-
Die Erfindung bezieht sich auf eine sanitäre Wandhalterungsvorrichtung für einen Brausekörper, insbesondere Kopfbrausekörper, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf eine sanitäre Brausevorrichtung mit solch einer Wandhalterungsvorrichtung.
-
Die sanitäre Wandhalterungsvorrichtung umfasst eine Wandanschlusseinheit mit einem wandmontierbaren Basiskörper, der mindestens einen Fluideinlass aufweist, eine Brauseanschlusseinheit, die zum mechanischen und fluidtechnischen Ankoppeln des Brausekörpers eingerichtet ist und einen Anschlusskörper mit mindestens einem Fluidauslass aufweist, eine Mehrgelenkmechanik, die dafür eingerichtet ist, die Brauseanschlusseinheit in einer Schwenkebene schwenkbeweglich an der Wandanschlusseinheit zu halten, und mindestens eine Fluidführung vom mindestens einen Fluideinlass der Wandanschlusseinheit über die Mehrgelenkmechanik zum mindestens einen Fluidauslass der Brauseanschlusseinheit.
-
Eine Wandhalterungsvorrichtung dieser Art dient dazu, mittels ihrer Wandanschlusseinheit die Mehrgelenkmechanik an einer Wand oder einer Decke schwenkbar zu halten und mittels ihrer Brauseanschlusseinheit einen Brausekörper, wie z.B. eine Kopfbrause, an der Mehrgelenkmechanik und somit an der Wand oder Decke schwenkbar zu halten. Der Brausekörper kann mit Hilfe der Mehrgelenkmechanik in seiner Höhe und seiner Ausrichtung verstellt werden.
-
Eine sanitäre Wandhalterungsvorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der Offenlegungsschrift
US 2023/0175240 A1 bekannt. Die dortige Wandhalterungsvorrichtung umfasst ein fluidführendes Verlängerungsrohr, welches mit einem ersten Ende drehbar und fluiddicht mit einer Auslassverbindung und mit einem zweiten Ende drehbar und fluiddicht mit einer Kopfbrauseverbindung verbunden ist. An der Kopfbrauseverbindung ist eine Kopfbrause angeschlossen, welche mit Hilfe der dort aus zwei Drehgelenken gebildeten Mehrgelenkmechanik in der Höhe und im Winkel verstellbar ist.
-
Die Offenlegungsschrift
US 2005/0055765 A1 offenbart eine Brausehalterung, an der eine Kopfbrause angebracht ist. Die Brausehalterung umfasst eine Mehrgelenkmechanik, welche eine Brause schwenkbar mit einer Wand verbindet. Die Mehrgelenkmechanik weist ein fluidführendes Verbindungsrohr auf, welches einenends mit einer an der Wand montierten ersten Drehgelenkeinheit und anderenends mit einer an der Brause montierten zweiten Drehgelenkeinheit verbunden ist. Die Brause ist mittels der Mehrgelenkmechanik in der Höhe und im Winkel verstellbar.
-
Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung einer sanitären Wandhalterungsvorrichtung der eingangs genannten Art, die gegenüber dem oben erwähnten Stand der Technik Vorteile insbesondere hinsichtlich Aufbau, Bedienkomfort, Funktionalität und/oder Robustheit bietet, sowie einer mit einer solchen Wandhalterungsvorrichtung ausgerüsteten sanitären Brausevorrichtung zugrunde.
-
Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung einer sanitären Wandhalterungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie einer sanitären Brausevorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 13. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben, deren Wortlaut hiermit durch Verweis zum Bestandteil der Beschreibung gemacht wird. Dies schließt insbesondere auch alle Ausführungsformen der Erfindung ein, die sich aus den Merkmalskombinationen ergeben, die durch die Rückbezüge in den Unteransprüchen definiert sind.
-
Bei der erfindungsgemäßen sanitären Wandhalterungsvorrichtung ist die Mehrgelenkmechanik dafür eingerichtet, die Brauseanschlusseinheit kombiniert höhen- und winkelverstellend in der Schwenkebene schwenkbeweglich an der Wandanschlusseinheit zu halten. Kombiniert höhen- und winkelverstellend bedeutet, dass durch eine Schwenkbewegung der Mehrgelenkmechanik sowohl die Höhe als auch der Winkel der Brauseanschlusseinheit bzw. eines daran befestigten Brausekörpers gleichzeitig einstellbar ist. Die Mehrgelenkmechanik umfasst zudem zwei Schwenkarme, die einenends um parallele wandseitige Schwenkachsen schwenkbar an der Wandanschlusseinheit gehalten sind und anderenends um parallele brauseseitige Schwenkachsen schwenkbar mit der Brauseanschlusseinheit gekoppelt sind. In der Schwenkebene sind die Schwenkarme der Mehrgelenkmechanik verschwenkbar.
-
Diese Konfiguration mit der speziellen Mehrgelenkmechanik bietet diverse Vorteile bezüglich des Aufbaus und der Bauweise der Wandhalterungsvorrichtung sowie ihrer Bedienbarkeit. Diese spezielle Anordnung ermöglicht die Höhe und die Winkellage der Brauseanschlusseinheit mit einer einzigen Bewegung einzustellen. Die Schwenkarme können individuell positioniert werden und sind vorzugsweise in jeder Position selbsthaltend. Die Wandhalterungsvorrichtung ermöglicht es zudem, in einfacher Art und Weise die Selbsthaltekraft der Schwenkarme spezifisch je nach Brausekörpergewicht einzustellen. Durch die zweiarmige Ausführung der Mehrgelenkmechanik ist die Wandhalterungsvorrichtung sehr robust.
-
Die Schwenkarme weisen vorzugsweise einen polygonalen, z.B. einen rechteckigen, Querschnitt auf. Alternativ weisen die Schwenkarme einen runden oder ovalen Querschnitt auf.
-
Die Wandhalterungsvorrichtung ist nicht nur an einer Seitenwand, sondern auch an einer Deckenwand montierbar und ist folglich in der Art einer Deckenhalterungsvorrichtung einsetzbar.
-
In einer Weiterbildung der Erfindung sind die wandseitigen Schwenkachsen der Schwenkarme parallel zueinander ausgerichtet und voneinander beabstandet angeordnet. Dies stellt eine konstruktiv und funktionell vorteilhafte Realisierung der Mehrgelenkmechanik dar. Die wandseitigen Schwenkachsen sind vorzugsweise in einem an einer Wand montierten Zustand vertikal voneinander beabstandet. Die wandseitigen Schwenkachsen liegen vorzugsweise senkrecht zur Schwenkebene, welche in einem an einer Wand montierten Zustand der Wandhalterungsvorrichtung senkrecht zur Wand verläuft. Die Schwenkebene ist im Wesentlichen vertikal ausgerichtet.
-
Zusätzlich oder alternativ können die brauseseitigen Schwenkachsen der Schwenkarme parallel zueinander ausgerichtet und voneinander beabstandet angeordnet sein. Die brauseseitigen Schwenkachsen sind vorzugsweise in einem an einer Wand montierten Zustand vertikal voneinander beabstandet. Die brauseseitigen Schwenkachsen sind vorzugsweise in einem an einer Wand montierten Zustand horizontal voneinander beabstandet. Die brauseseitigen Schwenkachsen liegen vorzugsweise senkrecht zur Schwenkebene, welche in einem an einer Wand montierten Zustand der Wandhalterungsvorrichtung senkrecht zur Wand verläuft.
-
In einer vorteilhaften Ausführungsform sind alle Schwenkachsen, also sowohl die beiden Schwenkachsen an der Wandanschlusseinheit als auch an der Brauseanschlusseinheit, zueinander parallel angeordnet. Die Schwenkachsen verlaufen vorzugsweise in einem an der Wand montierten Zustand der Wandhalterungsvorrichtung im Wesentlichen horizontal.
-
In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Schwenkarme in einer horizontalen Richtung, die parallel zu den wandseitigen Schwenkachsen ist, überlappend angeordnet und in einer vertikalen Richtung voneinander beabstandet angeordnet. In anderen Worten: die Schwenkarme sind bei einer Blickrichtung von vorne auf die Wandhalterungsvorrichtung in horizontaler Richtung überlappend, vorzugsweise überdeckend, angeordnet. Die Schwenkarme werden somit beide von der im Wesentlichen vertikalen Schwenkebene geschnitten. Dies stellt eine konstruktiv und funktionell vorteilhafte Realisierung der Wandhalterungsvorrichtung dar. Die Schwenkarme können übereinander angeordnet werden, wodurch eine besonders kompakte Bauweise realisiert wird.
-
In einer Weiterbildung der Erfindung weist einer der Schwenkarme, insbesondere ein oberer Schwenkarm, eine größere axiale Länge auf als der andere Schwenkarm, insbesondere als ein unterer Schwenkarm. Dies stellt eine konstruktiv und funktionell vorteilhafte Realisierung für die Höhen- und Winkelverstellung der Wandhalterungsvorrichtung dar. In alternativen Ausführungen weisen die beiden Schwenkarme eine identische axiale Länge auf.
-
In einer Weiterbildung der Erfindung weisen die Wandanschlusseinheit und/oder die Brauseanschlusseinheit jeweils für jeden Schwenkarm einen Anschlusssteg auf. Dabei ist jeder Schwenkarm mit beiden Endseiten an einem der Anschlussstege angeordnet und ist schwenkbar mit der Wandanschlusseinheit einerseits und der Brauseanschlusseinheit andererseits, insbesondere mittels einer Schraub- oder Bolzenverbindung, verbunden. In einer alternativen Ausführungsform weist entweder nur die Wandanschlusseinheit oder nur die Brauseanschlusseinheit jeweils für jeden Schwenkarm einen Anschlusssteg auf und jeder Schwenkarm ist nur mit einer der beiden Endseiten an dem Anschlusssteg angeordnet.
-
In einer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Schwenkarme jeweils an beiden Endseiten eine Ausnehmung auf, wobei jeder Anschlusssteg in eine der Ausnehmungen eingreift bzw. von dieser aufgenommen ist. Dies stellt eine konstruktiv und funktionell vorteilhafte Realisierung einer Verbindung zwischen den Schwenkarmen einerseits und der Wandanschlusseinheit und/oder der Brauseanschlusseinheit andererseits dar. Die Ausnehmungen sind vorzugsweise an einer Stirnendseite der Schwenkarme angeordnet. In alternativen Ausführungsformen sind die Schwenkarme je nach Ausführungsform mit je einer der beiden oder mit beiden Endseiten seitlich an dem jeweiligen Anschlusssteg angeordnet und mit diesem verbunden.
-
In einer Weiterbildung der Erfindung weist mindestens einer der Schwenkarme einen seitlich angeordneten Fluideingang auf. Zusätzlich oder alternativ weist dieser mindestens eine Schwenkarm einen seitlich angeordneten Fluidausgang auf. Dieser Schwenkarm ist fluidführend. In einer vorteilhaften Ausführungsform, bei welcher der mindestens eine Schwenkarm einen seitlich angeordneten Fluideingang und einen seitlich angeordneten Fluidausgang aufweist, erstrecken bzw. öffnen sich der Fluideingang und der Fluidausgang vorzugsweise in eine gemeinsame Richtung, vorteilhaft senkrecht zu einer Längserstreckungsachse des Schwenkarms.
-
In einer vorteilhaften Ausführungsform sind beide Schwenkarme fluidführend, d.h. beide Schwenkarme weisen jeweils einen Fluideingang und einen Fluidausgang auf. Dadurch ist es auf einfache Art und Weise möglich, dass die Wandhalterungsvorrichtung zusammen mit einem an dieser angeschlossenen Brausekörper eine Brausevorrichtung mit zwei unterschiedlichen Strahlarten und/oder mit zwei unterschiedlichen Fluiden zur Verfügung stellt. Der Fluideingang und der Fluidausgang des einen Schwenkarms erstrecken sich im Vergleich zum Fluideingang und der Fluidausgang des anderen Schwenkarms vorzugsweise in entgegengesetzte Richtungen.
-
In einer Ausgestaltung der Erfindung weisen der Fluideingang und der Fluidausgang des mindestens einen fluidführenden Schwenkarms jeweils eine runde Anschlussöffnung auf, die jeweils zu der zugeordneten Schwenkachse koaxial ist. In alternativen Ausführungsformen weist entweder nur der Fluideingang oder nur der Fluidausgang eine runde Anschlussöffnung auf. Alternativ zur runden Anschlussöffnung kann der Fluideingang oder der Fluidausgang beispielsweise eine einfache Steckverbindung mit einem Schlauch aufweisen.
-
In einer Ausgestaltung der Erfindung weist der wandmontierbare Basiskörper mindestens einen wandseitigen, hinteren Fluidanschluss an einer Schwenkarmbefestigungsseite auf. Zudem weist der Anschlusskörper mindestens einen brauseseitigen, vorderen Fluidanschluss an einer Schwenkarmanschlussseite auf. Weiter weist der mindestens eine fluidführende Schwenkarm einen Fluidkanal vom hinteren Fluidanschluss der Wandanschlusseinheit zum vorderen Fluidanschluss der Brauseanschlusseinheit auf. Dies stellt eine konstruktiv und funktionell vorteilhafte Realisierung der Fluidführung vom Fluideinlass der Wandanschlusseinheit über die Mehrgelenkmechanik zum Fluidauslass der Brauseanschlusseinheit dar.
-
In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Wandhalterungsvorrichtung zwei voneinander getrennte Fluidführungen zwischen dem Fluideinlass der Wandanschlusseinheit und dem Fluidauslass der Brauseanschlusseinheit auf. Vorteilhaft weist die Wandanschlusseinheit zwei Fluideinlässe auf und die Brauseanschlusseinheit weist zwei Fluidauslässe auf, wobei jede Fluidführung je einem Fluideinlass der Wandanschlusseinheit und einem Fluidauslass der Brauseanschlusseinheit zugeordnet ist. In vorteilhaften Ausführungen weist die Wandanschlusseinheit an der Schwenkarmanschlussseite einen ersten hinteren Fluidanschluss und einen zweiten hinteren Fluidanschluss auf. Dabei weist die Brauseanschlusseinheit an der Schwenkarmanschlussseite einen ersten vorderen Fluidanschluss und einen zweiten vorderen Fluidanschluss auf. Der erste hintere Fluidanschluss der Wandanschlusseinheit ist über einen der beiden Schwenkarme mit dem ersten vorderen Fluidanschluss der Brauseanschlusseinheit fluidtechnisch verbunden und der zweite hintere Fluidanschluss der Wandanschlusseinheit ist über den anderen der beiden Schwenkarme mit dem zweiten vorderen Fluidanschluss der Brauseanschlusseinheit fluidtechnisch verbunden. In entsprechenden Ausführungen weisen die Schwenkarme jeweils einen Fluidkanal auf, wobei ein erster der beiden Schwenkarme einenends mit dem ersten hinteren Fluidanschluss der Wandanschlusseinheit und anderenends mit dem ersten vorderen Fluidanschluss der Brauseanschlusseinheit fluidtechnisch verbunden ist und ein zweiter der beiden Schwenkarme einenends mit dem zweiten hinteren Fluidanschluss der Wandanschlusseinheit und anderenends mit dem zweiten vorderen Fluidanschluss der Brauseanschlusseinheit fluidtechnisch verbunden ist.
-
In einer Ausgestaltung der Erfindung bilden die vorderen Fluidanschlüsse Umlenkbögen mit einer Umlenkung von mindestens 60°, bevorzugt mindestens 90°, wobei vorzugsweise die vorderen Fluidanschlüsse jeweils als separate Bauteile ausgebildet sind. Zusätzlich oder alternativ bilden die hinteren Fluidanschlüsse Umlenkbögen mit einer Umlenkung von mindestens 60°, bevorzugt mindestens 90°, wobei vorzugsweise die hinteren Fluidanschlüsse jeweils als separate Bauteile ausgebildet sind.
-
In einer Weiterbildung der Erfindung ist die Mehrgelenkmechanik zwischen zwei Schwenkendstellungen stufenlos oder mehrstufig in selbsthaltende Schwenkstellungen für die Brauseanschlusseinheit verschwenkbar. Dies stellt eine konstruktiv und funktionell vorteilhafte Realisierung der Wandhalterungsvorrichtung dar, da sich die Höhe und der Winkel eines an die Wandhalterungsvorrichtung angeschlossenen Brausekörper individuell und auf einfache Weise für jeden Nutzer variabel einstellen lässt.
-
In einer Ausgestaltung der Erfindung weist mindestens einer der Schwenkarme, insbesondere an einer der Brauseanschlusseinheit zugewandten Endseite, mindestens einen Winkelbegrenzungsanschlag auf, welcher die Schwenkbewegung des Schwenkarms in einer zugeordneten Schwenkendstellung begrenzt. Dadurch kann sichergestellt werden, dass einerseits die Schwenkarme der Wandhalterungsvorrichtung bei der Schwenkbewegung untereinander nicht in Kontakt kommen und andererseits die Wandhalterungsvorrichtung selbst bzw. ein daran angeschlossener Brausekörper im montierten Zustand bei Verschwenkung nicht gegen die Wand oder die Decke stößt. In entsprechenden Ausführungen weist mindestens einer der Schwenkarme an mindestens einer seiner Endseiten zwei Winkelbegrenzungsanschläge auf, wobei einer der beiden Winkelbegrenzungsanschläge die Schwenkbewegung in eine erste Richtung begrenzt und der andere der beiden Winkelbegrenzungsanschläge die Schwenkbewegung in einer der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung begrenzt. In vorteilhaften Ausführungen weisen beide Schwenkarme an einer Endseite, vorzugsweise an der der Brauseanschlusseinheit zugewandten Endseite, zwei Winkelbegrenzungsanschläge auf.
-
In einer Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich zumindest einer der Schwenkarme an einer der Wandanschlusseinheit zugewandten Endseite quer abkragend, insbesondere in eine Richtung senkrecht zu einer Längserstreckungsachse des Schwenkarms. Dies stellt eine konstruktiv und funktionell vorteilhafte Realisierung der Wandhalterungsvorrichtung dar. Denn dadurch vergrößert sich der Schwenkbereich der Mehrgelenkmechanik. In entsprechenden Ausführungen erstrecken sich beide Schwenkarme an der der Wandanschlusseinheit zugewandten Endseite quer abkragend.
-
Die erfindungsgemäße sanitäre Brausevorrichtung umfasst die erfindungsgemäße Wandhalterungsvorrichtung und einen Brausekörper, insbesondere Kopfbrausekörper, der an die Brauseanschlusseinheit angekoppelt und fluidtechnisch mit dieser verbunden ist. Bei der Brausevorrichtung ist durch die Wandhalterungsvorrichtung der Brausekörper kombiniert höhen- und winkelverstellend schwenkbeweglich gehalten. Die Wandhalterungsvorrichtung ermöglicht es, die Höhe und die Winkellage des Brausekörpers mit einer einzigen Bewegung einzustellen.
-
In einer Weiterbildung der Erfindung weist die Brauseanschlusseinheit an einer Brausekopplungsseite einen ersten Fluidauslass und einen zweiten Fluidauslass auf und der Brausekörper weist eine erste, mit dem ersten Fluidauslass der Brauseanschlusseinheit fluidtechnisch verbundene Fluidkammer und eine davon getrennte zweite, mit dem zweiten Fluidauslass der Brauseanschlusseinheit fluidtechnisch verbundene Fluidkammer auf. Dies stellt eine konstruktiv und funktionell vorteilhafte Realisierung der Brausevorrichtung dar. In entsprechenden Ausführungen sind beide Schwenkarme fluidführend und jeder Schwenkarm ist je einer der beiden Fluidkammern zugeordnet.
-
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Diese und weitere Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend näher beschrieben. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße sanitäre Wandhalterungsvorrichtung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Wandhalterungsvorrichtung gemäß Fig. 1 in einer unteren Schwenkendstellung der Wandhalterungsvorrichtung, wobei Abdeckungen an einer Wandanschlusseinheit und einer Brauseanschlusseinheit ausgeblendet sind,
- Fig. 3
- die Seitenansicht von Fig. 2 in einer oberen Schwenkendstellung der Wandhalterungsvorrichtung,
- Fig. 4
- eine perspektivische Seitenansicht der Wandhalterungsvorrichtung gemäß Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht längs einer Linie V-V von Fig. 2,
- Fig. 6
- eine Schnittansicht längs einer Linie VI-VI von Fig. 2,
- Fig. 7
- eine Schnittansicht längs einer Linie VII-VII von Fig. 3,
- Fig. 8
- perspektivische Seitenansicht einer der beiden Schwenkarme der Wandhalterungsvorrichtung und
- Fig. 9
- eine perspektivische Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße sanitäre Brausevorrichtung mit der erfindungsgemäßen sanitären Wandhalterungsvorrichtung.
-
Wie in den Figuren anhand eines exemplarischen Ausführungsbeispiels veranschaulicht, umfasst die erfindungsgemäße sanitäre Brausevorrichtung eine erfindungsgemäße Wandhalterungsvorrichtung 1 und einen Brausekörper 2, der an die Brauseanschlusseinheit 12 angekoppelt und fluidtechnisch mit dieser verbunden ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Brausekörper 2 als Kopfbrausekörper 3 ausgeführt, wie in der Fig. 9 gezeigt ist.
-
Die erfindungsgemäße Wandhalterungsvorrichtung 1 ist für das Ankoppeln eines Brausekörpers 2, insbesondere eines Kopfbrausekörpers 3, eingerichtet. Die Wandhalterungsvorrichtung 1 umfasst eine Wandanschlusseinheit 4 mit einem wandmontierbaren Basiskörper 5, der mindestens einen Fluideinlass 7, 8 aufweist. Im gezeigten Beispiel weist der wandmontierbare Basiskörper 5 zwei Fluideinlässe 7, 8 auf. Die Wandhalterungsvorrichtung 1 umfasst weiter eine Brauseanschlusseinheit 12, die zum mechanischen und fluidtechnischen Ankoppeln des Brausekörpers 2 bzw. des Kopfbrausekörpers 3 eingerichtet ist. Die Brauseanschlusseinheit 12 weist einen Anschlusskörper 13 mit mindestens einem Fluidauslass 18, 19 auf. Vorliegend weist der Anschlusskörper 13 zwei Fluidauslässe 18, 19 auf, wie in der Fig. 3 gezeigt ist. Die Wandhalterungsvorrichtung 1 umfasst zudem eine Mehrgelenkmechanik 38, die dafür eingerichtet ist, die Brauseanschlusseinheit 12 in einer Schwenkebene SE schwenkbeweglich an der Wandanschlusseinheit 4 zu halten, und mindestens eine Fluidführung vom mindestens einen Fluideinlass 7, 8 der Wandanschlusseinheit 4 über die Mehrgelenkmechanik 38 zum mindestens einen Fluidauslass 18, 19 der Brauseanschlusseinheit 12. Die Schwenkebene SE entspricht der Zeichenebene in den Fig. 2 und 3 und ist in der Fig. 5 dargestellt. Die Mehrgelenkmechanik 38 ist dafür eingerichtet, die Brauseanschlusseinheit 12 kombiniert höhen- und winkelverstellend in der Schwenkebene SE schwenkbeweglich an der Wandanschlusseinheit 4 zu halten, wie insbesondere in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Die Mehrgelenkmechanik 38 umfasst dazu zwei Schwenkarme 20, 21, die einenends um parallele wandseitige Schwenkachsen SA1, SA2 schwenkbar an der Wandanschlusseinheit 4 gehalten sind und anderenends um parallele brauseseitige Schwenkachsen SA3, SA4 schwenkbar mit der Brauseanschlusseinheit 12 gekoppelt sind. Die wandseitigen Schwenkachsen SA1, SA2 liegen entsprechend, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, senkrecht zur Schwenkebene SE, welche senkrecht zu der Wand, an welcher die Wandhalterungsvorrichtung 1 montiert ist, verläuft.
-
Bei der gezeigten Ausführung bedingt eine Schwenkbewegung der Mehrgelenkmechanik 38 bzw. der beiden Schwenkarme 20, 21 im Uhrzeigersinn eine Verschwenkung der Brauseanschlusseinheit 12 gegen den Uhrzeigersinn und umgekehrt, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist.
-
Bei der Wandhalterungsvorrichtung 1 sind in dem gezeigten Beispiel an dem Basiskörper 5 und an dem Anschlusskörper 13 jeweils an der den Schwenkarmen 20, 21 zugewandten Seite Abdeckungen 43, 44 angeordnet, wie in der Fig. 1 gezeigt ist. Die Abdeckungen 43, 44 sind aus ästhetischen Gründen sowie aus Gründen des Spritzwasserschutzes und der einfacheren Reinigung vorgesehen.
-
Bei der gezeigten Ausführung weisen die Schwenkarme 20, 21 einen rechteckigen Querschnitt auf, wie in der Fig. 5 gezeigt ist.
-
Die sanitäre Wandhalterungsvorrichtung 1 ist in den gezeigten Beispielen an einer nicht dargestellten Seitenwand, d.h. einer bautechnischen bzw. gebäudeseitigen Wand im engeren Sinn, montiert. In alternativen, nicht gezeigten Ausführungsformen ist die Wandhalterungsvorrichtung 1 an einer Deckenwand montiert, d.h. an einer bautechnischen bzw. gebäudeseitigen Decke.
-
In der gezeigten Ausführung sind die wandseitigen Schwenkachsen SA1, SA2 der Schwenkarme 20, 21 parallel zueinander ausgerichtet und voneinander beabstandet versetzt angeordnet und die brauseseitigen Schwenkachsen SA3, SA4 der Schwenkarme 20, 21 sind parallel zueinander ausgerichtet und voneinander beabstandet angeordnet, wie in der Fig. 3 dargestellt ist.
-
Bei der gezeigten Ausführung sind alle vier Schwenkachsen SA1, SA2, SA3, SA4 zueinander parallel, wie in der Fig. 3 gezeigt ist.
-
In entsprechenden Ausführungsformen verlaufen sowohl die Schwenkachsen SA1, SA2 an der Wandanschlusseinheit 4 als auch die Schwenkachsen SA3, SA4 an der Brauseanschlusseinheit 12 horizontal, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist.
-
In vorteilhaften Ausführungsformen sind die Schwenkarme 20, 21 in einer horizontalen Richtung, die parallel zu den wandseitigen Schwenkachsen SA1, SA2 ist, überlappend angeordnet und in einer vertikalen Richtung voneinander beabstandet angeordnet, wie in der Fig. 6 dargestellt ist. In der gezeigten Ausführung ist bei einer Betrachtung von vorne auf die Wandhalterungsvorrichtung 1 in horizontaler Richtung der eine Schwenkarm 21, insbesondere ein unterer Schwenkarm 21, von dem anderen Schwenkarm 20, insbesondere einem oberen Schwenkarm 20, überdeckt. Die Schwenkarme 20, 21 werden somit beide von der im Wesentlichen vertikalen Schwenkebene SE geschnitten.
-
In vorteilhaften Realisierungen weist einer der Schwenkarme 20, insbesondere der obere Schwenkarm 20, eine größere axiale Länge auf als der andere Schwenkarm 21, insbesondere der untere Schwenkarm 21, wie beispielsweise in Fig. 3 gezeigt ist.
-
In entsprechenden Ausführungsformen weisen die Wandanschlusseinheit 4 und die Brauseanschlusseinheit 12 jeweils für jeden Schwenkarm 20, 21 einen Anschlusssteg 26, 27 auf, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist.
-
Bei einer nicht gezeigten Ausführung weist entweder nur die Wandanschlusseinheit 4 oder nur die Brauseanschlusseinheit 12 jeweils für jeden Schwenkarm 20, 21 den Anschlusssteg 26, 27 auf.
-
In vorteilhaften Ausführungsformen ist jeder Schwenkarm 20, 21 mit einer oder beiden Endseiten 36, 37 an einem der Anschlussstege 26, 27 angeordnet und ist schwenkbar mit der Wandanschlusseinheit 4 einerseits und der Brauseanschlusseinheit 12 andererseits verbunden. In dem gezeigten Beispiel ist jeder Schwenkarm 20, 21 mit beiden Endseiten 36, 37 mit einer Bolzenverbindung an dem entsprechenden Anschlusssteg 26, 27 schwenkbar befestigt. Dazu weisen die Bolzenverbindungen, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist, jeweils einen Bolzen 39 auf, der erst durch eine Bohrung an der Endseite 36, 37 des Schwenkarms 20, 21, durch eine Bohrung an dem Anschlusssteg 26, 27 der Wandanschlusseinheit 4 bzw. der Brauseanschlusseinheit 12 und dann in einen Sicherungsring 40 eingreift, wobei der Bolzen 39 zusätzlich mit einer Madenschraube 42 gesichert wird. In den Bolzenverbindungen sind beidseitig an dem Anschlusssteg 26, 27 jeweils eine Reibscheibe 41 angeordnet. Die Reibscheiben 41 tragen dazu bei, eine gewisse Reibung bereitzustellen, damit die Schwenkarme 20, 21 bzw. die Mehrgelenkmechanik 38 nur gegen einen Widerstand bewegt werden kann und sich die Wandhalterungsvorrichtung 1 nicht selbsttätig absenkt. Je nach Dimensionierung und Materialauswahl der Reibscheiben 41 lässt sich auf diese Weise ein Schwenkwiderstand bzw. die Selbsthaltekraft der Mehrgelenkmechanik 38 einstellen.
-
In vorteilhaften Realisierungen weisen die Schwenkarme 20, 21 jeweils an beiden Endseiten 36, 37 eine Ausnehmung 24, 25 auf, wobei jeder Anschlusssteg 26, 27 in eine der Ausnehmungen 24, 25 eingreift, wie insbesondere in Fig. Fig. 4 gezeigt ist.
-
In vorteilhaften Ausführungsformen weist mindestens einer der Schwenkarme 20, 21 einen seitlich angeordneten Fluideingang 28, 29 und einen seitlich angeordneten Fluidausgang 30, 31 auf, die sich in dem gezeigten Beispiel in eine gemeinsame Richtung erstrecken, wie in Fig. 8 für den dort abgebildeten Schwenkarm 21 gezeigt ist. In dem gezeigten Beispiel weisen beide Schwenkarme 20, 21 einen seitlich angeordneten Fluideingang 28, 29 und einen seitlich angeordneten Fluidausgang 30, 31 auf, wobei der Fluideingang 28, 29 und der Fluidausgang 30, 31 des einen Schwenkarms 20, 21 in einer entgegengesetzten Richtung zu der Richtung des Fluideingangs 28, 29 und des Fluidausgangs 30, 31 des anderen Schwenkarms 20, 21 verlaufen. Vorliegend sind beide Erstreckungsrichtungen des Fluideingangs 28, 29 und des Fluidausgangs 30, 31 senkrecht zu einer Längserstreckungsachse LA des jeweiligen Schwenkarms 20,21, wie insbesondere in Fig. 3 gezeigt ist.
-
In einer vorteilhaften Ausführung, wie im gezeigten Beispiel, weisen der Fluideingang 28, 29 und der Fluidausgang 30, 31 des mindestens einen fluidführenden Schwenkarms 20, 21 jeweils eine runde Anschlussöffnung 32, 33 auf, die jeweils zu der zugeordneten Schwenkachse SA1, SA2, SA3, SA4 koaxial ist.
-
In vorteilhaften Ausführungsformen weist der wandmontierbare Basiskörper 5 mindestens einen hinteren Fluidanschluss 10, 11 an einer Schwenkarmbefestigungsseite 9 auf. In der gezeigten Ausführung weist der Basiskörper 5 zwei wandseitige, hintere Fluidanschlüsse 10, 11 auf, wie in der Fig. 6 gezeigt ist. Der Anschlusskörper 13 weist mindestens einen brauseseitigen, vorderen Fluidanschluss 15, 16 an einer Schwenkarmanschlussseite 14 auf. im gezeigten Beispiel weist der Anschlusskörper 13 zwei vordere Fluidanschlüsse 15, 16 auf.
-
In vorteilhaften Ausführungsformen weist der mindestens eine fluidführende Schwenkarm 20, 21 einen Fluidkanal 22, 23 vom hinteren Fluidanschluss 10, 11 der Wandanschlusseinheit 4 zum vorderen Fluidanschluss 15, 16 der Brauseanschlusseinheit 12 auf, wie in der Fig. 3 gezeigt ist. In dem gezeigten Beispiel sind die vorderen und hinteren Fluidanschlüsse 10, 11, 15, 16 als separate Bauteile ausgebildet. Die die Fluidanschlüsse 10, 11, 15, 16 werden jeweils bei der Montage des entsprechenden Schwenkarms 20, 21 an der Wandanschlusseinheit 4 eingesetzt und fluidtechnisch zwischengekoppelt. Dabei bilden die Fluidanschlüsse 10, 11, 15, 16 Umlenkbögen, wobei der erste hintere Fluidanschluss 10 eine Umlenkung um 180° aufweist und der zweite hintere Fluidanschluss 11 und die vorderen Fluidanschlüsse 15, 16 jeweils eine Umlenkung um 90° aufweisen, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist. Die Fluidanschlüsse 10, 11, 15, 16 sind dabei mit den Schwenkarmen 20, 21 nicht nur fluiddicht, sondern auch drehbar verbunden. Für diese Drehverbindung ist die runde Gestaltung der Anschlussöffnungen 32, 33 vorteilhaft.
-
In vorteilhaften Realisierungen weist die Brauseanschlusseinheit 12, wie im gezeigten Beispiel, an der Schwenkarmanschlussseite 14 einen ersten und einen zweiten vorderen Fluidanschluss 15, 16 auf.
-
In vorteilhaften Ausführungsformen weisen beide Schwenkarme 20, 21 jeweils einen Fluidkanal 22, 23 auf, wie in der Fig. 3 gezeigt ist. Dabei ist ein erster der beiden Schwenkarme 20 einenends mit dem ersten hinteren Fluidanschluss 10 der Wandanschlusseinheit 4 und anderenends mit dem ersten vorderen Fluidanschluss 15 der Brauseanschlusseinheit 12 fluidtechnisch verbunden und ein zweiter der beiden Schwenkarme 21 ist einenends mit dem zweiten hinteren Fluidanschluss 11 der Wandanschlusseinheit 4 und anderenends mit dem zweiten vorderen Fluidanschluss 16 der Brauseanschlusseinheit 12 fluidtechnisch verbunden. Die beiden Schwenkarme 20, 21 selbst sind fluidführend, das heißt sie weisen einen internen Fluidkanal 22, 23 auf.
-
In einer vorteilhaften Ausführung ist die Mehrgelenkmechanik 38 zwischen zwei Schwenkendstellungen S1, S2 wie im gezeigten Beispiel stufenlos in selbsthaltende Schwenkstellungen für die Brauseanschlusseinheit 4 verschwenkbar, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Alternativ kann die Verschwenkung mehrstufig realisiert sein. Dabei beschreibt die Schwenkendstellung S1 die untere Endstellung und die Schwenkendstellung S2 die obere Endstellung.
-
In entsprechenden Ausführungen weist mindestens einer der Schwenkarme 20, 21, insbesondere an einer der Brauseanschlusseinheit 4 zugewandten Endseite 36B, 37B, mindestens einen Winkelbegrenzungsanschlag 32 auf, wie beispielsweise in der Fig. 2 gezeigt ist. Der mindestens eine Winkelbegrenzungsanschlag 32 begrenzt die Schwenkbewegung des Schwenkarms 20, 21 in der zugeordneten Schwenkendstellung S1, S2.
-
Bei der gezeigten Ausführung weisen beide Schwenkarme 20, 21 an einer der Brauseanschlusseinheit 12 zugewandten Endseite 36B, 37B zwei Winkelbegrenzungsanschläge 32 auf, wie es in Fig. 4 gezeigt ist.
-
In vorteilhaften Realisierungen erstreckt sich zumindest einer der Schwenkarme 20, 21 an einer der Wandanschlusseinheit 4 zugewandten Endseite 36A, 37A quer abkragend, insbesondere in eine Richtung senkrecht zu der Längserstreckungsachse LA des Schwenkarms 20, 21, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Bei der gezeigten Ausführung erstrecken sich beide Schwenkarme 20, 21 an der der Wandanschlusseinheit 4 zugewandten Endseite 36A, 37A quer abkragend.
-
In vorteilhaften Ausführungsformen weist die Brauseanschlusseinheit 12, wie im gezeigten Beispiel, an einer Brausekopplungsseite 17 einen ersten Fluidauslass 18 und einen zweiten Fluidauslass 19 auf und der Brausekörper 2 weist eine erste, mit dem ersten Fluidauslass 18 der Brauseanschlusseinheit 12 fluidtechnisch verbundene Fluidkammer und eine davon getrennte zweite, mit dem zweiten Fluidauslass 19 der Brauseanschlusseinheit 12 fluidtechnisch verbundene Fluidkammer auf. Vorliegend sind beide Schwenkarme 20, 21 je einer Fluidkammer zugeordnet.
-
Wie das gezeigte und die weiteren oben erläuterten Ausführungsbeispiele deutlich machen, stellt die Erfindung eine Wandhalterungsvorrichtung zur Verfügung, die es mit vergleichsweise robustem Aufbau ermöglicht, die Höhe und die Winkellage der Brauseanschlusseinheit bzw. eines daran angeschlossenen Brausekörpers mit nur einer Bewegung einzustellen. Zudem ermöglicht es die erfindungsgemäße Wandhalterungsvorrichtung dem Nutzer, diese vorzugsweise stufenlos und individuell einzustellen, wobei die Wandhalterungsvorrichtung in der eingestellten Position bevorzugt selbsthaltend ist.