- und/oder Wandpaneele handeln. Ebenso kann es sich bei den plattenförmigen Werkstücken um Elemente zur Herstellung von Möbeln, beispielsweise Möbelfronten, zur Herstellung von Türen oder dergleichen handeln. Dabei bestehen die Werkstücke insbesondere zumindest abschnittsweise aus Holz, einem Holzwerkstoff, Kunststoff, Verbund- und/oder Mischwerkstoff oder dergleichen. Bei dem bereitgestellten plattenförmigen Basiswerkstück handelt es sich bevorzugt um ein großformatiges Ausgangswerkstück, welches durch nachfolgende Bearbeitungsschritte in die wenigstens zwei plattenförmigen Werkstücke geteilt wird.
  • Das Einbringen der mindestens einen Nut erfolgt vorzugsweise auf einer Seite des Basiswerkstücks, welche die Oberseiten der fertigen plattenförmigen Werkstücke bildet. Dabei kann die mindestens eine Nut bevorzugt durch eine spanende Bearbeitung, beispielsweise eine Fräsbearbeitung, ausgebildet werden. Mit dem Einbringen der mindestens einen Nut werden das zumindest eine Gestaltungselement, welches eine Werkstückkante an wenigstens einem der fertigen Werkstücke bildet, und das zumindest eine Referenzelement, welches zum Ausrichten des Basiswerkstücks und/oder der Bearbeitungseinrichtung vorgesehen wird, bevorzugt in einem Bearbeitungsschritt ausgebildet. Beispielsweise kann die mindestens eine Nut mit dem zumindest einen Gestaltungselement und dem zumindest einen Referenzelement gleichzeitig, vorzugsweise durch nur ein Bearbeitungswerkzeug, insbesondere Fräswerkzeug, in die Oberfläche des Basiswerkstücks eingebracht werden. Alternativ können ebenso mehrere Bearbeitungswerkzeuge vorgesehen sein, durch die in einem bevorzugt zusammenhängenden Bearbeitungsvorgang zuerst die mindestens eine Nut in die Oberfläche des Basiswerkstücks eingebracht wird und darauffolgend das zumindest eine Gestaltungselement und das zumindest eine Referenzelement an der Nut ausgebildet werden.
  • In einer Weiterbildung des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass das Basiswerkstück derart geteilt wird, dass das zumindest eine Gestaltungselement und das zumindest eine Referenzelement an mindestens einem der wenigstens zwei plattenförmigen Werkstücke erhalten bleibt.
  • Mit anderen Worten, das Basiswerkstück wird derart geteilt, dass ein Trennschnitt zum Teilen des Basiswerkstücks benachbart zu der mindestens einen Nut eingebracht wird, wodurch das zumindest eine Gestaltungselement und das zumindest eine Referenzelement an mindestens einem der wenigstens zwei plattenförmigen Werkstücke erhalten bleibt. Beispielsweise kann ein Trennschnitt zum Teilen des Basiswerkstücks in einem Abstand von höchstens 20 mm, bevorzugt höchstens 10 mm, weiter bevorzugt höchstens 5 mm, zu der mindestens einen Nut vorgesehen werden. Auf diese Weise können das zumindest eine Referenzelement für nachfolgende Bearbeitungsschritte zum Ausrichten des jeweiligen plattenförmigen Werkstücks und/oder einer Bearbeitungseinrichtung sowie das zumindest eine Gestaltungselement an dem jeweiligen plattenförmigen Werkstück erhalten werden, um an dem fertigen Werkstück eine entsprechend ausgestalte Werkstückkante zu bilden.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens kann zudem vorsehen, dass das zumindest eine Gestaltungselement und das zumindest eine Referenzelement beabstandet zueinander und/oder wenigstens abschnittsweise entlang einer Längserstreckung der mindestens einen Nut ausgebildet werden.
  • Die mindestens eine Nut wird bevorzugt entlang einer vollständigen Länge und/oder Breite des Basiswerkstücks, d.h. von einem Randbereich zu einem gegenüberliegenden Randbereich des Basiswerkstücks, in die Oberfläche des Basiswerkstücks eingebracht. Dabei kann die mindestens eine Nut sowohl in einem flächigen Abschnitt der Ober- und/oder Unterseite als auch an einem Randbereich des Basiswerkstücks in die Oberfläche eingebracht werden. Vorteilhaft entspricht eine Erstreckungslänge der mindestens einen Nut zumindest einer Länge und/oder Breite der fertigen plattenförmigen Werkstücke. Bevorzugt wird die mindestens eine Nut mit einem geradlinigen Verlauf ausgebildet. Ebenso kann die mindestens eine Nut mit einem beliebigen andersartigen Verlauf, beispielsweise freiförmigen Verlauf, ausgebildet werden. Indem das zumindest eine Gestaltungselement und das zumindest eine Referenzelement beabstandet zueinander ausgebildet werden, kann für nachfolgende Bearbeitungsschritte eine sichere Differenzierung zwischen dem Gestaltungselement und dem Referenzelement erreicht sein, insbesondere um das Referenzelement zum Ausrichten identifizieren bzw. erfassen zu können.
  • Bevorzugt können bei dem Verfahren das zumindest eine Gestaltungselement und das zumindest eine Referenzelement in einem Abstand von höchstens 5 mm, bevorzugt höchstens 3 mm, weiter bevorzugt höchstens 2 mm, ausgebildet werden.
  • Durch einen solchen Abstand zwischen dem zumindest einen Gestaltungselement und dem zumindest einen Referenzelement kann ein Materialverschnitt minimiert werden, da bei einem späteren Bearbeitungsschritt ausgehend von dem Gestaltungselement in Richtung des Referenzelements nur eine geringe Menge Werkstückmaterial entfernt werden muss, um das Gestaltungselement als Werkstückkante am fertigen Werkstück auszubilden. Zudem kann durch einen solchen Abstand zwischen dem zumindest einen Gestaltungselement und dem zumindest einen Referenzelement die sichere Differenzierung zwischen dem Gestaltungselement und dem Referenzelement erreicht sein.
  • Weiter bevorzugt können bei dem Verfahren das zumindest eine Gestaltungselement an einem Randbereich der mindestens einen Nut ausgebildet werden und/oder das zumindest eine Referenzelement an einem gegenüberliegenden Randbereich der mindestens einen Nut ausgebildet werden. Bevorzugt wird das zumindest eine Gestaltungselement als eine Fase, eine Falz, ein Absatz, eine Rundung oder dergleichen an dem Randbereich der mindestens einen Nut ausgebildet. Bevorzugt wird das zumindest eine Referenzelement als eine Kante, eine Fläche, eine Schrägfläche oder dergleichen an dem gegenüberliegenden Randbereich der mindestens einen Nut ausgebildet.
  • Zwischen dem zumindest einen Gestaltungselement und dem zumindest einen Referenzelement kann ein Bodenabschnitt der mindestens einen Nut ausgebildet werden. Der Bodenabschnitt erstreckt sich entsprechend der Längserstreckung der mindestens einen Nut zwischen dem zumindest einen Gestaltungselement und dem zumindest einen Referenzelement. Durch eine Breite des Bodenabschnitts kann der Abstand zwischen dem zumindest einen Gestaltungselement und dem zumindest einen Referenzelement definiert sein.
  • Durch das Vorsehen des zumindest einen Gestaltungselements und dem zumindest einen Referenzelement an den Randbereichen kann ein einfaches Ausbilden der mindestens einen Nut zusammen mit dem Gestaltungselement und dem Referenzelement ermöglicht sein. Dabei kann entweder vorgesehen sein, dass die mindestens eine Nut zusammen mit dem zumindest einen Gestaltungselement und dem zumindest einen Referenzelement durch nur ein entsprechend ausgestaltetes Bearbeitungswerkzeug, insbesondere Fräswerkzeug, ausgebildet wird, oder dass zunächst die mindestens eine Nut durch das Bearbeitungswerkzeug ausgebildet wird und durch einen darauffolgenden Bearbeitungsvorgang die beiden Randbereiche der mindestens einen Nut durch das gleiche oder durch ein weiteres Bearbeitungswerkzeug entsprechend ausgebildet werden, um das zumindest eine Gestaltungselement und das zumindest eine Referenzelement an den Randbereichen auszubilden.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung des Verfahrens kann vorsehen, dass das zumindest eine Referenzelement in einem Neigungswinkel von mindestens 40°, bevorzugt mindestens 50°, weiter bevorzugt mindestens 60°, zu einer Haupterstreckungsebene des plattenförmigen Basiswerkstücks geneigt ausgebildet wird. Insbesondere wird das zumindest eine als Schrägfläche ausgebildete Referenzelement in einem Neigungswinkel von mindestens 40°, bevorzugt mindestens 50°, weiter bevorzugt mindestens 60°, zu einer Haupterstreckungsebene des plattenförmigen Basiswerkstücks geneigt ausgebildet. Indem die Schrägfläche in einem solchen Neigungswinkel ausgebildet wird, kann eine optimale Unterscheidung zwischen dem Referenzelement und der übrigen Oberfläche des Basiswerkstücks erreicht sein. Dadurch kann für das Ausrichten eine prozesssichere Identifizierung und Erfassung des zumindest einen Referenzelements durch eine Erfassungseinrichtung, insbesondere eine Sensor- und/oder Kameraeinrichtung, ermöglicht sein.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens kann mindestens ein Paar benachbarter Nuten in die Oberfläche des Basiswerkstücks eingebracht werden, wobei die Referenzelemente an den einander zugewandten Randbereichen des Paares benachbarter Nuten ausgebildet werden und das Basiswerkstück zwischen den Referenzelementen des Paares benachbarter Nuten in die plattenförmigen Werkstücke geteilt wird.
  • Mit anderen Worten, Nuten können bevorzugt paarig in einem Abstand zueinander in die Oberfläche des Basiswerkstücks eingebracht werden. Dabei kann der Abstand zwischen dem mindestens einen Paar benachbarter Nuten höchstens 50 mm, bevorzugt höchstens 40 mm, weiter bevorzugt höchstens 30 mm, weiter bevorzugt höchstens 20 mm, betragen. Vorteilhaft wird das mindestens eine Paar benachbarter Nuten in einer parallelen Anordnung zueinander ausgebildet. Indem das Basiswerkstück zwischen den Referenzelementen des Paares benachbarter Nuten geteilt wird kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Nuten mit den ausgebildeten Gestaltungselementen und den Referenzelementen durch das Teilen bearbeitungsfrei erhalten bleiben.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens kann zudem vorgesehen sein, dass zumindest die Gestaltungselemente des Paares benachbarter Nuten spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet werden.
  • Auf diese Weise kann erreicht sein, dass die Gestaltungselemente an den einander abgewandten Seiten der paarigen Nuten angeordnet sind, welche nach dem Teilen des Basiswerkstücks den plattenförmigen Werkstücken zugeordnet sind, so dass die Gestaltungselemente die Werkstückkanten der fertigen plattenförmigen Werkstücke ausbilden können. Mit anderen Worten, bei der spiegelsymmetrischen Ausgestaltung der Gestaltungselemente kann vorgesehen sein, dass die Gestaltungselemente an den einander abgewandten Randbereichen der paarigen Nuten ausgebildet werden. Besonders vorteilhaft kann das Paar benachbarter Nuten spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet werden.
  • Eine besonders bevorzugte Weiterbildung des Verfahrens kann zudem vorsehen, dass eine Vielzahl Paare benachbarter Nuten in die Oberfläche des Basiswerkstücks eingebracht werden und das Basiswerkstück jeweils zwischen den Referenzelementen eines Paares benachbarter Nuten in eine Vielzahl plattenförmiger Werkstücke geteilt wird.
  • Die Anzahl der in die Oberfläche des Basiswerkstücks eingebrachten Paare benachbarter Nuten kann eine beliebige Anzahl Paare sein und beispielsweise von einer Größe des Basiswerkstücks und/oder einer Menge der aus dem Basiswerkstück herzustellenden Werkstücke abhängig sein. Beispielsweise können in die Oberfläche des Basiswerkstücks 2, 3, 4, 5, 10 oder mehr Paare benachbarter Nuten eingebracht werden, um das Basiswerkstück in 3, 4, 5, 6, 11 oder mehr plattenförmige Werkstücke zu teilen.
  • In einer Weiterbildung des Verfahrens kann die Oberfläche des Basiswerkstücks nach dem Einbringen der mindestens einen Nut und vor dem Teilen des Basiswerkstücks zumindest bereichsweise bedruckt und/oder beschichtet werden, wobei eine Druckeinheit zum Bedrucken und/oder Beschichten in Abhängigkeit von dem zumindest einen Referenzelement ausgerichtet wird.
  • Bevorzugt kann bei dem Bedrucken und/oder Beschichten vorgesehen sein, dass die gesamte Oberfläche des Basiswerkstücks nach dem Einbringen der Nut und vor dem Teilen des Basiswerkstücks durch die Druckeinheit bedruckt und/oder beschichtet wird. Dabei umfasst die gesamte Oberfläche des Basiswerkstücks insbesondere einen Bereich, der an den fertigen plattenförmigen Werkstücken die Oberseiten bildet, sowie einen Bereich der durch die mindestens eine eingebrachte Nut gebildet ist. Mit anderen Worten, durch die Druckeinheit wird vorzugsweise die gesamte Oberfläche des Basiswerkstücks, insbesondere umfassend das zumindest eine Gestaltungselement, das zumindest eine Referenzelement und/oder den Bodenabschnitt der Nut, bedruckt und/oder beschichtet.
  • Alternativ kann ebenso vorgesehen sein, dass durch die Druckeinheit nur diejenige Oberfläche des Basiswerkstücks bedruckt und/oder beschichtet wird, die an den fertigen plattenförmigen Werkstücken die Oberseiten bildet sowie das zumindest eine Gestaltungselement, welches an den fertigen Werkstücken die Werkstückkante bildet.
  • Dabei kann die Druckeinheit in Abhängigkeit von dem zumindest einen Referenzelement präzise gesteuert werden, um ein qualitativ hochwertiges Druckbild auszubilden. Hierfür kann das zumindest eine Referenzelement durch eine Erfassungseinrichtung, insbesondere eine Sensor- und/oder Kameraeinrichtung, erfasst werden, die mit der Druckeinheit zur Steuerung derselben gekoppelt ist.
  • Vorteilhaft kann das Verfahren ausgebildet sein, dass die durch das Teilen des Basiswerkstücks gebildeten Schmalseiten der plattenförmigen Werkstücke derart bearbeitet werden, dass das zumindest eine Referenzelement durch ein bevorzugt spanendes Bearbeiten entfernt wird und das zumindest eine Gestaltungselement als Werkstückkante des plattenförmigen Werkstücks erhalten bleibt.
  • Vorzugsweise können sowohl das zumindest eine Referenzelement als auch der Bodenabschnitt der Nut, d.h. der Bereich der Nut, der zwischen dem Referenzelement und dem Gestaltungselement gebildet ist, und/oder ein eventueller Werkstücküberstand durch das bevorzugt spanende Bearbeiten entfernt werden. Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass das zumindest eine Gestaltungselement bearbeitungsfrei bleibt, um eine Werkstückkante am fertigen plattenförmigen Werkstück auszubilden.
  • Durch das bevorzugt spanende Bearbeiten der durch das Teilen des Basiswerkstücks gebildeten Schmalseiten der plattenförmigen Werkstücke können vorzugsweise zueinander korrespondierende Verbindungselemente an diesen Schmalseiten ausgebildet werden. Diese korrespondierenden Verbindungselemente können insbesondere ausgebildet sein, um beispielsweise bei der Herstellung von Paneelen ein späteres verbinden der Paneele zu ermöglichen. Die Verbindungselemente können beispielsweise eine Nut-Feder-Verbindung zum Verbinden der plattenförmigen Werkstücke miteinander ausbilden. Ergänzend kann durch das bevorzugt spanende Bearbeiten eine Referenzkante an dem Basiswerkstück oder an den plattenförmigen Werkstücken ausgebildet werden, um ein definiertes Ausrichten zum Längsprofilieren vorzusehen.
  • Eine Bearbeitungsmaschine zur Herstellung plattenförmiger Werkstücke, insbesondere durch das Verfahren gemäß einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen, ist in Anspruch 13 definiert und dient zur Realisierung der oben genannten Vorteile.
  • Die Bearbeitungsmaschine umfasst eine Fördereinrichtung zum Herbeiführen einer Förderbewegung eines Basiswerkstücks, eine Bearbeitungseinrichtung zum Einbringen mindestens einer Nut in eine Oberfläche des Basiswerkstücks, wobei die Bearbeitungseinrichtung zumindest ein Bearbeitungswerkzeug aufweist, durch das mit dem Einbringen der mindestens einen Nut zumindest ein Gestaltungselement und zumindest ein Referenzelement ausbildbar sind, wenigstens ein Bearbeitungswerkzeug zum Teilen des Basiswerkstücks in wenigstens zwei plattenförmige Werkstücke, und eine Ausrichteinrichtung, durch welche das Basiswerkstück und/oder das wenigstens eine Bearbeitungswerkzeug zum Teilen des Basiswerkstücks in Abhängigkeit von dem zumindest einen Referenzelement ausrichtbar ist.
  • Eine solche Bearbeitungsmaschine kann als eine Durchlaufmaschine ausgebildet sein, bei welcher die Basiswerkstücke durch die Fördereinrichtung in einer Förderrichtung relativ zu der Bearbeitungseinrichtung bewegt werden, d.h. das Bearbeiten der Basiswerkstücke im Durchlaufverfahren vorgesehen ist. Die Bearbeitungsmaschine kann als eine CNC-gesteuerte Bearbeitungsmaschine oder als ein CNC-gesteuertes Bearbeitungszentrum ausgebildet sein. Alternativ kann die Bearbeitungsmaschine ebenso als eine stationäre Werkzeugmaschine ausgebildet sein, bei welcher das zu bearbeitende Basiswerkstück stationär aufgenommen ist und ein Bearbeitungsaggregat zum Ausführen eines Bearbeitungsvorgangs eine Bewegung ausführt.
  • Bei dem Basiswerkstück zur Herstellung der plattenförmigen Werkstücke handelt es sich insbesondere um ein Werkstück, das zumindest abschnittsweise aus Holz, einem Holzwerkstoff, Kunststoff, Verbund- und/oder Mischwerkstoff oder dergleichen ausgebildet ist. Bei den aus dem Basiswerkstück herstellbaren plattenförmigen Werkstücken handelt es sich vorzugsweise um Paneele, insbesondere Fußboden- Decken- oder Wandpaneele, oder um Elemente zur Möbelfertigung, Türenherstellung oder dergleichen.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Bearbeitungsmaschine kann vorsehen, dass wenigstens eine Druckeinheit zwischen der Bearbeitungseinrichtung zum Einbringen der mindestens einen Nut und dem wenigstens einen Bearbeitungswerkzeug zum Teilen des Basiswerkstücks vorgesehen ist, wobei die Druckeinheit in Abhängigkeit von dem zumindest einen Referenzelement ausrichtbar ist, um die Oberfläche des Basiswerkstücks zumindest bereichsweise zu bedrucken und/oder zu beschichten.
  • Vorzugsweise ist eine solche Druckeinheit als eine Digitaldruckeinheit ausgebildet. Insbesondere bildet die Druckeinheit eine Tintenstrahldruckeinrichtung. Durch die Druckeinheit können ein Mehrfarbdruckvorgang und/oder ein Einzelfarbdruckvorgang ausführbar sein. Mit einer solchen Druckeinheit können sowohl mehrfarbige Werkstückdekore, beispielsweise eine nachgebildete Holzmaserung oder dergleichen, als auch Einzelfarbtöne auf die Oberfläche des Basiswerkstücks und/oder der plattenförmigen Werkstücke aufgebracht werden. Die Druckeinheit kann an einer Stelleinrichtung angeordnet sein, durch die eine einachsige oder mehrachsige Stellbewegung der Druckeinheit relativ zu dem Basiswerkstück und/oder der plattenförmigen Werkstücke ausführbar ist. Insbesondere ist die Druckeinheit mit einer Erfassungseinrichtung, beispielsweise einer Erfassungseinrichtung umfassend eine oder mehrere Kameras und/oder Sensorelemente, gekoppelt, durch welche das zumindest eine Referenzelement erfassbar ist, um die Druckeinheit zum Ausführen des Druck- und/oder Beschichtungsvorgangs in Abhängigkeit von dem Referenzelement zu steuern.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Bearbeitungsmaschine kann wenigstens ein Bearbeitungsaggregat vorgesehen sein, durch welches die durch das Teilen des Basiswerkstücks gebildeten Schmalseiten der plattenförmigen Werkstücke derart bearbeitbar sind, dass das zumindest eine Referenzelement durch ein bevorzugt spanendes Bearbeiten entfernt wird und das zumindest eine Gestaltungselement als Werkstückkante des plattenförmigen Werkstücks erhalten bleibt.
  • Insbesondere umfasst das wenigstens eine Bearbeitungsaggregat zumindest ein Bearbeitungswerkzeug, insbesondere Fräswerkzeug, durch welches Verbindungselemente an den durch das Teilen des Basiswerkstücks gebildeten Schmalseiten der plattenförmigen Werkstücke ausbildbar sind. Dabei können durch das Ausbilden der Verbindungselemente mindestens das zumindest eine Referenzelement und der Bodenabschnitt der Nut zumindest weitgehend entfernt werden und das zumindest eine Gestaltungselement als Werkstückkante an dem plattenförmigen Werkstück bearbeitungsfrei erhalten werden. Das Bearbeitungswerkzeug kann bevorzugt ausgebildet sein, um an den durch das Teilen des Basiswerkstücks gebildeten Schmalseiten der plattenförmigen Werkstücke eine Nut-Feder-Verbindung zum Verbinden der plattenförmigen Werkstücke miteinander auszubilden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Merkmale und Vorteile einer Vorrichtung, einer Verwendung und/oder eines Verfahrens ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen. Von diesen Zeichnungen zeigt:
  • Fig. 1
    ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Herstellen von plattenförmigen Werkstücken gemäß einer offenbarungsgemäßen Ausführungsform;
    Fig. 2
    eine schematische Draufsicht auf ein Basiswerkstück zur Herstellung mehrerer plattenförmiger Werkstücke;
    Fig. 3
    eine schematische Teilschnittansicht des Basiswerkstücks in Fig. 2;
    Fig. 4
    eine schematische Detailansicht einer in das Basiswerkstück eingebrachten Nut;
    Fig. 5
    eine schematische Schnittansicht eines durch das offenbarungsgemäße Verfahren hergestellten plattenförmigen Werkstücks.
    Beschreibung von Ausführungsformen
  • Gleiche Bezugszeichen, die in verschiedenen Figuren aufgeführt sind, benennen identische, einander entsprechende, oder funktionell ähnliche Elemente.
  • Fig. 1 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens zum Herstellen von plattenförmigen Werkstücken gemäß einer offenbarungsgemäßen Ausführungsform.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden aus großformatigen Ausgangswerkstücken, nachfolgend als Basiswerkstück bezeichnet, mehrere plattenförmige Werkstücke hergestellt, indem das Ausgangswerkstück in die mehreren plattenförmigen Werkstücke aufgeteilt wird. Bei den hergestellten plattenförmigen Werkstücken handelt es sich bevorzugt um Paneele, insbesondere Fußboden-, Decken- und/oder Wandpaneele, oder um plattenförmige Elemente zur Herstellung von Möbeln, beispielsweise Möbelfronten, zur Herstellung von Türen oder dergleichen.
  • In einem ersten Verfahrensschritt S1 wird ein Ausgangswerkstück als ein plattenförmiges Basiswerkstück 10 zum Herstellen der plattenförmigen Werkstücke hergestellt oder allgemein bereitgestellt. Ein solches plattenförmiges Basiswerkstück 10 ist schematisch in Fig. 2 dargestellt, worauf nachfolgende Beschreibungen Bezug nehmen.
  • Das Basiswerkstück 10 kann im Rahmen der Erfindung auf unterschiedliche Art und Weise hergestellt werden, etwa auch durch ein Extrusionsverfahren. Beispielsweise kann es sich bei dem Basiswerkstück 10 um ein Ausgangswerkstück handeln, dass zumindest abschnittsweise aus einem Kunststoff, Verbund- und/oder Mischwerkstoff, Holzwerkstoff oder dergleichen besteht und ggf. durch Extrusion hergestellt ist. Ebenso kann das Basiswerkstück 10 zumindest abschnittsweise aus Holz bestehen. Beispielsweise kann das Basiswerkstück 10 aus einer Vielzahl Elementen zusammengefügt, z.B. zusammengeleimt und/oder gepresst, sein. Das plattenförmige Basiswerkstück 10 kann beispielsweise eine Massivholz- oder Spanplatte, Leichtbauplatte, Sandwichplatte oder dergleichen sein.
  • In einem zweiten Verfahrensschritt S2 wird das plattenförmige Basiswerkstück 10 konditioniert. Das Konditionieren des Basiswerkstücks 10 kann beispielsweise ein Abkühlen des Basiswerkstücks 10 nach dem Extrusionsverfahren, ein Formatieren des Basiswerkstücks 10 auf ein definiertes Maß oder eine definierte Form und/oder einen andersartigen vorbereitenden Bearbeitungsschritt umfassen.
  • In einem dritten Verfahrensschritt S3 erfolgt ein Einbringen einer Vielzahl Nuten 11 in eine Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10, wie dies insbesondere in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Das Einbringen der Nuten 11 in die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 erfolgt durch eine nicht näher dargestellte Bearbeitungsmaschine. Bei einer solchen Bearbeitungsmaschine kann es sich bevorzugt um eine Durchlaufmaschine handeln, bei welcher ein Bearbeiten des Basiswerkstücks 10 im Durchlaufverfahren vorgesehen ist. Ebenso kann es sich bei der Bearbeitungsmaschine um eine stationäre Bearbeitungsmaschine handeln, bei welcher das Basiswerkstück 10 für einen Bearbeitungsvorgang stationär aufgenommen ist. Die Bearbeitungsmaschine kann als eine CNC-gesteuerte Bearbeitungsmaschine ausgebildet sein oder ein CNC-gesteuertes Bearbeitungszentrum bilden. Die Bearbeitungsmaschine ist insbesondere ausgebildet, um Werkstücke, die zumindest teilweise aus Holz, einem Holzwerkstoff, Kunststoff, Verbund- und/oder Mischwerkstoff oder dergleichen ausgebildet sind, zu bearbeiten. Es versteht sich, dass die Bearbeitungsmaschine jedoch nicht auf das Bearbeiten derartiger Werkstücke und/oder Werkstoffe beschränkt ist.
  • Insbesondere ist die Bearbeitungsmaschine ausgebildet, dass eine Vielzahl Basiswerkstücke 10 aufeinanderfolgend der Bearbeitungsmaschine zugeführt werden und relativ zu der Bearbeitungsmaschine gefördert werden. Die Bearbeitungsmaschine kann hierfür eine Fördereinrichtung umfassen, auf welcher die Basiswerkstücke 10 aufliegen. Die Fördereinrichtung kann beispielsweise als Förderband oder Förderketten ausgebildet sein.
  • Zum Einbringen der Vielzahl Nuten 11 in die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 weist die Bearbeitungsmaschine ein oder mehrere Bearbeitungswerkzeuge auf. Bevorzugt handelt es sich bei dem einen oder den mehreren Bearbeitungswerkzeugen um Fräswerkzeuge für eine Fräsbearbeitung, durch welche die Vielzahl Nuten 11 in das Basiswerkstück 10 eingebracht werden. Hierzu kann die Bearbeitungsmaschine vorteilhaft mehrere Bearbeitungswerkzeuge aufweisen, so dass mehrere Nuten 12 gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig in die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 eingebracht werden.
  • Das eine oder die mehreren Bearbeitungswerkzeuge sind insbesondere in der Weise ausgebildet, dass durch diese mit dem Einbringen der Nut 12 ein Gestaltungselement 13, welches eine Werkstückkante 14 an einem fertigen plattenförmigen Werkstück 15 bildet, sowie ein Referenzelement 16, welches zum Ausrichten des Basiswerkstücks 10 und/oder der Bearbeitungseinrichtung vorgesehen ist, ausgebildet werden. Insbesondere werden die Nuten 11 auf einer Seite des Basiswerkstücks 11 in die Oberfläche 12 eingebracht, welche die Oberseiten 17 der späteren plattenförmigen Werkstücke 15 bildet.
  • Dabei können das Gestaltungselement 13 und das Referenzelement 16 gleichzeitig, bevorzugt durch nur ein Bearbeitungswerkzeug, insbesondere Fräswerkzeug, mit dem Einbringen der jeweiligen Nut 11 ausgebildet werden. Mit anderen Worten, bevorzugt wird eine Nut 11 zusammen mit dem Gestaltungselement 13 und dem Referenzelement 16 in nur einem Bearbeitungsvorgang in die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 eingebracht.
  • Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, werden die Nuten 11 jeweils in Paaren zueinander benachbarter Nuten 11 in die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 eingebracht, wobei das Basiswerkstück 10 in einem späteren Verfahrensschritt zwischen den Paaren benachbarter Nuten 11 in die jeweiligen plattenförmigen Werkstücke 15 geteilt wird. Dabei werden die Paare benachbarter Nuten 11 jeweils in einem Abstand von höchstens 50 mm, bevorzugt höchstens 40 mm, weiter bevorzugt höchstens 30 mm, weiter bevorzugt höchstens 20 mm, zueinander beabstandet in die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 eingebracht, wobei die Paare benachbarter Nuten 11 parallel zueinander ausgebildet werden.
  • Die Paare benachbarter Nuten 11 werden jeweils spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet, wobei die Gestaltungselemente 13 des Paares benachbarter Nuten 11 an den einander abgewandten Randbereichen 18 der Nuten 11 ausgebildet werden und die Referenzelemente 16 des Paares benachbarter Nuten 11 an den einander zugewandten, d.h. den zueinander benachbarten, Randbereichen 19 der Nuten 11 ausgebildet werden, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Exemplarisch ist in Fig. 2 dargestellt, dass 6 Paare benachbarter Nuten 11 in das Basiswerkstück 10 eingebracht werden. Zudem ist an jedem Randbereich 16 des Basiswerkstücks 10 jeweils eine Nut 11 ausgebildet. Die Nuten 11 können folglich sowohl in einer Längsrichtung als auch in einer Querrichtung des Basiswerkstücks 11 ausgebildet werden. Durch die 6 Paare benachbarter Nuten 11 können 7 plattenförmige Werkstücke 15 aus dem Basiswerkstück 10 hergestellt werden. Es versteht sich, dass die Anzahl der in die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 eingebrachten Paare benachbarter Nuten 11 eine beliebige Anzahl sein kann. Beispielsweise können in die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 auch 2, 3, 4, 5, 10 oder mehr Paare benachbarter Nuten 11 eingebracht werden, um das Basiswerkstück 10 in 3, 4, 5, 6, 11 oder mehr plattenförmige Werkstücke 15 teilen zu können. Die Anzahl der Nuten 11 kann in Abhängigkeit von der Anzahl herzustellender plattenförmiger Werkstücke 15 und/oder einer Größe des Basiswerkstücks 10 gewählt werden.
  • Fig. 4 zeigt eine schematische Teilschnittansicht des Basiswerkstücks 10, in der ein Querschnitt einer der Nuten 11 im Detail dargestellt ist.
  • Die Nuten 11 werden entlang einer Längserstreckung in die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 11 eingebracht. Dabei wird das Gestaltungselement 13 entlang des einen Randbereichs 18 einer Nut 11 ausgebildet. Gemäß der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist das Gestaltungselement 13 als eine Fase ausgebildet. Alternativ oder ergänzend kann das Gestaltungselement 13 ebenso als eine Falz, ein Absatz, eine Rundung oder andersartig ausgestaltet entlang des Randbereichs der Nut 11 ausgebildet werden.
  • Das Referenzelement 16 wird entlang des gegenüberliegenden Randbereichs 19 der Nut 11 ausgebildet, wobei das Referenzelement 16 als eine Schrägfläche entlang des Randbereichs 19 der Nut 11 ausgebildet wird. Diese Schrägfläche weist einen Neigungswinkel N von mindestens 40°, bevorzugt mindestens 50°, weiter bevorzugt mindestens 60°, zu einer Haupterstreckungsebene E des Basiswerkstücks 10 auf. Alternativ oder ergänzend kann das Referenzelement 16 auch als eine Kante, ein Falz, eine Fläche oder dergleichen an dem Randbereich der Nut 11 ausgebildet werden.
  • Zwischen dem Gestaltungselement 13 und dem Referenzelement 16 ist ein Bodenabschnitt 20 gebildet, so dass das Gestaltungselement 13 und das Referenzelement 16 beabstandet zueinander ausgebildet sind. Der Bodenabschnitt 20 erstreckt sich entlang der Längserstreckung der Nut 11 zwischen dem Gestaltungselement 13 und dem Referenzelement 16.
  • Das Gestaltungselement 13 und das Referenzelement 16 werden in einem Abstand A von höchstens 5 mm, bevorzugt höchstens 3 mm, weiter bevorzugt höchstens 2 mm, ausgebildet.
  • In einem vierten Verfahrensschritt S4 wird die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 nach dem Einbringen der Nuten 11 durch eine (Druck-)Einheit bedruckt, lackiert und/oder beschichtet.
  • Die Druckeinheit kann sowohl der Bearbeitungsmaschine zugehörig sein als auch separat zu der Bearbeitungsmaschine vorgesehen sein. Insbesondere ist die Druckeinheit nach dem Verfahrensschritt S3 zum Einbringen der Vielzahl Nuten 11 und vor einem nachfolgenden Verfahrensschritt S5 zum Teilen des Basiswerkstücks 10 in die mehreren plattenförmigen Werkstücke 15 vorgesehen.
  • Bei der Druckeinheit handelt es sich insbesondere um eine Digitaldruckeinheit. Die Druckeinheit kann eine Tintenstrahldruckeinrichtung sein, durch welche Mehrfarbdruckvorgänge und/oder Einzelfarbdruckvorgänge ausgeführt werden können. Durch die Druckeinheit können somit mehrfarbige Werkstückdekore, z.B. eine nachgebildete Holzmaserung oder dergleichen, und einfarbige Dekore auf der Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 gedruckt werden. Durch eine Stelleinrichtung kann für den Druck- und/oder Beschichtungsvorgang eine einachsige oder mehrachsige Stellbewegung der Druckeinheit relativ zu dem Basiswerkstück 10 angesteuert werden.
  • Die Druckeinheit kann mit einer Erfassungseinrichtung gekoppelt sein, die mit Hilfe von einer oder mehreren Kameras und/oder Sensoren, zumindest eines der Referenzelemente 16 erfasst, um die Druckeinheit zum Ausführen des Druck- und/oder Beschichtungsvorgangs in Abhängigkeit von wenigstens einem erfassten Referenzelement 16 zu steuern. Alternativ oder zusätzlich kann das Ausrichten des Werkstücks etwa auch durch mindestens einen Anschlag oder andere mechanische Elemente erfolgen.
  • Bei dem Druck- und/oder Beschichtungsvorgang ist bevorzugt vorgesehen, dass die gesamte Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 bedruckt und/oder beschichtet wird. Dabei sind unter der gesamten Oberfläche 12 diejenigen Oberflächenbereiche des Basiswerkstücks 10 zu verstehen, die an den fertigen plattenförmigen Werkstücken 15 die Oberseiten 17 bilden, sowie diejenigen Oberflächenbereiche, die durch die Vielzahl Nuten 11, d.h. die Gestaltungselemente 13, die Referenzelemente 16 und die Bodenabschnitte 18, gebildet sind. Mit anderen Worten, durch den Druck- und/oder Beschichtungsvorgang wird die Oberfläche 12 des Basiswerkstücks 10 mit den durch das Einbringen der Nuten 11 ausgebildeten Gestaltungselementen 13, Referenzelementen 16 und Bodenabschnitten 18 bedruckt und/oder beschichtet.
  • Alternativ kann bei dem Druck- und/oder Beschichtungsvorgang ebenso vorgesehen sein, dass nur diejenigen Oberflächenbereiche des Basiswerkstücks 10 bedruckt und/oder beschichtet werden, die an den fertigen plattenförmigen Werkstücken 15 die Oberseiten bzw. Sichtseiten 17 bilden, sowie diejenigen Oberflächenbereiche, die durch die Gestaltungselemente 13 der Nuten 11 gebildet sind.
  • In einem fünften Verfahrensschritt S5 erfolgt das Teilen des Basiswerkstücks 10 in die mehreren plattenförmigen Werkstücke 15. Die Bearbeitungsmaschine ist mit einer Erfassungseinrichtung gekoppelt, die mit Hilfe von einer oder mehreren Kameras und/oder Sensoren, zumindest eines der Referenzelemente 16 erfasst, um die Bearbeitungsmaschine zum Ausführen des Bearbeitungsvorgangs in Abhängigkeit von wenigstens einem erfassten Referenzelement 16 zu steuern.
  • In Fig. 3 ist exemplarisch eine Trennlinie 21 zwischen dem Paar benachbarter Nuten 11 dargestellt, um eine Position des Einbringens eines Trennschnittes zum Teilen des Basiswerkstück 10 anzuzeigen.
  • Das Teilen des Basiswerkstücks 10 erfolgt derart zwischen dem jeweiligen Paar benachbarter Nuten 11, dass die Gestaltungselemente 13 und die Referenzelemente 16 an den jeweiligen geteilten plattenförmigen Werkstücken 15 erhalten bleiben. Zum Teilen des Basiswerkstücks 11 umfasst die Bearbeitungsmaschine ein oder mehrere Bearbeitungswerkzeuge, insbesondere ein oder mehrere Sägewerkzeuge, durch welche das Basiswerkstück 10 in die mehreren plattenförmigen Werkstücke 15 aufgeteilt wird. Vorzugsweise sind dabei mehrere Bearbeitungswerkzeuge parallel zueinander angeordnet, um das Basiswerkstück 10 in einem Bearbeitungsschritt in die mehreren plattenförmigen Werkstücke 15 zu teilen.
  • Somit wird das Basiswerkstück 10 durch die Bearbeitungswerkzeuge derart geteilt, dass jeweils ein Trennschnitt zwischen einem Paar benachbarter Nuten 11 eingebracht wird, wobei der Trennschnitt beabstandet zu den benachbarten Nuten 11 eingebracht wird, so dass die einander zugewandten Referenzelemente 16 an den aufgeteilten Werkstücken 15 erhalten bleiben. Auf diese Weise verbleiben nach dem Teilen des Basiswerkstücks 10 die Referenzelemente 16 für nachfolgende Bearbeitungsschritte zum Ausrichten des jeweiligen plattenförmigen Werkstücks 15 und/oder einer Bearbeitungseinrichtung sowie die Gestaltungselemente 13 an den plattenförmigen Werkstücken 15, um an den fertigen Werkstücken 15 die durch die Gestaltungselemente 13 ausgestalten Werkstückkanten 15 auszubilden.
  • In einem sechsten Verfahrensschritt S6 wird an jedem der geteilten plattenförmigen Werkstücke 15 eine Referenzkante ausgebildet, beispielsweise durch ein spanendes Bearbeitungsverfahren, um eine definierte Anlagefläche bzw. Ausrichtfläche für einen nachfolgenden Bearbeitungsschritt S7 auszubildenden.
  • In diesem siebten Verfahrensschritt S7 werden die durch das Teilen des Basiswerkstücks 10 gebildeten Schmalseiten 22 der plattenförmigen Werkstücke 15 bearbeitet, insbesondere durch ein spanendes Bearbeiten, beispielsweise mit einem Fräswerkzeug. Durch dieses spanende Bearbeiten werden die Referenzelemente 16, die Bodenabschnitte 20 und eventuelle Materialüberstände an den Schmalseiten 22 der plattenförmigen Werkstücke 15 weitgehend entfernt. Bei dem Bearbeiten der Schmalseiten 22 der Werkstücke 15 ist insbesondere vorgesehen, dass die Gestaltungselemente 13 an den jeweiligen plattenförmigen Werkstücken 15 bearbeitungsfrei erhalten bleibt, um die Werkstückkanten 15 an den fertigen Werkstücken 15 zu bilden. Der Abschnitt, der durch den Verfahrensschritt S7 von den plattenförmigen Werkstücken 15 entfernt wird, ist in den Fig. 3 und 4 durch die gestrichelten Linien dargestellt.
  • Fig. 5 zeigt ein fertig hergestelltes plattenförmiges Werkstück 15, wobei die Darstellung verdeutlich, dass durch den spanenden Bearbeitungsvorgang zueinander korrespondierende Verbindungselemente 23, 24 an den durch das Teilen des Basiswerkstücks 10 gebildeten Schmalseiten 22 der plattenförmigen Werkstücke 15 ausgebildet werden. Die zueinander korrespondierenden Verbindungselemente 23, 24 können umlaufend an den Schmalseiten 22 der Werkstücke 15 ausgebildet werden. Die Verbindungselemente 23, 24 werden als eine Nut und eine korrespondierend dazu ausgebildete Feder hergestellt, um die fertigen plattenförmigen Werkstücke 15 bei einer späteren Verwendung, beispielsweise als Fußbodenpaneele, durch eine Nut-Feder-Verbindung miteinander verbinden zu können. Die an den plattenförmigen Werkstücken 15 verbleibenden Gestaltungselemente 13 bilden dabei eine optisch ansprechende und qualitativ hochwertige Werkstückkante 14 zwischen den miteinander verbundenen Werkstücken 15.
  • Es ist für den Fachmann ersichtlich, dass einzelne, jeweils in verschiedenen Ausführungsformen beschriebene Merkmale auch in einer einzigen Ausführungsform umgesetzt werden können, sofern sie nicht strukturell inkompatibel sind. Gleichermaßen können verschiedene Merkmale, die im Rahmen einer einzelnen Ausführungsform beschrieben sind, auch in mehreren Ausführungsformen einzeln oder in jeder geeigneten Unterkombination vorgesehen sein.

Claims (14)

1. Verfahren zum Herstellen von plattenförmigen Werkstücken (15), die bevorzugt zumindest abschnittsweise aus Holz, einem Holzwerkstoff, Kunststoff, Verbund- und/oder Mischwerkstoff oder dergleichen bestehen, aufweisend die Schritte:
- Bereitstellen eines plattenförmigen Basiswerkstücks (10),
- Einbringen mindestens einer Nut (11) in eine Oberfläche (12) des Basiswerkstücks (10), wobei mit dem Einbringen der Nut (11) zumindest ein Gestaltungselement (13) und zumindest ein Referenzelement (16) ausgebildet werden,
- Ausrichten des Basiswerkstücks (10) und/oder einer Bearbeitungseinrichtung in Abhängigkeit von dem zumindest einen ausgebildeten Referenzelement (16), und
- Teilen des Basiswerkstücks (10) in wenigstens zwei plattenförmige Werkstücke (15).
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem ferner das Basiswerkstück (10) derart geteilt wird, dass das zumindest eine Gestaltungselement (13) und das zumindest eine Referenzelement (16) an mindestens einem der wenigstens zwei plattenförmigen Werkstücke (15) erhalten bleibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem ferner das zumindest eine Gestaltungselement (13) und das zumindest eine Referenzelement (16) beabstandet zueinander und/oder wenigstens abschnittsweise entlang einer Längserstreckung der mindestens einen Nut (11) ausgebildet werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ferner das zumindest eine Gestaltungselement (13) und das zumindest eine Referenzelement (16) in einem Abstand (A) von höchstens 5 mm, bevorzugt höchstens 3 mm, weiter bevorzugt höchstens 2 mm, ausgebildet werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ferner das zumindest eine Gestaltungselement (13) an einem Randbereich (18) der mindestens einen Nut (11) ausgebildet wird, bevorzugt als eine Fase, eine Falz, ein Absatz, eine Rundung oder dergleichen, und/oder das zumindest eine Referenzelement (16) an einem gegenüberliegenden Randbereich (19) der mindestens einen Nut (11) ausgebildet wird, bevorzugt als eine Kante, eine Fläche, eine Schrägfläche oder dergleichen.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ferner das zumindest eine Referenzelement (16), insbesondere das als Schrägfläche ausgebildete Referenzelement (16), in einem Neigungswinkel (N) von mindestens 40°, bevorzugt mindestens 50°, weiter bevorzugt mindestens 60°, zu einer Haupterstreckungsebene (E) des plattenförmigen Basiswerkstücks (10) geneigt ausgebildet wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ferner mindestens ein Paar benachbarter Nuten (11) in die Oberfläche (12) des Basiswerkstücks (10) eingebracht wird, wobei die Referenzelemente (16) an den einander zugewandten Randbereichen (19) des Paares benachbarter Nuten (11) ausgebildet werden und das Basiswerkstück (10) zwischen den Referenzelementen (16) des Paares benachbarter Nuten (11) in die plattenförmigen Werkstücke (15) geteilt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem ferner zumindest die Gestaltungselemente (13) des Paares benachbarter Nuten (11) spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, bei dem ferner eine Vielzahl Paare benachbarter Nuten (11) in die Oberfläche (12) des Basiswerkstücks (10) eingebracht werden und das Basiswerkstück (10) jeweils zwischen den Referenzelementen (16) eines Paares benachbarter Nuten (11) in eine Vielzahl plattenförmiger Werkstücke (15) geteilt wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ferner die Oberfläche (12) des Basiswerkstücks (10) nach dem Einbringen der mindestens einen Nut (11) und vor dem Teilen des Basiswerkstücks (10) zumindest bereichsweise bedruckt und/oder beschichtet wird, wobei eine Druckeinheit bevorzugt zum Bedrucken und/oder Beschichten in Abhängigkeit von dem zumindest einen Referenzelement (16) ausgerichtet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ferner die durch das Teilen des Basiswerkstücks (10) gebildeten Schmalseiten (22) der plattenförmigen Werkstücke (15) derart bearbeitet werden, dass das zumindest eine Referenzelement (16) durch ein bevorzugt spanendes Bearbeiten entfernt wird und das zumindest eine Gestaltungselement (13) als Werkstückkante (14) des plattenförmigen Werkstücks (15) erhalten bleibt.
13. Bearbeitungsmaschine zur Herstellung von plattenförmigen Werkstücken (15), die bevorzugt zumindest abschnittsweise aus Holz, einem Holzwerkstoff, Kunststoff, Verbund- und/oder Mischwerkstoff oder dergleichen bestehen, insbesondere gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, umfassend:
- eine Fördereinrichtung zum Herbeiführen einer Förderbewegung eines Basiswerkstücks (10),
- eine Bearbeitungseinrichtung zum Einbringen mindestens einer Nut (11) in eine Oberfläche (12) des Basiswerkstücks (10), wobei die Bearbeitungseinrichtung zumindest ein Bearbeitungswerkzeug aufweist, durch das mit dem Einbringen der mindestens einen Nut (11) zumindest ein Gestaltungselement (13) und zumindest ein Referenzelement (16) ausbildbar sind,
- wenigstens ein Bearbeitungswerkzeug zum Teilen des Basiswerkstücks (10) in wenigstens zwei plattenförmige Werkstücke (15), und
- eine Ausrichteinrichtung, durch welche das Basiswerkstück (10) und/oder das wenigstens eine Bearbeitungswerkzeug zum Teilen des Basiswerkstücks (10) in Abhängigkeit von dem zumindest einen Referenzelement (16) ausrichtbar ist.
14. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 13, bei der ferner wenigstens eine Druckeinheit zwischen der Bearbeitungseinrichtung zum Einbringen der mindestens einen Nut (11) und dem wenigstens einen Bearbeitungswerkzeug zum Teilen des Basiswerkstücks (10) vorgesehen ist, wobei die Druckeinheit in Abhängigkeit von dem zumindest einen Referenzelement (16) ausrichtbar ist, um die Oberfläche (12) des Basiswerkstücks (10) zumindest bereichsweise zu bedrucken und/oder zu beschichten.
15. Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 13 oder 14, bei der ferner wenigstens ein Bearbeitungsaggregat vorgesehen ist, durch welches die durch das Teilen des Basiswerkstücks (10) gebildeten Schmalseiten (22) der plattenförmigen Werkstücke (15) derart bearbeitbar sind, dass das zumindest eine Referenzelement (16) durch ein bevorzugt spanendes Bearbeiten entfernt wird und das zumindest eine Gestaltungselement (13) als Werkstückkante (14) des plattenförmigen Werkstücks (15) erhalten bleibt.
EP25203178.6A 2024-09-20 2025-09-18 Verfahren zum herstellen von plattenförmigen werkstücken und bearbeitungsmaschine Pending EP4714622A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102024127125.6A DE102024127125A1 (de) 2024-09-20 2024-09-20 Verfahren zum herstellen von plattenförmigen werkstücken und bearbeitungsmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4714622A1 true EP4714622A1 (de) 2026-03-25

Family

ID=97030316

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP25203178.6A Pending EP4714622A1 (de) 2024-09-20 2025-09-18 Verfahren zum herstellen von plattenförmigen werkstücken und bearbeitungsmaschine

Country Status (3)

Country Link
US (1) US20260084340A1 (de)
EP (1) EP4714622A1 (de)
DE (1) DE102024127125A1 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011081075A1 (de) * 2011-08-17 2013-02-21 Homag Holzbearbeitungssysteme Ag Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Werkstücken

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE1027883B1 (nl) * 2019-12-18 2021-07-27 Unilin Bv Werkwijze voor het vervaardigen van panelen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011081075A1 (de) * 2011-08-17 2013-02-21 Homag Holzbearbeitungssysteme Ag Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Werkstücken

Also Published As

Publication number Publication date
US20260084340A1 (en) 2026-03-26
DE102024127125A1 (de) 2026-03-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2117788B1 (de) Verfahren zum bearbeiten einer seitenkante eines paneels
EP3294510B1 (de) Verfahren zur herstellung von vertiefungen aufweisenden paneelen
DE19718812A1 (de) Paneel mit einer Holzfurnierschicht sowie Verfahren zur Herstellung derartiger Paneele
EP3498423B1 (de) Bearbeitungsvorrichtung zum bearbeiten einer werkstückschmalseite sowie verfahren
EP2308659B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Ausrichten von Werkstücken
EP4069519A1 (de) Verfahren sowie maschine zum bedrucken eines werkstücks
EP3357617A1 (de) Profilbearbeitungsmaschine und profilbearbeitungsstrecke
EP2918392B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Kantenkaschierung
DE102015009012B3 (de) Verfahren zum Herstellen eines Furniers
EP3800021B1 (de) Kantenfräsaggregat, holzbearbeitungseinrichtung mit einem kantenfräsaggregat sowie verfahren zum bearbeiten von plattenförmigen werkstücken
EP1990152B1 (de) Kantenanleimaggregat und Verfahren zum Anleimen von Kantenmaterial
DE102024127125A1 (de) Verfahren zum herstellen von plattenförmigen werkstücken und bearbeitungsmaschine
DE102004056869A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Kantenbearbeitung eines Paneels zwecks Herstellung eines Verriegelungspaneels mit formschlüssigen Kantenprofilen
EP1090728A2 (de) Verfahren zum Herstellen dreidimensionaler Strukturen aus metallischen Folien
EP2093031B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Veredeln eines Werkstücks
DE102020127485B4 (de) Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Bauelementen
DE102014112293A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer abgerundeten Möbelecke
EP4228871B1 (de) Verfahren zum fertigen länglicher werkstücke sowie fertigungseinrichtung
EP3063347B1 (de) Paneel mit rustikaler fase und verfahren zu dessen herstellung
DE2928071C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Federn
DE102022116591A1 (de) Verfahren zum Beschichten von Schmalflächen eines Werkstücks sowie Werkstück
EP3984714B1 (de) Bauelementstreifen
DE102022125510A1 (de) Bearbeitungsvorrichtung sowie Verfahren zum Bearbeiten von Werkstücken
DE4213961B4 (de) Vorrichtung zur Nachbearbeitung von spangebend bearbeiteten Kantenstreifen
DE1921554A1 (de) Verfahren zum Herstellen von kantenseitig mit einer Deckschicht ausgestatteten plattenfoermigen Werkstuecken und Maschine zum Herstellen von Gehrungsschnitten an plattenfoermigen Werkstuecken

Legal Events

Date Code Title Description
PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE

17P Request for examination filed

Effective date: 20250918

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR